DD211253A3 - Anordnung zum abzweigen von kohlenstaub - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Abzweigen von Kohlenstaub aus dem Kohlenstaub-Luft-Gemisch einer Kohlenstaubfeuerung, wobei aus einer das Kohlenstaub-Foerdergas-Gemisch aufweisende Leitung ueber eine Fuell-Leitung Kohlenstaub abzweigt und in eine mit einem Bunker-Abscheider-System versehene Kohlenstaub-Zuendbrenner-Anlage gefoerdert wird. Dabei soll der Feinkornanteil wesentlich erhoeht werden. Dies wird dadurch erreicht, dass vor der Fuell-Leitung eine Prallplatte zur Minderung der Bewegungsenergie und zur Verwirbelung der feinen Teilchen des Kohlenstaubes angeordnet ist.
Description
Titel der Erfindung
Anordnung zum Abzweigen von Kohlenstaub
Anwendungsgebiet der Erfindung '.'·
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Abzweigen von Kohlenstaub aus dem Kohlenstaub-Luft-Gemisch einer Kohlenstaubfeuerung . .
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen ·....'.
Für den Betrieb von Kohlenstaub-Zündbrenner-Anlagen für Kohlenstaubfeuerungen wird aus der Leitung für das Kohlenstaub-Luft-Gemisch über eine Füll-Leitung mittels einer verstellbaren Abscheideklappe Kohlenstaub abgeschieden und in ein Abscheider-Bunker-System gefördert. Oer so abgeschiedene Kohlenstaub unterscheidet sich weder in der Körnung noch im Feuchtigkeitsgehalt vom zu der Kohlenstaub-Hauptbrenner-Anlage geförderten Kohlenstaub. Dadurch weisen insbesondere die großen Teilchen des abgeschiedenen Kohlenstaubes einen hohen Feuchtigkeitsgehalt auf, so daß Anbackungen im Abscheider-Bunker-System, Verschleißerscheinungen und Zündunwilligl<eä£ eintreten.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist, aus dem abgeschiedenen Kohlenstaub die großen Teilchen auszuhalten.
Darlegung des Wesens der Erfindung. ','
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Feinkornanteil des abgeschiedenen Kohlenstaubes wesentlich zu erhöhen. Dies wird dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß vor der Füll-Leitung eine Prallplatte zur Minderung der Bevvegungsenergxe und zur Verwirbelung der feinen Teilchen des Kohlenstaubes angeordnet ist.
Ausführungsbeispiel
Am Ausführungsbeispiel wird die !Erfindung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt den Kanal zu den Kohlenstaub-Hauptbrennern und Füll-Leitung, Abscheideklappe und Prallplatte,
Im zu der Kohlenstaub-Hauptbrenner-Anlage führenden Kanal 1 ist über die öffnung 3 die Füll-Leitung 2 eingebunden. Im Bereich des Abzweiges der Füll-Leitung 2 ist die Abscheideklappe 4 angeordnet. In Strömungsrichtung des Kohlenstaub-Trägergas-Gemisches ist vor der Öffnung 3 in einem Abstand a die Prallplatte 5 angeordnet. Oer Abstand a, d.h. der Abstand der Prallplatte von der Öffnung 3, ist davon abhängig, welchen Anteil bzw. welche Korngröße der feinen Teilchen des Kohlenstaubes verwirbelt und abgelenkt werden soll. Beispielsweise kann der Abstand a das 1 bis 3-fache des Durchmessers der Öffnung 3 betragen.
Die Wirkungsweise ist dabei folgende:
Bei in Betrieb befindlicher Ventilatormühle wird das Kohlenstaub-Trägergas-Gefflisch in Richtung zu den Hauptbrennern gefördert. Dabei wird durch die Abscheideklappe ein Teilstrom über die Füll-Leitung 2 in einen Abscheider
gefördert. Durch die Prallplatte 5 wird dabei im Boreich a ein ,i/irbelgebiet erzeugt und eine starke Minderung der Bewegungsenergie der feinen Teilchen mit gleichzeitiger Ablenkung erreicht.
Dies hat zur Folge, daß über die Dffnung 3 ein höherer Feinkornanteil in die Füll-Leitung 2 gelangt. Die damit eintretende Verfeinerung des abgeschiedenen otaubes begünstigt in hohem Maße eine stabilde're Zündung dieses Staubes. Zur Erhöhung der Verwirbelungen sowie zur Minderung der Bewegungsenergie der feinen Teilchen des Kohlenstaubes ist der Kanal 1 im Bereich der Füll-Leitung 2 mit einer Erweiterung versehen.
Durch die !Erfindung werden folgende Vorteile erreicht:
1. In das Abscheider-Bunker-System gelangt vorwiegend Staub mit geringem Großstaubanteil.
2. Der Feuchteanteil der gebunkerten Kohle verringert sich, Anbackungen und Verstopfungen werden vermieden.
3. Es wird weniger Förderenergie für den feineren Staub zu den Zündbrennern benötigt.
4. Die Verbrennung des Staubes am Zündbrenner ist stabiler, Einrichtungen zur Stabilisierung, wie z.B. öleinsatz, wird vermieden.
Claims (2)
- Erfindungsanspruch1. Anordnung zum Abzweigen von Kohlenstaub aus einer Leitung für das Kohlenstaub-Fördergas-Gemisch, wobei in die Leitung eine mit einem Bunker-Abscheider-System verbundene Füll-Leitung für eine Kohlenstaub-Zündbrenner-Anlage eingebunden ist, gekennzeichnet dadurch, daß vor der Full-Leitungjeine Prallplatte angeordnet ist«
- 2. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dab im Bereich der Füll-Leitung die Leitung für das Kohlenstaub-Fördergas-Gemisch eine Erweiterung aufweist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD24028582A DD211253A3 (de) | 1982-05-28 | 1982-05-28 | Anordnung zum abzweigen von kohlenstaub |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD24028582A DD211253A3 (de) | 1982-05-28 | 1982-05-28 | Anordnung zum abzweigen von kohlenstaub |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD211253A3 true DD211253A3 (de) | 1984-07-04 |
Family
ID=5538910
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD24028582A DD211253A3 (de) | 1982-05-28 | 1982-05-28 | Anordnung zum abzweigen von kohlenstaub |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD211253A3 (de) |
-
1982
- 1982-05-28 DD DD24028582A patent/DD211253A3/de not_active IP Right Cessation
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