DD211254A3 - Anzuend- und wachflammenvorrichtung fuer gasbeheizte geraete - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft gasbeheizte Geraete, insbesondere Gasraumheizer. Ziel der Erfindung ist es, den Energiebedarf des Zuendbrenners zu senken. Gemaess d. Aufgabe der Erfindung soll die energetische Kopplung der Bauelemente Zuendbrenner, Thermoelement, Zuendelektrode und Hauptbrenner m. einem minimalen Energieaufwand erfolgen, d. h. d. Zuendbrenner soll nur soviel Gas zugefuehrt werden, um das Offenhalten des Ventils der thermoelektrischen Zuendsicherung zu gewaehrleisten. Weiterhin soll die Lebensdauer des Thermoelementes und der Zuendelektrode und die Sicherheit durch kurze Schliesszeiten des Zuendsicherungsventils erhoeht und durch Vermeiden von Russbrueckenbildungen d. Stoeranfaelligkeit verringert werden. Die erfinderische Loesung sieht vor, d. obengenannten Bauelemente auf einer gemeinsamen Tragplatte derart anzuorden, d. d. Flammenaustrittsblech des Hauptbrenners mit einer Buchse verbunden ist, diese gleichzeitig den Hauptbrenner an die Tragplatte befestigt und das Thermoelement traegt und die Lagerung der Spitze des Thermoelementes so erfolgt, d. ihre Beheizung durch d. Zuendbrenner und den Hauptbrenner gemeinsam ermoeglicht wird.
Description
Titel der Erfindung
Änzünd- und Wachflaramenvorrichtung für gasbeheizte Geräte
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Änzünd- und Wachflammenvorrichtung für gasbeheizte Geräte, insbesondere Gasraumheizer.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Änzünd- und Wachf lararaenvorrichtungen zum Anzünden und Überwachen von Hauptbrennern gasbeheizter Geräte sind in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausführungsformen bekannt.
Bei den meisten bekannten Ausführungen sind die hauptsächlichsten Bauteile einer Änzünd- und Wachflammenvorrichtung ein Zündbrenner, ein Thermoelement einer thermoelektrischen Zündsicherung, sowie eine Einrichtung zum Anzünden des aus dem Zündbrenner ausströmenden Gases.
Die Funktionen des Zündbrenners sind, den Hauptbrenner zu zünden und mittels der Beheizung des Thermoelementes das Ventil der thermoelektrischen Zündsicherung geöffnet zu halten und durch diese Sicherungseinrichtung den Hauptbrenner zu überwachen.
2UPR1982*OO4421
Die Austrittsöffnung des Zündbrenners wird daher, je nach Ausführung und Anordnung des Zündbrenners, sowie der möglichen baulichen Zuordnung des Thermoelementes und der Anzündeinrichtung so ausgebildet, daß zwei Flammen, eine zum Zünden und eine zum Überwachen, oder eine kombinierte Zünd- und Wachflamme entsteht.
Ein Nachteil bekannter Anzünd- und Wachflammenvorrichtungen ist, daß die geometrischen Verhältnisse der Zünd- und Hauptbrenner, der Thermoelemente und Anzündeinrichtungen sowie ihre gegenseitige Lagezuordnung ein Flammenvolumen des jeweiligen Zündbrenners erfordern, welches zum Zünden des Hauptbrenners und zur Beheizung des Thermoelementes nicht erforderlich ist und einen unnötigen Energieaufwand darstellt
Bekannt sind Ausführungsformen, bei denen der Zündbrenner, das Thermoelement und die Zündelektrode eine gemeinsame Einheit bilden, beispielsweise nach BSD-GM 7319Ό5 oder BRD-OS 2819075, aber auch Ausführungen, bei denen die genannten Elemente separat zueinander angeordnet sind
Die bekannten technischen Lösungen erfordern jedoch eine relativ große Länge der Zünd- und/oder Wachflamme bzw. der kombinierten Zünd- und Wachflamme, da in jedem Fall die räumliche Distanz zwischen dem Hauptbrenner, dem Zündbrenner sowie dem Thermoelement und der Spitze der Zündelektrode überbrückt werden muß. Ein weiterer Nachteil ist, daß, besonders bei gasbeheizten Geräten, die im Interesse eines hohen Wirkungsgrades mit sehr kleinen Luftverhältniszahlen arbeiten, entstehende Stabilitätsstörungen des Zündbrenners beim Zuschalten des Hauptbrenners infolge des sich langsam aufbauenden notwendigen thermischen Auftriebes durch eine erhöhte Gaszufuhr zum Zündbrenner ausgeglichen wird, welche ebenfalls einen unnötigen Energieaufwand darstellt.
Weiterhin nachteilig ist die durch das große Flammenvolumen erhöhte Wärmebelastung des Thermoelementes und daraus resultierend ein schnellerer Verschleiß des Thermoelementes.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, den Energiebedarf des Zündbrenners zu senken, die Lebensdauer des Thermoelementes und der Zündelektrode zu erhöhen und kurze Schließzeiten der thermoelektrischen Zündsicherung zu erreichen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anzünd- und Wachflammenvorrichtung zu schaffen, bei der die energetische Kopplung der Elemente Zündbrenner, Thermoelement, Zündelektrode und Hauptbrenner mit einem minimalen Energieaufwand erfolgt, so daß dem Zündbrenner im wesentlichen nur so viel Gas zugeführt wird, um das Ventil der thermoelektrischen Zündsicherung geöffnet zu halten. Die Lagezuordnung der genannten Elemente ist so zu optimieren, daß der Energieänteil zur Kopplung der Elemente reduziert, der Verschleiß des Thermoelementes und der Zündelektrode verringert und durch kurze Schließzeiten der thermoelektrischen Zündsicherung eine erhöhte Sicherheit des gasbeheizten Gerätes erreicht wird und Rußbrückenbildungen an der Zündelektrode' weite stgehend vermieden werden
Die Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß ein Flammenaustrittsblech eines Hauptbrenners mit einer Buchse verbunden und der ^auptbrenner mittels der ein Thermoelement tragenden Buchse an eine Tragplatte befestigt ist und die Spitze des oberhalb des Hauptbrenners gelagerten Thermoelementes in die Randzone der Flainmenaustrittsöffnungen des Hauptbrenners und in an sich bekannter Weise in die Randzone des Flaramenkerns der oberhalb des Hauptbrenners befindlichen Flaramenaustrittsöffnung des ebenfalls an der Tragplatte befestigten Zündbrenners hineinragt. Ein weiteres Ausbildungsmerkraal der Erfindung ist, daß der Zündbrenner eine oberhalb der Flammenaustrittsöffnung befindliche Zündspitze besitzt.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels für einen, Gasraumheizer näher erläutert werden
In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 : Die Ansicht der Anzünd- und Wachflammenvorrich-
t.ung mit einem Hauptbrenner;
Fig. 2 : Einen Schnitt der Fig. 1 nach der Linie A-A;
.10 Fig. 3 : Die Draufsicht der Anzünd- und Wachflammenvor-
richtung gemäß Fig. 1.
Auf einer Tragplatte 1, vorzugsweise aus oberflächengeschütztem Stahlblech hergestellt, ist derHauptbrenner 3mittels der Buchse 6 befestigt, wobei erfindungsgemäß das Flammenaustrittsblech 11 des Hauptbrenners 3 bis in den Bereich der Buchse 6 geführt ist. Heben dem Hauptbrenner 3 ist der nach dem Injektorprinzip arbeitende Zündbrenner 2 an der Tragplatte 1 angebracht und so ausgebildet, daß die Gasdüse 1S und Primärluftö'ffnung 13 des Zündbrenners 2 unterhalb des Bereiches der Flammenaustrittsöffnungen 7 des uauptbrenners 3 liegen, um zu sichern, daß die Primärluftöffnung 13 sich in einem Bereich befindet, der nicht mit Abgas angereichert sein kann
Die Flammenaustrittsöffnung 8 des Zündbrenners 2 steht in einem Winkel von 90 zur Längsachse des Hauptbrenners 3 bzw. seiner Flammenaustrittsöffnungen 7· Die Flaiamenaustrittsöf fnung 8 des Zündbrenners 2 ist in einem Abstand von 3 .·. 8 ram zur Randzone der Flaüimenaustrittsöffnungen 7 des Hauptbrenners 3 angeordnet.
Die Spitze des Thermoelementes A- ragt in die Randzone der Flammenaustrittsöffnungen 7 des Hauptbrenners 3 hinein und liegt somit im Flammenbereich des Hauptbrenners 3 und der Flammenaustrittsöffnung 8 des Zündbrenners 2. Durch die Anordnung des Zündbrenners 2 im Bereich der Randzone der Flaiamenaustrittsöf fnungen 7 des Hauptbrenners 3 und der Lagezuordnung des Thermoelementes k wird ermöglicht, mit minimaler Energie das Thermoelement k so zu beheizen, daß bei reinem
Zündfiammenbetrieb und bei Zuschaltung des Hauptbrenners 3 jeweils das Thermoelement 4 die Funktion zur Überwachung des Hauptbrenners 3 gewährleistet, bzw. das Ventil der thermoelektrischen Zündsicherung offen gehalten wird.
Gleichzeitig wird bei reinem Zündflammenbetrieb die überlastung des Thermoelementes 4 vermieden und somit der Verschleiß verringert«
Oberhalb des Thermoelementes 4 ist die Zündelektrode 5 angeordnet. Die Entzündung des aus dem Zündbrenner 2. austretenden Gäs-Luft-Geraisches erfolgt zwischen der Zündspitze 9 des Zündbrenners 2 und der Zündelektrodenspitze IQ der Zündelektrode 5· y: Die Zuordnung der Zündelektrode 5 oberhalb des ZündbrenneES 2 mindert den Verschleiß der Zündelektrode 5, da bei allen Betriebsstellungen des Gasraumheizers ein Überheizen der Zündelektrode 5 vermieden wird. Durch diese Anordnung wird gleichzeitig eine Kußbrückenbildung zwischen der speziell ausgebildeten Zündspitze 9 und der Zündelektrodenspitze 10 sowie durch die obere Lagezuordnung der Zündelektrode 5 und der darunter brennenden Zündflamme des Zündbrenners 2 verhindert.
Die Buchse 6 dient zur Aufnahme des Thermoelementes 4 und der gleichzeitigen Befestigung des ^auptbrenners 3 an der Tragplatte 1,.wobei die Kaltlötstelle des Thermoelementes 4 innerhalb der Buchse β liegt. Über die Buchse 6 entsteht somit eine direkte thermische Verbindung des Flararaenaustrittsbleches 11
des ^auptbrenners 3 mit dem Thermoelement 4-, Y
Beim Schalten des Gasheizgerätes aus der Betriebsstellung auf Zündflammenbetrieb, d.h. beim Verloschen des Hauptbrenners 3 wird infolge seines .Wärmespeichervermögehs der Kaltlötsteile : :
Wärme zugeführt. Die vom Beheizungspunkt, der sogenannten Wärme;· lötstelle, des Thermoelementes 4 abfließende Wärme trifft auf die vom Hauptbrenner 3 entgegenströmende Warme. Die Folge ist eine Reduzierung des Thermostromes und eine Verkürzung der Schließzeit des Zündsicherungsventils.
Beim Ausschalten des Gasheizgerätes, d.h. beim Verlöschen des Hauptbrenners 3 und des Zündbrenners .2 ist die Schließzeit
dadurch verkürzt, daß der Warmlötstelle des Thermoelementes k nur so viel Energie zugeführt wurde bzw« der Thermostrom nur so hoch war, um das Offenhalten des Zündsicherungsventils zu garantieren, d.h«, die Warmlötstelle besaß bei reinem Zündflam- ;5 menbetrieb eine relativ niedrige Temperatur.
Die Ausbildung und Befestigung des Hauptbrenners 3 an der Tragplatte . 1 mittels der das Thermoelement 4· tragenden Buchse 6 sowie die spezielle Ausbildung des Zündbrenners 2 ermöglicht auf einen sehr geringen Bauraum eine optimale energetische Kopplung der für die Anzünd- und Überwachungsfunktion erforderlichen Bauelemente und somit eine wesentliche Reduzierung des Energiebedarfes. Gleichzeitig kann durch die Ausbildung die Lebensdauer der Zündelektrode und des Thermoelementes erhöht, die /Sicherheii des Gasheizgerätes verbessert und durch Vermeiden von Rußbrüokenbi !düngen eine Störquelle beseitigt werden.
Claims (2)
- lär f indungsanspr üc he^ 1. Anzünd- und Wachflammenvorrichtung für gasbeheizte Geräte an der ein als Vormischbrenner ausgebildeter Zündbrenner ' ein Thermoelement einer thermoelektrisehen Zündsicherung'exne Anzündeinrichtung und ein oder mehrere Hauptbrennerauf einer gemeinsamen Tragplatte angeordnet sind und die dem Zündbrenner zugeordnete Gasdüse und Primärluftöffnung unterhalb der Brenneroberkante des Hauptbrenners bzw. derHauptbrenner liegt, gekennzeichnet dadurch, daß ein Flammenaustrittsblech (11) eines Hauptbrenners (3) mit einer Buchse (6) verbunden und der Hauptbrenner (3) mittels der ein Thermoelement (4) tragenden Buchse (6) an eine Trag platte (1) befestigt ist und die Spitze des oberhalb des Hauptbrenners (3) gelagerten Thermoelementes (V) in die Randzone der Flammenaustrittsöffnungen (7) des Hauptbrenners (3) und in an sich bekannter Weise in die Randzone des Flammenkerns der oberhalb des Hauptbrenners (3) befindlichen Flammenaustrittsöffnung (8) des ebenfalls an der Tragplatte (1) befestigten Zündbrenners (2) hineinragt.
- 2. Anzünd- und Wachflammenvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Zündbrenner (2) eine oberhalb der Flammenaustrittsöffnung (8) befindliche Zündspitze (9) besitzt.Hierzu 1 Seite Zeichnungen,
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1983
- 1983-01-07 DE DE19833300371 patent/DE3300371A1/de not_active Withdrawn
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