DD210996A1 - Anordnung zur verhinderung von feuchtigkeitsniederschlaegen auf optischen glaesern - Google Patents

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DD210996A1
DD210996A1 DD24411882A DD24411882A DD210996A1 DD 210996 A1 DD210996 A1 DD 210996A1 DD 24411882 A DD24411882 A DD 24411882A DD 24411882 A DD24411882 A DD 24411882A DD 210996 A1 DD210996 A1 DD 210996A1
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optical glasses
preventing moisture
precipitation
optical
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DD24411882A
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Inventor
Rolf Drummer
Joachim Freitag
Gerhard Preetz
Original Assignee
Zeiss Jena Veb Carl
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlaegen auf optischen Glaesern, insbesondere bei Optiksystemen, die klimatisch unguenstigen Bedingungen ausgesetzt sind. Das Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung zu schaffen, die mit geringem Fertigungsaufwand und wenig zusaetzlichen Teilen die Funktion der Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlaegen auf optischen Glaesern mit hoher Sicherheit erfuellt. Ausgehend vom Ziel, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Anordnung durch eine Widerstandsheizung zur Umwandlung von elektrischer Energie in Waermeenergie, die das Absetzen von Niederschlaegen auf optischen Glaesern verhindert, zu realisieren. Dabei soll das Heizelement zugleich als Dichtung das Eindringen von Feuchtigkeit in das Geraeteinnere verhindern. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass die Widerstandsheizung aus einem an optisch nicht wirksamen Stellen des Glases anliegenden, elektrisch leitfaehigen, elastischen Formteil besteht. Ein moeglicher Grundaufbau der Erfindung am Beispiel eines Okulars besteht aus Linse, leitfaehigem Gummiring, Stromzufuehrung und Fassung.

Description

A
Titel der Erfindung
"Anordnung zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlägen auf optischen Gläsern"
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniedersohlägen auf optischen Gläsern, insbesondere bei Optiksystemen, die klimatisch ungünstigen Bedingungen ausgesetzt sind«
Die Anordnung eignet sich zur Vermeidung von Kondenswasserbildung u. ä. Niederschlägen auf Glasflächen, mit denen im feucht-warmen Klima oder bei Luftfeuchten um 100 % (z, B. bei Taubildung) gearbeitet wird oder die in kalten Umgebungsbedingungen eingesetzt sind, in denen durch den bedienenden Menschen ein Beschlag entstehen könnte (Atem, Schweiß)· Die vorliegende Erfindung wird vorteilhaft, insbesondere bei Optikteilen angewandt, die einen direkten Eontakt zur Umgebung haben, wie z. B. die Abschlußlinse eines Okulars, eines Objektivs oder eines planparallelen Abschlußglases. Durch die gleichzeitig abdichtende Wirkung der Anordnung werden die geräteinnenseitig liegenden Optikteile weitgehend vor den störenden Feuchtigkeitsniederschlägen geschützt. Damit erstreckt sich die Anwendung der Erfindung insbesondere auf optische Geräte der Vermessungs- und Beobachtungstechnik*
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2QJAR 1983*06327»
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus der Literatur sind verschiedene Anordnungen zur Beseitigung und Verhinderung von Niederschlägen bekannt, welche alle auf der Anwendung von Heizelementen beruhen« Ein bekanntes Funktionsprinzip ist das Einbringen einer zusätzlichen Heizspirale in die Nähe des zu beheizenden Glasteiles· Die Heizspirale ist in Keramik eingebettet. Als zusätzliches Bauteil verlängert es die Baulänge des Gerätes*
Ein anderes !Funktionsprinzip ist das direkte Aufbringen von elektrisch leitfähigen, optisch undurchlässigen Schichten auf das zu beheizende Glasteil· Je nach Funktion des Glasteiles werden die elektrisch leitfähigen Schichten in Form von parallelen Streifen, Schleifen oder Spill? ral en angeordnet· Nach dem Auftragen des Grundmaterials werden diese Schichten den verschiedensten mechanischen, chemischen oder galvanischen Prozessen unterzogen, um ausreichende mechanische Festigkeiten, die gewünschten ohmschen Widerstände und daraus resultierende Heizlei-» stungen zu erreichen·
Ein weiteres Funktionsprinzip besteht im direkten Aufbringen von optisch durchlässigen Schichten auf dem Glasteil. Hierbei wird im Vakuum eine elektrisch leitfähige Schicht auf das zu beheizende Glasteil aufgedampft· Wesentlicher Nachteil dieser Methode ist die starke Verringerung des Transmissionsgrades um etwa 30 bis 40 %·
Alle hier aufgeführten Methoden realisieren die Heizung des Glasteiles mit einem erheblichen zusätzlichen Arbeitsund Materialaufwand bzw· mit Einschränkung der optischen Parameter.
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2QJAR 1983*063278
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Anordnung zu schaffen, die mit geringem Fertigungsaufwand und wenig zusätzlichen Teilen die Funktion der Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlägen auf optischen Gläsern mit hoher Sicherheit erfüllt· Dabei soll erreicht werden, daß sowohl die an die Umgebung grenzenden Glasteile beschlagfrei gehalten werden als auch die geräteinnenseitig liegenden Optikteile vor dem Eindringen von Feuchtigkeit, Staub u« ä. geschützt werden·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend vom Ziel, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, die durch eine Widerstandsheizung zur Umwandlung von elektrischer Energie in Wärmeenergie das Absetzen von Niederschlägen auf optischen Gläsern verhindert· Dabei soll das Heizelement zugleich als Dichtung das Eindringen von Feuchtigkeit in das Geräteinnere verhindern· Erfindungsgemäfl wird die Aufgabe für eine Anordnung zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlägen auf optischen Gläsern bei Verwendung einer Widerstandsheizung dadurch gelöst, daß die Widerstandsheizung aus einem an optisch nicht wirksamen Stellen des Glases anliegenden, elektrisch leitfähigen, elastischen Formelement besteht. Dabei kann die Stromzuführung durch segmentförmige Leitbahnen,' die voneinander isoliert auf einem der geometrischen Gestalt des Formelementes angepaßten Isolierteil aufgebracht sind, erfolgen. Die erfindungsgemäße Anordnung zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlägen weist gegenüber den bekannten technischen Lösungen wesentliche Vorteile auf.
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Die Anordnung erfordert nur wenig zusätzliche Einzelteile, wobei das elektrisch leitfähige, elastische Formelement gleichzeitig die Funktion der sonst notwendigen Dichtung übernimmt· Die Vergrößerung der Bau» länge des Optiksystems ist minimal, wobei in vielen Fällen bereits bestehende Geräte ohne großen zusätzlichen Aufwand nachgerüstet werden können· Gleichzeitig werden durch die Anordnung die optischen Parameter, insbesondere die Transmission, nicht verändert»
Ausführungsbeiapiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbei« spiel erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen
Figur 1 eine Anordnung zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlägen an einem Okular;
Figur 2 eine Variante der Stromzuführung.
Figur 1 zeigt eine Anordnung gemäß der Erfindung an einem Okular. Sie besteht in ihrem Grundaufbau aus einer Linse 1, einem leitfähigen Gummiring 2, einer Stromzuführung 3, ei- ner Fassung 4 und einem Vorschraubring 5. Die Stromzuführung 3 und der Gummiring 2 sind an der nach außen weisenden Seite der Fassung 4 angeordnet. Die Linse 1 1st in üblicher Weise gefaßt. Dabei besteht zwischen Linse 1 und Vorschraubring 5 eine Kraftwirkung auf Gummiring 2 und Stromzuführung 3. Bei Anschluß der Stromzuführung 3 an eine Spannungsquelle fließt ein Strom durch den leitfähigen Gummiring 2 und heizt ihn auf. Damit erwärmt sieh auch die Linse 1. Ein bereits vorhandener FeuchtIgkeite«» niederschlag verdampft und die weitere Besehlagbilteng wird verhindert.
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Figur 2 zeigt die Stromzuführung für die in Figur 1 dargestellte Anordnung zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlägen an einem Okular. Sie besteht aus segmentförmigen, voneinander isolierten Leitbahnen 6, die auf einem ringförmigen Isolierteil 7 aufgebracht sind· Bei Anschluß zweier gegenüberliegender Leitbahnen 6 an eine Spannungsquelle bilden sich zwischen allen Leitbahnen 6 im montierten Zustand nach Figur 1 Strombrücken über den leitfähigen Gummiring. Sie bewirken eine örtliche Erwärmung des Formteiles· Entsprechend der geometrischen Anordnung der Leitbahnen entsteht elektrisch eine Reihenschaltung von Heizinseln· Biese Heizinseln sind gleichmäßig auf dem Umfang verteilt und bewirken eine Erwärmung des Gummiringes und der Linse.
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Claims (2)

  1. - 6 Erfindungsanspruch
    1«, Anordnung zur Verhinderung von Feuchtigkeitsniederschlägen auf optischen Gläsern bei Verwendung einer Widerstandsheizung, gekennzeichnet dadurch, daß die Widerstandsheizung auf einem an optisch nicht wirksamen Stellen des Glases anliegenden elektrisch
    leitfähigen, elastischen Formelement besteht.
  2. 2. Anordnung nach Funkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stromzuführung durch segmentfb'rmige Leitbahnen, die voneinander isoliert auf einem der geometrischen Gestalt des Formelementes angepaßten Isolierteil aufgebracht sind, erfolgt·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnung.
    4085
    9fl ΙΛΜ
DD24411882A 1982-10-18 1982-10-18 Anordnung zur verhinderung von feuchtigkeitsniederschlaegen auf optischen glaesern DD210996A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE102005001102B4 (de) * 2005-01-08 2021-04-29 Carl Zeiss Microscopy Gmbh Temperierbares Objektiv für Mikroskope

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