DD214292A1 - Vorrichtung zur lichtuebertragung fuer ein mikrochirurgisches lasergeraet - Google Patents
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Abstract
Die Vorrichtung zur Lichtuebertragung fuer ein mikrochirurgisches Lasergeraet findet Anwendung in verschiedenen chirurgischen Disziplinen, insbesondere zum Trennen und Nekrotisieren von Gewebe. Ziel der Erfindung ist die Erhoehung der Beweglichkeit von Laserskalpellen und eine Minimierung der Anzahl der Strahlfuehrungseinrichtungen. Die zu loesende Aufgabe besteht darin, eine zum Trennen von lebenden Gewebe ausreichende Strahlleistung mit einem flexiblen Lichtleiter zu uebertragen. Erfindungsgemaess wird das dadurch geloes dass im Strahlengang zwischen einem CO tief 2 - Laser und einer Manipulationseinheit eine Einrichtung zur Frequenzverdoppelung des Laserlichtes und eine Lichtleitfaser angeordt, dass im Strahlengang zwischen einem CO tief 2-Laser und einer Manipulationseinheit eine Einrichtung zur Frequenzverdoppelung des Laserlichtes und eine Lichtleitfaseer angeordnet sind.
Description
-λ-
TITEL der Erfindung:
Vorrichtung zur Lichtübertragung für ein mikrochirurgieches Lasergerät
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung wird vorwiegend in verschiedenen chirurgischen Disziplinen, insbesondere zum Trennen und Mekifotisieren von lebendem Gewebe angewendet. Anwendungsmöglichkeiten bestehen weiterhin bei Lichtkoagulatoren und für technische Zwecke.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen; \ In der Medizin finden Laserskalpelle Verwendung, die aufgrund der günstigen Absorptionsverhältnisse in wasserhaltigem Gewebe als Grundelement eines COg-Laser enthalten; Außer der für diesen Verwendungszweck günstigen Wellenlänge von 10,6 ^m bietet dieser Lasertyp den Vorteil, daß die erforderliche Leistung relativ leicht im kontinuierlichen Betrieb erzielt werden kann· Die Übertragung zwischen dem Laserkopf und dem Handstück beziehungsweise bei mikrochirurgischem Einsatz dem Manipulator am Operationsmikroskop erfolgt bei bekannten Lösungen (DE-OS2733359) durch Führung des'Laserstrahles in Rohren und optischen Gelenken'· Die Verwendung von Lichtleitfasern kann nicht erfolgen, da keine optischen Medien bekannt sind, die im Wellenlängenbereich um 10,6 um eine ausreichende Transmission besitzen und außerdem als Fasern mit vertretbarem Aufwand herstellbar sind·
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Dadurch wird die Handhabbarkeit des Laserskalpells stark eingeschränkt, insbesondere bei Verwendung an Operationsmikroskopen.
Ziel der Erfindung:
Durch die Erfindung soll^erreicht werden, daß die Beweglichkeit des Laserskalpells erhöht und gleichzeitig durch die Anzahl der zum bei mikro chirurgischen Operationen verwendeten Mikroskop führenden Strahlführungseinrichtungen minimiert wird·
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum berUhrungslosen Trennen und Nekrotisieren von tierischen oder menschlichen Gewebe so zu gestalten, daß eine zur Trennung von wasserhaltigem Gewebe ausreichende Strahlleistung mit einem flexiblen Lichtleiter auf das Gewebe übertragbar ist· Die Vorrichtung besteht dabei aus einem COg-Laser, einer Übertragungseinheit für den Laserstrahlengang und einer Manipulationseinheit· Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in dem Las erstrahl engang zwischen dem COg-Laser und der Manipulationseinheit eine Einrichtung zur Frequenzveränderung, vorzugsweise zur Frequenzverdoppelung des Laserlichtes und eine Lichtleitfaser angebracht sind· Vorteilhaft ist eine zweite Lichtquelle in der Nähe des Lasers angeordnet, deren Licht wahlweise in die Lichtleitfaser eingespeist werden kann· Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Quarzfaser Bestandteil eines Lichtleitkabels aus mehreren flexiblen Lichtleitern ist·
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η Γ UtI
249490 4
Die Erfindung wird nachstehend anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert*
Die Figur zeigt ein Beispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Verwendung an einem Operationsmikroskop· In einem Laserkopf 15 ist ein C02-Laaer 1 enthalten, von dem ein Laserstrahlengang 2 ausgeht« In dem Laserstrahlengang 2 sind ein doppeltbrechender Kristall 3, eine Quarzlinse 4» ein Klappspiegel 5 und eine Lichteintrittsfläche einer Monofaser 6 aus Quarz angeordnet· Der Klappspiegel 5 ermöglicht die Einspiegelung eines Pilotstrahles im Bereich des sichtbaren Lichtes, der zum Anzielen des Objektes zweckmäßig ist und hier durch einen He-Ne-Laser 7 erzeugt wird·
Im Laserkopf 15 befindet sich zusätzlich eine Lichtquelle 8, deren Licht mittels eines zugeordneten Kondensors in ein Lichtleitkabel 10 eingespeist wird· Die Übertragung zu einem Operationsmikroskop 11 erfolgt somit ausschließlich mittels flexibler Strahlführungssysteme· Das Laserlicht durchläuft nach Verlassen der Monofaser 6 eine Linse 12 und wird durch einen Manipulatorspiegel 13 auf einen in der Schärfenebene des Mikroskopes liegenden Gewebebezirk 14 gelenkt· Der Manipulatorspiegel 13 kann mittels eines Griffes 16 bewegt und damit der Laserstrahl abgelenkt werden·
Die von dem COp-Laser ausgehende Strahlung hat eine Wellenlänge von Λ ^ » 10,6 um· Beim Durchlaufen des Kristalls 3 wird durch Erzeugung der optischen zweiten Hqrmonischen eine Strahlung der Wellenlänge A2 » 5#3 um erzeugt. Für Lichtstrahlengang dieser Wellenlänge besitzt die nachfolgende Monofaser eine ausreichend gute Transmission, so daß die Laserenergie mit gutem Wirkungsgrad auf den zu behandelnden Gewebebezirk 14 gelangt·
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Der Klappspiegel ist dabei aus dem Strahlengang ausgeklappt « In dem zu behandelnden wasserhaltigem Gewebe liegt bei der Wellenlänge von K2 « 5,3 um eine Absorptionsbande vor, die einen für den medizinischen Einsatz erforderlichen Effekt hervorruft, so daß das Gewebe abgetragen wird. Da das zur Behandlung verwendete Laserlicht nicht sichtbar ist, erfolgt das Einstellen des entsprechenden Objektdetails mit Hilfe des roten Lichtes des He-Ne-Lasers 7, nachdem der Klappspiegel 5 in den Strahlengang eingeschwenkt ist» Die Beleuchtung des Operationsfeldes erfolgt, indem das von der Lichtquelle 8 ausgelenkte Licht über die Linse und das Lichtleitkabel 10 in das nicht dargestellt Beleuchtungssystem des Operationsmikroskopes 11 geführt wird·
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Claims (3)
1· Vorrichtung zur Lichtübertragung für ein mikrochirurgisches Laserferät, insbesondere zum berührungslosen Trennen und Nekrotisieren von tierischen oder menschlichen Gewebe, bestehend aus einem CO2-I»aser, einer Übertragungseinheit und einer Manipulationseinheit, gekennzeichnet dadurch, daß in einem Laserstrahlengang zwischen dem CO2-LaSer und der Manipulationseinheit eine Einrichtung zur Frequenzänderung, vorzugsweise zur Erequenzverdoppelung, des Laserlichtes und eine flexible Quarzlichtleitfaser angeordnet sind·
2· Vorrichtung nach Punkt 1 , gekennzeichnet dadurch, daß eine zweite Lichtquelle in der Nähe des Lasers angeordnet ist, deren Licht wahlweise in die Quarzlichtleitfaser eingespeist werden kann·
3· Vorrichtung nach Punkt 2 , gekennzeichnet dadurch, daß die flexible Quarzlichtleitfaser Bestandteil eines Lichtleitkabels aus mehreren flexiblen Lichtleitern ist·
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DD24949083A DD214292A1 (de) | 1983-04-04 | 1983-04-04 | Vorrichtung zur lichtuebertragung fuer ein mikrochirurgisches lasergeraet |
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| DD214292A1 true DD214292A1 (de) | 1984-10-10 |
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| DD (1) | DD214292A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0325836A3 (de) * | 1988-01-21 | 1990-03-07 | C.R. Bard, Inc. | Mit einem Laser versehener Katheter |
-
1983
- 1983-04-04 DD DD24949083A patent/DD214292A1/de not_active IP Right Cessation
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