DD212342A1 - Schaltungsanordnung zur gemeinsamen abschaltung von stoerungsmeldungen unterschiedlicher stoerungsarten - Google Patents

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DD212342A1
DD212342A1 DD24628382A DD24628382A DD212342A1 DD 212342 A1 DD212342 A1 DD 212342A1 DD 24628382 A DD24628382 A DD 24628382A DD 24628382 A DD24628382 A DD 24628382A DD 212342 A1 DD212342 A1 DD 212342A1
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DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
fault
type
circuit
types
bistable
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Application number
DD24628382A
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English (en)
Inventor
Heinz Henning
Juergen Nikolaizik
Karl Richter
Original Assignee
Werk Signal Sicherungstech Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur gemeinsamen Abschaltung von Stoerungsmeldungen unterschiedlicher Stoerungsarten bei getrennter Registrierung der einzelnen Stoerungsarten. Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Schaltungsanordnung anzugeben, die beim Einschalten der Stromversorgung bei schon vorhandener Stoerungsmeldung funktionsfaehig ist, das wiederholte Auftreten einer Stoerungsmeldung der gleichen Stoerungsart waehrend der Abschaltung einer Stoerungsmeldung einer anderen Stoerungsart erkennt und mit einheitlichen Speicherelementen realisiert werden kann. Erfindungsgemaess sind dafuer fuer jede Stoerungsart zwei bistabile Kippstufen und eine ODER-Schaltung vorgesehen, die durch die jeweilige Stoerungsart und ein gemeinsames Quittungssignal, welches z.B. durch eine Taste ausgeloest werden kann, gesteuert werden. Beim Vorhandensein mehrerer Stoerungsarten ist fuer die Quittierung eine Rangordnung vorgesehen.

Description

Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung zur gemeinsamen Abschaltung von Störungsmeldungen unterschiedlicher Störungsarten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Dia Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur gemeinsamen Abschaltung von Störungsmeldungen unterschiedlicher Stö-, rungsartsn bei getrennter Registrierung der einzelnen Störungsarten. Sie ist anwendbar in der Prozeßdatenverarbeitung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits bekannt, Störungsmeldungen unterschiedlicher Störungsarten über eine gemeinsame Störungameldeeinrichtung, z. 3. einen Störungswecker auszugeben. Wird für jede Störungsart eine Abschalteinrichtung vorgesehen, so kann die gemeinsame Störungsmeldeeinrichtung bei gleichzeitiger Registrierung der einzelnen Störungsarten abgeschaltet werden. Der Nachteil dies'er Lösung besteht darin, daß die Anzahl der erforderlichen Abschalteinrichtungen mit der Anzahl der Störungsarten zunimmt. Wird für alle Störungsarten eine gemeinsame Abschalteinrichtung verwendet, so ist im einfachsten Fall auch nur eine gemeinsame Registrierung aller möglichen Störungsarten möglich.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, bei der Anwendung einer gemeinsamen Abschalteinrichtung eine getrennte Registrierung der einzelnen Störungsarten vorzunehmen (v;p 150 031, 3 51 L, 7/09). Für den Fall, daß beim Einschalten der Stromversorgung bereits eine Störungsmeldung vorliegt, tritt jedoch
die gewünschte Funktion nicht ein. Ferner wird mit der bekannten Schaltungsanordnung das zweite Auftreten einer Störungemeldung der gleichen Störungsart nicht bekannt, wenn während dieser Zeit eine Abschaltung einer Störungsmeldung einer anderen Störungsart erfolgt.
Ein weiterer Nachteil besteht in der Notwendigkeit für die technische Realisierung, unterschiedliche Speicherelemente, wie neutrale Relais und Haft relais, anwenden zu müssen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Schaltungsanordnung zur Abschaltung und Registrierung von Störungsmeldungen unterschiedlicher Störungsarten in der Prozeßdatenverarbeitung, die die Machteile der bekannten Lösungen vermeidet.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur Abschaltung und Registrierung von Störungsme!düngen unterschiedlicher Störungsarten anzugeben, die beim Einschalten der Stromversorgung bei schon vorhandenen Störungsmeldungen funktionsfähig ist,.das wiederholte Auftreten einer Störungsmeldung der gleichen Störungsart während der Abschaltung einer Störungsmeldung einer anderen Störungsart erkennt und rait einheitlichen Speicherelementen realisiert werden kann. ErfindungsgeraäS: wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß für jede Störungsart eine erste und zweite bistabile Kippstufe und eine ODER-Schaltung vorgesehen sind, daß für die erste bistabile Kippstufe der Setzeingang durch eine UND-Verknüpfung der Störungsart, des Quittungssignals und des negierten Ausgangssignals der zweiten bistabilen Kippstufe und der Rücksetzeingang durch eine negierte Störungsart gebildet wird, daß für die zweite bistabile Kippstufe der Setzeingang durch eine UND-Verknüpfung des negierten Quittungssignals und des Ausgangssignals der ersten bistabilen Kippstufe und der Rücksetzeingang durch ein negiertes Ausgangssignal der ersten bistabilen Kippstufe gebildet wird, daS an die ODER-Schaltung das
Ausgangssignal der zweiten bistabilen Kippstufe und die negierte Störungsart angeschlossen sind, daß der Setzeingang der ersten bistabilen Kippstufe für die zweite Störungsart zusätzlich mit dem Ausgang der ODER-Schaltung für die erste Störungsart verbunden ist und daß der Setzeingang der ersten bistabilen Kippstufe für die dritte und jede weitere Störungsart zusätzlich über eine UND-Schaltung mit den ODER-Schaltungen den.vorhergehenden Störungsarten verbunden ist.
In weiterer zweckmäßiger Ausführung der Erfindung ist die Schaltungsanordnung in der Weise realisiert, daß für eine zentrale Abschaltung der Störungsarten eine ODER-Schaltung vorgesehen ist, die mit einer Anzahl von UND-Schaltungen verbunden ist, die der Anzahl der vorgesehenen Störungsarten entspricht und daß an jede UND-Schaltung die Störungsart und das negierte Ausgangssignal der zugehörigen ersten bistabilen Kippstufe angeschlossen ist.
Darüberhinaüs kann die Registrierung der einzelnen Störungsarten durch Ausgangssignale der zweiten bistabilen Kippschaltungen erfolgen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels erläutert.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine Schaltungsanordnung zur Speicherung der Abschaltung und Registrierung von Störungsmeldungen unterschiedlicher Störungsarten
Fig. 2: eine Schaltungsanordnung zur Abschaltung einer gemeinsamen Störungsmeldeeinrichtung
Fig. 3: ein Schaltfolgediagramm
In der Fig. 1 ist eine Schaltungsanordnung zur Speicherung der Abschaltung und Registrierung von Störungsmeldungen unterschiedlicher Störungsarten dargestellt.
Für jede Störungsart a, b, c sind eine erste und zweite bistabile Kippstufe Yl, Y2, Y3, Y4, Y5, YS und eine ODER-Schaltung
01, 02, 03 vorgesehen. Für die ersten bistabilen Kippstufen Yl, Y3, Y5 wird der Setzeingang S durch eine UND-Verknüpfung der Störungsart a, b, c des Quittungssignals t und des negierten Ausgangssignals der zweiten bistabilen Kippstufe Y2, Y4, YS und der Rücksetzeingang R durch eine negierte .Störungsart ~a, To, "c gebildet. An die ODER-Schaltung 01, 02, 03 ist das Ausgangssignal der zweiten bistabilen Kippstufe Y2, Y4, Y6 und der negierten Störungsart a, Ό, c angeschlossen. Der Setzeingang der ersten bistabilen Kippstufe Y3 für die zweite Störungsart b ist zusätzlich mit dem Ausgang der ODER-Schaltung Ol für die erste Störungsart a verbunden.
Der Setzeingang der ersten bistabilen Kippstufe Y5 für die dritte und jede weitere Störungsart sind zusätzlich über eine UND-Schaltung Ui mit den ODER-Schaltungen 04, 02, 03 der vorhergehenden Störungsarten verbunden. Für die Registrierung der einzelnen Störungsarten a, O1 c können die Ausgangssignale der zweiten bistabilen Kippstufen Y2, Y4, Y6 verwendet werden'.
In der Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung zur Abschaltung einer gemeinsamen Störunas.T.eldeeinrichtung dargestellt. Dafür ist eine ODER-Schaltung 011 vorgesehen, die mit einer Anzahl von UND-Schaltungen Uli, U12, U13 verbunden ist, die der Anzahl der vorgesehenen Störungsarten entspricht. An jede UND-Schaltung Uli, U12, U13 ist die Störungsart a, b, c und das negierte Ausgangssignal der zugehörigen ersten bistabilen __ Kippstufe Yl, Y3,'Y5 angeschlossen.
In Fig. 3 ist ein Schaltfoigediagra.mra dargestellt, mit dem die Wirkungsweise der Schaltungsanordnungen nach Fig. 1 und 2 erläutert werden soll.
Die Schaltungsanordnung nach Fig. 1 nimmt nach dem Hinschalten der Stromversorgung, auch beim Anliegen von Störungsarten a, b, c die dargestellte Grundstellung ein,-d« h· alle bistabilen Kippstufen sind in rtAus"-Steliung, Bedingt durch die Laufzeiten, die durch die Bildung der Negation der Störungsarten a, b, c gegeben sind, nehmen die Rücksetzeingänge R für die bistabilen Kippstufen Yl, Y3, Y5 kurzzeitig das Signal "EINS" an. Nach dein Auftreten der Störungsart a wird diese durch das
Quittungssignal t, welches z. B. durch eine laste ausgelöst werden kann, betätigt, wodurch die bistabile Kippschaltung Yl in die EIN-Stellung kommt. Durch das Ausgangssignal Yl wird die gemeinsame Störungsmeldeeinrichtung abgeschaltet. Mach dem Verschwinden des Quittungssignals t kommt zusätzlich die bistabile Kippstufe Y2, mit der die Registrierung der Störungsart a erfolgt, in die Einstellung. Nach dem Verschwinden der Störungsmeldung der Störungsart a kommendie bistabilen Kippstufen Yl und Y2 wieder in die AUS-Stellung. Die Quittierung der Störungsarten b, c erfolgt in der gleichen Weise wie sie für die Störungsart a beschrieben wurde. Voraussetzung dazu ist jedoch, daß die vorhergehenden Störungsarten nicht vorliegen oder bereits bestätigt worden sind. Für den Fall des während des Vorhandenseins das Ouittungssignals t, z. B. für die Quittierung der Störungsart c, ein wiederholtes Auftreten der Störungsart a eintritt, werden die bistabilen Kippstufen YI, Y2 wie normal in die AUS-Stellung gebracht und anschließend in bekannter Reihenfolge wieder in die EIN-Stellung gebracht (Vgl. gestrichelte Linien in Fig. 3).

Claims (3)

1. Schaltungsanordnung zur geroeinsamen Abschaltung von Störungsmeldungen unterschiedlicher Störungsarten bei getrennter Registrierung der einzelnen Störungsarten, gekennzeichnet dadurch, daß für jede Störungsart (a, Ό, c) eine erste und zweite bistabile Kippstufe (Yl, Y2, Y3, Y4, Y5, YS) und eine ODER-Schaltung (01, 02, 03) vorgesehen sind, daß für die erste bistabile Kippstufe (Yl, Y3, Y5) der Setzeingang (S) durch eine UND-Verknüpfung der Störungsart (a, b, c), des Ouittungssignals (t) und des negierten Ausgangssignals der zweiten bistabilen Kippstufe (Y2, Y4, Y5) und der Rücksetzeingang (R) durch eine negierte Störungsart (a, b, c)gebildet wird, daß für die zweite bistabile Kippstufe (Y2, Y4, YS) der Setzeingang durch eine UND-Verknüpfung des negierten Ouittungssignals ("t") und des Ausgangssignals der ersten bistabilen Kippstufe (Yl1 Y3, Y5) und der Rücksetzeingang durch ein negiertes Ausgangssignal der ersten bistabilen Kippstufe (Yl, Y3, Y5) gebildet wird, daß an die ODER-Schaltung (01, 02, 03) das Ausgangssignal der zweiten bistabilen Kippstufe (Y2, Y4, YS) und die negierte Störungsart (a, b, c) angeschlossen sind, daß der Setzsingang der ersten bistabilen Kippstufe (Y3) für die zweite Störungsart (O) zusätzlich mit dem Ausgang der ODER-Schaltung (01) für die erste Störungsart (a) verbunden ist und daß der Setzeingang der ersten bistabilen Kippstufe (Y5) für die dritte und jede weitere Störungsart zusätzlich über eine UND-Schaltung (Ul) tr.it den ODER-Schaltungen,(Ol, 02, 03) der vorhergehenden Störungsarten verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß für eine zentrale Abschaltung der Störungsarten (a, b, c) eine ODER-Schaltung (011) vorgesehen ist, die mit einer Anzahl von UND-Schaltungen (Uli, U12, U13) verbunden ist, die der Anzahl der vorge.sehenanStörungsarten entspricht und daß an jeder UND-Schaltung (Uli, U12, U13) die Stö- rungsart (a, b, c) und das negierte Ausgangssignal der zugehörigen ersten bistabilen Kippstufe (Yl, Y3, Y5) ange-
3. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Registrierung der einzelnen Störungsarten (a, b, c) durch Ausgangssignale der zweiten bistabilen Kippschaltungen (Y2, Y4, Y5) erfolgt.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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