DD213088A1 - Folgewickeln fuer trafo- und drosselspulen - Google Patents

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DD213088A1
DD213088A1 DD24724183A DD24724183A DD213088A1 DD 213088 A1 DD213088 A1 DD 213088A1 DD 24724183 A DD24724183 A DD 24724183A DD 24724183 A DD24724183 A DD 24724183A DD 213088 A1 DD213088 A1 DD 213088A1
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DD
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spacers
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bobbin
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coil
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DD24724183A
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Manfred Serfling
Bernd Schwarz
Original Assignee
Robotron Elektronik
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Abstract

Die erfindungsgemaesse Ausfuehrung des Wickelverfahrens fuer Trafo- und Drosselspulen speziell fuer Wicklungen mit geringen Windungszahlen, ist fuer alle Spulenwicklungen mit isolierschlauchloser Ausfuehrung anwendbar. Ziel der Erfindung ist es, gleichzeitig in einem Wickelvorgang mehrere Spulen zu wickeln und durch einen Trennvorgang jeweils das erforderliche Drahtende zum Anschlusselement ohne jeglichen Abfall zu erreichen. Erfindungsgemaess wird das dadurch geloest, dass auf einem Wickeldorn mehrere Spulenkoerper mittels Abstandsstuecke aneinanderzureihen und dass in den Spulenkoerpern und Abstandsstuecken Schlitze vorhanden sind, die einen Uebergang des Wickeldrahtes von einer zur anderen Spule ermoeglichen. Gleichzeitig wird durch die Breite der Abstandsstuecke das Mass des erforderlichen Drahtendes zum Anschlusselement bestimmt. Fuer dieses Verfahren ist jede Wickelmaschine mit Gegenlagerung einsetzbar.

Description

Folgewickeln für Trafo- und Drosselspulen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die erfindungsgemäße Ausführung des Wickelverfahrens für Trafo- und Drosselspulen speziell für Wicklungen mit geringen Windungszahlen, ist für alle Spulenwicklungen mit isolierschlauchloser Ausführung anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Folgewickeln von Trafo- und Drosselspulen ist bereits mehrfach bekannt. So sind beispielsweise zur Herstellung der Träufelspulen Wicklungsmaschinen eingesetzt, die meist nach dem diskontinuierlichen FolgeWickelprinzip mit oder ohne Wechseldorn arbeiten. Die Wickelvorrichtungen sind dabei so gestaltet, daß mehrere Spulen unmittelbar aufeinanderfolgend und zusammenhängend gewickelt'werden, mindestens für eine oder zwei Spulengruppen oder für einen oder mehrere Stränge. Die Verlegeeinrichtung der Wickelmaschine verlegt den Draht nach Erreichen der eingestellten Windungszahl je Hut selbsttätig in die folgende Kammer. Die Verbindungen der einzelnen Spulen einer Spulengruppe werden dabei jedoch nicht getrennt. Die Spulen befinden sich jeweils in einer dicht aneinandergereihten Folge und sind untereinander über einen schräg zum Spulenkörper verlaufenden Schlitz für die Drahtführung fest verbunden, wie z. B. in der OS 3038672 dargestellt.
Diese Ausführung ist nicht für einen Trennvorgang in einzelne Spulen geeignet, weil die erforderlichen Drahtenden zum Anschlußelement fehlen.
Desweiteren konnten ähnliche Wicklungsterfahren ermittelt werden, die jedoch wiederum eng'aneinandergereiht und bei einem Trennvorgang die jeweiligen Drahtenden zum Anschlußelement fehlen.
Ziel der Erfindung
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, gleichzeitig in einem Wickelvorgang mehrere Spulen zu wickeln und durch einen Trennvorgang jeweils das erforderliche Drahtende zum Anschlußelement ohne jeglichen Abfall zu erreichen.
Darlegung des V/es ens der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß auf einem Wickeldorn mehrere Spulenkörper mittels Abstandsstücke aneinanderzureihen sind und daß in den Spulenkörpern und Abstandsstücken Schlitze vorhanden sind, die einen Übergang des Wickeldrahtes von einer zur anderen Spule ermöglichen. Gleichzeitig wird durch die Breite der Abstandsstücke das Maß des erforderlichen Drahtendes zum Anschlußelement bestimmt» Für dieses Verfahren ist jede Wickelmaschine mit Gegenlagerung einsetzbar. Man benötigt einen V/ickeldorn, auf dem mehrere Spulenkörper aneinandergereiht aufgesteckt sind. Zwischen den Spulenkörpern befinden sich Abstandsstücke, die so dimensioniert sind, daß sie genau der Länge der Drahtenden zum Anschlußelement entsprechen.
Abfall.von Drahtenden zwischen den Spulenkörpern wird dadurch ausgeschlossen.
Ausführungsbeispiel
In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung anhand von dargestellten Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Pig. 1 eine Vorderansicht von Spulenkörpern und Anstandsstücken in Verbindung mit einem Wickeldorn Pig. 2 eine Draufsicht gemäß Pig. 1 Pig. 3 einen Schnitt A-A gemäß Pig. 1
Pur die nachfolgend zu beschreibende Einrichtung ist jede gebräuchliche Wickelmaschine mit Gegenlagerung einsetzbar. Wie aus den dargestellten Zeichnungen ersichtlich, sind Spulenkörper 1 und Abstandsstücke 2 auf einen Dorn 3 nacheinander in Polge aufschiebbar angeordnet. Es können bis zu acht Spulen (Trafo oder Drosseln) auf einen Dorn' bewickelt werden. Die auf den Dorn aufsteckbaren Spulen und Abstandsstücke sind als Plastspritzteile hergestellt und sind so ausgebildet, daß mehrere Wicklungen auf einer Spule aufgebracht werden können.
Pur diesen Zweck besitzt der Spulenkörper 1 Schlitze 4 in unserem Beispiel, wie. aus Pig. 1-3 ersichtlich, sechs Schlitze. Das heißt, es können hier sechs Wicklungen in Polge hintereinander acht Spulen bewickelt werden. Die Schlitze 4 der Spulenkörper 1 sind wie aus Pig. 3 ersichtlich bis zum Grundkörper 5 gezogen. Aus Stabilitäts- und Materialeinsparungsgründen einerseits sind die schlitzbildenden Teile 4.a, wie aus Pig. 2 ersichtlich, T-förmig ausgebildet,und andererseits dienen diese T-förmig ausgebildeten Teile 4 a mit den Abstufungen 6 und Enden 7 als Anschlag und Fixierung zu den Abstandsstücken 2.
Die gleichfalls wie die Teile 4a beiderseitig am Spulenkörper 1 angespritzten Leisten 8 und Hasen 9 dienen als seitliche sowie horizontale Anschläge der Abstandsstücke 2. Die Abstandsstücke 2 sind aufgrund einer günstigeren Pertigung zweigeteilt und mittels Schrauben 10 Pig. 1 miteinander verbunden.
Sie besitzen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, Längsschlitze 11, in welchen die zu wickelnden Drähte 12 (in Fig. 2 strichpunktiert dargestellt) ihre Führung erhalten. Die Enden 7 der Teile 4 a finden ihren Anschlag an den durch die Längsschlitze 11 stehengebliebenen Erhebungen 13· Wie aus Pig. 1 ersichtlich, besitzen die Abstandsstücke 2 noch Ausnehmungen 14, in welchen Leisten 8 und Nasen 9 äer Spulenkörper 1 ihren Anschlag und ihre Fixierung finden.
Die Wirkungsweise der in der Anordnung beschriebenen Einrichtung erfolgt, indem der jeweilige Wickeldraht 12 .am Dorn 3 festgelegt und durch einen Schlitz 4 dem Grundkörper 5 des ersten Spulenkörpers 1 zur Wicklung zugeführt wird. ITach dem Bewickeln des ersten Spulenkörpers mit einer Anzahl von aufzubringenden Wicklungen erfolgt das Herausführen des Wickeldrahtes 12 und wird durch einen Längsschlitz 11 des Abstandsstückes 2 sowie einen Schlitz 4 des Spulenkörpers 1 einem zweiten Spulenkörper zugeführt.
Hier erfolgt wiederum ein WickeIvorgang und nach Vollendung der Wicklungen wird der Draht dem folgenden Spulenkörper zugeleitet bis schließlich auf diese Weise bis zu sechs Wicklungen der acht Spulen gewickelt sind.
Am Ende des Vorganges erfolgt das Festlegen des Wickeldrahtes am Wickeldorn. Uach dieser Verfahrensweise können schließlich zwei bis sechs Wickeldrähte 12 jeweils hintereinander über den beschriebenen Vorgang (Fig. 2)' deren Spulenkörper zugeführt werden. Erst nach vollständigem Abschluß des Wickelvorganges erfolgt die Trennung der gewickelten Spulen, indem die Spulen sowie die Abstandsstücke vom Dorn 3 entfernt werden. Die Drähte 12 werden nunmehr am Ende der Abstandsstücke durchgeschnitten und bilden entsprechend der Breite der Anstandsstücke das Drahtende, welches, für ein Anschlußelement benötigt wird. Dadurch ergibt sich keinerlei Abfall von Kupferdraht beim Trennen der Drahtstücke zwischen den einzelnen Spulen.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspruch
    1. PoIgewickeIn für Trafo- und Drosselspulen mit relativ geringen Windingszahlen von herkömmliche η Wickelmaschinen ausführbar, wobei mehrere Spulen auf einem Dorn aufnehmbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jedem Spu-
    . lenkörper (1) Abstandsstücke (2) auf einen Dorn (3) aufsteckbar sind und daß jeweils die Spulenkörper (1) sowie die Abstandsstücke (2) mehrere Schlitze (4) bzw. Längsschlitze (11) aufweisen, die als Herausführungsöffnungen des Wickeldrahtes (12) von.einem Spulenkörper zum nachfolgenden Spulenkörper dienen und daß entsprechend der Breite der Abstandsstücke (2) das erforderliche Drahtende für ein Anschlußelement gegeben ist.
  2. 2. Einrichtung nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenkörper (1) Leisten (8) sowie Hasen (9) besitzen, die
    • in Ausnehmungen (14) der AbStandsstücke (2) ihren Anschlag und ihre Fixierung finden.
  3. 3. Einrichtung nach Punkt 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Teile 4 a der Spulenkörper (1) T-förmig ausgebildet sind, wobei die Abstufungen (6) und Enden (7) als Anschlag zu den Erhebungen (13) der Abstandsstücke (2) dienen.'
    1 Seite Zeichnungen
DD24724183A 1983-01-14 1983-01-14 Folgewickeln fuer trafo- und drosselspulen DD213088A1 (de)

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