DD211130A5 - Elektrodenbauteil - Google Patents
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Abstract
Ein Elektrodenbauteil enthaelt ein elektrisch leitendes Plattenmaterial, eine Vielzahl von Vorspruengen auf wenigstens einer Oberflaeche des Plattenmaterials, vorzugsweise aber auf beiden Oberflaechen, die in einer Richtung und in der Richtung senkrecht dazu in einem Abstand voneinander angeordnet sind. Eine flexible elektrisch leitende Gitterplatte oder Gitterplatten sind elektrisch leitend mit den Vorspruengen verbunden.
Description
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Elektrodenbauteil
Die Erfindung betrifft ein Elektrodenbauteil zur Verwendung in einer Elektrolysezelle, vor allem ein Elektrodenbauteil für den Einsatz in einer Elektrolyseselle vom Filterpressentyp und eine das Elektrodenbauteil enthaltende Elektrolysezelle.
Elektrolysezellen enthalten bekanntlich zahlreiche abwechseln" de Anoden und Katoden in durchbrochener Ausführung, die in getrennten Anoden- und Katodenkammern untergebracht sind· Die Zellen enthalten auch ein Trennelement, bei dem es sich um ein hydraulisch durchlässiges poröses Diaphragma oder eine im wesentlichen undurchlässige Ionenaustausohmembran handeln kann, die zwischen benachbarten Anoden und Katoden untergebracht ist und dadurch die Anodenkammern von den Katodenkammern trennt, und die Zellen sind außerdem mit Mitteln zur Zuführung von Elektrolyt zu den Anodenkammern und notfalls Flüssigkeit zu den Katodenkammern und mit Mitteln zur Entfernung der Elektrolyseprodukte aus diesen Kammern versehen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In derartigen Elektrolysezellen kann das Elektrodenbauteil durch ein Paar im Abstand angeordneter durchbrochener Plattenwerkstoffe gebildet werden» Die Elektrolysezelle kann beispielsweise für die Elektrolyse von Alkalimetallchloridlösung, z, B. wäßriger Natriumchloridlösung, eingesetzt werden. Im Falle einer mit einem porösen Diaphragma ausgestatteten Zelle wird wäßrige Alkalimetallchloridlösung in die Anoden» kammern der Zelle geleitet, und Chlor wird aus den Anodenkammern abgegeben, und Wasserstoff und Alkalimetallhydroxid enthaltende Zellflüssigkeit wird aus den Katodenkammern der
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Zelle abgezogene Im Falle einer mit einer Ionenaustaxischraembran ausgestatteten Zelle wird wäßrige Alkalimetallchloridlösung in die Anodenkammern der Zelle geleitet, und Wasser oder verdünnte wäßrige Alkalimetallhydroxidlösung wird in die Katodenkammern der Zelle geleitet, und Chlor und erschöpfte wäßrige Alkalimetallchloridlösung werden aus den Anodenkammern der Zelle abgegeben s und Wasserstoff und Alkalimetallhydroxid v/erden aus den Katodenkammern der Zelle abgezogen.
Es wird angestrebt, derartige Elektrolysezellen mit einer möglichst geringen Spannung zu betreiben, um den Verbrauch an Elektroenergie so gering wie möglich zu halten. Die Spannung wird zum Teil durch den Zwischenelektrodenabstand bestimmt, d. h. den Abstand zwischen der Anode und der benachbarten Katode, und bei neueren Entwicklungen einer Elektrolysezelle wurde vorgeschlagen, einen geringen Anoden-Katoden-Abstand, sogar einen Anoden-Katoden-Abstand von lull, zu wählen, bei dem die Anode und Katode mit dem zwischen der Anode und der Katode untergebrachten Trennelement in Berührung stehen.
Elektrolysezellen, in denen der Anoden-Katoden-Abstand gleich Null ist, bereiten aber Schwierigkeiten, da durch die Berührung des Trennelementes mit der Anode und Katode ein Druck auf das Trennelement ausgeübt werden kann und sich möglicherweise Abweichungen von der Gleichmäßigkeit des Trennelementes oder sogar Zerreißen des Trennelementes ergeben können.
Das ist vor allem dort der Fall, wo das Trennelement eine Ionenaustauschmembran ist, bei der es angemessen ist, einen gleichmäßigen Druck auf die Membran durch die durchbrochene Anode und Katode auszuüben.
Lösungen für die oben genannten Schwierigkeiten sind vorgeschlagen worden. Es wurde ein Elektrodenbauteil vorgestellt,
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das aus einer zentralen senkrecht angeordneten Platte, im Abstand senkrecht angeordneten Rippen auf beiden Seiten der Platte und an den Rippen angebrachten durchbrochenen Sieben besteht. Wenn ein solches Elektrodenbe,uteil in eine Elektrolysezelle eingepaßt wird, werden die Rippen der Anode von den Rippen der benachbarten Katode verschoben, so daß das zwisehen den Elektroden befindliche Trennelement nicht zwischen benachbarten Rippen festgeklemmt wird und eine leicht sinusförmige Gestalt annimmt. Bei einer anderen vorgeschlagenen Elektrodenausführung wurden die Platte und die Rippen durch ein gefaltetes Metallblech, um senkrecht verteilte Eckpunkte zu schaffen, ersetzt, und durchbrochene Siebe wurden auf beiden Seiten des Bleches eingesetzt und an den Eckpunkten befestigt. Wenn ein solches Elektrodenbauteil in eine Elektrolysezelle eingebaut wird, werden die Eckpunkte der Anode von den Eckpunkten der benachbarten Katode so verschoben, daß das zwischen den Elektroden befindliche Trennelement nicht zwischen benachbarten Eckpunkten eingeklemmt wird, sondern eine leicht sinusförmige Gestalt annimmt.
Elektrodenbauteile der oben beschriebenen Typen werden in der veröffentlichten GB-Patentanmeldung Nr* 2032458A beschrieben. In dieser Patentanmeldung werden die Elektrodenbauteile als Stromverteilungseinrichtungen verwendet, und das Trennelement ist ein fester Polymerelektrolyt,,. de h· eine Ionenaustauschmembran, in der die Elektroden an der Oberfläche der Membran angebracht sind, zum Beispiel in diese eingebettet sind.
Wenn solche Elektrodenausführungen oder Stromverteilungsvorrichtungen in eine Elektrolysezelle eingebaut werden, gestatten die senkrecht angeordneten Rippen und Eckpunkte, obwohl sie das senkrechte Fließen von Flüssigkeiten in den Anoden- und Katodenkammern der Zelle ermöglichen, kein horizontales Fließen von Flüssigkeiten, so daß das Vermischen der Flüssigkeiten in den einzelnen Anoden- und Katodenkämmera nicht so
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gut erfolgt, wie man es vorgesehen hat. Tatsächlich können die Flüssigkeiten in den Kammern der Zelle Konzentrationsgradienten aufweisen, die auf unzureichendes Vermischen zurückzuführen sind.
Ziel der Erfindung ist es, die lachteile der mangelhaften Vermischung zu beseitigen·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung hat die Aufgabe, ein Elektrodenbauteil und eine Elektrolysezelle zu schaffen, die es ermöglichen, daß ein gleichmäßig verteilter Druck auf ein zwischen benachbarten Strukturen befindliches und mit diesen in Berührung stehendes Trennelement ausgeübt wird, die eine einfache Konstruktion aufweisen und sich leicht herstellen lassen, und das sowohl horizontales als auch vertikales Fließen von Flüssigkeiten in den Elektrodenkaaraern der Zelle und infolgedessen gutes Vermischen der Flüssigkeiten in den Elektrodenkammern der Zelle ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird ein Elektrodenbauteil zur Verfügung gestellt, das aus einem elektrisch-leitenden Plattenwerkstoff und wenigstens einer flexiblen, elektrisch-leitenden Lochplatte im Abstand von dem Plattenmaterial und elektrisch-leitend damit verbunden besteht, gekennzeichnet dadurch, daß zahlreiche Vorsprünge auf mindestens einer Oberfläche des Plattenmaterials vorhanden sind, wobei die Vorsprünge in einer ersten Richtung und in einer quer zur ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander haben, und daß die flexible(n) elektrisch-Ieitende(n) Lochplatte(n) elektrisch-leitend mit den Vorsprüngen verbunden sind«.
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Ein Elektrodenbauteil, in dem eine Lochplatte mit Vorsprüngen auf einer Oberfläche des Plattenmaterials verbunden ist, kann als Anschlußelektrode in einer Elektrolysezelle verwendet werden. Wenn das Elektrodenbauteil als innere Elektrode in einer Elektrolysezelle dienen soll, dann ist das Elektrodenbauteil vorzugsweise auf beiden Oberflächen des Plattenmaterials mit Vorsprüngen versehen, wobei die Lochplatten elektrisch-leitend mit den Vorsprüngen auf beiden Oberflächen verbunden sind.
Weil die Vorsprünge auf dem Plattenniaterial in einer ersten Richtung und in einer quer zur ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand zueinander aufweisen, wird es einleuchtend sein, daß das Fließen von Flüssigkeit sowohl in einer horizontalen wie auch einer vertikalen Richtung in dem Raum zwischen dem Plattenmaterial und der Lochplatte möglich sein wird. Damit Flüssigkeit in einer quer zur Ebene der Lochplatte und quer zur Ebene des Plattenmaterials verlaufenden Richtung fließen kann, wird in der Elektrodenausführung mit zwei derartigen Lochplatten bevorzugt, daß das Plattenmaterial mit darin befindlichen Öffnungen versehen ist· Das Plattenmaterial kann aus Metall bestehen» Der Werkstoff für die Konstruktion des Plattenmaterials wird davon abhängen, ob das Elektrodenbauteil als eine Anode oder als eine Katode dienen soll, und er wird von der Beschaffenheit des zu elektrolysierenden Elektrolyten abhängen· Wenn das Elektrodenbauteil beispielsweise als eine Anode dienen soll, besonders in einer Elektrolysezelle, in der wäßrige Alkalimetallchloridlösung elektrolysiert werden soll, dann kann es am besten aus einem sogenannten Ventilmetall, z. B. Titan, Zirkonium, Niobium, Tantal oder Wolfram^ oder einer hauptsächlich aus einem oder mehreren derartigen Metallen bestehenden Legierung hergestellt werden«, Soll das Elektrodenbauteil als eine Katode dienen, dann kann das Plattenmaterial beispielsweise Stahl sein, z, Be rostfreier Stahl oder Fluß-
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stahl, nickel, Kupfer oder nickelbeschichteter oder kupferbeschichteter Stahl,
Das Plattenmaterial des Elektrodenbauteils hat möglichst eine solche Dicke, daß das Plattenmaterial selbst flexibel und vorzugsweise elastisch ist«,
Die Vorsprünge auf der Oberfläche des Plattenmaterials werden elektrisch-leitend sein und können aus Metall bestehen und die verschiedensten Formen aufweisen« Zum Beispiel können die Vorsprünge auf einer Oberfläche des Plattenmaterials eine konische oder kegelstumpfförmige Gestalt haben, und sie können durch die Anwendung eines entsprechend geformten Werkzeuges auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Plattenmaterials gebildet worden sein« Wenn die Vorsprünge konisch oder kegelstumpfförmig sind und in dieser Weise auf beiden Oberflächen des Plattenmaterials gebildet wurden, dann werden die Vorsprünge auf einer Oberfläche des Plattenmaterials zwangsläufig in ihrer Position in bezug auf die Vorsprünge auf der anderen Oberfläche des Plattenmaterials versetzt angeordnet sein. Bei einer anderen Methode können die Vorsprünge dadurch entstehen, daß Schlitzpaare in dem Plattenmaterial angebracht werden und das Stück des Plattenmaterials zwischen den Schlitzen aus der Ebene des Plattenmaterials herausgedrückt wird«, In diesem Pail werden die Vorsprünge auf einer Oberfläche des Plattenmaterials ebenfalls in ihrer Position in bezug auf die auf der anderen Oberfläche des Plattenmaterials versetzt sein«
Die Vorsprünge weisen vorzugsweise einen symmetrischen Abstand voneinander auf© Zum Beispiel können sie ein gleiches Stück, das genauso groß sein kann, in einer quer, zum Beispiel im wesentlichen im rechten Winkel, zur ersten Richtung verlaufenden Richtung auseinander liegen*
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Der Zwischenraum zwischen den Vorsprüngen in einer ersten Richtung, d· h. der Abstand der Vorsprünge, kann von dem Abstand der Vorsprünge in einer quer zur ersten Richtung verlaufenden Richtung abweichen. Wenn daher die elektrische Leitfähigkeit der mit den Vorsprüngen verbundenen Lochplatte in einer ersten Richtung größer als in einer quer dazu verlaufenden Richtung ist, wie es bei einer Lochplatte aus Streckmetall der Pail sein kann, dann empfiehlt es sich, den Abstand der Vorsprünge in einer ersten Richtung größer als in einer quer dazu verlaufenden Richtung zu wählen„ um den Spannungsabfall auf ein Mindestmaß zu reduzieren und eine gleichmäßige Verteilung des elektrischen Stromes auf der Lochplatte der Elektrode zu ermöglichen«
Die Höhe der Vorsprünge über der Ebene des Plattenmaterials bestimmt die Entfernung zwischen dem Plattenmaterial und der Lochplatte und in einer zwei solche Platten enthaltenden Struktur die Entfernung zwischen den Lochplatten und somit die Tiefe der Elektrodenkammer in einer das Elektrodenbauteil enthaltenden Elektrolysezelle
Die Höhe der Vorsprünge über der Ebene des Plattenmaterials kann beispielsweise im Bereich von 2 bis 15 mm liegen« Die Entfernung zwischen benachbarten Vorsprüngen auf einer Oberfläche des Plattenmaterials kann zum Beispiel im Bereich von 1 bis 50 cm8 ze B. 2 bis 25 cm$ liegen*
Damit ein Trennelement nicht zwischen Vorsprüngen auf benachbarten Elektroden eingeklemmt werden kann, sollen die Vorsprünge auf einer Oberfläche des Plattemcaaterials vorzugsweise in ihrer Position in bezug auf die auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Plattemnaterials versetzt angeordnet sein.
Die Lochplatte besteht möglichst aus einem Metall oder einer
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Legierung, und sie wird im sllgesaeiasn aus dem gleichen Werkstoff wi® das Platteamsterial bestehen« W©m& das Blektrodenbauteil als eilte Mod® eingesetzt wertem soll, da&m kaum die Lochplatt© aus eimern Ventilmetall oder eimer Legierung, die hauptsächlich aus ©im@m Ventilmetall bestehtj hergestellt werdem· Soll da® El®ktro&@mb®uteil als eine Katode dienen, kann die lochplatte beispielsweise aus rostfreiem Stahl» Flußstahl, Hiekelj, Kupfer oder niekslbesehiehtetem oder kupf@rbesehicht®t®is Stahl /
Die Lochplatte kann 5«de beliebige Struktur k&ben, und die genaue Struktur ist nielit kritische Dl© Lochplatte kanu also au® Streckmetall ©der Drahtgewebe bestehen, oder sie kwm eime perforierte !Platte m®ijm» Di® Lochplatte k@^a elektrisch« leitted mit dea ¥orsprümg@n auf dem Pl@tteam®t®ri@l durch eine geeignete teßnakn@$ zm& Beispiel dureli Schweißen, Hartlöten oder durch die Anwendung ®iae@ elektrieoh-leiteaden Zeaente® verbund@M
Damit auf eim zwirn oh,©®, beBachb@rt@n El@ktrotembauteileH eingeeetztes Trenn©l©m®mt giuageüfeter aru©k gleichmäßig einwirken kasLiu muß die Lochplatt® flexibel seim, und es ist besonders vorteilhaft 9 w@bh ikr© F3.exii5ilität größer als die des Plattesamateri@Ia §,®e Blektrobaut®!!©^ ist«, Daher sollten die A:sm©sgiungern wiä, νΌΓ allem di® Dicke der Loeh» platte so gewählt w©ri©B? isß die ¥@rl®ngt@ Flexibilität ersielt wird«. Obwohl ti© verlangte Flexibilität sum Teil von dem Konetroktionewerketoff der Loehplatt® abhängen wird, wird die Dick© im allgemeinen, lsi Bereich toh 0,1 bis 1 w&
Das Elektrod®mb®Et©il gemäß &®r Erfia&mag wird in einer Elektrolysezelle verwendet$ di© iüsehlußelektrodea besitzt, wobei wenigstem® eis.® Elektroäemausführuiäg tea? oben beschrie· benen Art zwischen d®a Jas©hlisielektroden uatergebracht ist und mit Vorsprüngem auf b@id@m Ob®3pflä©ken eines ©lektrisch-leit©md®m Platt©sm@t@3?iml^ v©r®efe®n ist, die in
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einer ersten Richtung uad einer quer zur ©ratea Biehtioag verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander aufweisen, und elektrisch-leitend mit dem Torsprüngen verbias&iin© flexible elektrisch-leitende Lochplatte» und ei» zwischen den Lochplatten benachbarter Elektrodembauteil© umd zwischen dem Elektrodenbauteilen und den Anschlußelektroden untergebrachtes Trennelement enthält, wodurch die Zeil© im einzeln® Anoden- und Katodenkammern unterteilt wird»
Die Anschlußelektroden, im allgemeinen ein© und -katode, können ein erfin&ungsgesaäSes llektrotenbauteil sein, in dem eine lochplatte nur auf einer Oberfläche des Plattenmaterials angebracht ist»
In einer Elektrolysezelle körnen zahlreich® abwechselnd als Anoden und Katoden zwischen den Am@cl3.1uB©lektrod@m tegeord» nete Elektrodenbauteil© vorhanden seiBj, wobei J@dei 11 ©ktrodenbaut eil eine Lochplatte aufweist, die sich ®of &®m Vor-Sprüngen auf einer Oberfläche des. Platt asms t er ials um& auf den Vorsprümgen auf der gegenüberliegenden ©fo©rflä©fe© d®s Plattenmaterials befindet.
Dia Vorsprünge in einem Elöktrode5.ibsiatsils sum Beispiel in eimer Anode, sind vorzugsweise so angeordnet; d@S al© in b©» zug auf die Vorsprünge in dem Bl@ktrodembaut@il, zum Beispiel in den benachbartem Katoden? so versetzt simi, d®£ ein zwischen die Lochplatten beiasiehbarter Bl©ktrod©nb©at©ile ©ingesetztes Trennelement nicht zwischen zwei benachbartem Vorsprüngen eingeklemmt wird, wodurcMjAbweichumgea von d@r Gleichmäßigkeit des TrenB@i@m©ntee oder sogar Zerreißen des Trennelementes verhindert werden*
Die Elektrodenbauteile und zumindest deren' Loehplatten kb'n-
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nen mit einem geeigneten elektrisch-leitenden^ elektrokatalytisch aktiven Material beschichtet sein· Wenn das Elektrodenbauteil beispielsweise als eine Anode.» z«, B« bei der Elektrolyse einer wäßrigen Alkalimetallchloridlösung, eingesetzt v/erden soll, kann die Anode mit einem oder mehreren Metallen der Platingruppe, de h* Platin9 Rhodium9 Iridium, Ruthenium, Osmium oder Palladium, und/oder einem Oxid von einem oder mehreren derartigen -Metallen, beschichtet werden· Die Beschichtung aus einem Metall der Platingruppe und/oder eines derartigen Oxids kann vermischt mit einem oder mehreren Nichtedelmetalloxiden, vor allem einem oder mehreren filmbildenden Metalloxiden, z«, B8 Titandioxid, vorhanden sein· Elektrischleitende, elektrokatalytisch aktive Stoffe für die Verwendung als AnodenbeSchichtungen in einer Elektrolysezelle, vor allem einer Zelle für die Elektrolyse von wäßriger Alkalimetallchloridlösung , und Methoden für die Aufbringung derartiger BeSchichtungen sind im Fachgebiet allgemein gut bekannt·
Wenn das Elektrodenbauteil als eine Katode, z· B· bei der Elektrolyse von wäßriger Alkalimetallchloridlösung verwendet werden soll, kann die Katode mit einem Material beschichtet v/erden, das das V/asserst off-»Überpotential an der Katode reduzieren kann· Geeignete Beschichtungen sind im Fachgebiet bekannt»
Die Elektrolysezelle j in die die erfindungsgemäße Elektrode eingesetzt werden solls kann vom Diaphragma- oder Membrantyp sein. In der Zelle des Diaphragma-Typs sind die zur Bildung getrennter Anodenkammem und Katodenkammern zwischen benachbarten Anoden und Katoden eingesetzten Trennelemente mikroporös, und bei Betrieb läuft der Elektrolyt durch die Diaphragmen von den Anodenkammern zu den Katodenkammern« So besteht in dem Pail, in dem wäßrige Alkalimetallchloridlösung elektrolysiert wird, die erzeugte Zellflüssigkeit aus einer wäßrigen Lösung von Alkalimetallchlorid und Alkalimetall-
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hydroxid. Bei der Elektrolysezelle des Membrantyps sind die Trennelemente im wesentlichen hydraulisch undurchlässig, und bei Betrieb werden Ionenspezies durch die Membranen zwischen den Kammern der Zelle transportiert. So werden, wenn die Membran eine Kationenaustauschmembran ist, Kationen durch die Membran transportiert, und in dem Pail, in dem wäßrige Alkalimetallchloridlösung elektrolysiert wird, besteht die Zellflüssigkeit aus einer wäßrigen Lösung von Alkalimetallhydroxid.
Wenn das in der Elektrolysezelle vorgesehene Trennelement ein mikroporöses Diaphragma ist, wird die Beschaffenheit des Diaphragmas von der Beschaffenheit des in der Zelle zu elektrolysierenden Elektrolyten abhängen® Das Diaphragma sollte gegenüber Abbau durch den Elektrolyten und durch die Elektrolyseprodukte beständig sein, und wenn eine wäßrige Lösung von Alkalimetallchlorid elektrolysiert werden soll, empfiehlt es sich, das Diaphragma aus einem fluorhaltigen Polymermaterial herzustellen, da solche Werkstoffe im allgemeinen gegenüber Abbau durch das Chlor und das Alkalimetallhydroxid, die bei der Elektrolyse erzeugt werden, beständig sind. Das mikroporöse Diaphragma wird vorzugsweise aus Polytetrafluorethylen, hergestellt, obwohl andere Werkstoffe, zum Beispiel Tetrafluoräthylen-Hexafluorpropylencopolymere, Vinylidenfluoridpolymere und -copolymere und fluorierte Ithylen-Propylen-Copolymere verwendet werden können.
Geeignete mikroporöse Diaphragmen sind beispielsweise die in der GB-PS 1.503.9"!5S in der ein mikroporöses Diaphragma aus Polytetrafluorethylen mit einer MikroStruktur von durch Faserchen miteinander verbundenen Knoten erläutert wird, und die in der GB-PS 1.081.046 beschriebenen, in der ein mikroporöses Diaphragma beschrieben wird, das durch die Extraktion eines feinverteilten Füllstoffes aus einer Polytetrafluoräthylentafel hergestellt wurde© Andere geeignete mikroporöse
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Diaphragmen werden in der !Fachliteratur beschrieben»
Wenn es sich bei dem für die Zelle vorgesehenen Trennelement um eine Kationenaustauschmembran handelt, wird die Beschaffenheit der Membran ebenfalls von der Beschaffenheit des in der Zelle zu elektrolysierenden Elektrolyten abhängen· Die Membran sollte gegenüber Abbau durch den Elektrolyten und die Elektrolyseprodukte beständig sein, und wenn eine wäßrige Lösung von Alkalimetallchlorid elektrolysiert werden soll, wird die Membran am besten aus einem fluorhaltigen Polymermaterial hergestellt, das Kationenaustauschgruppen, zum Beispiel Sulfonsäure-, Carbonsäure- oder Phosphonsäuregruppen oder Derivate davon oder ein Gemisch von zwei oder mehr derartigen Gruppen enthält« Geeignete Kationenaustauschmembranen sind zum Beispiel die in den GB-PS 1*184*321, 1«402«920, 1,406.673, 1.455.070, 1*497*748, 1.497*749, 1.518.387 und 1.531.068 beschriebenen«
Das erfindungsgemäße Elektrodenbauteil kann als Stromverteilungsvorrichtung in einer Elektrolysezelle verwendet werden, die mit einer lonenaustauschmembran, bei der es sich um einen sogenannten festen Polymerelektrolyten handelt, ausgestattet ist, und in den Geltungsbereich der Bezeichnung Elektrodenbauteil soll eine Stromverteilungsvorrichtung eingeschlossen äein. Der feste Polymerelektrolyt besteht aus einer Ionenaustauschmeiabran9 mit dessen einer Oberfläche ein elektrisch-leitendes, elektrokatalytiseh aktives Anodenmaterial verbunden ist, und mit dessen anderer Oberfläche ein elektrisch-leitendes, elektrokatalytiseh aktives Katodenmaterial verbunden ist« Derartige feste Polymerelektrolyten sind im Fachgebiet bekannt.
Der A nodenstromverteiler, der in der Elektrolysezelle mit der Anodenfläche des festen Polymerelektrolyten in Berührung steht, sollte bei der Elektrolyse von wäßrigem Alkalimetall-
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chlorid eine höhere Chlorüberspannung als die Anode auf der Oberfläche der Membran haben, um die Wahrscheinlichkeit stattfindender Chlorentwicklung auf der Oberfläche des Anodenstromverteilers zu reduzieren· Es ist jedoch günstig, wenn die Oberfläche des Anodenstromverteilers, oder zumindest die mit der Anode auf der Membran in Berührung stehenden Oberflächen, mit einer nicht-passivierbaren Beschichtung versehen sind, vor allem dann, wenn der Anodenstromverteiler aus einem Ventilmetall besteht«
Wenn wäßrige Alkalimetallchloridlösung elektrolysiert werden soll, empfiehlt es sich aus ähnlichen Gründen, daß das Material des Katodeiistroraverteilers eine höhere Wasserstoffüberspannung als die Katode auf der Oberfläche der Membran hat·
Die Elektrodenbauteile können mit Vorrichtungen zur Zuleitung von elektrischem Strom zu den Bauteilen versehen sein. Diese Vorrichtungen können beispielsweise aus einer Verlängerung bestehen, die für die Befestigung an einer Sammelschiene, wenn das Bauteil in eine Elektrolysezelle eingebaut wird, entsprechend gestaltet ist·
Die Abmessungen der Elektrodenbauteile in der Richtung des Stromflusses und vor allem die Abmessungen der Lochplatte(n) des Elektrodenbauteiles in dieser Richtung liegen vorzugsweise im Bereich von 15 bis 60 cm, um kurze Stromwege zu schaffen, die geringe Spannungsabfälle in den Elektrodenbauteilen ohne den Einsatz aufwendiger Stromträgervorrichtungen gewährleisten·
Das erfindungsgemäße Elektrodenbauteil kann zur leichteren Installation in einer Elektrolysezelle in einer Dichtung untergebracht werden» Die Dichtung kann beispielsweise die Form eines ausgesparten Rahmens haben? wobei die Abmessungen der Aussparung so sinds daß das Plattenmaterial des Elektro-
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denbauteils untergebracht werden kann* Die Dicke der Dichtung ist am zweckmäßigsten im wesentlichen die gleiche, wie der Abstand zwischen den nach außen gerichteten Oberflächen der Lochplatte des Elektrodenbauteils beträgt» Andererseits können die Abmessungen des Plattenmaterials, d* h· die länge und Breite, etwas größer als die entsprechenden Abmessungen der Lochplatten sein, und das Plattenmaterial kann zwischen einem Paar rahmenartiger Dichtungen untergebracht werden·
Die Dichtungen sollten aus einem elektrisch-isolierenden !material hergestellt werden* Der elektrisch-isolierende Werkstoff soll möglichst gegenüber den Flüssigkeiten in der Zelle beständig sein und ist am besten ein fluorhaltiges Polymermaterial, zum Beispiel Polytetrafluoräthylen, Polyvinylidenfluorid oder fluoriertes Äthylen-Propylen^Copolymer· Ein anderer geeigneter Werkstoff ist ein EPDM-Kautschuk,
In der' Elektrolysezelle,, in der das erfindungsgemäße Elektrodenbauteil installiert ist, werden die einzelnen Anodenkaramern der Zelle mit Mitteln zur Zuleitiang von Elektrolyt zu den Kammern, am besten aus einem üblichen Falltank9 und mit Mitteln zur Entfernung von Elektrolyseprodukten aus den Kammern versehen sein© In ähnlicher Weise werden die einzelnen Katodenkammern der Zelle mit Mitteln zur Entfernung von Elektrolyseprodukten aus den Kammern und wahlweise mit Mitteln zur Zuführung von Wasser oder anderer Flüssigkeit in die Kammern, am besten aus einem üblichen Falltank, versehen sein*
Wenn die Zelle beispielsweise für die Elektrolyse wäßriger Alkalimetallchloridlösung eingesetzt werden soll, dann werden die Anodenkammern der Zelle mit Mitteln zur Zuleitung wäßriger Alkalimetallchloridlösung zu den Anodenkammern und, wenn erforderlich, mit Mitteln zur Entfernung von erschöpfter Alkalimetallchloridlösung aus den Anodenkammern ausgestattet sein, und die Katodenkammern der Zelle werden mit Mitteln zur Ent-
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fernung von Wasserstoff und von Alkalimetallhydroxid enthaltender Zellflüssigkeit aus den Katodenkammern und wahlweise, und wenn erforderlich, mit Mitteln zur Zuleitung von Wasser oder verdünnter Alkalimetallhydroxidlösung zu den Katodenkammern ausgestattet sein*
Obwohl es durchaus denkbar ist, daß die Mittel für die Zuleitung von Elektrolyt und die Entfernung von Elektrolyseprodukten durch einzelne zu jeder der entsprechenden Anoden- und Katodenkammer in der Zelle führende und davon ausgehende Rohre gebildet wurden, ist eine solche Anordnung unnötig kompliziert und aufwendig, vor allem in einer Elektrolysezelle vom Filterpressentyp, die eine große Anzahl derartiger Kammern aufweisen kann. In einer bevorzugten Form von Elektrolysezelle sind die Dichtungen mit zahlreichen öffnungen versehen, die in der Zelle getrennte in Längsrichtung der Zelle verlaufende Kammern bilden und durch die Elektrolyt der Zelle zugeführt werden kann, z© B· zu den Anodenkammern der Zelle, und die Elektrolyseprodukte aus der Zelle, z* B· von den Anoden- und Katodenkainmern der Zelle, entfernt werden können, Die in Längsrichtung der Zelle verlaufenden Kammern können mit den Anodenkamraern und Katodenkammern der Zelle über Kanäle in den Dichtungen, Z9 B. in den Wandungen der Dichtungen, in Verbindung stehen»
Wenn die Elektrolysezelle hydraulisch durchlässige Diaphragmen enthält, können zwei oder drei Öffnungen vorhanden sein, die zwei oder drei in Längsrichtung der Zelle verlaufende Kammern bilden, aus denen Elektrolyt den Anodenkammern der Zelle zugeführt werden kann und durch die Elektrolyseprodukte aus den Anoden- und Katodenkammern der Zelle entfernt werden können.
Wenn in der Elektrolysezelle Ionenaustauschmembranen vorhanden sind, können vier Öffnungen vier in Längsrichtung der
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Zelle verlaufende Kammetn bilden8 von denen Elektrolyt und Wasser oder andere Flüssigkeit jeweils den Anoden- und K^todenkammern der Zelle zugeführt werden können und durch die Elektrolyseprodukte aus den Anoden- und Katodenkammern der Zelle entfernt werden können.
In einer anderen Aus'führungsform des Elektrodenbauteils kann zum Beispiel das Plattenmaterial mit Öffnungen versehen sein, die in der Elektrolysezelle einen Teil von in Längsrichtung der Zelle verlaufenden Kammern bilden®
Wichtig ist , daß in der Elektrolysezelle die in Längsrichtung der Zelle verlaufenden Kammern, die mit den Anodenkammern der Zelle in Verbindimg stehen, elektrisch von den in Längsrichtung der Zelle verlaufenden Kammern, die mit den Katodenkammern der Zelle in Verbindung stehen, isoliert sind« Daher sollten in dieser alternativen Ausführungsforra eine oder mehrere der Öffnungen in dem Elektrodenbauteil wenigstens mit einer Auskleidung aus elektrisch-isolierendem Material versehen sein$ um die erforderliche elektrische Isolierung zwischen den Kammern au sch®ff@n9 oder die notwendige elektrische Isolierung kann dadurch erzielt werden, daß eine oder mehrere Öffnungen in dem Elektrodenbauteil durch einen Teil des Bauteiles gebildet werden, das selbst aus einem elektrisch isolierenden Material hergestellt ist«. Die Trennelemente in der Elektrolysezelle können selbst mit einer Anzahl von Öffnungen versehen SeIn2, die in der Zelle einen Teil von in Längsrichtung der Zelle verlaufenden Kammern bilden., oder sie können mit e±ner Dichtung oder Dichtungen versehen seinρ die mit der erforderlichen Anzahl von öffnungen versehen sind«»
Das erfindungsgemäße Elektrodenbauteil kann ein zweipoliges Elektrodenbauteil SeIn5, das aus einem ersten Plattenmaterial, vorzugsweise aus Metall, und einem zweiten Plattenmaterial,
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auch vorzugsweise aus Metall, das elektrisch-leit end mit diesem verbunden ist, besteht, wobei die Plattenmaterialien auf ihren Oberflächen mit zahlreichen Vorsprängen versehen sind, die in einer ersten Richtung und einer quer zur ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander aufweisen, und jede Fläche des Plattenroaterials mit einer flexiblen, elektrisch leitenden Lochplatte8 die elektrisch leitend mit den Vorsprüngen verbunden ist, versehen ist® Wenn das zweipolige Elektrodenbauteil beispielsweise in einer Elektrolysezelle zur Elektrolyse von wäßriger Alkalimetall·» chloridlösung verwendet werden soll, können das erste Plattenraaterial und die darauf befindliche Lochplatte als Anode dienen und aus einem Ventilmetall oder einer Legierung davon bestehen, und. das zvreite Plat tonmaterial und die darauf befindliche Lochplatte können als Katode dienen und aus Stahle Nickel oder Kupfer oder aus mit Hickel oder Kupfer beschichtetem S tahl hergestellt sein«
Die Erfindung wurde mit Bezugnahme auf ein Elektrodenbauteil beschrieben,· das sich für den Einsatz in einer Elektrolysezelle für die Elektrolyse von -wäßriger Alkalimetallchloridlösung eignet» Es ist aber vorgesehen, daß das Elektrodenbauteil auch für Elektrolysezellen verwendet werden kannj, in denen andere Lösungen elektrolysiert werden sollens oder in anderen A rten von Elektrolysezellen, zum Beispiel in Brennstoffzellen«
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anschließend unter Bezugnahme auf die bei« gefügten Zeichnungen in Form eines Ausführungsbeispiels näher erläutert·
In den Zeichnungen stellen dar;
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Pig, 1 eine isometrische Teilansicht eines teilweise weggeschnittenen erfindungsgemäßen Elektrodenbauteils ι Pig» 2 eine Stirnansicht einer Montagegruppe von drei in Pig, 1 gezeigten erfindungsgemäßen Elektrodenbauteilen 5 Pig, 3 eine isometrische Ansicht eines Teiles einer alternativen A usführungsform eines erfindungsgemäßen Elektrodenbauteils ; und
Pig« 4 eine auseinandergezogene isometrische Ansicht eines Teiles einer das erfindungsgemäße Elektrodenbauteil enthaltenden Elektrolysezelle«
Das Elektrodenbauteil (1) von Fige 1 besteht aus einer flexiblen metallischen Platte (2) mit zahlreichen darin befindlichen Löchern (3)s> die Durchgänge für den Flüssigkeitsstrom von einer Seite der Platte zur anderen bilden«, Auf einer Fläche der Platte (2) befinden sich zahlreiche kegelstumpfförraige Vorspränge (4)» die in einer ersten Richtung und eine quer zur ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander haben© In ähnlicher Weise befinden sich auf der gegenüberliegenden Fläche der Platte zahlreiche kegelstumpfförmige Vorsprünge (5)j die in einer ersten Richtung und einer quer zu der ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander haben* Die kegelstumpfförmigen Vorsprünge (5, 4) je mit einer Höhe von 5 nan werden durch Bearbeiten der Platte mit einem entsprechend.geformten Stanzwerkzeug gebildet, und die VorSprünge (4) auf einer Fläche sind in ihrer Position in bessug auf die Vorsprünge auf der gegenüberliegenden Fläche versetzt»
Die Metallplatte (2) ist mit einer Verlängerung (6) mit zahlreichen darin befindlichen Löchern 7 versehen,, durch die die Verbindung zu einer geeigneten Elektroenergiequelle hergestellt werden kann» Eine flexible elastische Gitterplatte 8 aus Metall in Form eines Maschengeflechts ist auf den kegel»
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stumpfförmigen Vorsprüngen (4) auf einer Fläche von Platte (2) untergebracht und durch Anschweißen an den Vorsprüngen elektrisch-leitend damit verbunden· Die Gitterplatte (8) hat eine größere Flexibilität, als die von Platte (2) beträgt· In gleicher Weise ist eine flexible elastische, metallische Gitterplatte (9) auf den kegelstumpf förmigen Vorsprängen (5) auf der gegenüberliegenden Fläche der Platte (2) angebracht und damit verschweißt.
Die Beschaffenheit des Metalls der Platte (2) und der Gitterplatten (8, 9) wird davon abhängen, ob die Elektrode als Anode oder Katode verwendet werden soll oder nicht, und von der Beschaffenheit des Elektrolyten, der in der Elektrolysezelle elektrolysiert werden soll, in der die Elektrode installiert ist. Wenn die Elektrode als Anode bei der Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallchlorides eingesetzt werden soll/ kann die Elektrode am besten aus einem Ventilmetall, ζ. B. Titan, hergestellt werden, und wenn die Elektrode bei einer solchen Elektrolyse als Katode dienen soll, kann die Elektrode am besten aus Flußstahl8 rostfreiem Stahl, Kupfer oder Nickel oder aus nickel-beschichtetem oder kupferbeschichtetem Stahl hergestellt werden·
Fig. 2 zeigt eine Stirnansicht einer Montagegruppe aus drei Slektrodenbauteilen (10, 11, 12) des in Pig, 1 gezeigten Typs. Jedes Elektrodenbauteil ist mit zahlreichen kegelstumpf förmigen Vor sprängen (13) auf einer Seite der Platte (14), einer Anzahl gleicher Vorsprünge (15) auf der gegenüberliegenden Fläche der Platte (14) und flexiblen elastischen, elektrisch-leitend mit den Vorsprüngen verbundenen Gitterplatten (16, 17) versehen» Zwischen jedem benachbarten Elektrodenpaar ist eine Kationenaustauschmerabranplatte (18, 19) untergebracht, die mit den Gitterplatten auf den benachbarten Elektroden in Berührung stehen» Wenn auf die Kationenaustauschmembranen Druck ausgeübt wird? kann die Kationen-
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austauschmembran, da die Vorsprünge auf den Platten benachbarter Elektroden im Verhältnis zueinander versetzt angeordnet sind, nicht zwischen benachbarten Vorsprüngen und den Gitterplatten eingeklemmt werden^ sondern die Membran wird eine leichte Sinusform annehmen«
Fig» 3 zeigt einen Teil eines Elektrodenbauteiles (20), das aus einer flexiblen Metallplatte (21) mit zahlreichen darin befindlichen Löchern (22) besteht, die Durchgänge für den Flüssigkeitsstrom von einer Seite der Platte zur anderen darstellen, wenn die Elektrode in einer Elektrolysezelle installiert ist* Auf einer Oberfläche der Platte (21) befinden sich zahlreiche brückenartige Vorsprünge (23), die in einer ersten Richtung und in einer quer zur ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander haben« In ähnlicher Weise befinden sich auf der gegenüberliegenden Oberfläche der Platte (21) zahlreiche brückenartige Vorsprünge (24)j die in einer ersten Richtung und einer quer sur ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander haben« Die brückenartigen Vorsprünge (23, 24) werden durch die Herstellung zweier paralleler Schlitze in der Platte (21) und durch Herausdrücken des PXattenstückes zwischen den Schlitzen aus der Plattenebene auf die eine oder. die andere Seite der Platte 9 $e nachdem, wie es erforderlich ist, gebildet» Man wird erkennen8 daß die brückenartigen Vorsprünge (23) auf einer Fläche der Platte (21) auf diese V/eise in ihrer Position in bezug auf die Vorsprünge (24) auf der gegenüberliegenden Fläche der Platte (21) versetzt sein werden. Obwohl sie aus Gründen der Deutlichkeit in Fig« 3 nicht gezeigt werden, sind flexible elastische Metallgitterplatten auf den brückenartigen VorSprüngen (23, 24) auf der Platte (21) angebracht und elektrisch damit verbunden» Die Metallplatte (21) ist ebenfalls mit einer (nicht gezeigten) Verlängerung für. den Ansc&lui an einer geeigneten
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Hektroenergiequelle versehen·
t;ie teilweise in Pig. 4 gezeigte Elektrolysezelle weist eine Katode (26) des oben beschriebenen Typs und eine Dichtung (27) .aus einem flexibler; elektrisch-leitenden Material auf.
Die Dichtung (27) ist mit einer zentralen öffnung (28) und einer Aussparimg (29) versehen, in der die Katode (26) untergebracht ist· Zwei Öffnungen (30, 31) befinden sich auf einer Seite der zentralen Öffnung (28), und zwei Öffnungen (32, eine wird nicht gezeigt) befinden sich auf der gegenüberliegenden Seite der zentralen Öffnung (28). Die Elektrolysezelle ist auch mit einer Anode (33) und einer Dichtung (34) mit einer Aussparung (35) versehen, in der die Anode (33) untergebracht ist· Die Dichtung (34) hat eine zentrale Öffnung (36) und vier Öffnungen (37, 38, 39, 40), die paarweise auf beiden Seiten der zentralen Öffnung (36) angeordnet sind» Die aus flexiblem, elektrisch-isolierendem Werkstoff hergestellte Dichtung (41) ist mit einer zentralen Öffnung (42), vier paarweise auf beiden Seiten der zentralen Öffnung angeordneten Öffnungen (43, 44, 45, 46) und zwei Kanälen (47, 48) in den Wandungen der Dichtung versehen, die ein Mittel für die Verbindung zwischen der zentralen Öffnung (42) und jeweils den Öffnungen (43, 46) darstellen. Die aus einem flexiblen, elektrisch-isolierendem Werkstoff hergestellte Dichtung (49) ist gleichfalls mit einer zentralen Öffnung (50), vier paarweise auf beiden Seiten der zentralen Öffnung angeordneten Öffnungen (51, 52, 53, eine wird nicht gezeigt) und zwei Kanälen (54, einer wird nicht gezeigt) in den Wandungen der Dichtung versehen, die ein Mittel für die Verbindung zwischen der zentralen Öffnung (50) und jeweils den Öffnungen (52 und der nicht gezeigten Öffnung) darstellen«
Die Elektrolysezelle enthält auch Platten in Form einer Kationenaus taus chmembran (55» 56), die in der Zelle zwischen
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Dichtungen (34S 49)· bzw. den Dichtungen (27S 41) festgehalten werden«
•In der Elektrolysezelle bilden die Dichtung (41) und die Dichtung (34) mit der darin angebrachten Anode (33) zusammen eine Anodenkammer der Zelle, wobei die Kammer durch die Kation en au staus chmembranen (55 j 56) begrenzt, wird · In gleicher Weise werden die Katodenkammern der Zelle durch die Dichtung (27) mit der darin angebrachten Katode (26) und durch eine Dichtung;des bei (49) gezeigten Typss die neben Dichtung (27) untergebracht ist, gebildet, wobei die Katodenkammer ebenfalls durch zwei Kationenaustauschmembranen begrenzt wird« Aus Gründen der Deutlichkeit zeigt die Ausführungsform von ?ig* 4 keine Stirnplatten für die ZeIIe9 die selbstverständlich einen Teil der Zelle bilden, und auch keine Befesti.tungsmittel, z® Β« BoIsen,, die dazu dienen, die Dichtungen, Elektroden und Membranen zu einem lecksicheren Aggregat zu vereinigen. Die Zelle enthält zahlreiche Anoden und Katoden, die wie beschrieben abwechselnd angeordnet sind»
In der montierten Zelle bilden die Öffnungen (30, 37S 43, 51) jeweils in den Dichtungen (27S 34* 41» 49) eine in Längsrichtung der Zelle verlaufende Kammer« In gleicher Porm bilden die anderen Öffnungen in den Dichtungen zusammen in der montierten Zelle andere in Längsrichtung der Zelle verlaufende Kammern, so daß vier solche in Längsrichtung verlaufende Kammern vorhanden sind* Die Zelle weist auch (nicht gezeigte) Vorrichtungen auf, mit deren Hilfe Elektrolyt in die in Längsrichtung der Zelle verlaufende Kammer, von der die Öffnung (37) in der Dichtung (34) einen Teil bildet und dann durch Kanal (47) in Dichtung (41) in die Anodenkammer der Zelle geleitet werden kann* Blektrolyseprodukte können aus den Anodenkammern der Zelle durch Kanal (48) in Dichtung (41) und . durch die in Längsrichtung der Zelle verlaufende Kammer, von der Öffnung (39) in-Dichtung (34) einen Teil bildet, zu
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(nicht gezeigten) Vorrichtungen geleitet werden, durch die die Elektrolyseprodukte aus der Zelle entfernt werden können. Die Zelle enthält gleichfalls (nicht gezeigte) Vorrichtungen, mit deren Hilfe Flüssigkeit, z. B. Wasser, in die in Längsrichtung der Zelle verlaufende Kammer, von der die Öffnung (45) in Dichtung (41) einen Teil bildet, und dann durch den (nicht gezeigten) Kanal in Dichtung (49) in die Katodenkaminer der Zelle geleitet werden kann. Elektrolyseprodukte können aus der Katodenkammer der Zelle über Kanal (54) in Dichtung (49) und durch die in Längsrichtung der Zelle verlaufende Kammer, von der Öffnung (44) in Dichtung (41) einen Teil bildet, zu (nicht gezeigten) Vorrichtungen geleitet werden, durch die die Elektrolyseprodukte aus der Zelle entfernt werden können.
Bei Benutzung sind die Anoden und Katoden mit geeigneten Elektroenergiequellen verbunden, wird Elektrolyt in die Anodenkammern, eingefüllt und andere Flüssigkeit, zum Beispiel V/asser, in die Katodenkammern der Zelle geleitet, und die Elektrolyseprodukte aus den Anoden- und Katodenkammern der Zelle entfernt·
Claims (12)
1. Elektrodenbauteil aus einem elektrisch leitenden Plattenmaterial und wenigstens einer im Abstand von dem Plattenmaterial angebrachten und elektrisch-leitend damit verbundenen flexiblen elektrisch-leitenden Lochplatte9 gekennzeichnet dadurch-, daß zahlreiche Vorsprünge auf mindestens einer Oberfläche des Plattenmaterials vorhanden sind, wobei die Vorsprünge in einer ersten Richtung und in einer quer zur ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander haben, und daß die flexible(n) elektrischleitende(n) Lochplatte(n) elektrisch-leitend mit den Vorsprüngen verbunden sind»
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Erfindimgsanspruch
2, Elektrodenbauteil nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch., daß das Plattenmaterial flexibel ist«
3· Elektrodenbauteil nach Punkt 1 oder Punkt 2S gekennzeichnet dadurch, daß das Plattenmaterial auf beiden Oberflächen Vorsprünge aufweist, und daß die flexiblen elektrisch-leitenden Lochplatten elektrisch-leitend mit den Vorsprüngen auf den beiden Oberflächen verbunden sind®
4· Elektrodenbauteil nach Punkt 3S gekennzeichnet dadurch^ daß sich Öffnungen in dem Plattenmaterial befinden, die das Fließen von Flüssigkeit in einer quer zur Ebene des Plattenmaterials verlaufenden Richtung ermöglichen»
5· Elektrodenbauteil nach Punkt 4* gekennzeichnet dadurch, daß das Plattenmaterial elastisch ist und daß die Lochplatten elastisch sind*
6. Elektrodenbauteil nach einem der Punkte 1 bis 5$ gekennzeichnet dadurch, daß die Vorsprünge auf einer Oberfläche des Plattenmaterials in einer ersten Richtung und in einer
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wesentlichen im rechten Winkel zur ersten Richtung verlaufenden Richtung einen Abstand voneinander haben·
7* Elektrodenbauteil nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Vorsprünge auf einer Oberfläche des Plattenmateriale im Verhältnis zu den auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Plattonmaterial® befindlichen versetzt angeordnet sind.
8. Elektrodenbauteil nach einem der Punkte 1 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß die Höhe der Vorsprünge über der Ebene des Plattenamt©rials zwischen 2 und 15 mm beträgt·
9. Elektrodenbauteil nach einem der Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Abstand zwischen benachbartem Vorsprüngen auf einer Oberfläche des Platteiuaaterial® im Bereich von 2 bis 25 cm liegt·
10· Elektrodenbauteil nach einem der Punkte 1 big 9, gekennzeichnet dadurch, daß das Bauteil aus Metall besteht.
11. Elektrodenbauteil nach einem der Punkte 2 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß die Flexibilität der Lochplatte größer als die des Plattenmaterials ist·
12· Elektrodenbauteil nach einem der Punkte 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß dieiochpl®tt® eine im Bereich von 0,1 bis 1 mm liegende Dicke hat·
Hierzu 3 S. Zeichnungen
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