DD211611A1 - Dichtung zum abdichten unebener, nicht spanend bearbeiteter flaechen - Google Patents

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DD211611A1
DD211611A1 DD24529682A DD24529682A DD211611A1 DD 211611 A1 DD211611 A1 DD 211611A1 DD 24529682 A DD24529682 A DD 24529682A DD 24529682 A DD24529682 A DD 24529682A DD 211611 A1 DD211611 A1 DD 211611A1
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DD
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seal
sealing
volume
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gasket
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DD24529682A
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Hans-Michael Beier
Wolfgang Kalkofen
Horst Roehrich
Original Assignee
Beier Hans Michael
Wolfgang Kalkofen
Horst Roehrich
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dichtung zum Abdichten von Gussgehaeusen zum Zwecke der Pruefung auf Dichtheit. Durch die Erfindung soll es moeglich werden, Gussgehaeuse auf Koerperporoesitaet zu pruefen, ohne die Dichtflaeche am Anschlussflansch einer spanenden Vorbearbeitung zu unterziehen. Ermoeglicht wird dies durch eine ringscheibenfoermige Flachdichtung, aufgenommen in der Ringkammer eines einer ueblichen Pruefeinrichtung zugehoerigen Aufnahmeelementes, welche in ihrer Grundsubstanz aus 3 bis 2,5 Volumenteilen PVC-Paste und aus 1 bis 1,5 Volumenteilen Weichmacher, vorzugsweise Mesamol, besteht.

Description

-A-
3?itel der Erfindung
Dichtung zum Abdichten unebener, nicht spanend bearbeiteter Flächen
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine Dichtung zum Abdichten unebener, nicht spanend bearbeiteter Planschflächen von Armaturen-, oder Pumpengehäusen bzw* von anderen mit einem Innendruck beaufschlagbaren gegossenen Gehäusen zum Zwecke der Prüfung auf Eörperporösitätj wobei die Prüfung sofort nach dem Abbrennen der Speiser in der Gießerei erfolgen kann«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Bislang ist für die Prüfung gehäusefönaiger, innendruckbeaufschlagbarer Bauteile auf Eorperporösität eine spanende Vorbearbeitung der Anschlußflansche erforderlich, wodurch ein Abdichten derselben unter Verwendung von Plachdichtungen, Hundringen und Lippendichtringen aus überwiegend gummi-"elastischen Werkstoffen mittels üblicher Prüfeinrichtungen ermöglicht wird. -
Bin großer Nachteil dieser Verfahrensweise besteht darins daß nicht selten erst nach einem verhältnismäßig hohem in die Vorbearbeitung der Plansche investierten Zerspanungsaufwand dann bei der anschließenden Druckprobe festgestellt wird, daß das Gehäuse auf Grund von Eörperporösität als unbrauchbar verschrottet werden muß. Bei Gehäusen größerer
-* 2 —
Sennweiten "bedeutet dies einen erheblichen volkswirtschaftlichen Verlust an Arbeitszeit, Maschinenkapazität und Energie sowie an Transportkapazität· Zur Beseitigung dieses Mangels wäre es von Vorteil, wenn die Prüfung auf Körperporösität bereits im rohen Zustand des Gehäuses, womöglich gleich in der Gießerei erfolgen könnte· Zur Zeit sind jedoch keine Dichtungen bekannt, die in der Lage wären, rohe und mit abgebrannten Speiserresten versehene Gußflächen so abzudichten, daß sie einerseits die erforderliche Dichtheit garantieren und andererseits für eine größere Anzahl von Prüfvorgängen wiederverwendbar wären.
Bekannt sind Dichtungen aus Piastikmaterial, hauptsächlich aus Kunststoffen auf der letrafluorpolyäthylen-Basis, welche in einer "Eammern einer Dichtungsanordnung eingeschlossen sind und bereits bei einem Druck der unterhalb des Prüfdruckss liegt, in einen viskosen, also fließfähigen Zustand übergehen und sowohl größere als auch kleinste Unebenheiten und Spalte in der abzudichtenden Pläche ausfüllen, so daß gegenüber dem Innendruck die erforderliche Dichtheit nach außen hin erreicht wird« Jedoch fehlt diesen Materialien die Eigenschaft der Elastizität und Bückfederung, so daß sie von Vorteil nur dort eingesetzt werden können^ wo eine möglichst vollständige Kammerung des Dichtringes zu realisieren ist bzw. die bleibende Deformierung des Dichtungsmaterials die Punktion nicht beeinträchtigt oder aber unter Umständen sogar erwünscht ist. Als Beispiele derartiger Dichtungsanordnungen sind die OS 1 907 641 bzw· die OS 1 525 879 anzusehen* 51Ur das der Erfindung zugedachte Anwendungsgebiet sind "diese Dichtungen nicht geeignet, da eine vollständige Eammerung aus Gründen der möglichen großen Hiveauabweichungen in der Ebene der Dichtungsfläche in der Größenordnung bis zu einigen Millimetern nicht durchführbar ist und eine deformierte Dichtung für diesen Verwendungszweck unbrauchbar, weil nicht i/iederverwendungs-
fähig ist· ..-
Um eine vollständige Kammerung zu erreichen und damit eine bleibende Deformierung und Zerstörung derartiger Dichtungen zu verhindern, wurde in der OS 1 65O 126 vorgeschlagen, die Dichtungsmasse durch selbsttätig federnde Elemente einzugrenzen. Dia einem Ventilsitz zugehörige Dichtungsanordnung zeichnet sich dadurch aus, daß beim-Schließen des Venfcilkegels die daran angebrachten federnden Begrenzungselemente auf dem Ventilsitz des Gehäuses praktisch spaltfrei aufsetzen und damit ein Ausweichen der unter dem Schließdruck stehenden viskosen Dichtungsmasse aus dem zugedachten Dichtbereich heraus verhindern.
Auch diese, durch einen verhältnismäßig hohen konstruktiven Aufwand gekennzeichnete Dichtungsanordnung eignet sich nur für fein bearbeitete Diehtungsflächen und ist für Bedingungen wie sie der erfindungsgemäßen Lösung zugrunde liegen, nicht geeignet*
Siel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht darin, mit Innendruck beaufschlagbare Gußgehäuse, z. Bsp· Armaturen- oder Pumpengehäuse, bereits im rohen Zustand ohne vorheriges Bearbeiten der Planschpartien auf Körperporösität zu prüfen, damit die Brauchbarkeit des Gehäuses sofort nach dem Gießen zu erkennen ist und so erhebliche Zerspanungsarbeit für unbrauchbare (poröse) Werkstücke eingespart wird·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dichtung zu schaffen, .die in der Lage ist, unbearbeitete und mit abgebrannten Speiserresten durchsetzte Gußkörper-Dichtungsflächen mit Unebenheiten in der Größenordnung von einigen Millimetern sicher abzudichten, wobei dia Dichtung möglichst oft wiederverwendbar ssin soll»
Erfindungsgemäß wird dias dadurch erreicht, daß eine in einer Abheizform bekannter Art durch ein übliches Ge lierungsverfahren hergestellte ringscheibenförmige Plachdichtung aus einer Mischung besteht, die sich aus PVC-Paste und einem Weichmacher zusammensetzt, wobei ein Mischungsverhältnis von PVC-Paste zum Weichmacher, vorzugsweise Mesamol, von 3 "bis 2,5 Volumenteilen zu 1 bis 1,5 Volumenteilen einzuhalten ist.
Erfindungsgemäß ist die Stärke des Dichtringes so ausgeführt, daß er das. 4 bis 5-fache des Maßes der maximalen Abweichung der Gehäüse-Dichtf lache von einer gedachten Dicht-Ebene aufweist. Srfindungsgemäß ist weiterhin der Außendurchmesser in vorteilhafter Weise ..um IO mm größer und der Innendurchmesser der Dichtung rum 10 mm kleiner als der entsprechende Durchmesser der Dichtfläche am 'Ge haus eflansch auszuführen.
Das erfindungsgemäße Verhalten der Dichtung während des Prüfvorganges zeigt sich in der Art, daß das in der Ringkammer von 3 Seiten eingeschlossene und durch bekannte Spannmittel gegen die abzudichtende fläche gedruckte Dichtungsmaterial in alle Unebenheiten der Dichtfläche fließt, dadurch die vorhandenen ζ.Ίί.'' erheblichen Niveauunterschiede auffüllt und unterstützt durch den Innendruck des Prüfmediums selbst in kleinste Spalten der Dichtfläche wandert und so nach einer gewissen Beruhigungszeit die erforderliche Dichtheit garantiert*
Das erfindungsgemäße Verhalten der.Dichtung zeigt sich weiterhin darin, daß sie nach der Druckentlastung von der z.T. stark deformierten Gestalt während des Prüfvorganges wieder in ihre "ursprüngliche Form zurückgeht und somit für eine größere Anzahl von Prüfvorgängen wiederverwendbar bleibt«
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung zeigt dia
erfindüngsgemäße Dichtung im Querschnitt zusammen mit der . abzudichtenden Planschpartie eines Gehäuses und dem Di chtungsaufnahmeelement einer üblichen Prüfeinrichtung.
Die Fig. zeigt die Dichtung 1 eingelegt in einer Ringkammer 2 eines scheibenförmigen Aufnahmeelementes 3t welches, versehen mit einer zentralen öffnung 4 zum Durchlaß des Prüfmediums, von einem nicht weiter dargestellten Kraftmittel in Richtung des Gehäuseflansches 5 des Gehäuses "6, drückbar ist. Die Dichtfläche 7> versehen mit abgebrannten Speiserresten 8 ist der nicht gekammerten Seite der Dichtung 1 so gegenübergestallt, daß sia von der Dichtung sowohl nach auBen als auch nach innen um mindestens 10 mm überragt wird und die Dichtung selbst eine Stärke von 25 mm aufweista
Die in dem Ausführungsbeispiel ausgeführte Dichtung ist mit einem Volumenanteil FVC-Paste zu Mesamol von 3 * 1 hergestellt und dichtet unter ainea Prüfdruck von bis 1 M Pa (U) Luft unter Wasser sicher ab.

Claims (3)

  1. - 6 Erfindungsanspruch.
    1. Dichtung zum Abdichten unebener, nicht spanend bearbeiteter !Flächen in Gestalt einer ringscheibenförmigen Fiachdichtung, die in einer Bingkammer eines einer Prüfeinrichtung zugehörigen Aufnahmeelementes gehalten und zum Zwecke.der Dichtheitsprüfung eines G-uBgehäuses durch entsprechende Eraftmittel unter Abdichtungsdruck setzbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß die in einer Abheizform bekannter Art durch ein übliches Gelierungsverfahren-hergestellte Dichtung (1) aus einer Mischung von F/C-Paste und einem Weichmacher, vorzugsweise Mesamol, in einem Mischungsverhältnis von 3 bis 2,5 Tolumenteilen PVG-Paste und 1 bis 1,5 "Volumenteileη Mesamol besteht.
  2. 2. Dichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Stärke des Dichtringes (1) das 4 bis 5-fache des Maßes beträgt, welches die Dichtfläche (7) des zu prüfenden Gehäuses (6) als maximale Abweichung aufweist.
  3. 3. Dichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch,
    daß der Außen- bzw. der Innendurchmesser der Dichtung (1) vorzugsweise um 10 mm größer bzw« kleiner als der entsprechende Durchmesser der Dichtfläche (7) am Gehäuseflansch (5) ausgeführt ist.
    - Hierzu 1 Blatt Zeichnungen -
DD24529682A 1982-11-29 1982-11-29 Dichtung zum abdichten unebener, nicht spanend bearbeiteter flaechen DD211611A1 (de)

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