DD213164A1 - Vorrichtung zum mechanischen reinigen von rohrendabschnitten - Google Patents

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DD213164A1
DD213164A1 DD24731283A DD24731283A DD213164A1 DD 213164 A1 DD213164 A1 DD 213164A1 DD 24731283 A DD24731283 A DD 24731283A DD 24731283 A DD24731283 A DD 24731283A DD 213164 A1 DD213164 A1 DD 213164A1
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DD
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housing
cleaned
bearing
end sections
opening
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DD24731283A
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English (en)
Inventor
Juergen Schneider
Franz Steidler
Original Assignee
Volkswerft Stralsund Veb
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Abstract

Die erfindungsgemaesse Vorrichtung ist zur Reinigung von Rohrendabschnitten vor und nach auszufuehrenden bzw.ausgefuehrten Schweisnaehten einsetzbar. Die Aufgabe besteht in der Entwicklung einer stationaeren Vorrichtung, mit deren Hilfe grosse Stueckzahlen von mit oder ohne Flansch ausgestatteten Endabschnitten gerader oder verformter Rohre von aussen und innen im Bereich der geschweissten oder zu schweissenden Naehte gereinigt und geglaettet werden koennen. Erfindungsgemaess ist vor einer vorzugsweise pneumatisch betaetigbaren und horizontal verfahrbaren, das zu reinigende Rohr tragenden Spanneinheit ein teilweiser gummiausgekleidetes Gehaeuse angeordnet, in dessen Innern ein den Rohrendabschnitt umfassender,mit Stahlkoepfen bestueckter, Rotationskoerper angeordnet ist, dessen Rueckwand eine auswechselbare Fraeseinrichtung traegt. An der Rueckwand des Gehaeuses sind mindestens drei der Lagerung des Rotationskoerpers dienende Fuehrungen angeordnet, die vorzugsweise aus Kugellager tragenden Zapfen bestehen.Die zur Einfuehrung des Rohrendabschnittes im Gehaeuse angeordnete Oeffnung ist mit einer flexiblen Abdichtung versehen.Im unteren Teil des Gehaeuses sin ein Vorabschneider fuer Schmutzteile sowie ein Strahlmittelvarratsbehaelter angeordnet.

Description

a) Titel der Erfindung
Vorrichtung zum mechanischen Eeinigen von Bohrendabschnitten
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung dient der Oberflächenbearbeitung von Metallteilen und ist speziell zum Eeinigen gerader oder verformter mit oder ohne Flanschen ausgestatteter Bohre im Bereich der Schweißnähte geeignet, um anschließend eine Oberflächenbehandlung beispielsweise in Form einer Verzinkung vornehmen zu können«
c) Charakteristik der bekannten technischen lösungen
Ss ist bekannt, vor dem Verzinken die an Bohren vorhandenen Schweißnähte von Hand mit Drahtbürsten oder einem Handsandstrahlgebläse zu reinigen. Während die erste Methode-sehr kraft- und zeitaufwendig ist und hierbei nicht immer der gewünschte Beinigungseffekt erzielt wird, ist bei Anwendung der zweiten Methode zwar der erforderliche Beinigungserfolg vorhanden, doch der notwendige Zeitaufwand bei großen Stücksahlen von Bohren ist außer der gesundheitlichen Gefährdung der Ausführenden unvertretbar hoch.
Für das Innenstrahlen von Bohren ist gemäß "Strahlen und Strahlmittel" Carl Hanser Verlag München 1964 das Druckluftstrahlen anzuwenden, wobei ein Strahlkopf mit mehreren Düsen durch das Innere des Bohres gezogen wird, das sich dabei um seine Achse dreht. Diese Methode ist zur Erzielung einer gleichmäßigen örtlich begrenzten Beinigung verformter Bohre nicht anwendbar, da sich beim Drehen der Bohre der Abstand zur zu strahlenden Fläche
ständig verändert.
d) Ziel der Erfindung
Das Ziel-der Erfindung besteht in der Schaffung einer Vorrichtung, mit deren Hilfe es möglich ist, Bohrendabschnitte gerader oder verformter Bohre mit geringem manuellen Aufwand im Bereich der Schweißnähte in kürzester Zeit so zu. reinigen, daß die für eine nachfolgende Verzinsung erforderliche Oberflächenbeschaffenheit erreicht wird.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend von den beschriebenen Nachteilen und dem Ziel der Erfindung besteht die Aufgabe darin, eine stationäre Vorrichtung zu entwickeln, dx6 so aasgebildet ist, daß mit ihrer Hilfe große Stückzahlen von mit oder ohne Plansch ausgestatteten Endabschnitten gerader oder verformter Bohre von außen und innen im Bereich der geschweißten bzw. zu schweißenden Nähte gereinigt und geglättet werden können.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß vor einer vorzugsweise pneumatisch betätig- und horizontal verfahrbaren, das zu reinigende Bohr tragende Spanneinheit ein teilweise gummiausgekleidetes Gehäuse angeordnet ist, in dessen Innern ein den Bohrendabschnitt umfassender mit Strahlköpfen bestückter Botationskörper angeordnet ist, dessen Bückwand eine auswechselbare Präseinrichtung trägt. An der Bückwand des Gehäuses sind mindestens drei der Lagerung des Botationskörpers dienende Führungen angeordnet, die vorzugsweise aus Kugellager tragenden Zapfen bestehen.- Die zur Einführung des Bohrendabschnittes im Gehäuse angeordnete Öffnung ist mit einer flexiblen Abdichtung versehen. Im unteren Teil des Gehäuses sind ein Vorabscheider für Schmutzteile sowie ein Strahlmitte!vorratsbehälter vorhanden. Die Punktion der-Vorrichtung ist folgende.. Das zu bearbeitende Bohr wird an seinem geraden Sndabschnitt, von den Spannbacken erfaßt und durch die pneumatische Betätigung der Spanneinheit festgespannt. Jetzt erfolgt ein horizontales Verfahren des Schlittens "der Spanneinheit in Sichtung des Gehäuses bis sich der Bohrendabschnitt zentrisch in dem Botationskörper befindet und die Strahldüsen
auf den zu reinigenden Schweißnahtabschnitt zeigen* Nach dem Einschalten des Antriebes.des Sotationskörpers führt dieser eine Drehung um jeweils 90 ° wechselweise in beide Eichtungen aus, während die Strahldüsen das Strahlmittel auf die zu reinigende Fläche schleudern. Nach Beendigung des Reinigungsvorganges wird die StrahlmitteIzufuhr unterbrochen und das Rohr mit Hilfe des Schlittens der Spanneinheit gegen die mit dem Rotationskörper verbundene Fräseinrichtung gefahren, so daß durch deren Drehung die Unebenheiten der Innenschweißnaht geglättet werden, Nach Abschluß der zweistufigen Bearbeitung von Außen- und Innenschweißnaht wird das Rohr zurückgefahren und den geöffneten Spannbacken entnommen. Bs können auch flanschlose Rohre zur Schweißnahtvorbereitung., vor dem Aufsetzen der Flansche gereinigt werden.
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Die zugehörige Zeichnung aeigt eine teilweise geschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Die Erfindung ist dort einsetzbar, wo Sndabschnitte von Stahlrohren zur Schweißnahtvorbereitung bzw. bereits geschweißte Nähte zur späteren Konservierung durch Farbanstrich bzw. Verzinkung gründlich gereinigt werden müssen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es dadurch, daß der zu reinigende Gegenstand fixiert ist und die Strahldüsen um diesen rotieren, auch die Bndstücke verformter Rohre einwandfrei zu reinigen, sofern das Bndstück zwischen der Binspannstalle und dem Rohrende einen geraden Verlauf aufweist» Durch diese mechanisierte Vorrichtung ist eine schnelle und. gründliche Reinigung von Rohrendabschnitten in großen Stückzahlen bei geringem manuellen Aufv/and möglich.
Die Vorrichtung besteht aus einer vorzugsweise pneumatisch betätig- und horizontal verfahrbaren, das zu reinigende Rohr 1 haltenden Spanneinheit 2, vor der ein teilweise mit Gummi ausgekleidetes Gehäuse 3 angeordnet ist, in dessen Innern ein den Rohrendabschnitt 4 umfassender mit vier auf dem Umfang in gleichmäßigen Abstanden verteilten Strahlköpfen 5 bestückter Sotationskörper 6
angeordnet ist, dessen Rückwand 7 eine ausv^ecaselbare Blaseinrichtung 8 trägt. An der Rückwand 9 des Gehäuses 3 sind mindestens drei der Lagerung des Rotationskörpers 5 dienende Führungen angeordnet, die vorzugsweise aus Kugellager IO tragenden Zapfen 11 bestehen« Die zur Einführung des Sohrendabschnittes 4 im Gehäuse 3 angeordnete Öffnung ist mit einer das Rohr 1 umschließenden flexiblen Abdichtung 12 versehen. Im unteren Teil des Gehäuses 3 ist ein Vorabscheider für Schmutzteile sowie ein Strahliaittelvorratsbehälter 13 angeordnet.

Claims (3)

  1. Erfindungsanspiücii
    1, Torrichtung zum mechanischen Eeinigen von Bohrendabschnitten, gekennzeichnet dadurch, daß vor einer vorzugsweise pneumatisch betätig- und horizontal verfahrbaren, das zu reinigende Sohr (1) tragenden Spanneinheit (2) ein teilweise guinmiausgekleidetes Gehäuse (3) angeordnet ist, in dessen Innern ein den Sohrendabschnitt (4) umfassender mit Strahlköpfen (5>) bestückter Rotationskörper (6) angeordnet ist, dessen Bückwand (7) eine auswechselbare !Blaseinrichtung (8) trägt.
  2. 2. Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß an der Bückwand (9) des Gehäuses (3) mindestens drei der Lagerung des Botationskörpers (6) dienende Führungen angeordnet sind, die vorzugsweise aus Kugellager (10) tragenden Zapfen (11) bestehen.
    3» Torrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch , daß die zur Einführung des Bohrendabschnittes (4) im Gehäuse (3) angeordnete öffnung mit einer das Bohr (1).'umschließenden flexiblen Abdichtung (12) versehen ist.
  3. 4. Vorrichtung nach Punkt 1 bis 3} gekennzeichnet dadurch, daß im unteren Teil des Gehäuses (3) ein Torabscheider für Schmutzteile sowie ein Strahlmittelvorratsbehälter (13) angeordnet sind.
    1 Seife
DD24731283A 1983-01-18 1983-01-18 Vorrichtung zum mechanischen reinigen von rohrendabschnitten DD213164A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19904069A1 (de) * 1999-02-02 2000-08-03 Volkswagen Ag Verfahren zum Bearbeiten einer Oberfläche von Schweiß- und/oder Lötnähten und einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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DE19904069A1 (de) * 1999-02-02 2000-08-03 Volkswagen Ag Verfahren zum Bearbeiten einer Oberfläche von Schweiß- und/oder Lötnähten und einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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