DD211219A3 - Einrichtung zur strohablage an axialflussmaehdreschern - Google Patents

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DD211219A3
DD211219A3 DD24244082A DD24244082A DD211219A3 DD 211219 A3 DD211219 A3 DD 211219A3 DD 24244082 A DD24244082 A DD 24244082A DD 24244082 A DD24244082 A DD 24244082A DD 211219 A3 DD211219 A3 DD 211219A3
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straw
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housing
threshing
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DD24244082A
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Horst Schumacher
Lothar Voss
Karl-Heinz Radke
Volker Windisch
Klaus Eckert
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Fortschritt Veb K
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F7/00Threshing apparatus
    • A01F7/02Threshing apparatus with rotating tools
    • A01F7/06Threshing apparatus with rotating tools with axles in line with the feeding direction ; Axial threshing machines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Strohablage an Axialflussmaehdreschern. Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Herstellungs- und Energieaufwand fuer eine solche Einrichtung zu verringern.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Strohabgabebereich der Dresch- und Trenntrommel so auszubilden und anzuordnen, dass ohne zusaetzliche angetriebene Foerdervorrichtungen eine den jeweiligen Ernteerfordernissen leicht anpassungsfaehige,universelle Strohablage moeglich ist. Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, dass der Endbereich der Dresch- und Trenntrommel von einem feststehenden zylindrischen Gehaeuse umschlossen ist, das an seinem Umfang mit mehreren daran verteilt angeodneten Oeffnungen versehen ist, wobei diese Oeffnungen durch einen das Gehaeuse umgebenden ebenfalls mit Oeffnungen versehenen drehbaren Stellzylinder oder durch am Gehaeuse ageordnete klapp- oder schiebbare Abdeckungen bei entsprechender Betaetigung schliessbar sind und dass sich an die Oeffnungen des Gehaeuses starre Strohleitkanaeleund an diese einstellbare Leitklappen anschliessen.

Description

•Titel der Erfindung '
.- •Einrichtung zur Strohablage an Axialflußmähdreschern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Strohablage an Axialflußmähdreschern, bei denen nach dem Dreach- und Trennvorgang des Erntegutes daa Stroh über Abgabeöffnungen wahlweise unterhalb, rechts- oder linksseitig vom Mähdrescher auf dem Feld abgelegt wird·
Charakteristik bekannter technischer Lösungen
An Axialflußmähdreschern sind bereits verschiedene Förderund Verteilvorrichtungen am Ende der Dresch- und Trenntrommel zur Ablage des ausgedroschenen Erntegutes bekannt. So ist beispielsweise in der DE-OS 20 00 554 ein Mähdrescher dargestellt, bei dem im Anschluß an die Dresch- und Trenneinrichtung ein Austragförderer mit einem durchlässigen, gitterartigen Aufbau angeordnet ist, der sich über die geaamte Dreschkanalbreite erstreckt und das Stroh nach hinten aus dem Mähdrescher fördert· Diese Ausführung ermöglicht allerdings nur eine Strohablage innerhalb der Dreschkanalbreite hinter dem Mähdrescher und erfordert einen erheblichen Fertigungs- und zusätzlichen Antriebsenergiebedarf. Das gleiche trifft auch für eine oder zwei hintereinander angeordnete Abwurftrommeln zu, die quer hinter der Dresch- und Trenntrommel rotierend angebracht sind (GB-PS 15 59 999, US-PS 40 75 823).
Des weiteren ist aus der DE-OS 28 45 270 ein Axialflußmähdrescher mit einem kegelstumpfförraigen Rotor bekannt, bei dem ein Zentrifugalgebläse hinter dem Rotor und koaxial zu diesem angeordnet ist. Mit Hilfe des Gebläseluftstromes wird das ausgedroschene Erntegut auf das Feld gefördert. Das Gebläsegehäuse weist dazu eine nach unten gerichtete Öffnung oder eine Auslaßrinne auf. Auch mit dieser Aus- , führung ist die Strohablage nur in einer einzigen Position innerhalb der Spurbreite des Mähdreschers möglich.
Bei anderen bekannten Bauarten von Strohablageeinrichtungen mit einer im Bereich der Auslaufhaube unterhalb der Strohschüttler quer angeordneten und wahlweise nach rechts oder links abgebenden Förderschnecke (SU-EB 452 302) oder mit einem schwenkbar im Strohabgabebereich angebrachten Pörderband (DE-03 28 37 8H) ist ein erheblicher Pertigungs-, Material- und Raumbedarf erforderlich.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den Herstellungs- und Energieaufwand für eine Einrichtung zur Strohablage an Axialflußmähdreschern zu verringern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Strohabgabebereich der Dresch- und Trenntrommel so auszubilden und anzuordnen, daß ohne zusätzliche angetriebene Fördervorrichtungen eine den jeweiligen Ernteerfordernissen leicht anpassungsfähige, universelle Strohablage möglich ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Endbereich der Dresch- und Trenntrommel von einem feststehenden zylindrischen Gehäuse umschlossen ist, das an seinem Umfang mit mehreren daran verteilt angeordneten Öffnungen versehen ist, wobei diese Öffnungen durch einen das Gehäuse umgebenden, ebenfalls mit Öffnungen versehenen drehbaren Stellzylinder oder durch am Gehäuse angeordnete klapp- oder schiebbare Abdeckungen bei entsprechender Betätigung
schließbar sind und daß sich an die Öffnungen des Gehäuses starre Strohleitkanäle und an diese einstellbare leitklappen anschließen«
Im wesentlichen weiat die Einrichtung folgende Funktionsweise auf. Daa im Ringspalt zwischen der Dresch- und Trenntrommel und dem Dreschkorb beschleunigte Erntegut er·? reicht auf einer spiralförmigen Bahn den Abgabebereich. Durch die auf das Erntegut wirkenden Fliehkräfte wird es durch die vom Stellzylinder freigegebene Öffnung des Gehäusas tangential abgeworfen und über einen Strohleitkanal und eine Leitklappe an den vorgesehenen Ort auf dem Feld abgelegt. Die jeweilige Lage des Strohschwadea in bezug auf die Maschinenlängsachse erfolgt über die Freigabe der entsprechenden Öffnung im Gehäuse durch den Stellzylinder, der mittels eines hydraulischen Arbeitszylinders oder mechanischer Gestänge wahlweise gedreht wird. Die seitliche Entfernung der Strohschwadlage zur Maschinenlängsachse wird durch das Schwenken der Leitklappen eingestellt· Eine Breitablage des Strohs kann durch Demontage des Stellzylinders und die damit verbundene Freigabe aller Öffnungen im Gehäuse erfolgen. Sofern eine Strohablage nur nach einer Seite erforderlich ist, entfällt der Stellzylinder und der Strohleitkanal schließt sich unmittelbar an die eine Öffnung des Gehäuses an«. Bei gefordertem großen Ablageabstand des Strohs vom Mähdrescher werden die seitlichen Leitklappen vorzugsweise zweiteilig ausgebildet und über ein Gelenk miteinander verbunden und mechanisch oder hydraulisch zueinander
eingestellt»
Mit der erfindungsgemäßen Ablageeinrichtung ist eine universelle und den jeweiligen Erfordernissen leicht anpassungsfähige Strohablage möglich. Zusätzliche angetriebene Fördereinrichtungen sind nicht erforderlich, wodurch Antriebsbedarf- und Masseeinsparungen eintreten sowie die Verfügbarkeit des Mähdreschers erhöht wird. Die Lage des Strohschwades in bezug auf Seite und Entfernung zur Maschinenlängsachse kann entsprechend den Erfordernissen erfolgen und innerhalb einer kurzen Zeit leicht verändert
werden· Bei der Ablage von zwei Strohachwaden nebeneinander ist eine gleichzeitige Aufnahme beider Schwade durch die folgende Stroherntemaachine möglich. Dadurch wird bei der Strohschwadaufnähme der Kraftstoffverbrauch gesenkt und die Arbeitsproduktivität gesteigert. Nach erfolgter Demontage des Stellzylinders ist auch eine Breitablage des Strohs möglich, ohne daß ein gesonderter Strohverteiler eingesetzt werden muß» Bei einer Verringerung des Dreschspaltes und dadurch bedingter stärkerer Strohdeformation und -zerkleinerung ist auch eine Breitablage ohne Verwendung eines Strohhäckslers möglich. Auch bei dieser Variante werden Masse- und EnergieaufWendungen eingespart sowie geringere Kosten beim Hersteller und Anwender erzielt.
Ausführungsbeispiele
lachstehend werden mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. In den zugehörigen Zeichnungen,, zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Axialflußmähdreschers mit
zwei seitlichen Strohabgabeöffnungen, Fig. 2 den Schnitt A-A nach Fig.1, Fig« 3 den mittleren Bereich des Schnittes A-A nach Fig.1 in einem vergrößerten Maßstab» Fig. 4 den Schnitt B-B nach Fig.2,
Pig. 5 eine Seitenansicht eines Axialflußmähdreschers mit zwei seitlichen und einer unteren Strohabgabeöffnung und Fig. 6 den Schnitt C-C nach Fig. 5.
Das vom Schneidwerk 1 abgeschnittene Erntegut gelangt über den Einzugskanal 2 zur Dresch- und Trenntrommel 3· Im Verlauf der Förderbewegung erfolgt zwischen den schraubenlinienförmig am Umfang des zylindrischen Trommelkörpers 4 der Dresch- und Trenntrommel 3 angebrachten Dreschleisten und dem Dreschkorb 6 das Ausdreschen des Erntegutes. In der aus einem Gebläse 7 und zwei Sieben 8;9 bestehenden Reinigungseinrichtung werden die Körner von Stroh-, Spreu- und
anderen Verunreinigungen getrennt· Die gereinigten Körner gelangen über einen Elevator 10 in den Korntank 11. An den Dresch- und Trennbereich 12 achließt aich unmittelbar der Strohabgabebereich 13 mit einer Länge von 300 bis 500 mm an. Im Strohabgabebereich 13 sind am Umfang des Trommelkörpers 4 drei oder mehrere radial abstehende Wurfelemente 14 befestigt. Im Abstand von 40 bis 80 mm ist im Strohabgabebereich 13 die Dresch- und Trenntrommel 3 von einem zylindrischen Gehäuse 15 mit Öffnungen 16 umgeben.
Das Gehäuse 15 ist unmittelbar mit dem Maschinenrahmen des Mähdreschers und der oberen Abdeckung 18 des Dresch- und Trennbereiches 12 verbunden. Der Dreschkorb 6 erstreckt sich bis an den Anfang des Gehäuses 15. Bei der in den Pig. 1 bis 4 dargestellten Ausführung sind am Umfang des Gehäuses 15 im unteren und oberen seitlichen Bereich zwei, gegenüberliegende Öffnungen 16 mit einem Öffnungswinkel yon etwa 40° und einer Länge von 250 bis 400 mm angeordnet. Das Gehäuse 15 wird von einem drehbaren Stellzylinder 19 umhüllt. Dieser besteht aus mehreren lösbar miteinander verbundenen Segmenten und ist über Dichtringe 20 staubdicht mit dem Gehäuse 15 verbunden. Zur seitlichen Führung des Stellzylinders 19 sind am Gehäuse 15 Ringsegmente 21 angebracht. In der Wandung des Stellzylinders 19 sind ebenfalls Öffnungen 22 angebracht,. die in ihrer Größe den Öffnungen 16 des Gehäuses 15 entsprechen. Sie sind so angeordnet, daß je nach Drehlage zum Gehäuse 15 lediglich eine Öffnung 22 freigegeben und gleichzeitig die andere geschlossen wird. Das wechselseitige Öffnen und Schließen der Öffnungen 16;22 sowie die Arretierung in der jeweils erforderlichen Lage erfolgt durch das Drehen des Stellzylinders 19 auf dem Gehäuse 15 mittels eines hydraulischen Arbeitszylinders 23 und eines Seilzuges 24 oder Gestänges. An die Öffnungen 16 des Gehäuses 15 schließt sich unmittelbar an den Stellzylinder 19 je ein Strohleitkanal 25;26 an.
Der Übergang vom Stellzylinder 19 zu den Strohleitkanälen 25;26 ist staubdicht ausgebildet. Am Maschinenrahmen 17 und an den Ringsegmenten 21 sind die Strohleitkanäle 25;26 starr befestigt. Im Bereich des Dreschkanals 27
weisen die Strohleitkanäle 25;26 einen geschlossenen Mantel mit einem rechteckigen Querschnitt und abgerundeten oberen Kanten auf. Außerhalb dieses Bereiches sind die Strohleitkanäle 25;26 an der Unterseite offen. Die obere Seite ist als Klappe 28 ausgebildet und um eine horizontal liegende Achse 29 schwenkbar« Über ein Gestänge ist die Klappe 28 entsprechend den Erfordernissen einstellbar. Oberhalb des abgabeseitigen Endes der Strohleitkanäle 25;26 sind an einer am Maschinenrahmen 17 angelenkten Schwenkachse 30 Leitklappen 31;32 angeordnet, die das austretende Stroh zum Erdboden leiten. Die stufenlose Einstellung und Arretierung der Leiklappen 31;32 für die jeweilige Gebrauchslage bis zu einem Schwenkwinkel von 90° gegenüber der Senkrechten erfolgt über je einen am Maschinenrahmen 17 befestigten hydraulischen Arbeitszylinder 33;34 oder über mechanische Gestänge. In der Transportstellung befinden sich die beiden Leitklappen 31;32 in der senkrechten Stellung, um die zulässige Tranportbreite nicht zu überschreiten. Die Breite der Leitklappen 31;32 ist geringfügig größer als die Breite der Strohleitkanäle 25;26. Zur günstigeren Leitung und Ablage des Strohs sind die Leitklappen 31;32 am freien Ende nach innen zu abgewinkelt.
In den Fig. 5 und 6 ist ein Axialflußmähdrescher mit zwei seitlichen Strohleitkanälen 25;26 und einem unteren Strohleitkanal 35 dargestellt· Bei dieser Ausführung weist das zylindrische Gehäuse 15 drei Öffnungen 16 am Umfang auf, die so zueinander angeordnet sind, daß im Zusammenwirken mit dem umgebenden Stellzylinder 19 jeweils nur eine Öffnung 16 freigegeben wird und gleichzeitig die anderen Öffnungen 16 geschlossen werden. Der untere Strohleitkanal 35 hat einen rechteckigen Querschnitt, der sich zum Austrittsende hin vergrößert. Er endet unterhalb dea Dreschkanals 27 innerhalb des Bereiches der Spurbreite des Mähdreschers in einer Höhe von etwa 300 bis 450 mm über dem Erdboden. Alle sonstigen Merkmale stimmen mit der Ausführung mit zwei seitlichen Strohabgabeöffnungen überein.
Bei einer weiteren, nicht dargeatellten Ausführung sind im Bereich der Öffnungen 16 am Gehäuse 15 klapp- oder schiebbare Abdeckungen angeordnet, die ebenfalls über mechanische oder hydraulische Betätigungsmittel so einstellbar sind, daß die Öffnungen 16 im Gehäuse 15 wechselseitig geöffnet oder geschlossen werden können.

Claims (1)

  1. 8 Erfind unga ansprach.
    Einrichtung zur Strohablage an Axialflußmähdreschern, bei denen nach dem Dreach- und Trennvorgang des Erntegutes daa Stroh über Abgabeöffnungen wahlweise unterhalb, rechts- oder linksseitig vom Mähdrescher auf dem Feld abgelegt wird, d a d u. r c h g e k e η η ζ e i c h η e t, daß der Endbereich der Dresch- und Trenntrommel (3) von einem feststehenden zylindrischen Gehäuse (15) umschlossen ist, das an seinem Umfang mit mehreren daran verteilt angeordneten Öffnungen (16) versehen 1st, wobei diese Öffnungen (16) durch einen das Gehäuse (15) umgebenden, ebenfalls mit Öffnungen (22) versehenen drehbaren Stellzylinder (19) oder durch am Gehäuse (15) angeordnete klapp- oder schiebbare Abdeckungen bei entsprechender Betätigung schließbar sind und daß sich an die Öffnungen des Gehäuses (15) starre Strohleitkanäle (25;26) und an diese einstellbare Leitklappen (31;32) anschließen.
    Hierzu 6 Seiten Zeichnungen
DD24244082A 1982-08-12 1982-08-12 Einrichtung zur strohablage an axialflussmaehdreschern DD211219A3 (de)

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