DD210324A1 - Rahmen aus stabartigen elementarteilen, hauptsaechlich fuer fensterrahmen und fensterfluegel - Google Patents
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Abstract
Rahmen aus stabartigen Elementarteilen vorzugsweise fuer Fensterrahmen und Fensterfluegel, bei denen die gegenseitige Verbindung der Einzelteile mit Hilfe einer Fixiereinheit loesbar hergestellt ist. Diese Fixiereinheit weist ein Verbindungsstueck auf, das in von der Stossebene der beiden Elementarteile ausgehenden Bohrungen eingesetzt und selbst, mindestens mit einem der Elementarteile ueber eine Querbohrung im Verbindungsstueck und einen in diese Querbohrung eingesetzten Spannbolzen verbunden ist,wobei der Spannbolzen in eingebautem Zustand die Elementarteile in Richtung des Verbindungsstueckes zusammenspannt. Auf diese Weise koennen die Elementarteile fertig vorfabriziert werden, wobei deren Zusammenbau zu Rahmen ein einfacher montage-artiger Arbeitsvorgang wird. Die Fertigung wird hierdurch wesentlich einfacher, schneller und billiger, die Produktivitaet steigt und die Qualitaet der Produkte wird wesentlich verbessert.
Description
._ ή- ,·.- - 30.8.1.982
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Rahmen aus stabartigen Elemehtarteilen, vorzugsweise für Fensterrahmen und Fensterflügel
Die Erfindung betrifft einen Rahmen aus stabartigen- Einzelteilen, vorzugsweise für Fensterflügel und Fensterrahmen·
Bekannt sind solche Rahmen, bei denen die Einzelteile des Fensterrahmens und des Flügelrahmens miteinander so verbunden werden, daß in^ihre' Enden-' eine sog»' "üb er läppt e>! Gabel-* Zapfen"-Verbindung gefräst wird, "wobei dahn'"die sich überdeckenden Flächen mit Klebstoff bestrichen, und diese durch Anwendung einer Preßkraft zu Flügelrahmen öder -Fens.t err ahmen vereinigt werden· Eine solche Losung iats. B. im;. "Lexikon "ά'έτ Holzt öchnik'1', ' VEB- Fachbuchhandlung;, Leipzig, 1964, sowie in dem Buch "Fachkunde für"" Schreiner"', Verlag' Willing Co. Wuppertal-Bremen, B.R.D., 1956, beschrieben·
Die obige Lösung hat den-Nachteil, daß sie komplizierte Preß- und Klebeeinrichtungen erfordert. Trotzdem kommt ungenaues' 'Pressen'- häufig;;- vor.,;,· das außer -dem'"· Aus tropf ein ; des Klebstoffes noch die unangenehme Folge hat, daß in den zusammengebauten Rahmen räumliche und flächenmäßige Ungenau!gkeiten vorkommen, die erst durch zusätzlichen .Arbeitsaufwand, 2'. B* Schleifeh, Schlichten u. dgl. beseitigt werden können« Hierzu kommt noch als erschwerendes Moment, daß der Rahmen in zusammengesetztem Zustand schwerfällig zu bewegen ist, und hierzu ein weiterer Aufwand an Energie, Arbeit und Kosten, sowie platzbedürftige Einrichtungen nötig werden.
Ein Weiterer Hachteil des ' obigen" Verfahrens besteht darin, daß oft ein Verwerfen der als Einzelteile maßgerecht vorgefertigten Konstruktionselemente nach erfolgtem Falzen des
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zusammengebauten Rahmen erfolgt. Durch dieses falzen we'rden oft 50 % des ursprünglichen Querschnittes der Einzelstäbe entfernt, so daß sich die bis dahin im Gleichgewicht befindlichen inneren Spannungskräfte des Materials verändern, infolgedessen oft selbst bei Einzelteilen von einwandfreier Qualität und bei bester Fertigungstechnologye in den Rahmen unerwünschte Deformationen und - als Folge hiervon - Güte- J Verschlechterungen auftreten.
In der Fertigungsindustrie für Metall- und Plastefenster sind auch solche Rahmen bekannt, bei denen die Stabenden der Slementarteile' von Fensterrahmen und Fensterflügel in einem· Winkel von 45° abgesägt, danach die Schnittflächen zusammengepaßt und die Än3chlußkanten zusammengeschweißt wer den. Dieses Montageverfahren hat den". Mangel,,, daß die Schweißnähte nachträglich nur mit Verletzung„ der Sinselteil- -Oberflächen bearbeitet werden können, und daß sich die dabei entstehenden Oberflächenfehler nur höchst" umständlich- - durch nachträgliches Bearbeiten - beseitigen lassen, was ν außerdem ein mehrmaliges Bewegen der ziemlich schweren Rahmen erfordert*
Die oben erwähnten lösungen haben ferner den gemeinsamen Nachteil, daß, wegen der erst nach dem Zusammenbau erscheinenden-:üne:benheiten,:-die-Obe-rflächenbehandlung,,,d> h. das Anstreichen und/oder Lackieren, nur am zusammengesetzten Rahmen, durckge.führt, werden kann. Eingegen,.kann das Schleifen ϊ nach dem Trocknen der einzelnen Lackschi, ent en am fertigen Rahmen nicht, oder nur auf sehr aufwendige. Weise durchgeführt werden, fenn man jedoch die Schleifvorgänge weglaßt, so erhält man Rahmenoberflachen minderer Güte.
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Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, Rahmen für Fenster produktiver und einfacher, insbesondere in Serienfertigung, herzustellen und dabei die Qualität der Rahmen zu verbessern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rahmen aus stabartigen Elementarteilen, vorzugsweise für Fensterrahmen und Fensterflügel, zu schaffen, bei dein die Einzelteile-im voraus fertig gestellt werden können und beim Zusammenbau der' Einzelteile die dabei und' nachher'·auftretenden''Maß-, 'Form-,' und öberflächehveränderunge'n v'erinxe'de'h wer'deir·'
Srfindung3gemäß; wird die·· Auf gäbe dadurch gelöst, daß. die Elementarteile durch eine Fixiereinheit, lösbar miteinander so- verbunden werden^ daß 'die Fixiereinheit in den vorher hergestellten Bohrungen dear Anschlußf lachen ;\dsr* zu ;'ver bin- . denden Eleinentarteile ein Verbindungsstück' hat, dieses aber wenigstens mit dem einen Slementarteil durch einen in die Querbohrung des Verbindungsstückes eingesetzten Spannbolzen verbunden 13t, der in eingebautem Zustand beide Elementart eile ^; in, der -Ri cht ung -des ' Ver bindungs s t üe.ke s: ν er spannt.
Zweckmäßig ist auch eine- solche Ausführung, bei der das ' Verbindungsstück zwei Querbohrungen aufweist, und sich in diesen Querbohrungen zwei -Spannbolzeh befinden, wobei der Abstand der - Querbohrungen für die Spannbolzen 3ur Verbindung der Elementarteile größer als jener Abstand ist, der zwischen den Querbohrungen für die Spannbolzen des Verbindungsstückes besteht.
Es ist auch eine' solche' Losuhg' möglich, bei der' das Verbindungsstück mit einem Kopf versehen ist, der sich auf einem
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der verbundenen Sleinentarteile abstützt. : Der Spannbolzen kann auch, mit einem exzentrischen Spannbolzenteil versehen sein»
Die Erfindung soll nachstehend an einem: Ausführungsbeispiel
J näher erläutert werden» In der zugehörigen Zeichnung ζeigenJ Pig. 1: eine Eckverbindung des Rahmens in Seitenansicht, Pig. 2.:. den Schnitt.11-11 nach Fig. 1, '
Pig. 3; ein weiteres Ausflihrungsbei spiel, und- Detail der Rahmen-Bckverbindung; in Sei tenansicht,;
Fig. 4;: den Schnitt IV-IV nach Pig» 3?
Pig. 5 J eine Variante der Lösung nach Pig. I,
J Pig« ds ein drittes. Ausfuhrungsbeispiel und Detail der
Rahmen-Sc lever bindung iin Teilschnitt,
Fig. 7i ein viertes Ausführungsbeispiel und Detail in Seitenansicht,. ' . .
Pig. 3: den Schnitt YIII-VI!I nach Pig* 7,
ι
Pig. Si eine fünfte Variante der Rahmen-Sckverbindung, teilweise im Schnitt,
- Pig. 10: den Schnitt Χ-Γ nach Pig. 9, Pig. 11: das Ausführungsbeispiel nach Pig. 9 und 10 in ge-
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schlossenem Zustand,
Fig. 12: ein sechstes Ausführungsbeispiel der Rahmen-Eckverbindung in einem Teilschnitt,
'Fig:?t; 13;;,den,Schnitt IIII-HII- nach- Fig. 12.
In Fig. 1 und Fig. 2 ist als Detail eine Ecke eines Fenster-Rahmens zu sehen, bei der aus Stäben von rechteckigem Querschnitt ausgestaltete Elementarteile, d. h. ein Horizontalteil, 1 und ein Vertikalteil·2,· an ihren'rechtwinklig'abgeschnittenen Enden miteinander: verbunden sind.
Die Horizontal- und Vertikalteile T und 2 sind durch je eine Fixiereinheit 3 miteinander verbunden· Die Fixiereinheit 3 j?.eist,,ein Verbindungsstück 4 auf, das in von einer Stoöehene 5· der, Horizontal." und Vertikal teile 1; 2 ausgehenden Bohrungen o; 7 eingesetzt ist. Die Bohrungen 6.;' 7 sind im vorliegenden Fall koaxiale 3lindbohrungen und normal zur Stoßebene 5 angesetzt. Das Verbindungsstück 4 ist mit Querbohrungen 8; 9 versehen, die einen Abstand L1 aufweisen.
In Figo 2 ist zu sehen, daß die Horizontal- und Vertikalteile 1 ; 2 gleichfalls ;je eine Quer bohrung. 10 bzw. 11 aufweisen, die die Bohrungen 5; 7 durchqueren, wobei- aber ihr Abstand L2 etwas größer als der Abstand 'L-^ der Quer bohrungen S; 9 ist. Die Größe Lp - L1 kann bei Elementarteilen aus Holz mit 0,75 mm, bei Kunststoffelementarteilen mit-0,5 mm, bei Metailelementarteilen vorteilhaft mit 0,1 mm angenommen werden.
.'Die- -Verbindung der ,Horizontal- und Vertikal teile, .!.und 2 geschieht bei der Fixiereinheit 3 mit durch die Querbohrungen 8; 9, und an den Elementarteilen durch die Querbohrun-
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gen 10; 11 hindurchgeführten Spannbolzen 12;13·
In Fig· 1 und 2 sind die Spannbolzen 12; 13 bei Beginn ihres Einsetzens zu sehen* Dabei haben die Querbohrungen 8; 9; 10; 11 eine geringe Überdeckung. Die Spannbolzen 12; 13 sind im vorliegenden Fall Metallbolzen z* B. Stahlbolzen, sie können jedoch auch aus irgendeinem; anderen entsprechen- 'j den Material z. B. auch aus Kunststoff bestehen, und sind zum leichteren Einführen in die Bohrung an ihrem vorderen Ende als Kegelstumpf gestaltet« Die Durchmesser der Querbohrungen 10; 11 sind hier so gewählt, daß sich in diesen die Spannbolzen 12; 13 streng einpassen lassen (also mit Presspassuhg)·
Die Spannbolzen 12; 13 unterliegen bei ihrem Eintreiben nach dem Erreichen der Querbohrungen-8 und 9 wegen der überdeckung der Querbohrungen 10 bzw.· 8; 11 bzw. 9 einer Biegebeanspruchung: Bei dem weiteren Vortreiben; sind' sie im .unteren Teil der Querbohrungen 10; 11 einer weiteren Biegung in entgegengesetztem Sinne ausgesetzt. Die in den
) Spannbolzen 12; 13 durch diese Wirkung auftretende Deformation übt in Richtung des Verbindungsstückes 4 eine zusammenpressende Zugkraft auf die Horizontal- und- Yertikalteile 1;.2 aus und verbindet diese dadurch fest und zuver-
, lässig; .„ zugl ei ehr aber, -auch' lösbar ^: z* B* um später eventuell den Austausch eines der Elementarteile vorzunehmen.
' In Fig. 3 und 4 ist eine solche Variante'dea Rahmens zu sehen, bei der die unter 45 abgeschnittenen Enden der" Horizontal- und Vertikalteile 1 und 2 an der Stoßebene 5 aneinander anschließen. Dabei sind die Horizontal- und Yertikaiteile 1; 2 an der Stoßebene 5 mit einer an sich bekannten, ineihänderschiebbären Kei!verzahnung 14 versehen. Die Fixiereinheit 3 ist hier die gleiche wie in Fig. 1 und
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2. Die. Anwendung der Keilverzahnung 14.hat außer dem Halten des Rahmens in einer Ebene hinaus' noch den Vorteil, daß sich beispielsweise bei aus Holz gefertigten Horizontal- und Vertikalteilen 1; 2 und eventuellen Maßveränderungen durch Einwirkung von Feuchtigkeit, die Anschlußflachen ein wenig gegeneinander verschieben können, da ja an den Berührungs- · flächen kein Klebstoff'verwendet"wird, so daß su schädlichen Deformationen führende Spannungen auch bei Dauerverwendung in dem; zusammengebauten Rahmen nicht auftreten können.
Die Variante gemäß Pig. 5 weicht nur insofern von der Lösung gem|ß/ Pig,·. T und 2 ab, als hier die-'; Spann-bolz-eii- T2 ; T 3'"um 90° zueinander verschoben angeordnet sindv Hierzu siiiä" die Querbohrungen 10; 11, sowie die Querbohrungen S|.9 ebenfalls um einen 7/inkel von 90° verschwenkt ausgebildet.
Bei:'dem "lusführuhgs'beispisl nach Pig» 6: ist das Verbindungsstück 4 als' Kopfbolzen ausgest'alt-et, dessen' Kopf 15: an;: einer Stirnfläche 17 einer die Ports'etzung der Bohrung 7 am Vertikalteil 2 bildenden Versenkung 1o aufliegt. ItLt dem Verbindungsstück 4 steht hier nur ein einsiger Spannbolzen 12 in Verbindung. Sinngemäß ist hier nur das .Horizontalteil 1 mit"'einer Querboiiruhg 1 O; versehen, währ end das.' Verbindungsstück'4 nur eine einzige Querbohrung 8 besitzt. Die Abstände L.,;' L2 sind von der Stirnfläche 17 an su verstehen· Ivlit dieser Lösung kann eine noch einfachere Herstellung und Montage der Rahmen;-ermöglicht werden»
Das ..Ausführungsbeispiel nach Pig. 7 und' 8 unterscheidet sich von der Lösung nach Pig. 3-und 4 darin, daß die 31ementarteile 1; 2 mit einem Piasteüberzug IS versehen sind. Dabei sind die Spannbolzen 12; 13 als Kopfbolzen, und die Querbohrungen TO; IT als" Blindbohrungeii ausgestaltet, Die "3'pannbolzen 12; 13 schließen zugleich den durch die Blindbohrun-
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gen lint erbrochenen Plasteüberzug 18.
Bei einem weiteren Ausiiüariings bei spiel nach Pig. 9 bis 11 besteht eine Abweichimg nur in der Ausgestaltung der Spannbolzen· 12; 13· In Fig. 9 ist die Fixiereinheit· 3 in offener, in Fig· 10 aber in geschlossener Stellung zu sehen. Die Querbohrungen TO; 11 sind ähnlich wie in Fig» 8 als Blind- ^) bohrungen ausgestaltet. Die Spannbolzen 12; 13 sind im vorliegenden Fall an einem beim ausammengespannten, mit den Querbohrungen 8; 9 des Verbindungsstückes- 4 zusammenarbeitenden Spannbolzenteil 19 als Exzenterbolzen mit einer Exzentrizität e (Fig. 9) ausgebildet. Die Spannbolzen 12; 13 sind an ihrem oberen-Ende zum Ansetzen eines Schraubenziehers mit einer Rinne 20 versehen.
In Fig. IT ist die Fixiereinheit 3 in geschlossenem,zusammengepreßtem Zustand zu sehen» Hierzu wurden die Spannbolzen 12; 13 um nahezu 180° verdreht. In zusammengespannter Stellung ist der Abstand der Querbohrungen 10; 11 voneinander etwas kleiner als etwa der douOelte Wert der Eszentri- J zitat e.
Schließlich ist in Fig. 12 und 13 eine solche Variante der Fixier einheit 3 zum Rahmen zu sehen, die als 7/eiferentv/ick-lung der : Lösung, nach, Fig. 5' betrachtet ^werden, kaiin. Hier bestehen die Spannbolzen 12 und 13 aus einer Preßschraube 21, einer·Schraubenmutter 22-und zwei auf' die Preßschraube 21 aufgezogenen Spannhülsen 23· Die Spannhülsen 23 sind an ihren einander zugekehrten Enden konisch gestaltet. Um an das konische Ende der Spannhülsen 23'anzuschließen, sind die Querbohrungen 8; 9 des Verbindungsstückes 4 von der Mittellinie -in beiden Richtungen nach außen, als sich erweiternde;, konische" Bohrungen gefertigt.
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Das Zusammenspannen der Horizontal- "und Vertikalteile 1 ; 2 erfolgt hler durch das Ansiehen der Preßschrauben 21, wodurch die Spannhülsen 23» und als Folge hiervon die Horizontal- und Vertikalteile 1; 2 zueinander verschoben werden·
Bei den in den Ausfuhrungsbeispielen beschriebenen Formgebungen wurden ausnahmslos 'solche lösungen dargestellt, bei
/·—^ . . ' ' ' ' ' " ''
\_j denen immer die Irisier einheit 3 je zwei Elementarteile aneinander befestigt. Erfindungsgemäß ist natürlich auch eine solche Ausführung möglich, bei der die Pixiereinheit 3 allein auch mehrere Rahmenbestandteile miteinander verbinden kann· .
Der wichtigste Vorteil des erfindungsgemäßen Rahmens besteht darin, daß dadurch einerseits die komplette'Vorfertigung der Bestandteile, andererseits ihr montagemäßiger Zusammenbau mit den- vorgeschlagenen Pixiereinheiten zu Rahmen vongroßer Festigkeit" und-' Maß'beständigkeit so ermöglicht'· wird"., daß diese' Verbindungen nötigenfalls auch gelöst werden kön- _ neu.' Maß, Gestalt und Porm der fertig fabrizierten und W oberflächenbehandelten Bestandteile j sowie ihre Oberflächenqualität ändern sich weder durch den Zusammenbau noch danach. Anoden- fertig montierten' Rahmen sind keinerlei: weitere Nacharbeiten nötig. Somit können die Bestandteile massenweise vorgefertigt und auf Lager genommen werden* Vergleicht man aber die schon im Rahmenaustand durchzuführenden Pabrika-'tions- und Oberflächenbehandlungsumstände, so erfordern die vorgeschlagenen Rahmen einen wesentlich kleineren 'Aufwand, wie auch Pertigungseinrichtungen von nur wesentlich kleinerem Raum- bzw. Platzbedarf. Der- verhältnismäßig einfache Zusammenbau der komplett vorgefertigten Slementarteile erübrigt die bei dem herkömmlichen Pertigungsprozeß eingesetzten komplizierten Montage-Strecken ainddie sich' oft 7/iederhbien-. de schwere Materialbewegung· Die Gefahr einer nachträglichen
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Deformation der Rahmen gemäß der Erfindung ist minimal« Ein zusätzlicher Vorzug besteht darin,, daß die Eleisentarteile bei eventuellem- Schadhaftwerden durch Lösen der Fisiereinheiten 3 einfach und schnell, durch neue Bestandteile ersetzt bzw* ausgewechselt werden können*
Claims (4)
1» Rahmen aus stabartigen Elementarteilen, vorzugsweise für fensterrahmen und Fensterflügel, gekennzeichnet dadurch, daß die Elementarteile, z. B. Horizontal- und Vertikalteile (1; 2) über eine Fixiereinheit (3) lösbar miteinander verbunden sind, wobei die Visiereinheit (3) in Bohrungen (6.und 7), die von einer Stoßebene (5).der Slementarteile (1; 2) ausgehen, mit einem Verbindungsstück (4) versehen ist, das wenigstens mit dem einen Elementarteil (1 oder 2) über einen Spannbolzen (12 bzw. 13) in Verbindung steht, wobei dieser in einer Querbohrung- -(8 bzw. 9) des Verbindungsstückes (4) derart angeordnet ist, daß, in eingebautem Zustand die Elementarteile (1; 2) in Richtung des Verbindungsstückes (4) zusammengespannt sind.
2-. Rahmen nach Punkt" 1?i. gekennzeichnet; dadurch,',, daß -das* Verbindungsstück (4) der ?iziereinheit (3) mit zwei Querbohrungen (8; 9) und zwei Spannbolzen (12;.13) versehen ist, wobei der Abstanä (L-) zwischen den Querbohrungen (10; 11) zur Aufnahme der Spannbolzen (12; 13) der zu verbindenden Slementarteile (1; 2) größer.ist* als'- der-Abstand,' CL-j··)-- zwischen: den: Qu er bohrungen,;-(S;,- 9) des Verbindungsstückes (4) zur Aufnahme der Spannbolzen (12; 13).
3· Rahmen nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Verbindungsstück,(4) als Kopfbolzen ausgestaltet ist, dessen Kopf (15) sich auf einem der verbundenen Slementarteile, (2) abstützt.
4· Rahmen nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Spannbolzen (12; 13) mit einem exzentrischen Spannbolzenteii (19) versehen sind*
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| DE3229390A1 (de) | 1983-05-05 |
| HU181385B (en) | 1983-07-28 |
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