DD210396A3 - Anordnung zum vereinzeln blattfoermiger gegenstaende - Google Patents

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DD210396A3
DD210396A3 DD82244261A DD24426182A DD210396A3 DD 210396 A3 DD210396 A3 DD 210396A3 DD 82244261 A DD82244261 A DD 82244261A DD 24426182 A DD24426182 A DD 24426182A DD 210396 A3 DD210396 A3 DD 210396A3
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Klaus Tilger
Claus Lippert
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Waegetechnik Rapido Veb
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/46Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
    • B65H3/52Friction retainers acting on under or rear side of article being separated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/10Handled articles or webs
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    • B65H2701/1912Banknotes, bills and cheques or the like

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Vereinzeln blattfoermiger Gegenstaende und hat das Ziel, die Betriebszuverlaessigkeit, insbesondere beim Vereinzeln blattfoermiger Gegenstaende mit stark schwingenden Eigenschaften zu erhoehen und den Fertigungs-, Montage- und Justageaufwand zu minimieren. Die Aufgabe besteht darin, eine Anordnung zum Vereinzeln blattfoermiger Gegenstaende unterschiedlicher Dicke, Steifigkeit und Oberflaechenqualitaet mit Hilfe feststehender bremsender Elemente zu schaffen, die ein zuverlaessiges und stoerungsfreies Vereinzeln ermoeglicht. Zwischen einem Antrieb zum Abziehen blattfoermiger Gegenstaende und einer Transporteinrichtung ist eine Trennschulter derart fest angeordnet, dass nach Erfassen des ersten Blattes auf nachfolgende blattfoermige Gegenstaende eine stark bremsende Wirkung ausgeuebt wird. D. Trennschulter hat entgegen der Transportrichtung eine Fuehrungsflaeche und in Transportrichtung einen Reibbelag und ist parallel zu den Walzenachsen der Transporteinrichtung fixiert, wobei sie in den Transportweg hineinragt. Die Umfangsgeschwindigkeit des Transportwalzenpaares ist dabei groesser als die Abzugsgeschwindigkeit am Stapel. Leitbleche und eine moegliche zweite Fuehrungsflaeche sichern zusaetzlich einen stoerungsfreien Transport.

Description

Titel der Erfindung
Anordnung zum Vereinzeln blattförmiger Gegenstände
fr
Anwendungsgebiet der Erfindung
Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung ..zum Vereinzeln blattförmiger' Gegenstände, wie Etiketten, Aufzeichnungsträger, Belege, Banknoten, mit unterschiedlicher Dicke, Steifigkeit und Oberflächenqualität mit Hilfe feststehender bremsender Elemente»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt -sind Anordnungen zum Vereinzeln,.die blattförmige Gegenstände, wie beispielsweise Etiketten, Aufzeichnungsträger, Belege, Banknoten, mit Hilfe einer Abzugseinrichtung, bestehend aus einer angetriebenen,.mit einem Reibbelag versehenen Rolle, einem Vorratsstapel entnehmen und einer Transporteinrichtung übergeben, die die blattförmigen Gegenstände ihrer weiteren Verarbeitung zuführt. Zwischen Abzugseinrichtung und Transporteinrichtung ist ein Abstreifer oder anderes bremsendes Element auf der der Abzugseinrichtung abgewandten Seite des blattförmigen Gegenstandes angeordnet, der dafür sorgen soll, Doppel- und Dreifachabzüge zu verhindern.
Bei der in der DE-AS 25 18 310 angegebenen Anordnung ragt in eine Belegtransportbahn eine Vereinzelungsrampe, die eine
gewölbte Oberfläche mit hoher Haftreibung gegenüber der Oberfläche der Belege hat· Durch Führungsflachen wird der zu transportierende Beleg gewölbt und mit der aus der Wölbung resultierenden Kraft auch gegen die Vereinzelungsrampe gedrückt· Die Reibungskoeffizienten sind so abgestimmt, daß eventuell mitgenommene zweite oder dritte Belege zurückgehalten werden»
Bei einer in der DE-OS 27 04 045 beschriebenen Anordnung werden Aufzeichnungsträger durch ein Band mit hohem Reibungskoeffizienten gegenüber den Aufzeichnungsträgern vom Stapel abgezogen» Ein auf besondere Art gelagerter und um zwei Achsen schwenkbarer Abstreifer, der mit einem Reibbelag versehen und dem Band gegenüber angeordnet ist, sorgt dafür, daß nur ein blattförmiger Gegenstand den Spalt zwischen Abstreifer und Band passieren kann, weil sich der Abstreifer dem Band und dem Aufzeichnungsträger besser anpaßt und so auch Belege stark unterschiedlicher Beschaffenheit behandelt werden können·
In der DE-OS 29 35 653 ist eine Anordnung mit Vorschubwalze angegeben, an deren Umfang.zwei Bremsbacken angeordnet sind, die in Transportrichtung unmittelbar aufeinander folgen» Beide sind unabhängig voneinander einstellbar entsprechend der Dicke der zu vereinzelnden blattförmigen Gegenstände·
Die Anwendung der bekannten Verfahren für das Vereinzeln blattförmiger Gegenstände hat. dann lachteile, wenn blattförmige Gegenstände unterschiedlicher Dicke, Steifigkeit und Oberflächenbeschaffenheit verarbeitet werden müssen, denn bei den bekannten Einrichtungen wird entv/eder der Spalt zwischen Transportrolle oder -band und bremsenden Elementen oder die Kraft, mit der die bremsenden Elemente auf den blattförmigen Gegenstand drücken, eingestellt. Außerdem müssen die Reibungskräfte der blattförmigen Gegenstände untereinander und mit den bremsenden Elementen und der Transportrolle, beziehungsweise dem Transportband, so aufeinander
abgestimmt sein, daß einzelne blattförmige Gegenstände die Anordnung ungehindert passieren können, überlappt ankom- mende jedoch getrennt werden«.
Die Realisierung der bekannten Lösungen erfordert neben einem hohen fertigungsaufwand aufwendige Montage- und Justagearbeiten, insbesondere bei der Verarbeitung blattförmiger Gegenstände mit stark unterschiedlichen Eigenschaften. Sind die Kräfte zu groß, beziehungsweise die Spaltweite zu gering, werden auch einzeln ankommende blattförmige Gegenstände zurückgehalten. Sind die Kräfte zu gering, beziehungsweise die Spaltweite zu groß, kommt es zu Mehrfachabzügen. Die bekannten Anordnungen arbeiten dann unzuverlässig und sind störanfällig. Es kann zum Verklemmen blattförmiger Gegenstände kommen. Die Leistungsfähigkeit ..ist. stark vermindert und: der- Einsatz der Anordnungen in ' einem-' automatisch arbeitenden Gerät erfordert einen großen steuerungstechnischen Aufwand, um die Funktion zu sichern.
Ziel der Erfindung,
Ziel der Erfindung ist es, die Ursachen von Störungen, die bei bekannten Einrichtungen und der Verarbeitung blattförmiger Gegenstände unterschiedlicher Dicke, Steifigkeit und Oberflächenbeschaffenheit auftreten, zu beseitigen, um damit eine höhere Leistungsfähigkeit beim Vereinzeln blattförmiger Gegenstände zu erreichen sowie den Aufwand für Fertigung,.-Montage und Justage' bremsender Elemente zu minimieren.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Bei bekannten Einrichtungen wird die Trennung der blattförmigen Gegenstände dadurch erreicht, daß ein Antrieb für den Abzug der blattförmigen Gegenstände ein Blatt berührt
und abtransportiert, wobei an der Rückseite dieses blattförmigen Gegenstandes mit Hilfe von Abstreifen! eine bremsende Kraft ausgeübt wird, die doppelt und dreifach abgezogene blattförmige Gegenstände trennt. Diese bremsende Kraft wird aufgebracht unabhängig davon, ob sich ein oder zwei blattförmige Gegenstände zwischen Abstreifer und Antrieb zum Abzug befinden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zum Vereinzeln blattförmiger Gegenstände unterschiedlicher Dicke, Steifigkeit und Oberflächenqualität mit Hilfe feststehender bremsender Elemente zu schaffen und ein zuverlässiges und störungsfreies.;Vereinzeln, .auch in automatisch arbeitenden Geräten bei geringem Aufwand für überwachung und Steuerung zu ermöglichen. . ·· .
Brfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß zwischen einem Antrieb zum Abziehen der blattförmigen Gegenstände von einem Stapel und einem Walzenpaar am Eingang einer Transporteinrichtung parallel zu den Walzenachsen eine.Trennschulter angeordnet ist,, die in den Transportweg derart hineinragt, daß die zum Stapel geneigte Führungsfläche einen zum blattförmigen- Gegenstand niedrigen Reibwert hat und die zum Walzenpaar geneigte Trennschulterfläche mit einem Reibbelag versehen ist· Das Walzenpaar ist unmittelbar nach der Trennschulter1 so angeordnet, daß der Abstand zwischen Trennschulter und Walzenpaar, der Walzendurchmesserj die Trennschulterhöhe, die Trennschulterbreite und der Versatz zwischen den Anschlägen am Stapel,, der' Trennschulter und ?/alzenberührungslinie in einem den Eigenschaften der blattförmigen Gegenstände angepaßten geometrischen Verhältnis zueinander stehen. Die Anordnung.eines zusätzlichen Leitbleches vor der Trennschulter ermöglicht das Vergrößern des Abstandes zwischen Trennschalter und Walzenpaar.- Die zum Stapel geneigte Führungsfläche kann entweder unmittelbar an die .Stapelwand angrenzen oder es grenzt eine zweite Führungsfläche an, wobei die .Stat>elwand dann nicht an die Trennschulter heran-
reicht und ein zusätzliches Leitblech zwischen Trennschulter und Stapelwand, angeordnet ist. Die Umfangsgeschwindigkeit des Walzenpaares, die gleich der Transportgeschwindigkeit der Transporteinrichtung ist, ist größer als die Abzugsgeschwindigkeit am Stapel· Im Bereich des Walzenpaares kann zusätzlich ein Ließelement (Schalter, Lichtschranke) angebracht sein. Mit Hilfe dieser Anordnung und der Wahl der' beiden Geschwindigkeiten wird erreicht, daß die durch den Antrieb zum Abziehen der blattförmigen Gegenstände mehr oder weniger stark gefächerten oberen Blätter des Stapels zunächst über die Pührxnagsfläche mit niedrigem Reibwert geschoben, dadurch in ihrer Transportrichtung abgelenkt und weiter aufgefächert werden, anschließend der erste blattförmige Gegenstandbeim Berühren der vorderen rotierenden Walze...,,γρη...,dieser in'die alte Transportrichtung zurück zum Walzenspalt- hin\abgelenkt und dann von diesem erfaßt wird. Infolge der höheren Umfangsgeschwindigkeit der Walzen und der hohen Reibkräfte zwischen Walzenbelag und blattförmigen Gegenstand wird, dieser nach;, dem Srf as sen .durph:. das Walzenpaar. straff gezogen: und damit kräftig gegen die Trennschulter gedruckt. Ein eventuell mitgezogener zweiter blattförmiger Gegenstand wird durch die dabei auftretenden hohen Reibkräfte an der Trennschulter bis zum Stillstand abgebremst und zurückgehalten, bis der erste blattförmige Gegenstand die Anordnung verlassen hat· Die Differenz der beiden Geschwindigkeiten wird vergrößert, wenn der Antrieb zum Abziehen der blattförmigen Gegenstände dann abgeschaltet wird, wenn ein blattförmiger Gegenstand das Meßelement im Bereich des Walzenpaares·, passiert. Doppelt und dreifach abgezogene blattförmige Gegenstände werden dabei sicher getrennt. Unterschiedliche Dicke, Oberflächenbeschaffenheit und Steifigkeit der blattförmigen Gegenstände führen nicht- zu. Störungen. . .
Ausführungsbeispiel
Die Anordnung zum'Vereinzeln blattförmiger Gegenstände gemäß der Erfindung wird anhand von zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die Abbildungen zeigen im einzelnen:
Figur 1i Anordnung zum Vereinzeln blattförmiger Gegenstände
mit Vibrator ,
Figur 2: Anordnung zum Vereinzeln blattförmiger Gegenstände "Λ mit Rolle
. Figur 3s Anordnung mit zwei zum Stapel geneigten Führungsflächen gemäß Anspruch 5
In der in Figur 1 dargestellten Anordnung zum Vereinzeln blattförmiger Gegenstände.ist.'ein Vibrator 1 als Antrieb für das Abziehen der blattförmigen Gegenstände aus einem Stapel 4 vorgesehen. In diesem sind die blattförmigen Gegenstände senkrecht stehend angeordnet und der Stapel 4 befindet sich zwischen Anschlägen 5 und einer Stapelvorschubeinrichtung 6. Der erste blattförmige Gegenstand des Stapels 4 ist an den Anschlägen 5 positioniert und berührt in dieser Lage einen Reibbelag 10 des Vibrators 1.
J Auf dem Transportweg des blattförmigen Gegenstandes zwischen dem Vibrator 1 und einem Walzenpaar.3 befindet sich eine Trennschulter 2.. Sie besteht aus Führungsflächen 9 und dem Reibbelag 10.
Das Walzenpaar 3 kann Teil eines Transportsystems sein, das zum Beispiel über Transportbänder den blattförmigen Gegenstand seiner weiteren Verarbeitung zuführt. In der Anordnung entsprechend Figur 2 ist der Antrieb zum Abziehen der blattförmigen Gegenstände vom Stapel 4 eine Reibrolle 7. Alle anderen Teile sind die gleichen wie bei der in Figur 1 dargestellten Anordnung. Im folgenden wird das Zusammenwirken der beschriebenen Teile der Anordnung dargestellt.
Mit Hilfe der Stapelvorschubeinrichtung 6 wird eine Kraft auf.den Stapel 4 so ausgeübt, daß der erste·blattförmige Gegenstand an den Anschlägen 5 und damit in exakt festgelegter Lage positioniert ist, unabhängig davon, wie groß der dahinter liegende Stapel ist.
Ist der Vibrator T in Figur 1 oder die Reibrolle 7 in Figur 2 in Betrieb, dann wird der erste blattförmige Gegenstand nach oben verschoben. Er "stößt an die Führungsfläche der Trennschulter 2 und wird von ihr vom geraden Weg abgelenkt. Beim weiteren Transport stößt der blattförmige Gegen-'
stand an die in angegebener Richtung rotierende vordere Walze des Walzenpaares 3 oder ?/ird durch ein zusätzliches Leitblech 11 auf die. vordere Walze des Walzenpaares 3 geführt, um-, ,somit -.wieder in die alte. Transportrichtung: zum Walzenspalt hin'abgelenkt und von diesem erfaßt zu werden. Infolge der höheren Umfangsgeschwindigkeit der Walzen des Walzenpaares 3 gegenüber der Abzugsgeschwindigkeit am Stajoel 4. .und. der hohen Reibkräfte zwischen dem:Walzenpaar 3 wird, der „blattförmige;.. Gegenstand-: straf-fgezogen und dair.it' gegen die Trennschulter 2 gedruckt. Die Kraft, mit der das geschieht, läßt sich durch Wahl der Differenzgeschwindigkeit beeinflussen. Wenn der blattförmige Gegenstand im Bereich der Trennschulter 2 bereits vereinzelt ist, hat das Andrücken an den Reibbelag 10 keinen Einfluß mehr auf dessen Bewegung, da er bereits von dem Walzenpaar 3 erfaßt ist. Im allgemeinen entsteht jedoch durch die Wirkung des Vibrators 1, beziehungsweise der Reibrolle 7, ein Fächer von blattförmigen Gegenständen, das heißt es"werden immer mehrere blattförmige Gegenstände überlappt abgezogen, wobei jeder mitgenommene blattförmige Gegenstand hinter seinem Vorgänger um einen kleinen Betrag zurückbleibt. liachdem der erste blattförmige Gegenstand vom Walzenpaar 3 erfaßt ist, wird er straffgezogen-und die dahinter liegenden zweiten und dritten blattförmigen Gegenstände werden gegen den Reibbelag 10 der Trennschulter 2 gedrückt. Sie werden damit bis zum Still-
stand.abgebremst und verharren in der erreichten Stellung bis der erste blattförmige Gegenstand abtransportiert ist, erst darm, wird der nächste weitertransportiert« Dieser Vorgang läuft ab, unabhängig von der Dicke, Steifigkeit und Oberflächenbeschaffenheit'der blattförmigen Segenstände. Sine Vergrößerung der Differenzgeschwindigkeit ist zusätzlich erreichbar durch Anordnung eines Meßelementes 12, wie zum Beispiel eine Lichtschranke, im Bereich des .Walzenpaares 3 entsprechend 51IgUr T, das elektrisch so gekoppelt ist, daß sobald der blattförmige Gegenstand vom Walzenpaar 3 erfaßt ist, der Antrieb des Vibrators 1 entsprechend Pigur 1, beziehungsweise der Reibrolle 7 entsprechend Figur 2, abgeschaltet wird, bis der blattförmige Gegenstand das Tvalzenpaar verlassen hat.
In Figur 3 ist eine weitere AusführungsVariante dargestellt, bei der die Trennschulter 2 doppelseitig neben der Führungsfläche 9 mit einer zweiten Führungsfläche 15 ausgeführt ist, wobei eine Stapelwand 13 nicht an die Trennschulter 2 heran-, reicht und zwischen Stäpelwand 13"und Trennschulter 2 ein zusätzliches Leitblech 14 angeordnet ist. Damit wird erreicht, daß bei blattförmigen Gegenständen mit besonders schwankender Steifigkeit und eingeknickten Kanten, wie das zum Beispiel bei gebrauchten Banknoten auftritt, ein Hängenbleiben an der Unterkante der Trennschalter 2 verhindert wird, indem der blattförmige Gegenstand an der zv/eiten Führungsfläche 15 vorbei, mittels zusätzlichem Leitblech 14, dem Walzenpaar 3 zugeführt wird, Dabei setzt der oben beschriebene Vereinzelungseffekt an der Trennschulter '2 nicht ein, jedoch werden Betriebsstörungen vermieden und der nachfolgende Vereinzelungsvorgang geschieht, bedingt durch die Wirkung der Stapelvorschubeinrichtung 6, wieder an der Vorderseite der Trennschulter 2.

Claims (4)

  1. Erfindungsansprüche
    1. Anordnung zum Vereinzeln blattförmiger Gegenstände, beispielsweise Etiketten, Aufzeichnungsträger, Belege, Banknoten mit Hilfe feststehender bremsender Elemente, bestehend aus einem Antrieb zum Abziehen der blattförmigen Gegenstände aus einem Stapel und einer Transportvorrichtung für den Transport zur weiteren Verarbeitung der blattförmigen'Gegenstände, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Antrieb zum Abziehen blattförmiger Gegenstände von einem Stapel (4) "und einem Walzenpaar (3) am Eingang einer Transporteinrichtung (S) parallel zu den Walzenachsen eine Trennschulter (2) angeordnet ist, die in den. Transportygeg derart hineinragt, daß eine zum: Stapel geneigte Pühruhgsflache ' (9) einen -zum'blattförmigen Gegenstand niedrigen Reibwert hat. und die zum Walzenpaar (3) geneigte Schulterfläche mit einem Reibbelag (10) versehen ist, daß das Walzenpaar (3) unmittelbar nach der Trenhschu.lt er (2) angeordnet ist, daß 'der "Abstand zwischen Walzenpaar (3) und Trennschulter (2), der Walzendurchmesser, die Trennschulterhöhe, die Trennschulterbreite und der Versatz zwischen Anschlägen (5), Trennschalter (2) und Walzenberührungslinie in einem den Eigenschaften der blattförmigen Gegenstände angepaßten, geometrischen Verhältnis zueinander, stehen und daß die. Umfangsgeschwindigkeit des Walzenpaares' (3), die gleich der Transportgeschwindigkeit ist, größer ist als die Abzugsgeschwindigkeit am Stapel·
  2. 2. Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der . Antrieb zum Abziehen blattförmiger Gegenstände vom Stapel (4) ein Vibrator (1), eine Reibrolle (7) oder ein Reibband ist.
  3. 3. Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
    Walzenpaar.' (3) Teil einer Transporteinrichtung (8) ist*
    Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschulter (2) eine zweite Führungsfläche (15.) besitzt, die Stapelwand (13) einen Abstand zur Trennschalter (2) aufweist und zwischen Stapelwand (13) und Walzenpaar (3) ein, zusätzliches Leitblech (14) angeordnet ist.
    "Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Anschläge (5) die Lage des ersten zu transportierenden blattförmigen Gegenstandes im Stapel (4) im.-Vergleich zur' Lage der Trennschulter (2) und des Walzenpaares (3) festgelegt ist.
    Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reibbelag- (10) der Trennschulter (2)- aus Material besteht, dessen Reibkoeffizient gegenüber den blattförmigen Gegenständen wesentlich größer ist, als der der blattförmigen Gegenstände untereinander»
    "O v
  4. 7. Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß- im Bereich des Walzenpaares (3) ein Meßelement (12) angeordnet ist, wobei das Meßelement (12) mit dem Antrieb gekoppelt ist und vom blattförmigen Gegenstand betätigbar ist..
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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