DD211995A1 - Kabine fuer halbautomatische strahlanlage - Google Patents

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DD211995A1
DD211995A1 DD24575482A DD24575482A DD211995A1 DD 211995 A1 DD211995 A1 DD 211995A1 DD 24575482 A DD24575482 A DD 24575482A DD 24575482 A DD24575482 A DD 24575482A DD 211995 A1 DD211995 A1 DD 211995A1
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Manfred Krauspe
Wolfgang Jentsch
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Werk Fuer Gleisbaumechanik Dr
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Kabine, die insbesondere zum halbautomatischen Strahlen rotationssymmetrischer Teile eingesetzt werden kann. Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Strahlanlage vorzuschlagen, die es dem Bediener ermoeglicht, den Strahlvorgang ausserhalb einer Strahlkabine zu steuern, welche laermisolierend wirkt, den Bediener und die aussenliegenden Fuehrungsmechanismen des Strahlrohres vor Staub und abprellendem Strahlmittel schuetzt. Die technische Aufgabe der Erfindung wird geloest, in dem eine Veraenderung bekannter Strahlanlagen dahingehend erfolgt, dass sich elektronisch gesteuerte Fuehrungsmechanismen des Strahlrohres ausserhalb des Strahlraumes befinden und das Strahlrohr durch einen Schlitzschalldaempfer ins Innere der Strahlkabine gefuehrt wird, der Bewegungen parallel und senkrecht zur Achse einer Spannvorrichtung ermoeglicht.

Description

Kabine für halbautomatische Strahlanlage. Anwendungsgebiete der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Strahlkabine, die insbesondere zum halbautomatischen Strahlen rotationssymmetrischer.-Teile eingesetzt werden kann.
Charakteristik der bekannten technischen lösungen Es sind handelsübliche Strahlanlagen bekannt, in denen sich der Bediener während des Strahlvorganges aufhalten muß, um das Strahlrohr zu führen.
Diese bekannten Anlagen haben die Nachteile, daß sich der 3ediener der aggressiven Atmosphäre des Strahlraumes und dem entstehenden Lärm aussetzen muß. Sr ist gezwungen, spezielle Körperschutzmittel zu tragen. Es sind weiterhin Strahlanlagen bekannt, die es dem 3ediener gestatten, außerhalb einer Strahlkammer stehend, das Strahlrohr zu führen. Dazu sind entsprechende Durch— brüche in der Strahlkammerwand erforderlich, durch die der Bediener greifen muß
Die Nachteile solcher Anlagen sind ihr geringes Aufnah— mevolumen, eingeschränkte Bewegungsmöglichkeiten des Bedieners, sowie schlechte Sichtverhältnisse. Es sind auch Strahlanlagen denkbar, bei denen die Führung des Strahlrohres im Strahlraum Mechanismen, Automaten oder Roboter übernehmen. Nachteilig würde sich hier auswirken, daß.
die genannten Pührungsmechanismen den beim Strahlen entstehenden Stäuben und abprallenden Strahlmittel ausgesetzt sind
Dies führt zu starkem Verschleiß und zu Punkt ions stö'run—
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gen, die nur durch sehr aufwendige Schutzeinrichtungen gemindert werden können·
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht- darin, eine Strahlanlage vorzuschlagen", die es dem Bediener ermöglicht, den Strahlvorgang außerhalb einer Strahlkabine stehend zu steuern, welche den Bediener und die außenl.leg enden Pührungsmechanlsmen des Strahlrohres vor Staub und abprallenden Strahlmittel schützt: und lärmisolierend wirkt,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe der Erfindung besteht darin, daß die bisher angewendeten Strahlanlagen dahingehend verändert werden* daß eine Steuerung des StrahlVorganges außerhalb einer Strahikablne möglich wird,, die den Bediener vor. Lärm, Staub und abprallenden Strahlmitteln schützt. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Strahlen In einer- Kabine durchgeführt wird, die lärmisolierend wirkt, die eine der Strahlrichtung gleichgerichtete Absaugung besitzt. Ein vorzugsweises Merkmal der Erfindung besteht- darin, daß sich die elektronisch- gesteuerten Pührungsmechanls— men des Strahlrohres außerhalb der Strahlkabine befinden, lediglich das Strahlrohr ragt durch einen Schlitz— schalldämpfer in das Innere der Kabine und kann parallel und senkrecht zu einer Vorrichtung zum Spannen der· zu strahlenden Teile bewegt werden,
Ausführungsbe ispiel
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werdenr Pig. T Strahlkabine PIg. 2 Schnitt A-A
Die Strahlkabine besteht aus einer Eärmschutzkapsel. 1,. welche eine Spannvorrichtung 2 umschließt. Die Vorder—
seite der Strahlkabine wird durch zwei über die gesamte länge der Kabine reichende Schiebetüren 3 gebildet.
Die Frischluft zufuhr zur Strahlkabine erfolgt durch den Hauptträger 4 der lärmschutzkapsel T. Der Absaugkanal 5 befindet sich im Fußboden der Kabina.
Ein Schneckenförderer 6" zur Abführung des sich sammelnden Strahlmittels ist ebenfalls im Fußboden der Kabine unterhalb des Absaugkanals 5 installiert.
Auf der Rückseite der Kabine befinden sich ein Schlitzschalldämpfer 7 sowie die Führungsmechanismen 8 des Strahlrohres 9 i& Form eines Industrieroboters in Por— talbauweise.
Der Schlitzschalldämpfer 7 gestattet- Bewegungen des Strahlrohres 9 parallel und senkrecht zur Spannvorrichtung 2.

Claims (2)

  1. Erfindumgsanspruch
    T, Strahlkabine zum halbautomatischen Strahlen gekennzeichnet dadurch, daß sich elektronisch gesteuerte Ptihrungsmechanismen des Strahlrohres außerhalb des Strahlraumes befinden.
  2. 2, Strahlkabine zum halbautomatischen Strahlen nach Punkt T, gekennzeichnet dadurch, daß das Strahlrohr durch einen Schlitzschalldämpfer ins Innere der Strahlkabine geführt wird, der Bewegungen parallel und senkrecht zur Achse einer Spannvorrichtung ermöglicht.
    Hierzu 2 Seilen Zeichnungen
DD24575482A 1982-12-09 1982-12-09 Kabine fuer halbautomatische strahlanlage DD211995B1 (de)

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DD211995B1 DD211995B1 (de) 1986-12-24

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3929909A1 (de) * 1989-09-08 1991-03-14 Pelzer Helmut Gehaeuse zur unterbringung und zum betrieb eines an der innendecke des gehaeuses befestigten fluessigkeitssrahl-schneidwerkzeuges
DE19614555C2 (de) * 1996-04-12 1998-11-26 Guenther Boehler Gmbh Vorrichtung zum abrasiven Strahlen von Werkstücken

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