DD210512A5 - Kodierschaltung fuer eine secam-farbfernsehuebertragung - Google Patents

Kodierschaltung fuer eine secam-farbfernsehuebertragung Download PDF

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DD210512A5
DD210512A5 DD83249097A DD24909783A DD210512A5 DD 210512 A5 DD210512 A5 DD 210512A5 DD 83249097 A DD83249097 A DD 83249097A DD 24909783 A DD24909783 A DD 24909783A DD 210512 A5 DD210512 A5 DD 210512A5
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Henricus W G Haenen
Antonie Van Leeuwen
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Philips Nv
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Abstract

Eine Kodierschaltung fuer eine SECAM-Farbfernsehuebertragung mit einem in der Frequenz modulierbaren Oszillator fuer ein modulierendes Signal, das zwei zeilensequentiell aufeinanderfolgende Farbdifferenzsignale enthaelt, und mit einer Regelschleife, um die Ruhefrequenzen in dem erzeugten frequenzmodulierten Signal den Bezugsfrequenzen nahezu entsprechend zu machen. Dadurch enthaelt die Regelschleife einen Multiplexer, einen Frequenzmodulator und zwei Regelstrecken mit je zwei Abtast-und-Halteschaltungen. Die Reihenfolge der von dem Multiplexer weitergeleiteten Signale und die Zeitlage der Messintervalle sind derart gewaehlt, dass zwischen dem Ruhefrequenzmessintervall und dem Bezugsfrequenzmessintervall mindestens eine Zeilenabtastzeit liegt.

Description

62 233/13 16.08.1983
Kodierschaltung für eine SSCAM-Farbfernsehübertragung Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kodierschaltung für eine SECAM-Farbfernsehübertragung mit einem in der Frequenz modulierten Oszillator zum Umwandeln eines modulierenden Signals, das zwei zeilensequentiell aufeinanderfolgende Farbdifferenzsignale enthält, in ein frequenzmoduliertes Signal, das eine erste Ruhefrequenz hat, wenn das erste Farbdifferenzsignal Hull und eine zweite Ruhefrequenz, wenn das zweite Farbdifferenzsignal UuIl ist, und mit einer Regelschleife, um die erste Ruhefrequenz der Frequenz eines ersten Bezugssignalgenerators und die zweite Ruhefrequenz der Frequenz eines zweiten Bezugssignalgenerators nahezu enterechend zu machen, welche Regelschleife einen von einem Impulsgenerator gesteuerten Multriplexer enthält zum sequentiellen Zuführen des frequenzmodulierten Signals und des ersten und des zweiten Bezugssignals in einer vorbestimmten Reihenfolge zu einem Frequenzdemodulator, an den eine erste Regelstrecke zum Erzeugen einer ersten Regelinformation für den Oszillator und eine zweite Regelstrecke zum Erzeugen einer zweiten Regelinformation für den Oszillator angeschlossen sind, welche erste und zweite Regelstrecke je während vorbestimmter Ileßintervalle, in denen das von dem Multipleser weitergeleitete Signal die Bezugs- bzw. Ruhefrequenz hat, zum Vergleichen der genannten Frequenzen wirksam sind·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine derartige Kodierschaltung ist aus der FR-PS 2 283 611 bekannt. Durch die Wirkung der Regelschleife in dieser bekannten Schaltungsanordnung wird dafür gesorgt, daß die Frequenz des frequenzmodulierten Signals der Frequenz des be-
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treffenden Bezugssignalgenerators während eines Zeitintervalls, in dem das modulierende Farbdifferenzsignal Hull ist, entspricht. Dies erfolgt zeilensequentiell, d. h., das Signal nimmt für die eine Zeile den Wert der roten Bezugsfrequenz fOR=4,40625 MHz und für die nachfolgende Zeile den Wert der blauen Bezugsfrequenz fOB=:4,25O MHz an. Weil das frequenzmodulierte Signal während des (Zeilen)-Horizontal- Austastintervalles die Bezugsfrequenz haben muß, wird dieses Signal während einer in diesem Intervall liegenden kurzen Zeit demoduliert, und die erhaltene Information wird mit der Information verglichen, die nach Demodulation des Bezugssignals während der nachfolgenden Zeilenhinlaufzeit erhalten wird, verglichen. Das auf diese Weise erhaltene Fehlersignal enthält die erforderliche Regelinformation. Dazu ist die Regelschleife mit zwei einzelnen Regelstrecken versehen, und zwar eine für Rot und eine für Blau.
In der bekannten Schaltungsanordnung bekommt der Frequenzdemodulator seine Binganssignale über den Multipleser in einer vorbestimmten Reihenfolge zugeführt. Während eines Horizontal-Austastintervalls wird-das von dem Oszillator erzeugte frequenzmodulierte Signal mit der Frequenz f„ und während der nachfolgenden Hoizontal-Hinlaufzeit wird das Signal mit der Frequenz fo„ weitergeleitet. Während des nachfolgenden Austastint#rvalls wird das frequenzmodulierte Signal fß und während der nachfolgenden Horizontal-Einlaufzeit wird die Frequenz fQB augeführt, wonach die Folge sich wiederholt. Dies ist eine Folge zweier Zeilen, wobei die zu messenden Signale nach einer kurzen Zeit aufeinanderfolgen.
Sin Bachteil dieser Folge ist folgender: In der Kodierschaltung ist an unterschiedlichen Stellen ein blockförmiges Schaltsignal mit der halben Horizontal-Frequenz wirksam, und awar zum Umschalten der Information von einer blauen zu der Information einer roten Zeile und umgekehrt. Diese Umschaltung erfolgt
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meistens während des Horizontal-Austastintervalls, d. h. zu einem Zeitpunkt, wo keine Farbsignale erzeugt werden. Dies bedeutet für die bekannte Kodierschaltung, daß die Umschaltung eine sehr kurze Zeit, und zwar einige MikroSekunden vor der Messung der Frequenzen fR und fB erfolgt. Bei der Umschaltung tritt jedoch eine sehr schnelle Änderung der Frequenz auf, welche Änderung für den Frequenzdemodulator einen großen Phasensprung verursacht. Zu dem Meßzeitpunkt kann es sein, daß dieser Sprung auf den zu messenden Pegel noch einen Einfluß hat, was einen Fehler in die dem Oszillator zugeführte Regelinformation einführt.
Es dürfte einleuchten, daß die beschriebene Störung der Frequenzmessung vermieden werden kann, wenn das Schaltsignal mit der halben Horizontal-Frequenz derart ist, daß die Flanke desselben lange genug vor dem Zeitpunkt, an dem die Frequenz gemessen wird, auftritt. Weil das Schaltsignal auch an anderen Stellen in der Kodierschaltung wirksam ist, so daß die Lage der Flanke dort anders sein muß, bedeutet dies, daß das zur Regelung der Ruhefrequenzen erforderliche Schaltsignal gegenüber dem ähnlichen Signal, das anderswo benutzt wird, eine bestimmte Verzögerung erfahren muß. Dies erfordert eine Anzahl Verzögerungselemente.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung hat nun zur Aufgabe, eine Kodierschaltung der oben genannten Art zuschaffen, wobei ein großer Teil der Schaltung als integrierte Schaltung ausgebildet werden kann. Für eine derartige Ausführungsform wäre die genannte Ver-
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zögerung wegen der erforderlichen Verzögerungselemente mit den zugeordneten Anschlußklemmen ungünstig, und zwar wegen der Tatsache, daß die Anzahl Anschlußklemmen einer integrierten Schaltung beschränkt ist. Die erfindungsgemäße Kodierschaltung braucht eine derartige Verzögerung nicht und weist dazu das Kennzeichen auf, daß die von dem Impulsgenerator erzeugten Schaltsignale zum Bestimmen der Reihenfolge der von dem Multiplexer weitergeleiteten Signale und der Zeitlage der Meßintervalle während bestimmter Intervalle derart auftreten, daß zwischen dem Ruhefrequenzmeßintervall und dem Bezugsfrequenzmeßintervall mindestens eine Zeilenabtastzeit liegt.
Dadurch, daß die Meßintervalle zeitlich besehen weit genug auseinanderliegen, kann der zwischen denselben auftrefende Übergang von einer roten zu einer blauen Zeile oder von einer blauen zu einer roten Zeile auf die erzeugten Regelinformatfo- xien keinen spürbaren Einfluß haben.
In einer Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Kodierschaltung das Kennzeichen auf, daß jede Regelstrecke eine erste und eine zweite Abtast- und Halteschaltung enthält, wobei die erste Abtast- und Halteschaltung während mindestens eines Teils einer Horizontal-Zeit und die zweite Abtast- und Halteschaltung in dem am Ende der nachfolgenden Horizontal-Zeit auftretenden Horizontal-Austastintervall wirksam ist·
Vorzugsweise weist die Kodierschaltung das Kennzeichen auf, daß zwischen der Zeit, in der die zweite Abtast- und Halteschaltung der ersten Regelstrecke wirksam ist und der Zeit, in der die erste Abtast- und Halteschaltung der zweiten Regelstrecke wirksam ist, mindestens ein Teil einer Horizontal-Zeit liegt, und das Kennzeichen, daß der Multiplexer die Eingangssignale desselben entsprechend der nachstehenden Folge weiterleitet: zwei Horizontal-Zeiten mit dem ersten Bezugssignal, eine Horizontal-Zeit mit dem frequenzmodulierten Signal, das
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die erste Ruhefrequenz annimmt, wenn das modulierende Signal UuIl ist, zwei Horizontal-Zeiten mit dem zweiten Bezugssignal, eine Horizontal-Zeit mit dem frequenzmodulierten Signal, das die zweite Ruhefrequenz annimmt, wenn das modulierende Signal SuIl ist, asw.
Zwischen der ersten und der zweiten Äbtast- und Halteschaltung liegt zum Vergleichen des Signals des Frquenzdemodulators und des Signals der ersten Abtast- und Halteschaltung eine VergÜchsstufe.
Der Multiplexer leitet die Eingangssignale desselben entsprechend der nachstehenden Folge weiter: eine Horizontal-Zeit mit dem ersten Bezugssignal, eine Horizontal-Zeit mit dem zweiten Bezugssignal, eine Horizontal-Zeit mit dem frequenzmodulierten Signal, das die erste Ruhefrequenz annimmt, wenn das modulierende Signal Hull ist, eine Horizontal-Zeit mit dem frequenzmodulierten Signal, das die zweite Ruhefrequenz annimmt, wenn das modulierende Signal Hull ist, usw. Zwischen den Multiplexer und dem Frequenzdemodulaotr ist eine Frequenzteilersehaltung zum Halbieren der Frequenz angeordnet·
Anaführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Teiles einer erfindungsgemäßen Kodierschaltungj
Fig. 2 Wellenformen, die darin auftreten und Fig· 3 einen detaillierten Schaltplan des Multiplexers nach Fig· 1.
In Fig. 1 ist 1 eine Addierstufe. Dieser Stufe wird ein Färb-
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differenzsignal DA für Rot zugeführt, während das Farbdifferenzsignal "DX einer Addierstufe 2 zugeführt wird. Die Addierstufen 1 und 2 bekommen auch Gleichspannungen zugeführt, die auf noch näher zu erläuternde Art und Y/eise erzeugt werden. Durch einen Begrenzer 3 werden die Signale der Stufen 1 und 2 begrenzt, und die erhaltenen Signale werden einem Umschalter 4 zugeführt, der von einem Schaltsignal A mit der halben Horizontal-Frequenz gesteuert wird. Das Signal A, das in Pig. 2a als Funktion der Zeit aufgetragen ist, wird ebenso wie die anderen, in der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 wirksamen Schaltsignale von einem Impulsgenerator 5 erzeugt. Der Generator 5 bekommt ein Signal mit der Horizontal-Frequenz f„ sowie ein Signal mit der Vertikal-Frequenz f^ zugeführt. Der Umschalter 4 liefert ein zeilensequentielles Signal zu einer Modulationssignaleingangsklemme eines Oszillators 6, d. h. das (begrenzte) rote Signal Di, wenn das Signal A hoch ist und das (begrenzte) blaue Signal Di, wenn das Signal A niedrig ist.
Der Oszillator 6 bekommt von dem Generator 5 ein Schaltsignal zugeführt zum Bestimmen der Anfangsphase des vom Oszillator 6 erzeugten Signals auf bekannte Weise in jeder Zeile. Außerdem wird die Phase alle drei Zeilen und alle zwei Teilbilder umgekehrt. Der Oszillator 6 erzeugt ein frequenzmoduliertes Signal, das auf bekannte Weise weiterverarbeitet wird. Vor den genannten Phasenbearbeitungen wird es auch einer Singangsklemme 8 eines Multiplexers 7 zugeführt.
Einer anderen Eingansklemme 9 des Multiplesers 7 wird ein Signal mit der Bezugsfrequenz für Rot ±"„=4,40625 Mz zugeführt, und einer Bingangsklemme 10 des Multiplexers 7 wird ein Signal mit der Bezugsfrquenz für Blau fo-g=4,25O MHz zugeführt. Diese Signale werden von einem Bezugsoszilla tor 11 bzw» einem Bezugsoszillator 12 erzeugt, wobei die beiden
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Oszillatoren auf bekannte Weise mit der Frequenz f„ verriegelt sind. Durch die Wirkung des Muliplexers 7 wird dafür gesorgt, daß die SigiaLe der Oszillatoren 6, 11 und 12 in einer bestimmten Reihenfolge an der Ausgangsklemme 13 des Multiplexers 7 auftreten. Dazu werden drei Eingangsklemmen 14, 15 und 16 desselben Schaltsignale B, F bzw. E zugeführt, die von dem Impulsgenerator 5 erzeugt werden. Mit der Klemme 13 ist eine Frequenzteilerschaltung 17 verbunden· Das Ausgangssignal derselben wird einer Multiplizierstufe 18 und einem Bandpaßfilter 19 zugeführt. Das Signal an dem Ausgang des Filters 19 wird der Stufe 18 zugeführt. Die Stufe 18 und das Filter 19 bilden einen synchronen Frequenzdemodulator, dessen Ausgangssignal mittels eines Tiefpaßfilters 20 in der Frequenz begrenzt wird. Die Schaltung 17 halbiert die Frequenz. Dadurch wird erreicht, daß Signale mit derselben Frequenz und gegebenenfalls mit derselben Form in Signale umgewandelt werden, die die halbe Frequenz haben und gleichförmig sind. JTach Demodulation entsteht eine Gleichspannung, deren Wert wegen der im Filter 19 auftretenden frequenzabhängigen Phasendrehung ausschließlich von der Frequenzabweichung abhängig ist. Über die Pufferstufe 21 wird das frequenzdemodulierte Signal einem Schalter 22, einem Schalter 28, der nicht umkehrenden Eingangsklemme eines Differenzverstärkers 24 sowie der nicht umkehrenden Eingangsklemme eines Differenzverstärkers 30 zugeführt.
Der Schalter 22 ist anderseits mit einem Kondensator 23 und mit der umkehrenden Bingangsklemme des Verstärkers 24 verbunden, dessen Ausgangsklemme mit einem Schalter 25 verbunden ist« Der Schalter 25 ist andererseits mit einem Kondensator 26 verbunden. Der andere Anschluß des Kondensators bzw. 26 liegt an Masse. Die am Kondensator 26 verhandene Spannung wird über eine Pufferstufe 27 der Addierstufe 1 zugeführt. Der Schalter 22 wird von einem Schaltsignal H
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gesteuert, während der Schalter 23 von einem Schaltsignal D gesteuert wird, wobei die beiden Steuersignale von dem Generator 5 erzeugt werden·
Auf ähnliche Weise wird der Schalter 28 von einem Schaltsignal G gesteuert. Der Schalter 28 ist mit einem Kondensator 29 und mit derumkehrenden Eingangsklemme des Verstärkers 30 verbunden, dessen Ausgangsklemme mit einem Schalter 31 verbunden ist. Der Schalter 31 wird von einem Schaltsignal C gesteuert und ist andererseits mit einem Kondensator 32 verbunden. Der andere Anschluß des Kondensators 29 bzw. 32 liegt an Masse. Die an dem Kondensator vorhandene Spannung wird über eine Pufferstufe 33 der Addierstufe 2 zugeführt. Die beiden Sckaltsignale G und G werden von dem Impulsgenerator 5 erzeugt.
Die dem Multipleser 7 zugeführten Schaltsignale B, P und E sind in Pig. 2 bei b, f bzw« e aufgetragen. Das Signal B hat eine Wiederholungsfrequenz, die ein Drittel der Horizontal-Prequenz ist. Während einer Zeile ist das Signal 3 niedrig, und während der nachfolgenden zwei Zeilen ist es hoch. Die Yiiederholnngsfrequenz der Signale P und Ξ entspricht einem \ Sechstel der Horizontal-Preqeenz, wobei diese Signale während zwei aufeinanderfolgenden Zeilen niedrig und während der nächtigenden vier Zeilen hoch sind. Aus Pig. 2 geht hervor, daß die Reihenfolge der Signale B, P und Ξ derart gewählt ist, daß während einer bestimmten blauen Zeile (Signal A niedrig), die durch die Ziffer 1 bezeichnet ist, das Signal B niedrig ist, während die Signale P und E hoch sind. Während der Zeilen 2 und 3 sind die Signale B und E hoch, während das Signal P niedrig ist. Die Zeile 4 ist eine rote Zeile (Signal A hoch): Nun ist das Signal B niedrig, während die Signale P und B hoch sind. Während der Zeilen 5 und 6 sind zum Schluß die Signale B und P hoch, während aas Signal Ξ
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niedrig ist, wonach die während der Zeile 1 herrschende Situation sich während der Zeile 7 wiederholt.
Der Multiplexer 7 ist derart ausgebildet, daß ein bestimmtes Eingangssignal desselben zu der Ausgangsklemme 13 weitergeleitet wird, wenn ein bestimmtes zugeführtes Schaltsignal niedrig ist. Für das Eingangssignal zu der Klemme 8, d. h. das von dem Oszillator 6 erzeugte frequenzmodulierte Signal, gilt, daß es weitergeleitet wird, wenn das Signal B niedrig ist. Während der betrachteten Folge von 6 Zeilen erfolgt dies während der SLIe 1 und 4» wobei während der Zeile 1 das von
dem Signal D-A modulierte Signal und während der Zeile 4 das Jo
von dem Signal D4, modulierte Signal auftritt. Auf ähnliche Weise wird das Eingangssignal fQzu der Klemme 9 weitergeleitet, wenn das Signal F niedrig ist, d. h. während der Zeilen 2 und 3, während das Eingangssignal fQB zu der Klemme 10 weitergeleitet wird, wenn das Signal E niedrig ist,d. h. während der Zeilen 5 und 6. An der Klemme 13 treten also die folgenden Signale auf: zwei Zeilen mit f^, eine Zeile mit dem roten FM-Signal, zwei Zeilen mit ίΟΒ> eine Zeile mit dem blauen FM-Signal, usw.
Fig. 2c zeigt den Verlauf des SchaltsigcsLs G. Auf dieselbe; Art und Weise zeigen die Fig. 2d, g und h den Verlauf der Schaltsignale D, G bzw. H. Das Signal H tritt während der Zeile 3 oder wenigstens während eines großen Teils derselben auf, in welcher Zeit der Schalter 22 leitend ist. Die dadurch weitergeleitete Spannung ist das Resultat der Demodulation des Signals fQ„, d. h. eine Gleichspannung, wenn der Schalter 22 lange genug leitend ist, welche Gleichspannung an dem Kondensator 23 vorhanden ist und nahezu konstant bleibt, wenn der Schalter 22 wieder geöffnet wird, und zwar bis das Signal H abermals, und zwar während der Seile 9» auftritt. Der Schalter 22 und der Kondensator 23 bilden also
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eine Abtast- und Halteschaltung. Mittels des Differenzverstärkers 24 wird die am Kondensator 23 erhaltene Spannung mit dem Signal der Stufe 21 verglichen, dies ist das Resultat der Demodulation des sequentiellen Signals, das an der Klemme 13 vorhanden ist. Der Schalter 25 und der Kondensator 26 bilden eine Abtast- und Halteschaltung, die beim Auftritt des Impulses D wirksam ist. Der Impuls D tritt während eines Heils des zwischen den Zeilen 4 und 5 liegenden Horizontal-Austastintervalls auf, das sich in der Zeile 4 befindet. Dazu tritt die Rückflanke des Impulses D eine kurze Zeit vor der Übergangsflanke des Signals A zwischen den Zeilen 4 und 5 auf, Pig. 21 zeigt zum Vergleich das Horizontal-Austastsignal I, das u.a. zum Austasten der den Stufen 1 und 2 zugeführten Parbinformation benutzt wird und das dem Generator 5 zugeführt wird. Unter diesen Umständen ist die an dem Kondensator 26 vorhandene Spannung ein Maß für den Unterschied zwischen der Frequenz des von dem Oszillator 6 während der Austastung an dem Ende einer roten Zeile erzeugten Signals, der sogenannten Ruhefrequenz für Rot, und dem Sollwert derselben, dh. der Frequenz
Das Signal G schließt den Schalter 28 während der Zeile 6 oder wenigstens während eines großen Seils davon, und die mittels der Abtast- und Halteschaltung 28, 29 erhaltene Spannung ist das Resultat der Demodulation des Signals das während der Zeilen 5 und 6 bzw· während der zwei Zeilen, die der Zeile 1 vorhergehen, an der Klemme 13 vorhanden ist. Der Impuls C schließt den Schalter 31 während eines Teils des zwischen den Zeilen 1 und 2 bzw, 7 und 8 liegenden Horizontal-Austastintervalls, das sich in der Zeile 1 bzw. 7 befindet. Die Rückflanke des Impulses C tritt eine kurze Zeit vor der Übergangsflanke des Signals A zwischen den Zeilen 1 und 2 bzw. 7 und 8 auf. Die an dem Kondensator 32 vorhandene Spannung ist ein Maß für den Unterschied zwischen
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der Frequenz des von dem Oszillator 6 während der Austastung an dem Ende einer blauen Zeile erzeugten Signals, der sogenannten Ruhefrequenz für Blau, und dem Sollwert derselben, d. h. der Frequenz fQB· Die Spannungen an den Kondensatoren 26 und 32 bestimmen auch den Gleichspannungsanteil der Farbdifferenzsignale, die dem Oszillator 6 zugeführt werden. Aus dem Obenstehenden geht hervor, daß die Schaltungsanordnung nach Fig. 1 eine Regelschleife enthält mit zwei Regelstrecken, und zwar mit der Strecke mit den Elementen 22 bis 27 und mit der Strecke mit.den Elementen 28 bis 33· Durch die Wirkung dieser Regelschleife, die auch die Elemente 7 und 17 enthält, wird der Oszillator 6 derart nachgeregelt, daß die beiden Ruhefrequenzen den Sollwerten nahezu entsprechen. Dies bedeutet, daß die Frequenzen des erzeugten frequenzmodulierten Signals während der roten Zeilen "in den Zeitintervallen, insbesondere in den Horizontal-Austastinervallen, in denen das rote Farbdifferenzsignal lull ist, dem Wert fQR entspricht und während der blauen Zeilen in Zeitintervallen, insbesondere in den Horizontal-Austastintervallen, in denen das blaue Farbdifferenzsignal Hull ist, dem Wert f -..„ entspricht.
Aus dem Obenstehenden geht hervor, daß in der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 die rote Beaugsfrequen jährend der Zeile 3 und die rote Ruhefrequenz an dem Bnde der Zeile 4 geraessen wird, während die blaue Bezugsfrequenz während der Zeile 6 und die blaue Ruhefrequenz an dem Bnde der Zeile 7 gemessen wird. ?/egen der relativ langen Zwischenzeit, d, h. mindestens der Zeilenabtastzeit, in der Bildinformation verfügbar ist, hat die Umschaltung zwischen einer blauen und einer roten Zeile bzw. zwischen einer roten und einer blauen Zeile, welche Umschaltung gleichzeitig mit einer Flanke des Signals A auftritt und einen großen Phasensprung in dem Demodulator 13, 19 verursacht, auf das Resultat dieser Messungen keinen
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spürbaren Einfluß. Dabei muß der demoduiierte Bezugspegel jeweils während eines großen Teils einer Horizontal-Zeit gespeichert werden. Diese Speicherzeit ist ausreichend, um zu gewährleisten, daß ein derartiger nachteiliger Einfluß nicht auftritt·
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 wird eine Folge von 6 Zeilen benutzt. Dabei ist die Frequenz der erforderlichen Schaltsignale und der Abtastimpulse ein Drittel bzw. Sechstel der Horizontal-Frequenz. Eine Folge von 4 Zeilen, wobei die genannte Frequenz der Hälfte bzw. einem Viertel der Horizontal-Frequenz entspricht, ist jedoch denkbar. Die folgenden Signale treten dann beispielsweise auf: eine Zeile mit fQB> eine Zeile mit ίΟπ> eine Zeile mit dem roten FM-Signal, eine Zeile mit dem blauen FM-Signal usw. Die Messungen für Rot werden während der zweiten und der dritten Zeile durchgeführt, während die Messungen für Blau während der ersten und der vierten Zeile durchgeführt werden. Die Speicherzeiten sind also unterschiedlich, wodurch Fehler entstehen können. Dieser Hachteil wird durch die folgende Wahl vermieden: eine Zeile mit fnB, eine Zeile mit fATi, eine Zeile mit dem roten
UJl Ux>
FM-Signal, eine Zeile mit dem blauen FM-Signal usw. Dabei sind die Speicherzeiten für die beiden Kanäle gleich, da die Messungen für Rot während der ersten und der dritten Zeile und die Messungen für Blau während der zweiten und der vierten Zeile durchgeführt werden. Wohl sind diese Speicherzeiten fast 2 Zeilen lang. Sine derartige Folge ist durchaus anwendbar, aber weil die Speicherung der Information in den Kondensatoren 23 und 29 möglichst kurz sein muß, um einen möglichst kleinen Fehler zu erhalten, muß die Folge von 6 Zeilen bevorzugt werden.
In Fig. 3 ist ein Schaltplan einer möglichen Ausführungsform des Multiplexers 7 dargestellt. Zwischen der Singangsklemme 10 und der Ausgangsklemme 13 liegt ein Schalter
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Auf die gleiche Weise liegt zwischen der Singangsklemme 9 und der Klemme 13 ein Schalter 42 und zwischen der Eingangsklemme 8 und der Klemme 13 ein Schalter 43· Dez1 Schalter 41 wird von dem Signal an der Klemme 16 gesteuert. Auf gleicher Weise wird der Schalter 42 von dem Signal an der Klemme 15 und der Schalter 43 von dem Signal an der Klemme 14 gesteuert. Wie aus Pig. 2b, 2e und 2f hervorgeht, sind die Schaltsignale an den Klemmen 14, 15 und 16 nicht gleichzeitig niedrig zum Schließen des betreffenden Schalters. Die Eingangssignale an den Klemmen 8, 9 und 10 werden daher in einer von den Schaltsignalen bestimmten Reihenfolge zu der Ausgangsklemme 13 weitergeleitet.

Claims (7)

  1. 62 233/13
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    Erfindungsanspruch
    1· Kodierschaltung für eine SECAM-Farbfernsehubertragung mit einem in der Frequenz modulierbaren Oszillator zum Umwandeln eines modulierenden Signals, das zwei zeilensequentielle aufeinanderfolgende Farbdifferenzsignale enthält, in ein frequenzmoduliertes Signal, das eine erste Ruhefrequenz hat, -nenn das erste Farbdifferenzsignal Null ist, und eine zweite Ruhefrequenz, wenn das zweite Farbdifferenzsignal Hull ist, und mit einer Regelschleife, um die erste Ruhefrequenz eines ersten Bezugssignalgenerators und die zweite Ruhefrequenz der Frequenz eines zweiten Bezugssignalgenerators nahezu entsprechend zu machen, welche Regelschleife einen von einem Impulsgenerator gesteuerten Multipleser enthält zum sequentiellen Zuführen des frequenzmodulierten Signals und des ersten und des zweiten Bezugssignals in einer vorbestimmten Reihenfolge zu einem Frequenzdemodulator, an den eine erste Regelstrecke zum Erzeugen einer ersten Regelinformation für den Oszillator und eine zweite Regelstrecke zum Erzeugen einer zweiten Regelinformation für den Oszillator angeschlossen sind, welche erste und zweite Regelstrecke je während vorbestimmter Meßintervalle, in denen das von dem Multiplexer weitergeleitete Signal die Bezugs- bzw· Ruhefrequenz hat, zum Vergleichen der genannten Frequenzen wirksam sind, gekennzeichnet dadurch, daß die von dem Impulsgenerator erzeugten Schalt3ignale zum Bestimmen der Reihenfolge der von dem Multiplexer weitergeleiteten Signale und der Zeitlage der Meßintervalle während bestimmter Intervalle derart auftreten, daß zwischen dem Ruhefrequenzmessintervall und dem Bezugsfrequenzintervall mindestens eine Zeilenabtastzeit liegt.
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  2. 2. Kodierschaltung nach. Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jede Regelstrecke eine erste und eine zweite Abtast- und Halteschaltung enthält, wobei die erste Abtast- und Halteschaltung während mindestens eines Teils einer Horizontal-Zeit und die zweite Abtast- und Halteschaltung in dem ata Bnde der nachfolgenden Horizontal-Zeit auftretenden Horizontal-Austastinervall wirksam ist.
  3. 3. Kodierschaltung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der Zeit, in der die zweite Abtast- und Halteschaltung der ersten Regelstrecke wirksam ist, und der Zeit, in der die erste Abtast- und Halteschaltung der zweiten Regelstrecke wirksam ist, mindestens ein Teil einer Horizontal-Zeit liegtv
  4. 4. Kodierschaltung nach Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der ersten und der zweiten Abtast- und Halteschaltung eine Vergleichsstufe liegt zum Vergleichen des Signals des Frequenzdemodulator und des Signals der ersten Abtast- und Halteschaltung.
  5. 5. Kodierschaltung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Multiplexer die Eingangssignal desselben entsprechend der nachstehenden Folge weiterleitet: eine Horizontal-Zeit mit dem ersten Bezugssignal, eine Horizontal-Zeit mit dem zweiten Bezugssignal, eine Horizontal-Zeit mit dem frequenzmodulierten Signal, das die erste Ruhefrequenz annimmt, wenn das modulierende Signal Null ist, eine Horizontal-Zeit mit dem frequenzmodulierten Signal, das die zweite Ruhefrequenz annimmt, wenn das modulierende Signal Hull ist, usw.
  6. 6.Kodierschaltung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Multiplexer die EingangsSignaIe desselben entsprechend der nachstehenden Folge vseiterleitet: zwei Horizontal-Zeiten mit dem ersten Bezugssignal, eine Horizontal-Zeit
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    mit dem frequenzmodulierten Signal, das die erste Ruhefrequenz annimmt, wenn das modulierende Signal Hull ist, zwei Horizontal-Zeiten mit dem zweiten Bezugssignal, eine Horizontal-Zeit mit dem frequenzmodulierten Signal, das die zT/eLte Ruhefrequenz annimmt, wenn das modulierende Signal null ist, usw.
  7. 7. Kodierschaltung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen dem Multiplexer und dem Frequenzdemodulator eine Frequenzteilerschaltung zum Halbieren der Frequenz liegt.
    Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
DD83249097A 1982-03-23 1983-03-23 Kodierschaltung fuer eine secam-farbfernsehuebertragung DD210512A5 (de)

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