DD212436A1 - Vollmantelschneckenzentrifuge mit vorrichtung zum trennen eines feststoff-fluessigkeitsgemisches - Google Patents
Vollmantelschneckenzentrifuge mit vorrichtung zum trennen eines feststoff-fluessigkeitsgemisches Download PDFInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/20—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
- B04B2001/2083—Configuration of liquid outlets
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vollmantelschneckenzentrifuge mit Vorrichtung zum Trennen eines Feststoff-Fluessigkeitsgemisches in eine Feststoffphase und in zwei getrennte Fluessigkeitsphasen unterschiedlicher Dichte. Diese Vollmantelschneckenzentrifuge ist geeignet zur Trennung von Drei-Phasengemischen in der chemischen- und Lebensmittelindustrie. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dass bei Drei-Phasen-Gemischen mit schwimmfaehigen Verunreinigungen eine stroemungsguenstige Fluessigkeitsfuehrung in d. Ablaufkanaelen fuer beide fluessige Phasen mit funktionssicherem Betrieb der Vollmantelschneckenzentrifuge vorhanden ist; dass durch eine einfache und unkomplizierte Umruestung eine Veraendg. d. Phasengrenze beider fluessg. Phasen zur Trennung d. Phasen vorgenommen werden kann. Nach Fig. 1 wird d. Aufg. dadurch geloest, dass einem Trommelboden 11 eine Scheibe 10 zugeord. ist u. beide axialangeordnete Durchbrueche 13, axiale Oeffng. 12 u. radialangeord. Bohrungen 14, schraege Bohrungen 18 und axiale Ausnehmungen 17 besitzen, die mit verstellbaren und auswechselbaren Stellhuelsen 20 und Stellbolzen 15 in Wirkverbindung stehen.
Description
Titel der Erfindung
Vollmantelschneckenzentrif uge mit Vorrichtung zum Trennen eines Feststoff-Flüssigkeitsgemisches
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine VoUmantelschneckenzentrifuge mit Vorrichtung zum Trennen eines Feststoff-Flüssigkeit sgemisches in einer Feststoff- und in zisei Flüssigkeitsphasen unterschiedlicher Dichte, bestehend, aus einer umlaufenden Vollmanteltrommel und einer relativ und koaxial zur Trommel umlaufenden Förderschnecke für den Transport der abgetrennten Feststoffe. Die Vollmantelschneckenzentrifuge mit Vorrichtung ist zur Trennung von Drei-Phasengemischen, besonders in der chemischen und der Lebensmittelindustrie, geeignet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Zentrifugen bekannt, die zum Trennen einer Feststoffund zweier Flüssigkeitskomponenten (Drei-Phasen-Trennung) eingesetzt werden.
Der Abzug der zwei flüssigen Phasen erfolgt durch ein System von Bohrungen, Abflußstauscheibe (Abfluflwehr) und Schälscheibe, wobei mittels Veränderung der Schälscheibe und der Stauscheibe die radiale Lage der Phasengrenze zwischen beiden Flüssigkeiten unterschiedlicher Dichte so verändert vaird, daß eine Anpassung an die Suspensions-
Verhältnisse erfolgt, so daß sich eine aasreichende Trennung beider Flüssigkeitsphasen ergibt. Biese Systeme sind äußerst kompliziert. Sie stellen besondere .Anforderungen an die Reinheit der abfließenden getrennten Phasen. Sie versagen bei Produkten mit schwimmfähigeη Verunreinigungen, indem die kompliziert ausgebildeten Durchflußquerschnitte und Umlenkungen der Schälscheibe verstopfen und so die Funk tionsunfähigkeit der Zentrifuge herbeiführen, umfangreiche Demontagearbeiten sind dann erforderlich, am diese Verstopfungen zu beseitigen.
Informationsquelle: - OS 2707111
Int.Cl. BO4B 1/20 Vollmante!schneckenzentrifuge zur Trennung eines Feststoff-Flüssigkeitsgemisches
. - OS 2103829
Int.Gl. B04B 5/04 dt. Klasse 82 b, 2 Zentrifuge
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, für die Drei-Phasen-Gemische mit auftretenden se ins Immfähigen Verunreinigungen eine unkomplizierte, wirksame Trennmöglichkeit zu schaffen, sowie einen störungsarmen Betrieb der Vollmantelschneckenzentrifuge zu sichern.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß bei Drei-Phasengemischen mit schwimmfähigen Verunreinigungen eine strömungsgünstige Flüssigkeitsführ'ung in den Ablaufkanälen für beide flüssige Phasen mit funktionssicherem Betrieb der Vollmantelschneckenzentrifuge vorhanden ist; daß durch eine einfache und unkomplizierte Umrüstung
eine Veränderung der Phasengrense beider flüssigen Phasen zar Trennung der Phasen vorgenommen werden kann.
Erfindungsgemä!3 wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß an einem Trommelboden, der mit geradzahligen, schrägen Bohrungen und geradzahlig, axialangeordneten Durchbrüchen versehen ist, eins Scheibe sitzt, die mit geradzahlig, axialen Öffnungen, denen radialangeordnete Bohrungen mit Stellbolzen und die mit radialangeordneten öffnungen und axialen Ausnehmungen, denen Stellhülsen zugeordnet sind, versehen ist; daß die axialen Öffnungen mit den axialangeordneten Durchbrüchen und dem Leicht-Flüssig-Phase-Raum und die schrägen Bohrungen mit den axialen Ausnehmungen und dem Sch^er-Flüssig-Phase-Raum in Wirkverbindung stehen; und, daß zwischen den Flussig-Phase-Räumeη und der Scheibe eine radiale Labyrinthdichtung sitzt. Weiterhin sind die Stellbolzen und die Stellhülsen verstellbar und auswechselbar angeordnet.
Die Funktion der erfinderischen Lösung ist dadurch charakterisiert, daß die Flüssigkeitsführung aus dem Trennraum heraus auf äußerst kurzem Weg, ohne Einengungen und nennenswerte Umlenkungen, erfolgt, daß durch einfache Veränderungen der überlaufhöhen, indem die Stellhülsen und Stellbolzen mehr oder weniger weit eingeschraubt werden, die Phasengrenze beider Flüssigkeitsphasen so festgelegt werden kann, daß eine Anpassung an die Produktionsverhältnisse mit dem Ziel einer guten Trennschärfe erreicht wird.
Der getrennte Ablauf der leichten flüssigen Phase erfolgt über den überlauf und einen Ablaufring in den zugeordneten Leicht-Flussig-Phase-Raum, aus dem er die Zentrifuge verläßt.
Der Leicht-Flüssig-Phase-Raum ist konzentrisch um den Ablaufring angeordnet. Die Abdichtung des Raumes erfolgt über ein mehrstufiges radiales Labyrinth.
Ausf uhr ungsbe is pie I
Die Erfindung wird nachstehend anhand der beiliegenden Zeichnungen mit
Figur 1 Ausführungsfor in einer Yollmantelschneckenzentrifuge mit Vorrichtung zum Trennen eines Peststoff-Flüssigkeitsgemisches Figur 2 Schnitt der Figur 1 an der Stelle A-A erläutert.
Bas in der Figur 1 gezeigte Ausführungsbeispiel einer YoI!mantelschneckenzentrifuge mit Vorrichtung zum Trennen eines Feststoff-Flüssigkeitsgemisches umfaßt eine mit einer bestimmten Drehzahl rotierenden Yollmanteltrommel und eine zu ihr relativ und koaxial umlaufenden Austragsschnecke 2, ein Cyclo- oder Umlaufrädergetriebe 3» ein Gehäuse 4> die beiden Lagerungen 5 und einen Rahmen
Das Gehäuse 4 umschließt die Trommel 1 und die Austragsschnecke 2 und dient zum Schutz gegen Berührung der rotierenden Teile so^ie zur Aufnahme und Weiterleitung des Feststoffes in einen Feststoffraum 7, der Aufnahme und Weiterleitung der leichten flüssigen Phase in einen-Leicht-Flüssig-Phase-Raum-8 und der schweren flüssigen
115.Phase in einen-Sch^ere-Flüssig-Phase-Raum-9. Hauptelement ist eine Scheibe 10. Sie ist mit einem Trommelboden 11 fest und dicht mechanisch verbunden.
Die Scheibe 10 hat für den Austrag der leichten flüssigen Phase mindestens zwei gegenüberliegende-aziale Offnungen-12, die in ihrer Form länglich in radialer Richtung angeordnet sind. Die se-axialen Öffnungen-12 stehen in Wirkverbindung mit-axialangeordneten Durchbrüchen-13 des Trommelbodens 11
Die-axialen Offnungen-12 stehen mit-radialangeordneten Bohrungen-14 in Verbindung.
Die-radialangeordneten Bohrungen-14 nehmen Stellbolzen 15 auf, welche die-axialen Öffnungen-12 teilweise ver-
schließen.
Die Stellbolzen 15 sind in den -radialangeordneten Bohrungen-14 mittels einer Schraubverbindung 1b befestigt.
Die Scheibe 10 hat weiter mindestens zisei gegenüberliegende axiale Ausnehmungen-17> die in ihrer Form ebenfalls länglich in radialer Richtung ausgebildet s ind.
Diese-axialen Ausnehmungen-17 stehen mit -radialangeordneten Öffnungen-19 in Verbindung. Die -radialangeordneten Öffnungen-19 nehmen Stellhülsen 20 auf, die unterschiedlich tief in die -axialen Ausnehmungen-17 hineinragen.
Die Stellhülsen 20 sind in den -radialangeordneten Öffnungen-19 mittels Schraubverbindung 21 befestigt. Die Scheibe 10 hat auf ihrer Ablaufseite eine Ablaufkante 22. Die Ablaufkante 22 ragt in den -Leicht-Flüssig-Phase-Raum-8 und steht mit der Labyrinthdichtung 23 dieses Raumes in Wirkverbindung. Die Wirkungsweise der Yollmantelschneckenzentrifuge mit Vorrichtung zum Trennen eines Feststoff-Flüssigkeitsgemisches nach Figur 1 ist, daß sich die Stellbolzen 15 in den -radialangeordneten Bohrungen-14 durch die Schraubverbindungen 16 verstellen lassen bzis. die Stellbolzen mit "unterschiedlicher Länge eingesetzt werden können und dadurch die -axialen. Öffnungen-12 teilweise verschlossen werden und somit für die leichte flüssige Phase die Ablauf höhe bestimmt bzis. verändert werden kann..
Weiterhin lassen sich die Stellhülsen 20 in den -radialangeordneten öffnungen-19 über das Gewinde 21 in der Länge verstellen (es können auch Stellhülsen 20 unterschiedlicher Länge eingesetzt werden) und ragen somit unterschiedlich tief in die -axialen Ausnehmungen-17 hinein; bestimmen für die schwere flüssige Phase die Ablaufhöhe bz^. verändern diese. Die leichte und die schwere flüssige Phase werden getrennt der Vollmantelschneckenzentrifuge entnommen.
Claims (2)
- Erfindungsanspruch1. Vollmantelschneckenzentrifuge mit Vorrichtung zum Trennen eines Peststoff-Flüssigkeitsgemisches in ZTflei Flüssigkeitskomponenten unterschiedlicher Dichte, wobei die Vollmantelschneckenzentrifuge aus einer umlaufenden Vollmantel- oder Siebtrommel und einer relativ und koaxial zur Trommel umlaufenden Förderschnecke für die abgetrennten Peststoffe besteht;dadurch gekennzeichnet,daß an einem Trommelboden (11), der mit geradzahligen, -schrägen Bohrungen-(18) und geradzahlig,-axial angeordneten Durchbrüchen-(13) versehen ist, eine Scheibe (10) sitzt, die mit geradzahligen-axialen Öffnungen-(12), denen -radialangeordnete Bohrungen-(14) mit Stellbolzen (15) und die mit -radialangeordneten öffnungen-(19) und mit -axialen lusnehmungen-(17), denen Stellhülsen (20) zugeordnet sind, versehen ist;daß die -axialen Öffnungen-(12) mit den -axialangeordneten Durchbrüchen-(13) und dem -Leicht-Flüssig-Phase-Haum-(8) und die -schrägen Bohrungen-(18) mit den -axialen lusnehmungen-(17) und dem -Schwer-Flüssig-Phase-Raum-(9) in Wirkverbindung stehen; und, daß zwischen den -Flüssig-Phaseräumen-(8/9) und der Scheibe (10) eine radiale Labyrinthdichtung (23) sitzt.
- 2. Vollmantelschneckenzentrifuge mit Vorrichtung zum Trennen eines Peststoff-Flüssigkeitsgemisches nach Punkt 1)dadurch gekennzeichnet,daß die Stellbolzen (15) und die Stellhülsen (20) verstellbar und auswechselbar angeordnet sind. HIERZU ZWSI SBITESi ZSICHIUSGEH!
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD82246189A DD212436A1 (de) | 1982-12-20 | 1982-12-20 | Vollmantelschneckenzentrifuge mit vorrichtung zum trennen eines feststoff-fluessigkeitsgemisches |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD82246189A DD212436A1 (de) | 1982-12-20 | 1982-12-20 | Vollmantelschneckenzentrifuge mit vorrichtung zum trennen eines feststoff-fluessigkeitsgemisches |
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| DD212436A1 true DD212436A1 (de) | 1984-08-15 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD212436A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3720448A1 (de) * | 1986-06-19 | 1988-02-25 | Doryokuro Kakunenryo | Hochgeschwindigkeitszentrifugalextraktor |
-
1982
- 1982-12-20 DD DD82246189A patent/DD212436A1/de not_active IP Right Cessation
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| DE3720448A1 (de) * | 1986-06-19 | 1988-02-25 | Doryokuro Kakunenryo | Hochgeschwindigkeitszentrifugalextraktor |
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