DD213416A1 - Vorrichtung zum aufwickeln von draht auf eine spule - Google Patents
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Abstract
Die Vorrichtung zum Aufwickeln von Draht auf eine Spule findet Anwendung an Spulmaschinen, wobei eine sichere Verankerung des Drahtes im Bereich der leeren Spule und eine exakte Drahtverlegung, am Spulenflansch beginnend, garantiert werden soll. Die Erfindung loest die Aufgabe, indem koaxial zur Spule auf der Antriebswelle eine fest mit dieser verbundene Scheibe (Mitnehmerscheibe) angeordnet ist, wobei zwischen Spulenflansch und Mitnehmerscheibe eine weitere Scheibe angeordnet und ueber Bolzen und Druckfedern axial beweglich mit der Mitnehmerscheibe verbunden ist.Die Mitnehmerscheibe besitzt eine zur Spulenachse schraege Auflauf flaeche mit einem Winkel von 60 hoch o-70 hoch o.Die bewegliche Scheibe besitzt eine Auflaufflaeche mit Mitnehmerelementen,die einen Winkel von 15hoch o-25 hoch o zur Spulenachse hat,wobei die Auflaufflaeche den Spulenflansch wenigstens zur Haelfte ueberdeckt.Eine Querfahrt,die unter einem Winkel <90 hoch o zur Spulenachse angeordnet ist,legt den Draht in die Vorrichtung ein.
Description
Vorrichtung zum Aufwickeln von Draht auf eine Spule
Das Anwendungsgebiet der Erfindung erstreckt sich auf Spulmaschinen, bei denen der Draht abwechselnd auf eine von zwei Spulen gewickelt wird·
Insbesondere soll bei einem Spulenwechsel, d, h. beim Austausch einer vollen gegen eine leere Spule, der Draht automatisch von der vollen Spule getrennt und daraufhin in einer mit der leeren Spule verbundenen Vorrichtung befestigt werden in der Art, daß beim Anfahren der leeren Spule ein exakter Wickelvorgang des Drahtes auf der Spule von Anfang an garantiert ist.
So wird bei bekannten Spulmaschinen mit Hilfsspulen gearbeitet. Der Draht wird beim überleiten des Drahtes von der vollen auf die leere Spule zuerst auf der Eilfsspule befestigt und danach über den Spulenflansch auf den Spulenkern geleitet, womit der eigentliche Wickelvorgang einsetzt. In der DS-AS 15 74 357 legt die ^erfahrt den Draht in die Nähe der Klemmvorrichtung, daß um die Achse ,jeder Spule, unabhängig von dieser, drehbar eine Hundfahrt vorgesehen ist, die ein erstes Organ trägt, das den Draht endgültig in die zugeordnete Klemmvorrichtung zieht und ein zweites Organ, das den Draht nach der Klemmung in die leere Spule führt.
Die DE-AS 26 10 393 bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Aufwickeln von Stranggut, insbesondere von Draht, abwechselnd auf eine von zwei rotierenden Hauptspulen ait achsparallelen, ortsfest angeordneten Spulenachsen, zu denen rechtwinklig ein Verlegeschlituen mit einem Hollenpaar fir das Stranggut hin und her bewegbar ist, wobei jede rlaupfcspule mit einer zugehörigen Hilfsspule versehen und eine Rundfahrtvorrichtung zur Schlingenbildung exzentrisch zu den Spulenachsen gelagert ist.
In der DjS-AS 17 74· 256 Aird das Stranggut während des 7/ickelvorganges auf die jeweils leere Hauptspule nerangeführt, dann mit Hilfe der Solle und eines inzwischen ausgefahrenen Drahtführungsgliedes zu einer weiteren Schleife ausgezogen und auf einer gleichachsig zu dieser Hauptspule angeordneten Eilfsspule geklemmt und gekappt und nach Aufwicklung einer ausreichenden Stranggutmenge auf diese Hilfsspule über den Flansch dsr Hauptspule auf die Hilfsspule fallen gelassen und auf der zugenörigen gleichachsigen Hauptspule aufgewickelt. Bas "überleiten des Drahtes von der Hilfsspule auf die Haupcspule bedarf einer Vorrichtung in Form der in den Patentschriften beschriebenen Rundfahrt, Die Eilfsspule hat den Vorteil, da3 man mit ihrer Hilfe ein langes inneres Drahtende an der Hauptspule erzeugen kann. Nicht alle Drahtproduzencen benötigen aber so ein Ende und, wie bereits erwähnt, bedarf es einer besonderen Vorrichtung in ?orm der Rundfahrt oder/und anderer Drahtführungsglieder, um den Draht problemlos von der Hilfsspule auf die Hauptspule zu bringen. Das ist ein zusätzlicher Aufwand, da diese Rundfahrt, wie auch andere Drahtführungsglieder, ja einen Antrieb benötigen und gesteuert v/erden müssen·
Ziel der Erfindung ist, daß ein sicheres Verankern des Drahtes im Bereich der leeren Spule und eine exakte Drahtverlegung, am Flansch beginnend, garantiert; wird,
21 ЩИ 19ЗЯ*Im і
Der Srfindung liegt; die Aufgabe zugrunde, bein Spulen-•vvech.se 1 den Draht automatisch von der vollen Spule zu trennen und danach, in einer mit der leeren Spule verbundenen Torrichtung so au befestigen, daß beim. Anfahren der leeren Spule ein exakter T/ickelvcrgang des Drahtes auf der Spule von Anfang an erfolgt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem koaxial zur Spule auf der Antriebswelle eine fest mit der Antriebswelle verbundene Scheibe, die zugleich als lütnehmerscheibe für die Spule dient, angeordnet ist· Zwischen Spulenflansch und i'Iitnehmerscheibe ist eine weitere Scheibe angeordnet und über Bolzen und Druckfedern axial beweglich mit der IJitnehmerscheibe verbunden, wobei die beiden !«ütnehmerscheiben auch als Scheibensegmente ausführbar sind. Die -Mitnehmerscheibe besitzt eine schräge Auf lauf fläche, die zur Spu.lenach.se einen Winkel von 60° - SO0 hat. Die bewagliche Scheibe besitzt eine schräge Auf lauffläche, die zor Spulenachse einen ünkel von 15° 25° hat, wobei diese Auflauffläche den Spulenflansch wenigstens zur Hälfte überdeckt. Des weiteren ist diese Auflauffläche mit -'iiitnehmerelementen, wie Stiften, 3oizen, Riffelungen, Schw6i.3rau.pen, Serben u. ä, versehen.
Zur !Erfindung gehört weiterhin, daß eine Querfahrt, die den Draht in die vorgenannte Torrichtung einlegt, unter einem Winkelt 90° zur Spulenachse angeordnet ist·
Die Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel annand der Zeichnung näher erläutert werden.
?ig. 1 zeigt die Torderansicht der Spulmaschine, Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt der Torderansicht, Pig. 3 zeigt dia Draufsicht der Spulmaschine<>
21 IARi 133V
Auf einer Antriebswelle 2 in Fig. 1 ist eine Mitnehmerscheibe 3 fase mit dieser, koaxial zur Spule 1, verbunden, wobei zwischen Spulenflansch 10 und Llicnehmerscheibe 3 eine zweite Scheibe 4 angebracht und über 3olzen 5 und Druckfedern б und 7 axial beweglich mit der Mitnehmerscheibe 3 verbunden ist·
Die rütnehmerscheiben 3 bzw· 4 in Pig, 2 besitzen schräge Auflaufflächen 8 und 9 ait unterschiedlichen Жпкзіп, wobei die Auflauffläche 9 mit iüitnehmere lementen 12 versehen ist und den Spulenflansch 10 wenigstens zur Hälfte überdeckt. Der von der Ziehmaschine kommende Draht 13 in Fig. wird zunächst über eine Drahtführungsrolle 14 zur Spule 1 geführt. 7/ährend des Bespulvorganges traversiert die Rolle zwischen den Spulanflanschen parallel zur Spulmaschine. Ist der Spulvorgang beendet, so bleibt die Rolle 14 am rechten Spulenflaiisch stehen und eine Vorrichtung 15 erfaßt den Draht 13 zwischen Drahtführungsrolle 14 und Spule 1, klemmt und trennt ihn von der vollen Spule, die danach gegen eine leere Spule ausgetauscht wird» Dabei wird vorerst die leere Spule 1 in Richtung A nur soweit verschoben, daß zwischen den Scheiben 3 ^d 4 ein Spalt bleibt. Mit Hilfe der ^uerfahrt 11, die eine Torrichtung zum Klemmen des auf die gefüllte Spule auflaufenden Drahtes 13 sowie zum Trennen des Drahtes 13 von der Spule 1 besitzt, wird der Draht 13 in diesen Spalt geführt, indem die Klemmvorrichtung 15 am Ende der -^!erfahrt; 11 abgesenkt wird. Danach wird die Spule 1 vollends in Richtung A verschoben und klemmt dan Draht zwischen die Scheiben 3 шзЛ 4· Danach öffnet sich die Klemmvorrichtung 15· Wird jetzt die Spule 1 in Drehung versetzt, so gleitet der Draht 13, der auf der Auflauffläche 9 liege, über den Spulenflansch 10 auf den Spulenkern, und der Spulvorgang beginnt unmittelbar am Spulenflansch 10, was gefordert ist, wobei auf zusätzliche mechanische, elektrische, hydraulische oder pneumatische Antriebe während des Slemrnvorgangs bis zum Spulvorgang verzichtet werden kann.
21 №1933*07
Claims (4)
- Erfind ting sansoruchVorrichtung zum Aufwickeln von Draht auf eine Spule an Spulmaschinen, bei denen beim Austausch einer vollen gegen eine leere Spule der Draht automatisch von der vollen Spule getrennt und daraufhin in einer mit der leeren Spule verbundenen Vorrichtung befestigt wird, gekennzeichnet dadurch, daJB koaxial zur Spule (1) auf der Antriebswelle (2) eine fest mit dieser verbundene Scheibe (3)> <äie zugleich als Mitnehmerscheibe für die Spule (1) dient, angeordnet ist, wcbei zwischen Spulenflansch (10) und Mitnehmerscheibe (3) eine weitere Scheibe (4) angeordnet und über Bolzen (5) .und Druckfedern (S und 7) axial beweglich mit der Uitnehmerscheibe (3) verbunden ist, wobei die Ш.tnehmerscheibe (3) eine schräge Auflauffläche (S) besitzt, die zur Spulenachse einen Winkel von 60° bis 70° hat und die bewegliche Scheibe (4) eine Auflauffläche (9) besitzt, die zur Spulenachse einen TJinkel von 15° bis 25° aufweist;, wobei diese Auflauffläche (9)» den Spulenflansch (10) wenigstens zur Hälfte überdeckend, angeordnet ist,
- 2. Torrichtung ζаи Aufwickeln von Draht auf eine Spule nacn Punkt 1, gekennzeichne с dadurch, daß eine ^uerfahrt ("1), die den Draht (13) in die vorgenannte Tcrrichtung einlegt, unter einem /Zinke 1 < 90° zur Spulenachse angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung zum Aufwickeln von Draht auf eine Spule nach Punkt 1, gekennzeichneс dadurch, da£ die Auflauffläche (9) ait ІЯfcnehmerelementen (12) versehen ist,
- 4. Vorrichtung zum Aufwickeln von Draht auf eine Spule nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Mitnehmerscheiben (3) und (4) als Scheibensegmente ausgeführt; sind,- Hierzu 2 Blatt Zeichnungen -
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DD24718883A DD213416A1 (de) | 1983-01-12 | 1983-01-12 | Vorrichtung zum aufwickeln von draht auf eine spule |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=5544349
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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