DD214433A1 - Kugelfang fuer kleinkaliberwaffen - Google Patents

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DD214433A1
DD214433A1 DD24984883A DD24984883A DD214433A1 DD 214433 A1 DD214433 A1 DD 214433A1 DD 24984883 A DD24984883 A DD 24984883A DD 24984883 A DD24984883 A DD 24984883A DD 214433 A1 DD214433 A1 DD 214433A1
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DD
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projectiles
small caliber
collecting container
outlet opening
cylindrical part
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Application number
DD24984883A
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English (en)
Inventor
Uwe Sachse
Original Assignee
Metallguss Finsterwalde Veb
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J13/00Bullet catchers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Abstract

Kugelfang fuer Kleinkaliberwaffen bestehend aus einer bekannten horizontalen Zusammenfuehrung der Projektile in eine zweiteilige Umlenkeinheit. Darin wird die kinetische Energie der Projektile abgebaut und sie werden gleichzeitig aus dem Einschussbereich transportiert.In einem ueblichen Sammelbehaelter erfolgt das 100%ige Auffangen der nicht zerkleinerten Projektile.

Description

Kugelfang für Kleinkaliberwaffen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung kann vorwiegend beim Sportschießen eingesetzt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Mr das Auffangen der Projektile von Kleinkaliberwaffen sind verschiedene Möglichkeiten bekannt· Meist verfügt die Fangeinrichtung über ein geneigtes Leitblech, das das Projektil auf eine Prallplatte lenkt (.T)D-WP 1*9^0 S), Bei dieser Art Kugelfang besteht eine erhöhte Unfallgefahr dadurch, daß bei defekter oder loser Prallplatte das Projektil zum Schützen zurückgelenkt werden kann. Desweiteren wirkt sich nachteilig das Auffangen der Projektile in der Horizontalebene des Einschußkanals aus. Der Aufprall jedes neuen Projektils zerkleinert die darin liegenden bis zu Bleimehl· Deshalb entsteht beim Leeren solcher Kugelfangeinrichtungen ein erheblicher Verlust an Bleischrott, z.B. durch Wind.
Außerdem sind Geschoßfangeinrichtungen mit elastischen, univer- I seil verwendbaren Systembausteinen (D£ ZSZtQk-G ) oder mit jalousieartig angeordneten Lamellen mit Polstermaterial # (DE: 28¥7¥4 Z) bekannt. Beide Arten sind kompakt im Aufbau.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, ein sicheres Abbremsen der Projektile zu erreichen und sie vollständig als Schrott zu erfassen.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kugelfang für Kleinkaliberwaffen so auszubilden, daß Unfälle durch Rücklenken der Projektile vermieden werden und eine nahezu 100 %-ige Schrottzuführung möglich wird·
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß ein bekannter Auffangtrichter das Projektil in eine Umlenkeinheit leitet. Die Umlenkeinheit ist so ausgebildet, daß die kinetische Energie des Projektils entlang einer Spiralbahn abgebaut und stark abgebremst wird· Dabei wird es aus dem Einschußbereich heraustransportiert und gelangt in einen üblichen Sammelbehälter* Dort können die Projektile mühelos ohne Verlust entfernt werden.
Ausführungsbeispiel
An einem AusftUarangsbeispiel soll die Erfindung nachstehend näher erläutert werden
Figur 1
Gesamtansicht des Kugelfangs
Figur 2 ^
Vertikaler Schnitt durch die Einschußebene Figur 3
Zylindrisches Teil der Umlenkeinheit mit Sammelbehälter Das Ausfiüarungsbeispiel bezieht sich auf einen Kugelfang, bei dem die horizontale Zusammenführung der Projektile über bekannte Leitbleche 1, Fig. 1 und 2 erfolgt.
Die den Leitblechen 1 nachgeordnete Umlenkeinheit besteht aus einem konischen Teil 2 und einem zylindrischen Teil 3, Figur 1. Im zylindrischen Teil 3 befindet sich eine Austrittsöffnung 6 mit speziell abgewinkeltem Teil 5, an die sich ein bekannter Sammelbehälter 4 anschließt, Figur 3·
Der beschriebene Kugelfang wird folgendermaßen seiner Funktion gerecht: .
Der konische Teil 2, Fig. 1 und 2, hat die Aufgabe, die kinetische Energie der Projektile entlang einer Spiralbahn bis zu einer geringen Restenergie abzubauen und sie aus dem Einschußbereich zu transportieren.
Danach gelangen die Projektile in den zylindrischen Teil 3, Fig· 3· Dort rotieren die Projektile bis zum Erreichen der potentiellen Energie und fallen durch die Austrittsöffnung 6 in den Sammelbehälter 4, Fig. 3.
Die Austrittsöffnung 6 wird durch eine Aussparung und Abwinklung des Zylindermantels 5, Fig. 3, gebildet.
Diese Abwinklung des Zylindermantels 5 bewirkt das störungsfreie Rotieren der Projektile bis zum Stillstand und das Fallen in den Sammelbehälter 4» Fig. 3.
Dabei tritt kein Zerkleinern der Projektile im Sammelbehälter 4, Fig. 3, ein.

Claims (1)

  1. -s-Erfindungsanspruch
    Kugelfang für Kleinkaliberwaffen gekennzeichnet dadurch., daß eine bekannte horizontale Zusammenführung der Projektile in das konische Teil (2) der Umlenkeinheit erfolgt, wobei gleichzeitig die kinetische Energie der Projektile entlang einer Spiralbahn abgebaut wird, und diese aus dem Einschußbereich transportiert, in das zylindrische Teil (3) der Umlenkeinheit gelangen, das mit einer Austrittsöffnung (6) zum Sammelbehälter (4) versehen ist, wobei die Austrittsöffnung (6) durch eine Aussparung und Abwinklung (5) des Zylindermantels gebildet wird, die bewirkt, daß die Projektile erst nach Verbrauch der Restenergie durch Rotation im zylindrischen Teil (3) in den Sammelbehälter (4) gelangen und die sich dort befindenden Projektile nicht weiter zerkleinern.
DD24984883A 1983-04-14 1983-04-14 Kugelfang fuer kleinkaliberwaffen DD214433A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5715739A (en) * 1997-02-21 1998-02-10 White; Robert M. Bullet trap system
US8091896B2 (en) 2001-12-12 2012-01-10 Action Target Inc. Bullet trap
US8469364B2 (en) 2006-05-08 2013-06-25 Action Target Inc. Movable bullet trap

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