DD214033A1 - Verfahren zur verlegung von starkstromkabel - Google Patents
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Abstract
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den erforderlichen unterirdischen Bauraum bei einer Haeufung von Starkstromkabeln zu reduzieren. Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, durch Verringerung der Betonrauhigkeit der Rohrzuegein den Kabelkanal-Formsteinen das Einziehen von Starkstromkabeln ueber groessere Laengen zu ermoeglichen, ein ausreichenden mechanischen Schutz zu gewaehrleisten und die Gefahr des Uebergreifens von Kurzschlussauswirkungen auf andere Kabelsysteme zu vermeiden. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe dadurch geloest, dass vor oder nach Einbauen der Kabelkanal-Formsteine in die Rohrzuege Stoffe eingebracht werden, die als Gleitmittel wirkende Komponenten enthalten oder ganz aus ihnen bestehen. Eine Anwendung ist vorrangig dort moeglich, wo Haeufungen von Starkstromkabeln z.B. zwischen Umspannwerken und Verzweigungspunkten auftreten.
Description
Titel
der
Erfindung
Verfahren zur Verlegung von Starkstromkabeln
Anwendung der Erfindung
Eine Anwendung ist vorrangig dort möglich, 7/0 Häufungen von Starkstromkabeln z. 3. zwischen Umspannwerken und Verzweigungspunkten auftreten.
C iiar akt e r i s ~ ik d er Gescannt an technischen Losungen
Es ist bekannt, daß Starkstromkabel in der Erde ein— oder zweilagig verlegt werden. Nachteilig wirkt sich hier der große Platzbedarf sei Kabelhäufungen aus, der oft in "Gebautem Gebiet nicht vorhanden ist. "Weiterhin werden Starkstromkabel in Rohren aus Plast oder in Ka.celkanalrohren verlegt. Die Verlegung in Plastrohren bietet ebenso wie die Srdverlegung keinen ausreichenden Schutz gegen mechanische Beschädigung. Insbesondere bei Plastrohren kommt es bei Kurzschlüssen zum Zusammenschmelzen des Plastrohres mit dem'Kabel. Dies führt zu Schwierigkeiten bei der Kabelauswechslung. Eabelkanalrohre werden in der Hegel mit Schaumstoff oder. Beton ausgekleidet. Der Schaumstoff reduziert die Belastbarkeit durch eine Behinderung der Wärmeableitung, "üt Beton ausgekleidete Kabelkanalrohre erfordern wegen ihres hohen Gewichtes den Einsatz schwerer Technik.
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Bekannt ist auch die ein- und mehrlagisre Verlegung; von Stärkstromkabeln in Kabelkanal-Formsteinen. Die Anwendung ist jedoch auf Trassenlängen von ca, 40 m beschränkt, da die Betonrauhigkeit der Rohrzuge das Einziehen größerer Längen nicht gestattet.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, den erforderlichen unterirdischen Bauraum bei einer Häufung von Starkstromkabeln zu reduzieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, durch 7erringerung der Betonrauhigkeit der Rohrzüge in den Kabelkanal-? orms te ine η das Einziehen von Starkstromkabeln über
sehen Schutz zu gewährleisten und .die Gefahr des Übergreif ans von Kurzschlußauswirkungen auf andere Kabel- sjsteme zu vermeiden. 3rfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst,' daß vor oder nach Einbauen der Kabelkanal-? orm st eine in die Rohrzüge Stoffe eingebracht werden, die als Gleitmittel wirkende Komponenten enthalten oder ganz aus ihnen bestehen. Dies kann z. B, Wachs, Bitumen, Talkum o.a. sein.
Die Kabelkanal-Formsteine werden in Abhängigkeit der zu verlegenden Kabel mehrlagig übereinander und, wenn erforderlich, in mehreren Reihen nebeneinander gelagt. Zum Einziehen der Kabel in die Rohrzüge werden bei gradliniger Trasse am Anfang und am Ende oder an den Winkelpunkten Gruben oder Schachtbauwerke angeordnet. Weitere Gruben oder Schachtbauwerke sind in Abständen von ca, 100 m notwendig, um bei Störungen durch Kacelfehler eine ab-
schnittsweise Auswechslung zu ermöglichen. Die Kabel werden über eine oOtimale Länge in Abhängigkeit Ton den Trassengegehenheiten mit bekannten Mitteln in die Rohrzüge der Kabelkanal-Formsteine eingezogen. Die Ausfüllung der Hohlräume zwischen den in den Gruben freiliegenden oder abgestützten Kabellängen erfolgt lagenweise mit einer Füllmasse z. B. Erdstoff oder Sand, wobei jede verfüllte Lage mit einem Textilvlies abgedeckt wird.
Der Kabelgraben 1 .wird entsprechend der Anzahl der in Breite und Höhe zu verlegenden Kabelkanal-Formsteine 3 zuzüglich des erforderlichen Arbeitsraumes und der vorgeschriebenen Deckungsschicht ausgehoben, r-.'it dem Kabelgraben 1 werden die Gruben 6 in Abständen von ca. 100 m ausgeschachtet. Durch die Gruben 6, die ca. 7 m lang und ca. 0,8 τη tiefer als der Kabelgraben 1 sind, wird die Kabelkanal-Formsteintrasse unterbrochen. Die Rohrzüge 4 der Kabelkanal-Formsteine 3 werden mit dem Gleitmittel 5 z. B. Rohmontanwachs eingesprüht. Danach erfolgt der Einbau der unteren Lage in den Kabelgraben 1 auf einem ca. 10 cm hohen Kiesbett 2.
Zur Justierung der Rohrzüge 4 ist eine ca. 1 cm starke Mörtelschicht zwischen den einzelnen folgenden Lagen der Kabelkanal-Formsteine 3 erforderlich. Die Abschnitte der verlegten Kabelkanal-? orrnsta in trasse werden anschließend verfüllt und mit einem Deckenschluß versehen. Danach v/erden die Kabel S einzeln oder als B.ündel mit der Kabelaiehwinde in die Rohrzüge 4 über Rollen oder Rollenbogen eingezogen. Als Verbindungselemente zwischen
Seil und Kabel 9 v/erden bekannte Mittel, '.vie Mantel- oder Leiterzug angewendet. Die Yerfüllung der Gruben 6 mit füllstoff 7, als Erdstoff oder Sand,'erfolgt l"a-genweise, wobei über jede verfüllte Lage eine Abdeckung mit Textilvlies 8 vorgenommen wird, dair.it eine spätere . Freilegung der Kabel 9 bei Reparaturen möglich, ist. r
Bei der Anwendung dieses Verfahrens ergeben sich folgende Vorteile:
- geringe Inanspruchnahme des unterirdischen Bauraunies durch eine hohe Packdichte und eine geringe beanspruchte Breite«
— durch das Einbringen eines Gleitmittels in die Rohrzüge der Kabelkanal-?ormsteine wird der Reibungsfaktor verringert und eine ontimale Länge der zu ziehenden Kabel entsprechend den Trassengegebenheiten erreicht
- Erreichung eines optimalen-mechanischen Schutzes
- Vermeidung von Kurzschlußauswirkungen eines Kabelsystems auf benachbarte Kabelsysteme in anderen Rohrzügen.
- geringer Aufwand für eine Auswechselung- und Bergung
der Kabelsysteme.
Claims (1)
- PatentanspruchVerfahren zur Verlegung von Starkstromkabeln in Kabelkanal-?ormsteinen dadurch gekennzeichnet, daß in die Rohrzüge der in Abhängigkeit von der Häufung der zu verlesenden Kabel mehrlagis; über- und nebeneinander angeordneten Kabelkanal-?ormsteine Stoffe eingebracht werden, die als Gleitmittel wirkende Komponenten enthalten oder ganz aus diesen bestehen«Verfahren nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Gruben freiliegenden oder abgestützten Kabel lagenweise verfüllt v/erden, wobei .3'ede ver— füllte Lage mit einem Textilvlies abgedeckt wird.ierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD24821083A DD214033A1 (de) | 1983-02-24 | 1983-02-24 | Verfahren zur verlegung von starkstromkabel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD24821083A DD214033A1 (de) | 1983-02-24 | 1983-02-24 | Verfahren zur verlegung von starkstromkabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD214033A1 true DD214033A1 (de) | 1984-09-26 |
Family
ID=5545146
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD24821083A DD214033A1 (de) | 1983-02-24 | 1983-02-24 | Verfahren zur verlegung von starkstromkabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD214033A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997041313A1 (en) * | 1996-05-01 | 1997-11-06 | Klaymar Edward J | Method and apparatus for backfilling padded underground structures |
-
1983
- 1983-02-24 DD DD24821083A patent/DD214033A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1997041313A1 (en) * | 1996-05-01 | 1997-11-06 | Klaymar Edward J | Method and apparatus for backfilling padded underground structures |
| AU731521B2 (en) * | 1996-05-01 | 2001-03-29 | Edward J. Klaymar | Method and apparatus for backfilling padded underground structures |
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