DD211154A1 - Rohrdurchfuehrung fuer den nichthermetischen bereich in kernkraftwerken - Google Patents

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DD211154A1
DD211154A1 DD24435782A DD24435782A DD211154A1 DD 211154 A1 DD211154 A1 DD 211154A1 DD 24435782 A DD24435782 A DD 24435782A DD 24435782 A DD24435782 A DD 24435782A DD 211154 A1 DD211154 A1 DD 211154A1
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DD24435782A
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DD211154B1 (de
Inventor
Horst Froehlich
Manfred Langhanki
Guenther Wuensche
Original Assignee
Teltov Geraete Regler
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00—Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
  • Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft Rohrdurchfuehrungen als Einbauten in Waenden oder Decken ausserhalb des hermetischen Bereiches in Kernkraftwerken fuer Rohrleitungen der dosimetrischen Kontrolle aus Leichtmetallen, fuer MSR- und Probeentnahmerohrleitungen aus legiertem und unlegiertem Stahl. Aufgabe ist es, die verschiedenen Rohrleitungen so in eine Rohrdurchfuehrung einzubinden, dass eine preisguenstige und ueber einen langen Zeitraum zufriedenstellende Verbindung d. Leichtmetallrohrleitungen mit dem Deckel aus unlegiertem Stahl gewaehrleistet ist. Das wird dadurch erreicht, dass in eine festgelegte Anzahl von im Deckel der Rohrdurchfuehrung vorhandener Bohrungen Buchsen aus unlegiertem Stahl eingeschweisst sind, d. an ihrem einen Ende einen Passsitz aufweisen, dass Leichtmetallbuchsen vorgesehen sind, die ebenfalls Passflaechen aufweisen, die zur Erhoehung der Korrosionsbestaendigkeit und der Abriebfestigkeit anodisch oxidiert und auf d. Passsitz d. Stahlbuchsen aufgeschrumpft sind. Die mediumfuehrenden Rohre aus Leichtmetall sind durch die Bohrungen der Schrumpfsitzverbindungen gefuehrt und mit den Leichtmetallbuchsen verschweisst.

Description

Titel der Erfindung
Rohrdurchführung für den nichthermetischen Bereich in Kernkraftwerken
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft Rohrdurchführungen als Einbauten in Wänden und Decken außerhalb des hermetischen Bereiches in Kernkraftwerken für Rohrleitungen der dosimetrischen Kontrolle aus Aluminiumlegierung und für MSR- und Probeentnahmerohrlextungen als legiertem und unlegiertem Stahl.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Aus dem DD-WP I50 403 sind Rohrdurchführungen für den hermetischen Bereich in Kernkraftwerken bekannt, deren Rohrleitungen alle aus rostfreiem Stahl bestehen und die den erhöhten Anforderungen an die Sicherheit, wie zum Beispiel Dichtigkeit und Abschirmung, gerecht werden. Derartige Rohrdurchführungen sind dementsprechend teuer und daher für den Einsatz außerhalb des hermetischen Bereiches aus ökonomischen und auch technischen Gründen nicht geeignet.
29. OH11982*04416.
Im nichthermetischen Bereich wurden bisher Rohrdurchführungen eingesetzt, deren Rohrleitungen für die äosimetrische Kontrolle aus Polyäthylen bestehen und mittels Stopfbuchsverschraubungen mit dem Deckel der Rohrdurchführung verschraubt werden. Aufgrund der erhöhten Sicherheit in Kernkraftwerken dürfen nunmehr aus brandschutztechnischen Gründen und wegen der Nichteinhaltung der Forderung hinsichtlich der Dichtigkeit der Rohrdurchführung und der Strahlungsbeständigkeit der Dichtungsmaterialien der Stopfbuchsverschraubungen keine Rohrdurchführungen mit montierten Polyäthylenrohren eingesetzt werden. In Berücksichtigung dessen sind Rohrdurchführungen bekannt geworden, die als Rohrverbindungen Flansch-, Muffen-, Schraub- und Klebewerbindungen einsetzen» Nachteilig an diesen Verbindungen ist der relativ hohe Material- und Arbeitsaufwand» Desweiteren erfüllen diese Verbindungsarten die genannten Forderungen an die Sicherheit von Kernkraftwerken nicht in dem erwünschten Umfang«
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Rohrdurchführung für Wände und Decken außerhalb des hermetischen Bereiches in Kernkraftwerken zu schaffen, die über die gesamte Betriebsdauer von Kernkraftwerken die Sicherheitsanforderungen erfüllt und mit weniger Aufwand herstellbar iste
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrdurchführung zu schaffen, durch die die Rohrleitungen verschiedener metallischer zum Teil nicht verschweißbarer Werkstoffe geführt und so in die Rohrdurchführung eingebunden werden, daß eine preisgünstige und über einen langen Zeitraum zufriedenstellende Verbindung der Leiühtmetallrohrleitungen mit dem Deckel aus unlegiertem Stahl gewährleistet ist» Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß in eine festgelegte Anzahl von im Deckel der Rohrdurchführung vorhandener Bohrungen Buchsen aus unlegiertem Stahl eingeschweißt sind, die an ihrem einen Ende einen Paßsitz aufweisen, daß Leichtmetallbuchsen vorgesehen sind, die ebenfalls Paßflächen aufweisen, die zur Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit
und der Abriebfestigkeit anodisch oxidiert und auf den Paßsitz der genannten Stahlbuchsen aufgeschrumpft sind» Die mediumfUhrenden Rohre aus Leichtmetall sind durch die Bohrungen der SchrumpfSitzverbindungen geführt und mit den Leichtmetallbuchsen verschweißt.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Bio-Schutzscheiben an ihrem Umfang mit Führungsnuten versehen, die in am Grundrohr der Rohrdurchführung angeschweißte Führungsschienen eingreifen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert, wobei die dazugehörige Zeichnung den Schnitt durch eine erfindungsgemäße Rohrdurchführung darstellt·
Wie die Zeichnung zeigt, ist in dem Baukörper 1 (Wand oder Decke) ein Grundrohr 2 eingelassen, mit dem der Deckel 3 der Rohrdurchführung verschweißt ist. Dqt Deckel 3 weist Bohrungen 4 auf, durch die die Leichtmetallrohrleitungen 5 der dosimetrischen Kontrolle sowie Rohrleitungen der MSR-Technik und der Probeentnahme aus legiertem und unlegiertem Stahl geführt sind· In die Bohrungen 4 für die Leichtmetallrohrleitungen 5 sind Stahlbuchsen 7 mit an ihrem einen Ende angedrehten Paßflächen 8 eingeschweißt. Ferner sind Leichtmetallbuchsen 9 vorgesehen, die ebenfalls Paßflächen im Inneren aufweisen, die zur Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit und der Abriebfestigkeit anodisch oxidiert sind· Diese Buchsen werden auf eine definierteFügetemperatur erwärmt und auf die Paßflächen 8 der Stahlbuchsen 7 aufgeschrumpft, so daß eine sichere Verbindung zwischen den beiden genannten Buchsen entsteht· Durch diese Leichtmetallbuchsen 9 führen die Rohre 5 der dosimetrischen Kontrolle, die mit den Buchsen 9 verschweißt sind.
Die Verbindung der Stahlrohre 6 aus legiertem oder unlegiertem Stahl in den übrigen Bohrungen des Deckels 3 erfolgt durch Schweißen oder Löten in bekannter Weise.
Zur Aufnahme der noch vorhandenen Strahlenbelastung sind in der Rohrdurchführung Bio-Schutzscheiben 10 vorgesehen, die erfindungsgemäß Führungsnuten an ihrem Umfang aufweisen, die in am Grundrohr 1 angeschweißte Führungsschienen 11 eingreifen· Dadurch wird die Montage der Schutzscheiben 10 erleichtert, bei gleichzeitiger Sicherung der notwendigen Übereinstimmung der Bohrbilder der übereinanderliegenden Schutz-
scheiben·
Die erfindungsgemäße Anwendung der Schrumpfverbindung bei RohrdurehfUhrungen ermöglicht die Kombination von Rohrleitungen aus Leichtmetallen mit solchen aus legierten und unlegierten Stählen in einem Rohrdurchführungsdeckel aus unlegierten Stahl auf ökonomische Weiset indem der Fertigungs- und Materialaufwand gesenkt wird» Desweiteren wird eine bessere Abdichtung auch bei Temperaturbeeinflussung sowie ein geringerer Platzbedarf erreicht·

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Rohrdurchführung für den nichthermetischen Bereich in Kernkraftwerken mit Rohrleitungen aus verschiedenen zum Teil nicht verschweißbaren Werkstoffen, die durch entsprechende Bohrungen in einem Deckel aus unlegiertem Stahl geführt sind« wobei der Deckel mit einem im Baukörper befindlichen Grundrohr verschweißt ist, sowie mit in dem Grundrohr befindlichen Bio-Schutzscheiben, durch die die Rohrleitungen geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in eine festgelegte Anzahl der Bohrungen des Deckels (3) Buchsen (2) aus unlegiertem Stahl eingeschweißt sind, die an ihrem einen Ende einen Paßsitz (8) aufweisen, daß Leichtmetallbuchsen vorgesehen sind, die ebenfalls Paßflächen (8) aufweisen, die zur Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit anodisch oxidiert und auf den Paßsitz (8) der Stahlbuchsen (?) aufgeschrumpft sind und daß die mediumführenden Bohre (5) aus Leichtmetall durch die Bohrungen der Schrumpfsitzverbindungen geführt und mit den Leichtmetallbuchsen (9) verschweißt sind.
  2. 2. Rohrdurchführung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch,daß die Bio· Schutzscheiben (10) Führungsnuten am Umfang aufweisen, die in am Grundrohr (2) befestigten Führungsschienen (11) eingreifen.
    (Hierzu 1 Blatt Zeichnungen)
DD24435782A 1982-10-29 1982-10-29 Rohrdurchfuehrung fuer den nichthermetischen bereich in kernkraftwerken DD211154B1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103348552A (zh) * 2011-03-16 2013-10-09 菲尼克斯电气公司 用于三相系统中三相负载短路保护的电气设备

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