DD210315A5 - Rundstrick- oder rundwirkmaschine zur herstellung von strick- oder wirkwaren mit eingekaemmten fasern - Google Patents

Rundstrick- oder rundwirkmaschine zur herstellung von strick- oder wirkwaren mit eingekaemmten fasern Download PDF

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DD210315A5
DD210315A5 DD83249419A DD24941983A DD210315A5 DD 210315 A5 DD210315 A5 DD 210315A5 DD 83249419 A DD83249419 A DD 83249419A DD 24941983 A DD24941983 A DD 24941983A DD 210315 A5 DD210315 A5 DD 210315A5
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DD
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circular knitting
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DD83249419A
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Adolf Seidel
Peter Artzt
Gerhard Egbers
Helmut Grimm
Klaus Kunde
Anton Schenek
Original Assignee
Sulzer Morat Gmbh
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/14Circular knitting machines with independently-movable needles with provision for incorporating loose fibres, e.g. in high-pile fabrics

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
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  • Knitting Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Rundstrick- oder Rundwirkmaschine zur Herstellung von Strick- oder Wirkwaren mit eingekaemmten Fasern, enthaltend einen drehbaren Nadelzylinder, in dem Nadeln mit zur Faseraufnahme bestimmten Haken gelagert sind, und wenigstens eine Krempel, die eine Zufuehrvorrichtung fuer ein Faserband, eine Aufloesevorrichtung zur Aufloesung des Faserbands in einzelne Fasern und eine von den Nadeln durchwanderte Einkaemmzone aufweist, in der die Fasern zwecks beruehrungslosen Eintrags in die Haken in einem Faserstrom gefuehrt sind. Das Ziel der Erfindung ist, die mit dem Einbinden der Fasern in mehrere Nadeln verbundenen Nachteile zu vermeiden, waehrend ihr die Aufgabe zugrunde liegt, eine konstruktiv einfache Einrichtung vorzusehen, mittels derer der Anteil der ueber mehrere Nadeln eingebundenen Fasern reproduzierbar beeinflusst und dadurch wahlweise reduziert oder zwischen zwei Grenzwerten veraendert werden kann. Erfindungsgemaess wird dies dadurch erreicht, dass in Stroemungsrichtung des Faserstroms vor der Einkaemmzone zur Aufteilung des Faserstroms in Teilfaserstroeme bestimmte Leitorgane vorgesehen sind.

Description

Titel der Erfindung
Rundstrick- oder Rundwirkmaschine zur Herstellung von Strick- oder Wirkwaren mit eingekäminten Fasern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Rundstrick- oder Rundwirkmaschine zur Herstellung von Strick- oder Wirkwaren mit eingekämmten Fasern,, enthaltend einen drehbaren Nadel—--zylinder, in dem Nadeln mit zur Faseraufnahme bestimmten Haken gelagert sind, und wenigstens.eine Krempel, die eine Zuführvorrichtung für ein Faserband, eine Auflösevorrichtung zur Auflösung des Faserbandes in einzelne Fasern'und einer von" den·Nadeln: durchwanderte- EinkämmZöne aufweist, in der die Fasern zwecks berührungslosen Eintrags in die Haken in einem.Faserstrom geführt sind.
Charakteristik der bekannten-technischen Lösungen
Die Krempeln aller bisher zu gewerblichen Zwecken eingesetzten Rundstrick- oder Rundwirkmaschinen dieser Art enthalten wenigstens eine Auflöse- oder Krempelwalze, der ein Faserband zugeführt wird, und eine Abnehmer- oder Einkämmwalze zum' Übernehmen ,und Einkämmen der mittels der Auflösewalze vorbereiteten Fasern in die Haken der Strick- oder Wirknadeln, Die Auflöse-· und,Einkämmwalzen sind dabei mit flexiblen, radial .nach außen ragenden und miteinander im Eingriff befindlichen Drahthaken versehen, und die Übergabe der Fasern von den 'Einkämmwalzen auf die Haken der Strick- oder Wirknadeln erfolgt dadurch, daß letztere durch die Drahthaken der Einkämmwalze geführt werden (DE-PS 333 362 und DE-OS 23 43 426). Der mechanische Eingriff der Drahthaken der Einkämmwalze in die Drahthaken der Auflösewalze bzw. der Nadelhaken in die Drahthaken der Einkämmwalze hat einen hohen mechanischen Verschleiß und unerwünschte Abhängigkeiten zwichen den Drehzahlen der Auflösewalzen und der Einkämmwalzen voneinander zur Folge.
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Es sind daher bereits Rundstrickmaschinen bekannt geworden, die Vorrichtungen zum berührungslosen Einkämmen der Fasern in die Nadelhaken aufweisen, wobei unter der Bezeichnung "berührungslos" verstanden wird, daß die Nadelhaken keine Beschläge mit Drahthaken durchlaufen und vorzugsweise auch keine Walzen mit im Eingriff stehenden Beschlagen vorgesehen werden brauchen. Derartige Strickmaschinen (GB-PS 195 802, US-PS 3 014 355) weisen eine Auflösevorrichtung für das zugeführte Faserband und einen daran angeschlossenen, die vereinselten Fasern in einem Faserstrom führenden Transportkanal auf, mittels dessen die Fasern in quer zum Faserstrom geführte Nadelhaken eingelegt werden. In ähnlicher Weise sind alle anderen bekannten Rundstrickmaschinen mit berührungslosem Fasereintrag ausgebildet (DE-PS'en 97 374 und 1 585.018, DE-AS 17 85 465, DE-OS'en 22 53 659, 23 61 862 und 24 30 867)', die wegen ihres unzulänglichen Fasereintrags in die Nadelhaken bisher keine praktische Anwendung gefunden haben.
Versuche an einer entsprechenden Rundstrickmaschine gemäß einem noch nicht veröffentlichten Vorschlag derselben Anmelderin (Patentanmeldung P 31 07 714), die als Auflösevorrichtung eine mit hoher Umfangsgeschwindigkeit angetriebene Auflösewalze aufweist und sich gegenüber den bekannten Maschinen durch einen extrem kurzen, von Umlenkungen für den Faserstrom freien Transportkanal und daher einen sehr gleichmäßigen Fasereintrag auszeichnet, haben außerdem ergeben, daß'die Fasern-häufig nicht nur von einer einzigen Nadel, sondern von mehreren benachbarten Nadeln in die- Maschen der: Strick- oder Wirkware eingebunden werden. Daraus resultiert eine Verfestigung der Maschenware in Richtung der Maschenreihen," was zwar in Einzelfällen erwünscht sein kann, in vielen Anwendungsfällen jedoch unerwünscht ist. Vermutlich wird dieses Phänomen dadurch verursacht, daß der die Fasern von der Auflösevorrichtung zu den Nadelhaken transportierende Faserstrom einen merkbaren Anteil an quer zur Transportrichtung liegenden Fasern enthält, die bei ihrem Auftreffen auf die Nadelhaken gleichzeitig in mehrere Nadelhaken eingelegt werden.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die mit dem Einbinden der Fasern in mehrere benachbarte Nadeln verbundenen Nachteile zu vermeiden,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die spezielle' Aufgabe zugrunde, mit einfachen konstruktiven Mitteln eine Einrichtung an der Rundstrick- oder Rundwirkmaschine vorzusehen, mittels derer der Anteil der von mehreren Nadeln über mehrere Maschen eingebundenen Fasern reproduzierbar beeinflußt und dadurch wahlweise weitgehend reduziert oder zwischen zwei Grenzwerten wahlweise verändert werden kann.
Zur Lösung dieser 'Aufgabe ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß in Strömungsrichtung des Faserstroms vor der Einkämmzpne zur Aufteilung des Faserstroms in Teilfaserströme bestimmte Leitorgane vorgesehen sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform besteht die Auflösevorrichtung aus einer mit einem Beschlag versehenen, mit hoher Umfangsgeschwindigkeit antreibbaren Auflösewalze, deren Ümfangsflache eine Abdeckung gegenüber steht, die eine Eintrittsöffnung für das von der Zuführvorrichtung zugeführte Faserband, eine in die Einkämmzone mündende Austrittsöffnung für die vereinzelten Fasern und zwischen diesen beiden Öffnungen einen in die Austrittsöffnung mündenden und die Leitorgane aufweisenden Ablöseabschnitt auf-' weist.
Die Leitorgane bestehen zweckmäßig aus Stegen, .sind vorteilhaft an dem den Ablöseabschnitt bildenden Teil der-Abdekkung befestigt und vorzugsweise quer zur Strömungsrichtung des Faserstroms nebeneinander .angeordnet-, wodurch sich eine einfache konstruktive Lösung ergibt.'
Dabei enden die Leitorgane außerdem vorzugsweise zwecks Abdeckung der Hakenenden der Nadeln in einer Höhe, die wenigstens der Höhe der Hakenenden während des Fasereintrags entspricht, wodurch ein sicherer Fasereintrag erzielt wird. -
Um eine Einstellung der Leitorgane auf den im Einzelfall besten Wirkungsgrad zu ermöglichen, sind diese verstellbar angeordnet, wozu sie entweder an einer verstellbaren Klappe der Abdeckung:oder: an einem auswechselbaren Teil der Abdekkung befestigt sein können.
Weiterhin hat sich als zweckmäßig erwiesen, daß die Zahl der Leitorgane mit größer werdender Teilung abnimmt und mit kleiner werdender Teilung zunimmt.
Die Breite der Auflösewalze sollte zweckmäßig wenigstens gleich dem Fünffachen, vorzugsweise wenigstens gleich dem Zehnfachen des aus der Nadelteilung berechneten Nadelabstands sein, um einen gleichmäßigen Fasereintrag zu erhalten. Aus demselben Grund sollte die .Zahl der Leitorgane etwa halb so groß wie der aus der Breite der Auflösewalze und der Nadelteilung gebildete Quotient sein.
Zur Vereinfachung der Herstellung ist es zweckmäßig, die Leitorgane mit konstantem Abstand anzuordnen. Um einen zu schnellen Verschleiß der Leitorgane zu vermeiden, sollten diese außerdem' aus einem verschleißfesten-Material bestehen. ' .
Die Erfindung bringt den überraschenden Vorteil mit-sich, daß die Aufteilung des Faserstroms an einer zwischen der Auflösevorrichtung und der Einkämmzone gelegenen Stelle mittels Leitorganen in mehrere Teilfaserströme einen bemerkenswerten Einfluß auf den Anteil der Fasern hat, die über mehrere Maschen in das Gestrick oder Gewirk eingebunden werden. Insbesondere ist es möglich, die Einbindung von
Fasern über mehrere Maschen nahezu vollständig zu vermeiden und daher Strick- oder Wirkwaren herzustellen, bei denen die Fasern wie bei den mit Einkämmwalzen hergestellten Waren nur jeweils über eine Masche eingebunden sind. Durch entsprechen de Anordnung und/oder Bemessung der Leitorgane ist es jedoch auch möglich, den Anteil der über mehrere Maschen eingebundenen Fasern gezielt zu steuern, um je nach Anwendungsgebiet Strick- oder Wirkwaren mit hoher.oder geringer Querdehnung oder mit mustergemäß wechselnder Guerdehnung herzustellen. Obwohl die Ursache für die Wirkung der erfindungsgemäßen Leitorgane noch nicht vollständig bekannt ist, wird angenommen, daß mittels der Leitorgane die Anzahl der im Faser-• stromquerliegenden Fasern beeinflußt oder wenigstens verhindert wird, daß quer liegende Fasern in mehr als einen Nadelhaken eingelegt werden.
Ausf.ührungsbeispiel
Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert.' Es: i^'
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Rundstrickmaschine gemäß Patentanmeldung P 31 07 71A;
Fig. 2 schematisch die Rundstrickmaschine nach Fig. 1 mit Blick auf die von den Stricknadeln durchwanderte Bahn;
Fig. 3 schematisch einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt durch eine Rundstrickmaschine mit der erfindungsgemäßen Verbesserung;
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des die Einkämmzone umfassenden Teils der Auflösevorrichtung der Rundstrickmaschine' nach Fig. ^;
Fig. 5 bis 7 schematisch drei Schnitte entsprechend Fig. durch drei Ausführungsformen' der Erfindung, wobei jeweils nur der die Einkämmzone umfassende Bereich vergrößert dargestellt ist.
Gemäß Fig. 1 und Patentanmeldung P 31 07 714 enthält eine Rundstrickmaschine ziir Herstellung von Strickwaren 1 mit eingekämmlen Fasern einen in der Regel drehbaren Nadelzylinder 2, in dem vertikal verschiebbare Stricknadeln 3 mit Haken 4 gelagert sind, die im Bereich wenigstens eines Stricksystems mit Hilfe von stationären Schloßteilen 5 auf- und abbewegt werden, um mit nicht dargestellten Fäden ein Grundgestrick herzustellen. Das Auflösen und Einkämmen der Fasern in die Strickware erfolgt mit Hilfe wenigstens, einer dem Stricksystem zugeordneten Krempel 6, die eine beispielsweise, aus zwei Zuführwalzen 7 für eine Lunte bzw. ein Faserband bestehende Zuführvorrichtung, eine zur .AufTosung des Faserbandes 8 in einzelne Fasern 9 bestimmte Auflösevorrichtung in Form einer Auflösewalze 10 und eine von den Stricknadeln 3 bzw, deren Haken 4 zwecks Aufnahme der Fasern 9 durchwanderte Einkämmzone 11 aufweist.
Die Auflösung des Faserbandes 8 erfolgt mittels der in Richtung eines Pfeils P drehbaren Auflösewalze 10, deren Umfangs-.bzw, Mantelfläche mit einem Beschlag 13 belegt ist, der nach außen ragende Haken- 14 aufweist. Die Auflösewalze 10 wird mit einer im Vergleich zur Umfangsgeschwindigkeit der Zuführwalzen 7 wesentlich größeren Umfangsgeschwindigkeit angetrieben und zerlegt daher das Faserband 8 in die einzelnen Fasern 9.
Damit die von den Haken 14 des Beschlags. 13 übernommenen Fasern trotz der durch die hohe Drehzahl der Auflösewalze 10 bedingten großen wirksamen Zentrifugalkräfte nicht unkontrolliert wieder aus den Haken 14 herausgeschleudert werden, weist die Krempel 6 eine Abdeckung 15 auf, die der äußeren Mantelfläche der Auflösewalze 10 gegenüberliegt, eine Eintrittsöffnung 16 für das von den Zuführwalzen 7 zugeführte Faserband 8 und eine in Drehrichtung der Auflösewalze dahinter angeordnete, in die Einkämmzone 11 mündende Austrittsöffnung 17 zur Abgabe der Fasern 9 enthält und zumindest von der EintrittsÖffnung 16 bis zur Austrittsöffnüng:17 geschlossen ist. Die'Abdeckung 15 J begrenzt dadurch nach außen zunächst einen unmittelbar
' --- an der Eintrittsöffnung 16 beginnenden, durch einen Pfeil angedeuteten Auflöse- und Beschleunigungsabschnitt 18, innerhalb von welchem die Abdeckung 15 einen kleinen, im übrigen'jed'ö'ch kon'staiiteifvAbstand·- vori^ beispielsweise;''we- niger als einem Millimeter von den Spitzen der Haken 14 der Auflösewalze 10 hat. An den Auflöse- und Beschleuni- gungsabschnitt 18 schließt sich dann in Drehrichtung der Auflösewalze 10 ein durch einen Pfeil angedeuteter Ablöseabschnitt 19 an, der an der Austrittsöffnung 17 endet und,. &t'i^sik; Abstand-von: den Spitzen der Haken 14 hat, ,der-1' in Drehrichtung allmählich bis auf einen Wert von bei-
~; spielsweise mehreren Millimetern zunimmt.
Innerhalb des Auflöse- und Beschleunigungsabschnitts 18 ist der Abstand zwischen der Abdeckung 15 und den Spitzen der Haken 14 so klein, daß die an der Eintrittsöffnung 16 von den Haken 14 übernommenen Fasern von den Haken 14 festgehalten und weitertransportiert werden, ohne daß sich zwischen der Abdeckung 15 und den Haken 14 Faseranhäufungen ergeben oder Fasern dadurch aus dem Transport, ausgeschieden werden, daß sich lose Fasern aufgrund der Zentrifugalkraft vorzeitig von den Haken ablösen. Innerhalb des. Ablöseabschnitts 19 können sich die Fasern dagegen unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft von den Haken 14 lösen." Die abgefallenen Fasern"'werden in dem' Luftstrom,
der sich aufgrund der hohen Drehzahl zwischen der Abdeckung 15 und der Mantelfläche der Auflösewalze 10 einerseits und eier Eintrittsöffnung 16 und der Austrittsöffnung 17 andererseits automatisch ausbildet und in Rieh- · tung des Pfeils P gerichtet ist, im wesentlichen tangential weggeschleudert und zumindest noch durch die auf die Austrittsöffnung 17.unmittelbar folgende Einkämmzone 11 transportiert, die von den Haken 4 der Stricknadeln 3 durchwandert wird.
Die Abdeckung 15 ist gemäß Fig. 1 und 2 zweckmäßig ein Teil eines die Auflösewalze 10 und die Einkämmzone 11 umschließenden Gehäuses 20. Die Seitenwände dieses Gehäuses weisen am Eingang und Ausgang der Einkämmzone 11 je eine Öffnung 21 auf, während im Gehäuseboden ein vorzugsweise quer zur Transportrichtung der Fasern angeordneter Schlitz 22 ausgebildet ist. Die Öffnung 21 und der Schlitz 22 befinden sich in einem Gehäuseteil, das in Drehrichtung der Auflösewalze 10 einen von hinten an die Einkämmzone 11 grenzenden Strömungskanal 23 bildet und den Faserstrom nach seinem Durchgang durch die Einkämmzone 11 umgibt. Aufgrund dieser Konstruktion kann die Einkämmzone 11 in unmittelbarer Nähe-des Umfangs der1 Auflösewalze, jedoch auch etwas entfernt davon angeordnet werden, ohne daß die Haken 4 der Stricknadeln 3 mit den Haken 14 des Beschlags 13 in Berührung kommen. .
Die Einkämmzone 11 besteht gemäß Fig. 1 und 2 aus einem quer zur Transportrichtung der Fasern 9 erstreckten Abschnitt 26 einer Bahn 27, die ^on-den oberen Enden der Haken 4.der Stricknadeln 3 bei der. üblichen.Drehung des Nadelzylinders 2 durchlaufen wird. Der Abschnitt 26 ist parallel zur Achse der Auflösewalze 10 angeordnet und in einer solchen Höhe vorgesehen, daß die Haken 4 der Stricknadeln 3 während der Faseraufnahme zwar den Spitzen der Haken 14 der Auflösewalze 10 möglichst nahe gegenüberstehen, diese aber nicht berühren. Die Form der Bahn 27 hängt von der Form der Schloßteile 5 ab, die auf.die einer Bahn folgenden Füße 32 der Stricknadeln 3 einwirken.
Gemäß Fig.. 1 und 2 sind die Eintrittsöffnung 16 und die Einkämmzone 11 unmittelbar am Umfang der Auflösewalze 10 angeordnet, so daß für den gesamten Auflöse- und Einkämmvorgang nur die Auflösewalze 10 benötigt wird. Da außerdem zwischen der Auflösewalze 10 und den Stricknadeln 3 keine Umlenkstellen und andere Hindernisse für die Fasern vorgesehen sind, ist die Gleichförmigkeit des Fasereintrags äußerst groß·.
Der Auflösewalze 10 ist jeweils ein vom üblichen Nadelzylinderantrieb 33 (Fig. 1) unabhängiger - Antrieb:3^ (Fig.-' 1) zugeordnet, der die Auflösewalze 10 mit einer bei allen Strickmaschinengeschwindigkeiten konstaiten Drehzahl antreibt oder in gewissem Umfang an die jeweiligen Strickmaschinengeschwindigkeiten und/oder die Eigenschaften der zugeführten- Fasern- angepaßt: werden :;kann ν In . jedem Fall' -ist:; die Umfangsgeschwindigkeit der Auflösewalze iO beim' Betrieb relativ groß und vorzugsweise wenigstens etwa vier- bis zehnmal größer,als der durch die Drehzahl des Nadelzylinders 2 Bewirkten Nadelgeschwindigkeit entspricht. Die Umfangsgeschwindigkeit der Auflösewalze 10 beträgt absolut vorzugsweise' · meh'r, -alsS fünf -zehn , Meter prbv Sekunde;: be-i. UmS fangsgescheindigkeiten des Nadelzylinders von maximal etwa 1,5 Metern pro Sekunde. Die Zuführwalzen 7 werden dagegen mittels eines üblichen Antriebs 35 (Fig. 1) synchron mit der Drehzahl des Nadelzylinders angetrieben und besitzen beim: obigen Beispiel Umfangsgeschwindigkeiten^. die'·bei', der maximalen Zylinderdrehzahl wenigstens etwa um das Hundertfache kleiner als die Umfangsgeschwindigkeit' der Auflösewalze 10 sind. Dabei kann die Zuführgeschwindigkeit der Zuführwalzen 7 in Abhängigkeit vom Warengewicht variiert v/erden. Durch den großen Unterschied zwischen der Zuführgeschwindigkeit des Faserbandes S und der Um-
fangsgeschwindigkeit der Auflösewalze 10 werden ein hoher Verzug im Faserband 8 und daher eine äußerst gute Vereinzelung der Fasern erzielt.
Die bei den hohen Drehzahlen bzw. Umfangsgeschwindigkeiten der Auflösewalze 10 auftretenden Zentrifugalkräfte reichen bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen normalerweise aus, um die von den Haken 14 gehaltenen Fasern innerhalb des Ablöseabschnitts 19 allein durch die Zentrifugalkraft hundertprozentig abzulösen, was zur Vermeidung von. Speichereffekten und zur Erzielung einer hohen Gleichmäßigkeit der Dichte' der- eingekämmten Fasern unbedingt angestrebt werden sollte. Da die Zentrifugalkräfte hierzu jedoch nicht immer ausreichen, kann in der Abdeckung 15 eine zusätzliche, mit einer Saug- oder Blasdüse verbundene Öffnung 36 (Fig. 3 und 7) vorgesehen sein, um einen Hilfsluftstrom im Ablöseabschnitt 19 zu erzeugen, der das Ablösen der Fasern von den Haken der Auflösewalze 10 unterstützt oder, falls die durch Drehung der Auflösewalze 10 bewirkten Zentrifugalkräfte zu klein sind, allein bewirkt.
Bei Rundstrickmaschinen der beschriebenen Art durchwandern die Haken. 4 der" Stricknadeln 3 den die abgelösten Fasern von der Auflösewalze 10 wegführenden Faserstrom in einer Richtung, die im wesentlichen quer zur Strömungsrichtung der Fasern 9 verläuft. Entsprechendes gilt bei Anwendung anderer bekannter Rundstrick:- oder Rundwirkmaschinen mit berührungslosem Fasereintrag. Untersuchungen-der mit derartigen Maschinen hergestellten Strick- oder Wirkwaren haben' ergeben", . daß" zuweilen1 Fasern in mehr als eine Masche des Grundgestricks eingearbeitet werden.
Zur Steuerung dieses Effekts wird erfindungsgemäß . der die Einkämmzone 11 durchströmende Faserstrom vor der Einkämmzone in Teilfaserströme aufgeteilt. Hierzu sind im Bereich des Ablöseabschnitts 19, vorzugsweise in unmittelbarer Nähe der Austrittsöffnung 17, Leitorgane 37 (Fig. und 4) vorgesehen, die an dem den Ablöseabschnitt 19 bil-
denden Teil der Abdeckung 15 "befestigt oder in diesem beispielsweise durch Ausfräsungen ausgebildet sind und vorzugsweise aus einem verschleißfesten Material wie Keramik oder Kunststoff bestehen. Die Leitorgane 37 bestehen gemäß Fig. 4 beispielsweise aus Stegen, die mit ihren Breitseiten parallel zum Faserstrom und im übrigen in Richtung der.Achse der Auflösewalze 10 parallel nebeneinander angeordnet sind. Der Längsschnitt dieser Stege ist gemäß Fig. 4 beispiels-, wei'se dreieckförmig. Die in Strömungsrichtung der Fasern hinteren Enden der Leitorgane 37 können gemäß' Fig. 3 an das Hinterende des Ablöseabschnitts-19 grenzen, so daß die Austrittsöffnung'17 in diesem'Fall durch die Leitorgane 37 ' in eine Mehrzahl von Öffnungen unterteilt ist, die Je einen Faserteilstrom durchlassen.
Die Zahl der Stege und damit auch die Zahl der Teilfaserströme ,kann unterschiedlich gewählt v/erden. Wenn- die/Breite- der Eihkämmz'one 11 .und'''die"' parallel; zu ihrer Achse .'gemessen"© Breite der Auflösewalze 10 als'Maschinenkonstante betrachtet werden, sollte die Zahl der über die Breite der Einkämnizone 11 vorgesehenen Leitorgane 37 etwa, umgekehrt proportional zu der : im Einzelfall· vorliegenden Teilung bzw. zum' Nadelabstand der Ründstrick-'1' oder^Rundwirkmas'chine* gewählt' \ye:rden-: Mit anderen Worten ist es zweckmäßig, die parallel zur Achse der Auflösewalze 10 gemessene Breite eines Teilfaserstroms stets so zu bemessen, daß sich unabhängig von der Teilung nicht zu viele Nadelhaken 4 gleichzeitig in einem und demselben Teilfaserstrom befinden;:;können. Gemäß-Fig. 4- ist/beispielsweise eine solche Breite .der Teilfaserströme bzw. ein solcher seitlicher Abstand der Leitorgane 37 voneinander" besonders vorteilhaft, bei der bzw. bei ,dem gleichzeitig nicht mehr als·- ein Nadelhaken?'4- einen Teilfaserstrom durchwandern kann. Die Zahl der Leitorgane 37 entspricht somit etwa dem Quotienten aus der Breite der Auflösewalze 10 und der Nadelteilung. '
Fig. 5 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungsformen für die Ausbildung und Anordnung der Leitorgane 37· Während die Leitorgane 37 gemäß Fig. 5 und 6 im Längsschnitt etwa die Form eines gleichschenkligen, mit seiner Basis auf der Abdeckung.15 aufliegenden Dreiecks besitzen können, sind die Leitorgane 37 nach Fig. 7 im Längsschnitt etwa wie ein rechtwinkliges Dreieck ausgebildet, dessen längere Kathete an einer Klappe 38 befestigt ist und dessen kürzere Kathete das in Drehrichtung hintere Ende des Leitorgans 37 bildet. Abgesehen davon können Leitorgane in Form von Stiften, Scheiben, flexiblen Elementen od. dgl. vorgesehen sein. Die in Achsrichtung der Auflösewalze 10 gemessene Breite der Leitorgane 37 ist nicht besonders.kritisch, sollte jedoch so gewählt·sein, daß die Ausbildung von. Teilfaserströmen nicht behindert und eine Anhäufung von Fasern an den'Anströmkanten der Leitorgane 37 verhindert wird. Aus demselben Grund empfiehlt sich auch, die Leitorgane 37 mit in Strömungsrichrung von unten nach oben verlaufenden Schrägflachen 39 zu versehen (Fig. 5). .
Der Abstand der in Strömungsrichtung hinteren Enden:der Leitorgane von den Nadeln 3 bzw. den Haken 4 entsprechend dem Maß 40 in Fig. 6 kann unterschiedlich gewählt werden und um so größer sein,'je größer die Stapellänge der verwendeten Fasern ist. Bei zu großem Maß 40 besteht allerdings die Gefahr, daß sich die Teilströme vor Erreichen der Nadelhaken 4 wieder zu einem Gesamtfaserstrom vereinigen, wodurch die Wirkung der Leitorgane 37, das Einbinden von Fasern in mehr als eine Masche des Grundgestricks zu vermeiden, verloren geht. . ,
O v
Die absolute Höhe der Leitorgane 37 entsprechend dem Maß 41 in Fig. β sollte ausreichend groß gewählt sein, um einen "ungestörten Durchgang der Fasern 9 zu ermöglichen, Versuche haben gezeigt, daß die Gleichmäßigkeit des Fasereintrags bei gMchzeitiger Vermeidung von Doppel- oder Dreifacheinbindungen der Fasern um so schlechter ausfällt, je kleiner
das Maß 41 ist. Dies kann u.a. darauf zurückzuführen sein, daß bei geringer Höhe der Leitor.gane 37 zu viele Fasern über die Leitorgane 37 hinwegströmen, ohne daß sich Teilfaserströme bilden, die nur beim Durchgang der Fasern durch die Zwischenräume zwischen den Leitorganen 37 entstehen können.
Der Abstand der in Fig. 6 oberen Enden .der Köpfe der Nadeln 3 von·.den in Fig. 6 oberen Enden der Leitorgane 37 entsprechend dem Maß 42 hat nach bisherigen Erkenntnissen den größten Einfluß auf den Anteil der über mehr als eine Masche eingebundenen Fasern. Insbesondere wird dieser Anteil um so größer, je größer das Maß 42 wird. Solange das Maß 42 noch gleich oder kleiner als die Länge der Haken 4 der Nadeln 3, d.h. kleiner als der Abstand zwischen dem oberen Kopfende und dem unteren Hakenende ist, ist diese Abhängigkeit noch relativ unbedeutend. Sobald das Maß/42 jedoch größer als die Hakenlänge ist, machen sich Änderungen des Masses 44 relativ stark in entsprechenden Änderungen des Anteils der über mehr als eine Masche eingebundenen Fasern bemerkbar. Es wird daher angenommen, daß die Leitorgane 37 die Wirkung der quer liegenden Fasern nur dann besonders deutlich beseitigen, wenn sie die Haken 4 der Nadeln 3 vollkommen abdecken, d.h. wenn das Maß 42 kleiner als die Hakenlänge ist, weil in diesem Fall alle in die geöffneten Haken 3 eintretenden Fasern die Zwischenräume zwischen den Leitorganen 37 passieren müssen. Ist das Maß .42 dagegen größer als die ^akeniänge, d.h. sind die Haken 4 nur teilweise von den Leitorganen 37 abgedeckt, können die Haken 4 sowohl Fasern 9, die durch die Zwischenräume zwischen den Leitorganen 37 zugeführt werden, als auch Fasern 9 aufnehmen, die über die oberen Kanten der Leitorgane 37 gewandert sind. Infolgedessen läßt sich der Anteil derjenigen Fasern, die über mehr als eine Masche in1das Grundgestrick oder Grundgewirk eingebunden werden, durch Änderung des Masses 42 steuern.
Zur Ausnutzung dieses Effekts.ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, die Leitorgane 37 insbesondere hinsichtlich des Masses 42 einstellbar anzuordnen. Hierzu sind die Leitorgane 37 gemäß Fig. 7 auf der verschwenkbaren Klappe angeordnet, die gleichzeitig ein Teil der Abdeckung 15 ist. Die Klappe 38 ist an ihrem von den Leitorganen 37 entfernten Ende an einem Schwenkzapfen 43 schwenkbar aufgehängt und in Richtung eines Pfeils ν so verschwenkbar, daß sich das Maß in beliebiger Weise einstellen läßt. Der Schwenkzapfen 43 kann dabei ein in der Klappe 38 ausgebildetes Langloch 44 durchragen, das auch eine Verschiebung der Leitorgane 37 in Strömungsrichtung der Fasern (Pfeil w) und damit eine Einstellung des Masses 40 ermöglicht. Dabei kann weiterhin vorgesehen sein, die Klappe 38 einschließlich der Leitorgane 37 als auswechselbare Einheit auszubilden, damit die Form und/oder Anzahl und/oder Beabstandung der Leitorgane 37 mit wenigen Handgriffen verändert werden kann.
Schließlich kann vorgesehen sein, beispielsweise das Maß 42 entsprechend einem vorgewählten Muster zu steuern. Hierzu würde es genügen, beispielsweise die in Fig.. 7 dargestellte Klappe 38 mustergemäß auf- und abzubewegen. Als Steuervorrichtungen bieten sich zu diesem Zweck mechanische oder elektromagnetische Einrichtungen an, wie sie zur Steuerung anderer Einrichtungen an Rundstrickmaschinen allgemein bekannt sind.
Im übrigen unterscheiden sich die Ausführungsformen nach Fig. 5 einerseits und Fig. 6 und 7 andererseits durch die .'Ausbildung des Ablöseabschnitts 19. Während-der radiale Abstand des Ablöseabschnitts 19 von der Mantelfläche, der Auflösewalze 10 gemäß Fig. 5 in Richtung der Austrittsöffnung 17 allmählich zunimmt, nimmt der radiale Abstand des Ablöseabschnitts 19 gemäß Fig. β erst zu und dann in Richtung der Austrittsöffnung 17 wieder ab, so daß unmittelbar vor der Austrittsöffnung 17 eine Art Sprungschanze oder Rampe entsteht, durch welche die abgelösten Fasern gezielt in Rieh-
tung der offenen Haken 4 der Nadeln 3 transportiert werden. Entsprechend ist die Klappe 38 nach Fig..7 ausgebildet, deren radialer Abstand von der Mantelfläche der Auflösewalze zwischen dem Schwenkzapfen 45 und- der Austrittsöffnung ständig abnimmt.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt, die sich auf vielfache Weise abwandeln lassen. Anstelle der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform kann beispielsweise entsprechend Fig. 5 bis 7 vorgesehen sein, die Abdeckung 15 nur bis zur Austrittsöffnung 17 zu erstrekken und in Strömungsrichtung hinter der Einkämmzone 11 eine vorzugsweise verschwenkbare Klappe 45 vorzusehen, deren der Einkämmzone 11 zugewandtes Teil 46 stromlinienförmig ausgebildet und so angeordnet ist, daß es den Luft- und Faserstrom hinter den Nadeln 3 in einen Hauptstrom und einen Nebenstrom unterteilt, um dadurch die in die Nadelhaken 4 eingelegten Fasern in einen Keilspalt 47 zwischen der Klappe 45 und den Haken 13 der Auflösewalze 10 zu ziehen und dadurch zu kämmen und zu orientieren, was die Gleichförmigkeit des Gestricks erhöht (Fig. 5 bis 7).
Der Antrieb 34 für die Auflösewalze- 10 ist ein ; vom-Strick--; maschinenantrieb unabhängiger Antriebsmotor, der auch im Stillstand der Rundstrickmaschine betrieben werden kann, damit die Auflösewalze 10 beim Einschalten der Rundstrickmaschine bereits die erforderliche hohe Drehzahl erreicht hat· und diese bis zum"erneuten Stillstand der Rundstrickmaschine auch beibehält. Für diesen unabhängigen Antrieb 34 wird allerdings nicht unbedingt ein zweiter, separater Antriebsmotor benötigt, sondern es kann vorgesehen sein, mit Hilfe von speziellen Getrieben und/oder Kupplungen sicherzustellen, daß die Rundstrickmaschine nur bei laufender Auflösewalze 10 arbeiten kann. Andernfalls würden sich bei jedem Stillstand Bereiche im Gestrick ergeben, die keine Fasern oder ungleichmäßig verteilte Fasern aufweisen. Die erförderlichen "hohen" Drehzahlen der Auflösewalzen
betrugen bei Versuchsmaschinen 4000 U.p.M« bei einem Auflösewalzendurchmesser von 125 mm und bei im übrigen gleichen Verhältnissen wie bei der Anwendung der herkömmlichen Auflösevorrichtungen.

Claims (14)

Erf indungs ansprach
1) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine zzr Herstellung von Strick- oder Wirkwaren mit eingekämmten Fasern, enthaltend einen drehbaren Nadelzylinder, in dem Nadeln mit zur Faseraufnahme bestimmten Haken gelagert sind, und wenigstens eine Krempel, die eine Zuführvorrichtung für ein Faserband, eine Auflösevorrichtung zur Auflösung des Faserbandes in einzelne Fasern und eine von den Nadeln durchwanderte Einkämmzone aufweist, in der die Fasern zwecks berührungslosen Eintrags in die Haken in einem Faserstrom geführt sind, gekennzeichnet dadurch, daß in Strömungsrichtung des Faserstroms vor der E.inkämmzone (11) zur Aufteilung des Faserstroms in Teilfaserströme bestimmte Leitorgane (37). vorgesehen sind,
2) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Auflösevorrichtung aus einer mit einem Beschlag versehenen, mit'hoher Umfangsgeschwindigkeit antreibbaren Auflösewalze (10) besteht, deren Umfangsflache eine Abdeckung (15) gegenüber steht, die eine Eintrittsöffnung (16) für das von der Zuführvorrichtung (7) zugeführte Faserband (8), eine in die Einkäminzone (11) mündende Austrittsöffnung (17) für die vereinzelten Fasern (9) und zwischen diesen beiden Öffnungen (16,17) einen in die Austrittsöffnung mündenden und die Leitorgane (37) aufweisenden Ablöseabschnitt (19) aufweist«
3) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet, dadurch, daß die Leitorgane (37) aus Stegen bestehen.
4) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die.Leitorgane (37) an dem den Ablöseabschnitt (19) bildenden Teil der Abdeckung (15) befestigt sind.
5) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte .1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitorgane (37) quer zur Strömungsrichtung des Faserstroms nebeneinander angeordnet sind*
6) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitorgane (37) zwecks Abdeckung der Hakenenden der Nadeln (3) in einer Höhe enden, die wenigstens der Höhe der Hakenenden während des Fasereintrags entspricht.
7) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitorgane (37) verstellbar angeordnet sind.
8) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitorgane (37) an einer verstellbaren Klappe (38) der Abdeckung (15) befestigt sind.
9) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte 2 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitorgane (37) an einem auswechselbaren Teil der Abdeckung (15! befestigt sind.
10) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahl der Leitorgane (37) mit größer werdender Teilung abnimmt und mit kleiner werdender Teilung zunimmt,
11) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach einem der Punkte 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Breite der Auflösewalze (10) wenigstens gleich dem Fünffachen, vorzugsweise wenigstens gleich dem Zehnfachen des aus der Nadelteilung berechneten Nadelabstands ist.
12) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß die Zahl der Leitorgane (37) etwa halb so groß wie der aus der Breite der Auflösewalze und der Nadelteilung gebildete Quotient ist.
13) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte 1 "bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitorgane (37) mit konstantem Abstand angeordnet sind.
14) Rundstrick- oder Rundwirkmaschine nach wenigstens einem der Punkte 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß die Leitorgane (37) aus einem verschleißfesten Material bestehen.
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