DD213971A1 - Foerdersystem mit abraumfoerderbruecken - Google Patents

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DD213971A1
DD213971A1 DD24823183A DD24823183A DD213971A1 DD 213971 A1 DD213971 A1 DD 213971A1 DD 24823183 A DD24823183 A DD 24823183A DD 24823183 A DD24823183 A DD 24823183A DD 213971 A1 DD213971 A1 DD 213971A1
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DD
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conveyor
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bridges
conveyor system
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DD24823183A
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Inventor
Heinz Siemast
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Deuben Braunkohlenwerk
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Abstract

Das Foerdersystem mit Abraumfoerderbruecken ist hauptsaechlich vorgesehen fuer Braunkohlentagebaue von grosser Ausdehnung und grosser Abraummaechtigkeit mit muldenfoermigen Floezablagerungen, fuer Mehrfloeztagebaue und Tagebaue mit rutschungsbeguenstigenden Bodenschichten, wo eine Schnittauffaecherung notwendig ist und wo der Einsatz von Abraumfoerderbruecken oder der Direktversturz mit Bagger-Absetzer-Kombinationen nicht mehr moeglich erscheint und reiner Bandbetrieb zu aufwendig ist. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Foerdersystem zu schaffen, das die Vorteile der Bandfoerderung und des Direktversturzes in sich vereinigt. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dass vom vorhandenen Abrauderer sngeschlossenen Gewinnungsgeraete abgekoppelt werden. Die Gewinnungsgeraete werden unabhaengig von der Foerderbruecke auf die Baggerstrosse eingesetzt und geben die Abraummassen auf einen Strossenfoerderer. Foerderbruecke einschliesslich Brueckenquerfoerderer und Strossenfoerderer werden durch einen laengsverfahrbaren Kopffoerderer miteinander verbunden. Kippenseitig wird der Auslegerfoerderer der Foerderbruecke mit dem rueckbaren Kippenfoerderer ueber eine Aufgabestelle verbunden. Am Kippenfoerderer ist ein leistungsstarker Absetzer angeschlossen.

Description

Titel: fördersystem mi* Abraumförderbrücken
Anwendungsgebiet:
Das Fördersystem ist hauptsächlich vorgesehen für Braunkohlentagebaue von großer Ausdehnung und großer Abraummächtigkeit mit muldenförmigen Flözablagerungen, für Mehrflöztagebaue und Tagebaue mit rutschungsbegünstigenden Bodenschichten, wo eine Schnittauffscherung notwendig ist und wo der Einsatz von Abraumförderbrücken'oder der Direktversturz mit Bagger-Absetzer-Kombination nicht mehr möglich erscheint und reiner Bandbetrieb zu aufwendig ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das bekannte Fördersystem mit Bandanlagen im Braunkohlentagebau ist dadurch gekennzeichnet, daß die Strossenförderer der Baggerseite über einen stationären Kopfförderer der Kippenseite verbunden sind. Aufgrund der langen Strossen ist dadurch der Bedarf an Bandanlagen sehr groß. Mit steigender Zahl der Bandförderer erhöht sich auch die Störquote·
Das !Fördersystem des Direktverstürζes mit Abraumförderbrücken ist dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbrücke über Baggerquerforderer mit den Gewinnungsgeräten gekoppelt ist. Die Förderbrücke muß ständig in Yerhiebsrichtung mit dem Gewinnungsgerät mitfahren. Der Abraum, wird auf
kürzestem Weg über die Förderbrücke und den Auslegerförderer direkt auf das freie Liegende veratürzt. Der Einsatz der Förderbrücke ist aufgrund der Stützweite an bestimmte geologiscJie, hydrologische und bodenmechanische Parameter der Lagerstätte gebunden, die ihren Einsatz auf entsprechende Lagerstätten des Braunkohlenbergbaus einschränken.
Das Fördersystem des Direktversturzes mit Bagger-Absetzer-Kombinationen ist dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinnungsgerät mit dem Absetzer über eine Zwischenbrücke oder Zwischenförderer oder 7erladegerät verbunden ist· Als Gewinnungsgerät werden Schaufelradbagger eingesetzt. Der Geräteverband arbeitet im Blockbetrieb. Der vom Bagger gewonnene Abraum wird über den Geräteverband transportiert und vom Absetzer auf das freie Liegende verstürzt. Auch dieses Fördersystem ist aufgrund der Spannweite des Verbandes an bestimmte geologische und bodenmechanische Bedingungen der Lagerstätte gebunden, die ihren Einsatz einschränken.
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, freiwerdende und in anderen Tagebaufeldern aufgrund der Lagerstättenbedingungen als Direktversturz nicht mehr einsetzbare Abraumförderbrücken oder Zwischenbrücken der Bagger-Absetzer-Kombination in dem neuen Fördersystem als fahrbare Bandbrücken noch ökonomisch günstig verwenden zu können*·
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fördersystem zu schaffen, das die Torteile der Bandförderung und des Direktversturzes in sich vereinigt, wie hohe
Leistungsfähigkeit und Transport des Abraumes von der Gewinnungsstelle auf möglichst kurzem Weg.zur Verkippungsstelle. Die Anwendbarkeit wird auf fast sämtliche Braunkohlenf eider ausgedehnt. .Erfindungsg-exnaß' T?ird die- Aufgabe dadurch gelöst, daß vom vorhandenen Abraumforderbrückenverband die über einen Baggerquerforderer" angeschlossenen Gewinnungsgeräte abgekoppelt werden» Die Gewinnungsgeräte werden unabhängig von der Förderbrücke auf der Baggerstrosse eingesetzt und geben die'Abrauminassen auf einen Strossenfördererr förderbrücke einschließlich Brückenquer for der er und Strossenförderer werden durch einen längsverfahrbaren Kopfförderer; miteinander verbunden. Kippenseitig wird der Auslegerförderer der !Förderbrücke mit dem .rückbaren Kippenförderer über eine Aufgabestelle verbunden. Der Auslegerforderer ist an der Abwurf trommel mit einer Prallwand auszurüsten, die den Massenstrom auf die Aufgabestelle des rückbaren Kippenförderers leitet· Der Kippenförderer transportiert den .Abraum zu einem leistungsstarken Absetzer.
AusfUhrungsbeiapiele
Die Erfindung: soll nächstehena am Au3ftihrungsbeispiel der; zugehörigen Zeichnung entaprechend; Figur 1 näher erläutert werden. Pigur t zeigt das. Schema eines Braunkohlentagebaues mit 2 Abraum- und; 3 Kohleschnitten. In jedem Kohleschnitt ist Mittelabraum eingelagert. Das neue Sördersystem ist schematisch dargestellt. Die fahrbare Bandbrücke überspannt den Einschnitt zwischen der Kopfböschting und der Kippenböschung. Als fahrbare Bandbrücke wurde ein Brückenverband, bestehend aus Eaupt- und ¥ebenbrücke, gewählt. : ·; ; ·: ";:--*: ": <,/' > r--^^:rl' "' ' ;'' . ".. -
Die auf.den Strossen: selbständig fahrenden; Gewinnungs— geräte 1 gewinnen den Abraum* Der Abraum gelangt über die Strossenförderer 2, die Kopfförderer 3» die Brückenquerf order er 4» die fahrbaren Bandbrücken 5 mit dem Auslegerförderer β und über den Kippenförderer 7 zum Absetzer 8 und wird dort verkippt.
Abraum aus tiefer liegenden Schnitten wird über den Schrägförderer 9 dem Kopfförderer 3 zugeführt.
Beim Parallelbetrieb'-rückt' nach einem Abbaublock das gesamte Fördersystem in Abbaurichtimg entsprechend der Blockbreite in einen neuen Standort. Während der Baggerung in einem Abbaublock befindet sich die fahrbare Bandbrücke in Ruhestellung. Beim Schwenkbetrieb bleibt der Standort der fahrbaren Bandbrücke unverändert, es schwenken nur die Strossenförderer. Eine Kombination zwischen Schwenk- und Parallelbetrieb ist möglich und beim Einschwenken in den nächsten Abbausektor sogar notwendig.
Das erfindungsgemäße Fördersystem weist gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil auf, daß es mit einem geringeren Aufwand an Grundmitteln in fast jedem Tagebaufeld, einsetzbar ist» weil die bisher langen Strossenausrüstungen über den Drehpunkt wegfallen und daß aus geologischen Gründen nicht mehr einsetabare Abraumförderbrükken nicht verschrottet werden brauchen, sondern im neuen Fördersystem noch ökonomisch genutzt werden können· Das Fördersystem hat den Torteil, daß als fahrbare Bandbrükken weiterhin; eingesetzt werden können:
alle Zweistützenbrücken
alle Zweistützenbrücken mit Zubringerbrücken alle Dreistützenbrücken
alle Brückenverbände bestehend aus Haupt- und Hebenbrücke ,,
alle Zwischenbrücken und Zwischenförderer des' Direktversturzes mit Bagger-Absetzer-Kombination
alle Bandabsetzer mit langem Abwurfausleger alle entsprechenden Neukonstruktionen

Claims (4)

Erfindungsana pruche
1. Fördersystem mit Abraumförderbrücken im Braunkohlentagebau dadurch gekennzeichnet, daß die selbständig auf der Baggerstrosse fahrenden Gewinnungsgeräte (1) über die Strossenförderer (2), die Kopfförderer (3), die Brückenquerförderer (4), die fahrbaren Bandbrük-
ken (5) mit dem Auslegerförderer (6), den Kippenförderer (7) und dem Absetzer (8) eine Pörderlinie darstellen·
2. Fördersystem nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Gewinnungsgeräte (1) unabhängig auf der Baggerstrosse von den fahrbaren Bandbrücken (5) arbeiten, während die fahrbaren Bandbrücken (5) sich in Ruhestellung befinden und nur bei Beginn, eines neuen Abbaublockes in den neuen Standort fahren·
3. Fördersystem nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Strossenförderer (2) und dem Brückenförderer (4) ein längsverfahrbarer Kopfförderer (3) eingebaut ist·
4. Fördersystem nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem-. Auslegerforderer (6) der fahrbaren Bandbrücke^ (5) und dem rückbaren Kippenförderer (7) eine Aufgabestelle hergestellt ist·
DD24823183A 1983-02-24 1983-02-24 Foerdersystem mit abraumfoerderbruecken DD213971A1 (de)

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