DD211816A1 - Maschinenkopf fuer eine rundstrickmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Maschinenkopf fuer eine Rundstrickmaschine, der auf Saeulen des Maschinengestells befestigt ist und einen Traeger und einen Mitnehmer besitzt, welche mittig auf einer Nadeltellerwelle angeordnet sind, wobei der Traeger das gesamte Aggregat Nadelteller haelt. Das Ziel der Erfindung besteht in der Rationalisierung der Fertigung und der Reparaturen bei Rundstrickmaschinen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Maschinenkopf so zu gestalten, dass eine Vormontage ausserhalb derMaschine moeglich ist, und dass bei Reparaturen die Justage erhalten bleibt bzw. leicht wieder herzustellen ist. Erfindungsgemaess bestehen sowohl der Traeger als auch der Mitnehmer aus zwei loesbar miteinander verbundenen Teilen, wobei die Teilung ausserhalb des Nadelkranzdurchmessers erfolgt und die aeusseren Teile jeweils einen geschlossenen Ring bilden.
Description
Maschinenkopf für eine Rundstrickmaschine
Die Erfindung betrifft einen Maschinenkopf für eine Rundstrickmaschine, der auf Säulen des Maschinengestells befestigt ist und einen Träger und einen Mitnehmer besitzt, welche mittig auf einer Nadeltellerv/elle angeordnet sind, wobei der Träger das gesamte Aggregat Nadelteller hält.
An bekannten Rundstrickmaschinen ist der Maschinenkopf meist so gestaltet, daß ein oberer Lagerring den Nadelzylinder und einen umlaufenden Zahnkranz für den Zylinderantrieb aufnimmt. Auf diesem Lagerring sind die Säulen angebracht, die einen Träger abstützen. Dieser Träger, der das gesamte Aggregat Nadelteller mit dem Tellerschloß halten muß, besteht im wesentlichen aus einem Stück und ist in der Mitte auf der Nadeltellerv/elle angeordnet. Oberhalb des Trägers ist auf der Nadeltellerwelle der Mitnehmer befestigt, der am Außenumfang einen Zahnkranz besitzt. Der Zahnkranz übernimmt die Antriebsbewegung für den Nadelteller vom Hauptantrieb. Am unteren Ende der Nadeltellerweile ist außerdem der Gestrickbreithalter angebracht. Alle diese Maschinenteile werden durch den Träger gehalten, und dieser ist mitverantwortlich für deren richtige zentrische Lage, insbesondere für die Anordnung der Teller-
nadeln gegenüber den Zylindern.
Bei Montage des Maschinenkopfes ist es deshalb üblich,, alle Teile einzeln nacheinander in der Maschine miteinander zu verbinden. Bei einer notwendigen Demontage, z. B. am Nadelbett, muß der gesamte Maschinenkopf auseinandergebaut werden, und die Säulen bleiben allein, ohne Verbindung untereinander, stehen, so daß nach Wiedereinbau alle Teile neu justiert werden müssen. Das ist alles kompliziert und aufwendig, aber diese Nachteile haften allen bekannten Rundstrickmaschinen an.
Das Ziel der Erfindung besteht in der Rationalisierung der Fertigung und der Reparaturen bei Rundstrickmaschinen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Maschinenkopf für eine Rundstrickmaschine so zu gestalten, daß eine Demontage außerhalb der Maschine möglich ist, und daß bei Reparaturen die Justage erhalten bleibt bzw. leicht wieder herzustellen ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß sowohl der Träger als auch der Mitnehmer aus zwei lösbar miteinander verbundenen Teilen besteht, wobei die Teilung außerhalb des Nadelkranzdurchmessers erfolgt und die äußeren Teile jeweils einen geschlossenen Ring bilden.
Es ist bei der bevorzugten Ausführung üblich, die äußeren Teile gegeneinander gleitfähig zu lagern. Bei einer variierten Form dagegen entfallen die Lagerung und der äußere Teil des Mitnehmers, der Antriebszahnkranz wird direkt durch einen Ring vom inneren Mitnehmerteil gehalten. Beide Formen lassen sich mit einer direkten Verstelleinrichtung für die tangentiale Verstel-
lung des Nadel tellers verbinden. Der innere Trägerteil ist mit einer Verstelleinrichtung für die axiale Einstellung des Nadeltellers ausgerüstet.
Mit dem erfindungsgemäßen Maschinenkopf wird als erster' und entscheidender Vorteil erreicht, daß eine Vormontage vorgenommen werden kann und bei notwendigem Auswechseln einzelner Maschinenteile nicht mehr der gesamte .Maschinenkopf demontiert werden muß. Die Nadel tellerwelle kann mit den inneren Teilen des Trägers und des Mitnehmers und dem Nadelteller insgesamt herausgehoben werden. Es bleiben auf den Säulen des Maschinengestells die äußeren Teile des Trägers und des Mitnehmers zurück. Da diese Teile geschlossene Ringe sind, geht die Justage nicht verloren. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß für den Antrieb des Nadeltellers, des Nadelzylinders und des Abzuges die Lagerung gleich ausgeführt werden kann und die Zahnkränze zusammen verzahnt werden können. Das bringt neben der erhöhten Laufgenauigkeit auch eine Rationalisierung der Fertigung. Außerdem bringt die Teilung des Trägers und des Mitnehmers eine Vereinfachung der Einstellmöglichkeit zwischen Nadelteller und Nadelzylinder.
Nachstehend soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: einen erfindungsgemäßen Maschinenkopf, Fig. 2: eine Variante für die äußeren Teile und Fig. 3: eine Draufsicht zu Fig. 2.
Der erfindungsgemäße Maschinenkopf besteht im wesentlichen aus den Träger 1; 2, dem Mitnehmer 3 und der Nadel tellerwelle 4 mit dem Nadelteller 5.
Der Träger 1; 2, der bei den Rundstrickmaschinen üblicherweise auf Säulen des Maschinengestells ruht, ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt (die Säulen sind in der Zeichnung nicht dargestellt). Der Mitnehmer 3 stellt zusammen mit dem Antriebszahnkranz 6 die Verbindung zum Hauptantrieb her und ist fest verbunden mit der Nadeltellerwelle 4, an deren unterem Ende der Nadelteller 5 angebracht ist.
Zum Träger gehören hauptsächlich der Innenteil 1 und der Außenteil 2. Die beiden Teile sind lösbar miteinander verbunden, z. B. durch eine Schraubverbindung 7. Während der Außenteil 2 als geschlossener Ring auf den Säulen des Gestells ruht, endet der Innenteil 1 in einer Buchse, die die Nadeltellerwelle 4 umschließt Die Nadeltellerwelle 4 wird wiederum über zwei weitere Buchsen S; 9 und zwei Lager 10; 11 gehalten und ist in der Buchse des Innenteils 1 drehbar gelagert. Den unteren Abschluß für die Buchsen und das Lager 10 bildet ein Befestigungsring 12, der gleichzeitig Auflage für einen Zwischenring 13 ist. Der Zwischenring 13 ist an der Buchse des Innenteils 1 geführt und dient als Auflage für das Nadeltellerschloß 14. In einer Rille der Nadeltellerwelle ist ein Haltering 15 eingelassen, der das Lager 10 auf der anderen Seite hält. Ein solcher Haltering 16 bildet auch den Abschluß für die obere Lagerung. Zwischen dem Lager 11 und dem Haltering 16 ist, durch einen Zwischenring 17 getrennt, ein Axiallager IS angeordnet. In dessen Höhe befindet sich die Nadeltellerhubvorrichtung. Das bei alten Maschinen übliche Handrad, das durch eine öffnung im Träger bedienbar ist, wurde durch eine von außen zu betätigende Vorrichtung ersetzt, wie schon bei der vorangegangenen Entwicklung. Sie besteht aus einem Zahnkranz 19, einem Zahnrad 20 und einer kleinen, durch den Innenteil 1 des Trägers nach außen geführte Weile 21. Durch Nachstellen dieser Welle von außen ist es möglich, den Abstand des Nadeltellers 5 zum Nadelzylinder zu verändern. Der Träger 1 und die Buchse 3 werden leicht gegeneinander verschoben, und damit hebt oder senkt sich die aesamte Nadel tel lerwel Ie 4, an deren unterem Ende ü'oer
-o-
eine Tragscheibe 22 der Nadelteller 5 gehalten wird. Die Tragscheibe 22 ist auf das leicht konische Ende der Nadel tel lervvel-Ie 4 aufgepreßt und durch einen Haltering 23 gesichert. Das obere Ende der Nadeltellerwelle 4 ist ähnlich gestaltet wie das untere Ende. Auch dieses ist leicht konisch, und der Mitnehmer 3 sitzt wie eine Kappe darauf und wird durch eine Mutter 24 mit Kugelsitz befestigt.
Der erfindungsgemäße Maschinenkopf weist im Unterschied zur üblichen Bauweise keinen einstückigen Mitnehmer auf, sondern der Antriebszahnkranz 6 wird einzeln hergestellt und ist lösbar mit dem inneren .Mitnehmerteil 3 verbunden. Dieses besitzt an der Außenseite eine Gabel 25. In die Gabel und in eine Bohrung des Antriebszahnkranzes 6 ragt ein Bolzen 26, der beide Teile miteinander verbindet. Der Bolzen 26 ist durch zwei Schrauben und zwei Muttern 28 arretiert, welche außer zur Arretierung auch zur Einstellung der Lage des Nadeltellers 5 zum Nadelzylinder genutzt werden. Durch Verstellen der Muttern 28 wird auf einfache Weise ermöglicht, jeweils die Tellernadeln genau in die ,Mitte zwischen zwei Zylindernadeln zu bringen,
Der Bolzen 26 stützt sich durch eine kleine Feder 29 auf einem Ring 30 ab, der zu einem Lager gehört, das z'.veckrnäßigerweise zwischen dem Antriebszahnkranz 6 und dem Außenteil 2 des Trägers angeordnet ist. Das Lager wird zwischen zwei senkrechten '.Vanden
31 des Äußenteils 2 aufgenommen, und der untere Lagerring 32 liegt auf dem Außenteil 2 auf. In einer Mulde des Lagerringes
32 sind die Kugeln 33 eingebettet. Sie werden durch einen weiteren Ring 34 auf Abstand gehalten und nach oben abgeschlossen durch den Ring 30. Der Ring 30 hat für die axiale Lagerung des Antriebszahnkranzes 6 und damit des ganzen Aggregats zu sorgen und ist so ausgebildet, daß er auch die radiale Führung übernimmt. Er liegt mit einer Fläche an der Fläche 35 des Außenteils 2 an. Wird diese Fläche 35 zusätzlich mit einer Schicht aus einem leicht vergießbaren Lagerwerkstoff, z. 5. Epoxydharz versehen, können die Laufeigenschaften noch verbessert werden.
Will man das Lager 30; 32; 33; 34 weglassen, dann besteht die Möglichkeit, den Antriebszahnkranz 6 von unten durch einen Ring 36 zu unterstützen. Dieser Ring 36 ist dann am Mitnehmer befestigt. Bei Anwendung dieser Lösung, sie ist in Fig. 2 dargestellt, muß bei Demontage der Antriebszahnkranz 6 mit herausgehoben werden.
Claims (6)
- Erfindunqsanspruch:1. Maschinenkopf für eine Rundstrickmaschine; der auf Säulen des Maschinengestell befestigt ist und einen Träger und einen Mitnehmer besitzt, welche mittig auf einer Nadeltellerwelle angeordnet sind, wobei der Träger die Nadeltellervvelle und damit das gesamte Aggregat Nadelteller hält, gekennzeichnet dadurch, daß sowohl der Träger (1; 2) als auch der Mitnehmer (3; 5) geteilt ausgeführt sind, wobei die Teile (1; 2 bzw. 3; 6) lösbar miteinander verbunden sind und die Teilung außerhalb des Nadelkranzdurchmessers erfolgt und die äußeren Teile (2; 6) jeweils einen geschlossenen Ring bilden.
- 2. .Maschinenkopf nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der äußere Teil des Mitnehmers der Antriebszahnkranz (6) ist.
- 3. Maschinenkopf nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die äußeren Teile (2; 6) gegeneinander gleitfähig gelagert sind.
- 4. Maschinenkopf nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Lagerung der Teile (2; 6) aus einem Kugellager (30 bis 35) besteht.
- 5. Maschinenkopf nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Lagerfläche (35) mit einer Schicht aus vergießbarem Lagerwerkstoff versehen ist.
- 6. Maschinenkopf nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Mitnehmer (3) über eine Verstelleinrichtung (25; 27; 2S) zum tangentialen Verstellen des Nadeltellers (5) mit dem Antriebszahnkranz (6) verbunden ist.Hierzu 2 Seiten Zeichnunaen
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Family Applications (1)
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