DD210728A1 - Befestigungselement, insbesondere zur befestigung von raedern an kraftfahrzeugen - Google Patents

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DD210728A1
DD210728A1 DD24378082A DD24378082A DD210728A1 DD 210728 A1 DD210728 A1 DD 210728A1 DD 24378082 A DD24378082 A DD 24378082A DD 24378082 A DD24378082 A DD 24378082A DD 210728 A1 DD210728 A1 DD 210728A1
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DD
German Democratic Republic
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fastening element
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Application number
DD24378082A
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English (en)
Inventor
Hans-Juergen Kallenbach
Rolf Mey
Original Assignee
Schmalkalden Werkzeug
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Abstract

Die Erfindg. betrifft ein Befestigungselement, insbesondere zur Befestigung von Raedern an Kraftfahrzeugen, das mit einer stirnseitig angeordneten Wirkstelle versehen ist und durch einen ein entsprechendes Gegenprofil aufweisenden Spezialschluessel betaetigbar ist. Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Befestigungselement, insbesondere zum Befestigen von Raedern zu schaffen, das ein unbefugtes Entfernen der Raeder verhindert oder erschwert und das gleichzeitig kostenguenstig und materialsparend hergestellt werden kann. Aufgabe d. Erfindung ist es, die Wirkstelle des Befestigungselementes und des Spezialschluessels konstruktiv so zu gestalten, dass ein Loesen des Befestigungselementes ohne Verwendung eines passenden Spezialschluessels nicht moeglich ist und dass die Herstellung der Wirkstelle des Befestigungselementes mit herkoemmlichen Fertigungsverfahren erfolgen kann. Diese Aufgabe wird dadurch geloest, dass die stirnseitig angeordnete Wirkstelle des Befestigungselementes durch eine oder mehrere nutartige und/oder kreisabschnittfoermige Ausnehmungen o. durch mehrere hintereinander angeordnete, jeweils exzentrisch zueinander versetzte Zapfen gebildet ist. Dadurch wird eine sichere Radbefestigung und eine einfache, kostenguenstige Herstellung des Befestigungselementes erreicht.

Description

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Titel der Erfindung
Befestigungselement, insbesondere zur Befestigung von Rädern an Kraftfahrzeugen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement, insbesondere zur Befestigung von Rädern an Kraftfahrzeugen, das mit einer stirnseitig angeordneten Wirkstelle versehen ist und durch einen ein entsprechendes Gegenprofil aufweisenden Spezialscblüssel betätigbar ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Befestigungselemente zur Befestigung von Rädern an Kraftfahrzeugen, die durch einen mit dem Befestigungselement in Wirkverbindung bringbaren Spezialschlüssel betätigbar sind, sind bekannt.
Solche Befestigungselemente dienen dazu, das unbefugte Entfernen eines oder mehrerer Räder von einem Kraftfahrzeug zu verhindern oder zu erschweren. Die Befestigungselemente sind zum Zwecke deren Betätigung mit einer stirn- bzw. umfangsseitig angeordneten Wirkstelle versehen, in die der mit einem entsprechenden Gegenprofil ausgestattete Spezialschlüssel eingreift.
— 2. —
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Eine bekannte Festspannvorrichtung, die insbesondere zum Befestigen von Rädern an Kraftfahrzeugen verwendet wird, besteht aus einer Spezialmutter und einem Spezial-Steekschlüssel, wobei die Kraftübertragung zwischen beiden Elementen umfangsseitig erfolgt (DD-AP 104 051). Die Spezialmutter weist einen kreisförmigen oder dreieckigen Querschnitt auf und besitzt an ihrer Umfangsflache mehrere Längsnuten, die mit entsprechenden Vorsprüngen des Spezial-Steckschlüssels in Wirkverbindung gebracht werden können·
Diese Festspannvorrichtung, die ein Entfernen der Spezialmutter ohne die Verwendung eines Spezial-Steckschlüssels verhindern soll, hat den Nachteil, daß die am Umfang der Spezialmutter durch die Längsnuten gebildeten Kanten eine gute Angriffsmöglichkeit für Wasserpumpen- bzw. Rohrzangen bieten und deshalb die Spezialmutter unter Verwendung solcher Zangen leicht entfernt werden kann.
Ein unbefugtes Entfernen eines oder mehrerer Räder von einem Kraftfahrzeug kann deshalb bei Verwendung dieser bekannten Festspannvorrichtung nicht verhindert werden.
Ein anderes,als Radmutter oder Radbolzen ausgebildetes Befestigungselement zum Befestigen von Rädern an Kraftfahrzeugen ist mit einer stirnseitig angeordneten Wirkstelle versehen(Prospekt der Firma Berger, Kraftfahrzeugteile "Felgenschlösser", Essen, Düsseldorf, Köln).
Der Radmuttern- bzw. Radbolzenkopf ist an seiner Stirnfläche mit einer variierbaren, kleeblattähnlichen Ausnehmung versehen und kann durch einen Spezialschlüssel, der ein entsprechendes Gegenprofil aufweist, betätigt werden.
Die Betätigung des mit einem Sechskantkopf versehenen Spezialschlüssels erfolgt durch einen handelsüblichen
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Steckschlüssel. Der Radbolzen- bzw. Radmutternkopf ist kegelig mit sich in Richtung der Wirkstelle verjüngendem Querschnitt ausgebildet, wodurch ein Lösen der Radmutter bzw, des Radbolzens unter Verwendung solcher Hili'smittel, wie Wasserpumpen- bzw. Rohrzangen kaum möglich ist.
Bei Verwendung dieses bekannten Befestigungselementes kann deshalb ein unbefugtes Entfernen eines oder mehrerer Räder von einem Kraftfahrzeug verhindert oder erschwert werden.
Dieses Befestigungselement hat allerdings den Nachteil, daß die Fertigung der kleeblattähnlichen Ausnehmung der Radmutter bzw. des Radbolzens mit einfachen, herkömmlichen Fertigungsverfahren wegen der Kompliziertheit der Ausnehmung kaum möglich ist, so daß bei der Herstellung solcher Ausnehmungen teure Fertigungsverfahren zur Anwendung kommen müssen. Ein weiterer Nachteil dieses Befestigungselementes besteht darin, daß es im Vergleich zu den herkömmlichen Befestigungselementen eine größere Masse aufweist, so daß bei Benutzung dieses Befestigungselementes die Räder neu ausgewuchtet werden müssen.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Befestigungselement, insbesondere zum Befestigen von Rädern an Kraftfahrzeugen zu entwickeln, das ein unbefugtes Entfernen eines oder mehrerer Räder von einem Kraftfahrzeug verhindert bzw. erschwert und das gleichzeitig kostengünstig und materialsparend hergestellt werden kann.
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wirkstelle
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des Befestigungselementes konstruktiv so zu gestalten, daß ein Losen des Befestigungselementes ohne Verwendung eines passenden Spezialschlüssels nicht möglich ist und daß die Herstellung der Wirkstelle des Befestigungselementes mit herkömmlichen fertigungsverfahren erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die stirnseitig angeordnete Wirkstelle des Befestigungselementes durch eine oder mehrere nutartige und/oder kreisabschnittförmige Ausnehmungen oder durch mehrere hintereinander angeordnete, jeweils exzentrisch zueinander versetzte Zapfen gebildet ist. Die nutartigen Ausnehmungen des Befestigungselementes sind vorzugsweise mit einem quadratischen oder rechteckigen Querschnitt versehen, können aber auch einen dreieckigen, trapezförmigen oder halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen.
Das Befestigungselement kann je nach Jj'ahrzeugtyp als Badbolzen bzw. Radmutter ausgebildet sein, wobei der Bolzen» bzw. Mutternkopf in an sich bekannter Weise kegelig mit sich in Hichtung der Wirkstelle verjüngendem Querschnitt ausgeführt ist.
Das erfindungsgemäße Befestigungselement ist durch einen ein entsprechendes Gegenprofil aufweisenden Spezialschlüssel betätigbar, wobei das Befestigungselement und der Spezialschlüssel bei Verwendung eines mit nutartigen und/oder kreisabschnittförmigen Ausnehmungen versehenen Befeetigungselementes durch ein Verbindungselement in WirJckontakt gehalten werden. Die nutartigen Ausnehmungen des Befestigungselementes sind relativ flach ausgeführt, so daß ein Lösen des Befestigungselementes ohne Verwendung des Spezialschlüssels nicht möglich ist.
Die konstruktive Ausbildung des erfindungsgemäßen Befestigungseleraentes führt zu dem Vorteil, daß ein unbefugtes Entfernen der Räder von Kraftfahrzeugen erschwert bzw. verhindert wird.
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Die erfindungsgemäß ausgebildete Wirkstelle des Befestigungselementes kann mit Herkömmlichen Fertigungsverfahren, wie z.B. Fräsen, Bohren oder Drehen kostengünstig und materialsparend hergestellt werden·
Ausführungsbeispiel
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
Ss zeigen:
Fig. 1t eine Variante des erfindungsgemäß ausgebildeten Befestigungselementes mit dazugehörigem Speζialschlüssel und Verbindungselement
Fig. 2: eine andere Variante des erfindungsgemäß ausgebildeten Befestigungselementes mit dazugehörigem Spezialschlüssel
Das Befestigungselement 1, im Ausführungsbeispiel als Radmutter ausgebildet, weist eine stirnseitig angeordnete Wirkstelle 3 auf, die bei der in Fig. 1 dargestellten Variante durch eine nutartige Ausnehmung 4· und eine kreis* abschnittförmige Ausnehmung 5 und bei der in Fig. 2 dargestellten Variante durch drei hintereinander angeordnete, jeweils exzentrisch zueinander versetzte Zapfen 6 gebildet ist. Die nutartige Ausnehmung 4 ist relativ flach ausgebildet und hat einen rechteckigen Querschnitt. Die exzentrisch zueinander versetzten Zapfen 6 weisen unterschiedliche Durchmesser und unterschiedliche Zapfenlangen auf. Das Befestigungselement 1 ist kegelig mit sich in Richtung der Wirkstelle 3 verjüngendem Querschnitt ausgebildet. Der zur Betätigung des Befestigungselementes vorgesehene Spezialschlüssel 2 ist mit einem der jeweiligen Wirkstelle 3 entsprechenden Gegenprofil ausgestattet und kann mit dem Befestigungselement 1 in Wirkkontakt gebracht werden, wobei der in Fig. 1 dargestellte Spezialschlüssel 2 durch eine Rändelschraube 7 mit dem
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Befestigungselement 1 in Wirkverbindung bringbar ist. Die Rändelschraube 7 ist durch einen Sprengring 8 unlösbar mit dem Spezialschlüssel 2 verbunden, wobei der Spezialschlüssel 2 auf dem Schaft der Rändelschraube 7 drehbar angeordnet ist·
Der Spezialschlüssel 2 ist zur Betätigung durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Steckschlüssel mit einem Sechskantkopf 9 versehen. Das Befestigen der Bäder 10, beispielsweise an einem Kraftfahrzeug erfolgt derart, daß an jedem Had ein erfindungsgemäß ausgebildetes Befestigungselement 1 verwendet wird«, Beim Anschrauben des Befestigungselementes 1 auf einem der Bolzen 11 wird der Spezialschlüssel 2 mit dem Befestigungselement 1 in Wirkkontakt gebracht und durch einen handelsüblichen Steckschlüssel betätigt. Nach dem festen Anschrauben,aller Befestigungselemente 1 wird der Spezialschlüssel 2 sicher im Fahrzeug aufbewahrt.
Während die in Pig. 1 dargestellte Wirkstelle 3 äes Befestigungselementes 1 bezüglich des Querschnittes sowie der Tiefe und Breite der nutartigen bzw. kreisabschnittförmigen Ausnehmungen 4 und 5 vielfältig variert werden kann, besteht bei der in JPig. 2 dargestellten Wirkstelle 3 des Befestigungselementes die Möglichkeit, die Zapfen 6 bezüglich ihrer Exzentrizität zueinander, ihres Durchmessers bzw. ihrer Länge zu variieren· Diese vielfältigen Variationsmöglichkeiten bei der Herstellung der Wirkstelle 3 cLes Befestigungselementes 1 führen dazu, daß ein Lösen des Befestigungselementes 1 nur mit dem jeweils passenden Spezialschlüssel 2 möglich ist und dadurch ein unbefugtes Entfernen eines oder mehrerer Hader von einem Kraftfahrzeug verhindert bzw. erschwert wird.

Claims (3)

24378 0 8 Erfindungsanspruch
1. Befestigungselement, insbesondere zur Befestigung von Bädern an Kraftfahrzeugen, das mit einer stirnseitig angeordneten Wirkstelle versehen ist und durch einen ein entsprechendes Gegenprofil aufweisenden Spezialschlüssel betätigbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß die stirnseitig angeordnete Wirkstelle (3) des Befestigungselementes (1) durch ein oder mehrere nutartige und/oder kreisabschnittförmige Ausnehmungen (4; 5) oder durch mehrere hintereinander angeordnete, jeweils exzentrisch zueinander versetzte Zapfen (6) gebildet ist.
2· Befestigungselement nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die nutartigen Ausnehmungen (4) des Befestigungselementes (1) vorzugsweise mit einem quadratischen oder rechteckigen Querschnitt versehen sind.
3· Befestigungselement nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement ein Innen- oder Außengewinde hat. ·
- Hierzu 2 Seiten Zeichnungen -
DD24378082A 1982-10-05 1982-10-05 Befestigungselement, insbesondere zur befestigung von raedern an kraftfahrzeugen DD210728A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0253496A1 (de) * 1986-06-13 1988-01-20 Alan Elgar Herbert Ellis Sicherheitsradmutter oder -bolzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0253496A1 (de) * 1986-06-13 1988-01-20 Alan Elgar Herbert Ellis Sicherheitsradmutter oder -bolzen

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