DD213708B1 - Vorrichtung fuer den intervallbetrieb bei der ableitung von fluessigkeiten - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für den Intervallbetrieb bei der Ableitung von Flüssigkeiten insbesondere bei kleineren kontinuierlich anfallenden Mengen. Die Vorrichtung kommt zum Einsatz bei der Beschickung von Abwasserbehandlungsanlagen.
Die kurzzeitige Ableitung von Flüssigkeiten erfolgt bekannterweise durch Pumpenanlagen, Beschickerventile, Magnetventile und über Heberleitungen.
Bei den Pumpenanlagen werden die Flüssigkeitsmengen im Pumpensammelraum gesammelt und über wasserspiegelabhängige Schalteinrichtungen kurzzeitig gefördert. Diese Anordnung wird dann erforderlich, wenn eine Ableitung im Freigefälle nicht möglich ist. Hier übernimmt auch die Pumpenanlage gleichzeitig die in diesem Zusammenhang gewünschte Funktion. Nachteilig bei dieser Lösung ist der erforderliche technische Aufwand durch den Einbau von Schaltmechanismen sowie deren Störanfälligkeit.
Beschickerventile sind Ventile, die in einem Beschickerschacht angeordnet werden und durch schwimmende Teile den Durchfluß sperren. Bei entsprechender Stauhöhe wird der Schwimmvorgang durch Arretierung beendet und der Durchfluß durch Absenken des Beschickerventils infolge Eigengewicht wieder freigegeben. Bei sehr kleinen Wassermengen ist die Funktionstüchtigkeit dieser Ventile beeinträchtigt.
Bei der Anordnung von Magnetventilen innerhalb eines Rohrsystems wird die Öffnung des Ventils durch wasserspiegelabhängige elektrische Schaltung bewirkt.
Dieses Regelungssystem erfordert jedoch einen größeren technischen Aufwand.
Heberleitungen erfüllen diese Aufgabe auch, aber nur, wenn die Zuflußmengen eine Größenanordnung erreichen, daß der Durchflußquerschnitt sich vollständig füllt.
Die Funktionstüchtigkeit ist unterhalb dieses Grenzbereiches nicht gegeben.
Die Erfindung stellt sich das Ziel mit geringem technischen Aufwand eine Vorrichtung zu schaffen die im Stand der Technik genannten Nachteile vermeidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu entwickeln, die ohne Schalt- und Regelmechanismen einen störungsfreien Intervallbetrieb bei der Ableitung auch von kleinen Flüssigkeitsmengen gewährleistet.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem Behälter aus Plast oder Metall der einen Zulauf und ein Überlaufrohr aufweist. Der Behälter ist stabiler Bestandteil des vorgelagerten Stauraumes. An seiner Bodenseite ist der Behälter drehbar gelagert. Die dem Überlauf gegenüberliegende Behälteraußenwand ist mit einem Gegengewicht verbunden. Im Innenraum des Behälters ist in dem oberen Drittel ein hohlförmiger Einsatz mit Versatz angebracht. Der hohlförmige Einsatz ist in seiner Höhe variabel gestaltet und nach unten geschlossen.
Durch Zufluß von Flüssigkeit wird ein bestimmter Stauwasserspiegel erzielt und damit ein Kippvorgang ausgelöst. Der Behälter kippt danach in Schräglage. Durch diese Neigung wird der Wasserspiegel umgelagert und es kommt zu einer stabilen Schräglagerung des Behälters. Der eingebaute Hohlkörpereinsatz hat eine gewichtsregulierende Funktion und ermöglicht eine höhere Überstauung des Überlaufrohres. Die aufgestaute Wassermenge fließt kurzzeitig ab. Nach diesem Vorgang kippt der Behälter wieder in Normal I age zurück und das Aufstauen beginnt von neuem. Der Behälter ist mittels des Zuflusses aus flexiblem Material Bestandteil des vorgelagerten Stauraumes und dient in dieser Funktion als vollständiger Verschluß für den Durchfluß. Damit werden die Nachteile bekannter Vorrichtungen die das Heberprinzip nutzen, wie labiles Gleichgewicht und damit verbunden ständigen Durchfluß, beseitigt. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung wird die Heberwirkung nicht durch den natürlichen Durchfluß sondern durch ein künstliches Überstauen der Heberrohre mfolge des Kippvorganges erzeugt. Der Kippvorgang wird vor dem Überlaufen der Rohre ausgelöst. Damit wird ein bisher nicht bekanntes und in seiner Funktion überraschendes sicheres Ergebnis erreicht.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Die Zeichnungen zeigen schematisch die erfindungsgemäße Vorrichtung.
Fig. 1: Die Vorrichtung vor dem Kippvorgang
Fig. 2: Die Vorrichtung in gekippter Stellung mit aufgestauter Flüssigkeit.
Entsprechend der Fig. 1 und 2 besteht die Vorrichtung aus einem langgestreckten Behälter 1 mit einem Zulauf 5 und einem oder mehreren Überlaufrohren 4. Der Behälter 1 ist außermittig an seiner Bodenseite 7 drehbar gelagert. Der Drehpunkt 6 liegt etwa im vorderen Drittel des Behälters 1.1m Behälter 1 ist ein hohlförmiger Einsatz 3 mit Versatz angeordnet. Der hohlförmige Einsatz 3 ist in seiner Höhe variabel und nach unten geschlossen, und erhält in seinem Bereich in Höheder Überlauf rohre 4 Durch brüc he. Zur Gewichtsreguiierung ist an der dem Uberlaufrohr 4 gegenüberliegenden Behälteraußenseite 9 ein Gegengewicht 2 angeordnet. Die Vorrichtung kann aus Plastwerkstoffen oder Metall vorteilhaft gefertigt werden.
Die Vorrichtung regelt dadurch eine sichere Intervallbeschickung von Flüssigkeit auch in kleineren Mengen. Diese stoßweise Ableitung von Flüssigkeiten ist erforderlich, bei der Beschickung von Bodenfiltern, Untergrundversickerung bei der Abwasserbehandlung. Die Vorrichtung kann problemlos in derartige Wassersysteme auch Schächte eingebaut werden.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Vorrichtung für den Intervallbetrieb nach dem Heberprinzip bei der Ableitung von Flüssigkeiten bestehend aus einem Behälter mit Zufluß und Überlaufrohr, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) als Teil des Vorraumes an seiner Bodenseite (7) drehbar gelagert, an der dem Überlauf rohr (4) gegenüberliegenden Außenseite (9) eine Gegengewichtskammer (2) aufweist und im oberen Drittel des Behälters (1) ein hohlförmiger Einsatz (3) angeordnet ist.Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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| DD24802683A DD213708B1 (de) | 1983-02-17 | 1983-02-17 | Vorrichtung fuer den intervallbetrieb bei der ableitung von fluessigkeiten |
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Publications (2)
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| DD213708A1 DD213708A1 (de) | 1984-09-19 |
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| CH664355A5 (de) * | 1985-10-21 | 1988-02-29 | Werner Nill | Vorrichtung zum sammeln und zum periodischen einleiten eines abzumessenden quantums von zu reinigendem abwasser in eine kleinklaeranlage. |
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1983
- 1983-02-17 DD DD24802683A patent/DD213708B1/de not_active IP Right Cessation
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| DD213708A1 (de) | 1984-09-19 |
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