DD214764A1 - Urinal fuer maennliche inkontinenz-patienten - Google Patents

Urinal fuer maennliche inkontinenz-patienten Download PDF

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DD214764A1
DD214764A1 DD25016883A DD25016883A DD214764A1 DD 214764 A1 DD214764 A1 DD 214764A1 DD 25016883 A DD25016883 A DD 25016883A DD 25016883 A DD25016883 A DD 25016883A DD 214764 A1 DD214764 A1 DD 214764A1
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DD
German Democratic Republic
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urinal
condom
male incontinence
incontinence patients
patients according
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DD25016883A
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English (en)
Inventor
Joachim Schulze
Friedrich Gropp
Original Assignee
Medizin Labortechnik Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Urinal fuer maennliche Inkontinenz- Patienten, insbesondere fuer Geher und Rollstuhlfahrer. Es ist optimal der Kontur des den Penis umgebenden Koerperbereichs angepasst und sichert bei individueller Positionierung eine anspruchsvolle Anpassungsqualitaet. Ziel und Aufgabe der Erfindung wird mit einer Trageinrichtung geloest, die aus einer die Inkontinenzeinrichtung aufnehmende Halterung, insbesondere aus einem Kondom, einem textilen Schild mit Baenderung und einer Auslassleitung, an die ein Urinaufnahmeteil anschliessbar ist, besteht.

Description

Urinal für männliche Inkontinenz-Patienten
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft ein Urinal für männliche Inkontinenz-Patienten, insbesondere für Geher und Eollstuhlfahrer. Das Urinal ist mit einer den Penis aufnehmenden Trageinrichtung versehen, weist ein Rückflußsperrventil und einen.Urinsamaelbeutel auf, der abfließenden Urin auffängt bzw. seinen unfreiwilligen Abgang verhindert·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Ss ist eine Torrichtung für männliche Inkontinenz-Patienten bekannt, die im wesentlichen aus einer Hülle und einem in ihr angeordneten Bund besteht, welcher aufblasbar flexibel gestaltet ist (DS-OS 27 42 298). Die Hülle paßt über dsn . Penis und ist mit einer Auslaßleitung für das Auslassen von Urin in ein Behältnis versehen· - Befindet sich der Bund im aufgeblasenen Zustand, drück er gegen den Penis, wodurch das Austreten von Urin verhindert und die Vorrichtung in ihrer Lage gehalten wird.
Diese Vorrichtung wird sicherlich nur dann in ihrer Lage gehalten j wenn der aufgeblasene Bund entsprechend stark gegen
·>» 2 «
den Penis drückt. Andererseits ist die Wirksamkeit des Bunddruckes in Grenzen zu halten, damit ein schmerzloses Auslassen von Urin in das Behältnis möglich sein wird· Dann aber ist die Vorrichtung nicht mehr in ihrer Lage haltbar» Hieraus ergibt sich, daß die Auffangvorrichtung für den Urin nur von schwach urininkontinenter männlicher Personen be_ nutzt werden kann.
Anders dagegen ist ein für den Tages- und HachtgebraucJi bestimmtes Urinal beschaffen, das mit einem durch Gurte oder dergleichen den Penis umgebend am Körper des Patienten anbringbaren und einen axialgerichteten Flansch aufweisenden Tragring, einem auf den Plansch aufsteckbaren, den Penis umschließenden und an seinem aufsteckbaren Ende einen elastischen Bund sowie an seinem anderen Ende ein Rückflußsperrventil aufweisenden Abschirmbeutel und einem den Abschirmbeutel in sich aufnehmenden, an den Flansch anbringbaren Urinsammelbeutel versehen ist (DS-AS 27 27 916). Der Bund des Abschirmbeutels , der von Haus aus kreisringförmig und als Dichtungsring ausgebildet ist, besitzt an seinem Ansatz eine entsprechend bemessene, den Bund aufnehmende Auskehlung und der Urinsammelbeutel weist einen an seiner Mündung nach außen zu erweiterten Hals auf, der mittels eines an dem Tragring verankerbaren Sitzringes gegen den Bund anpreßbar ist.-Bei diesen Urinal kann mit axialer Zugbeanspruchung, beispielsweise im Falle eines Wechsels des Urinsammeibeutels, nicht nur dieser, sondern mit ihm auch der den Penis umschließende Abschirmbeutel vom Flansch des Tragringes gezogen werderi} so daß sogenannte Schröpfverletzungen auftreten können9
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der aufgezeigten ITachteiie, die Schaffung einer größtmöglichen Anpassungsqualität gegenüber dem Benutzer« Ihr Zweck besteht auch noch darin, die Trageigenschaften des Urinais erheblich zu- verbessern*
- 3
Darlegung des -Wesens der Erfindung:
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein am Körper männlicher Inkontinenz-Patienten anbringbares Urinal mit einer Halterung zu versehen, die optimal der Kontur des den Penis umgebenden Körperbereichs angepaßt ist und deren Berührungsflächen gegen den Körper bei individueller Positionierung eine anspruchsvolle Anpassungsqualität sichert. Außerdem soll die Verbindung des Urinals mit der Halterung sicherer und der Wechsel des für die TJrinentleerung bestimmten Aufnahmeteiles des Urinals vereinfacht und unkompliziert sein«
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst dadurch, daß die Trageinrichtung eine die Inkontinenzeinrichtung aufnehmende Halterung ist und aus einem Kondom mit versteiftem Snoring und trichterförmigem Auslaß, einem schmetterlingsähnlich gestalteten textlien Schild mit stabilisierter Kondomoffnung, elastischen Schenkelbändern und Gesäßband und einer Auslaßleitung mit adaptiv zum Kondom auf der einen Seite und zum ürinaufnahmeteil auf der anderen Seite gestalteten Anschlüssen besteht»
Die bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Urinals ist durch mehrere Besonderheiten gekennzeichnet· Zum einen ist der am Kondom vorhandene Endring im Durchmesser größer als die Kondomöffnung im Schild ausgebildet· Zum anderen ist der trichterförmige Auslaß so groß gestaltet. daß in ihm ein saugfähiger Schaumstoffkörper eingelagert werden kann» ' Fernerhin ist das Gesäßband mit den beiden Schenke!bändern verbunden, die mit ihren Enden jeweils an einen oberen und einen unteren Lappen des Schildes befestigt sind· Die Sehen— kelbänder und das Gesäßband können längenverstellbar gestaltet oder mit für diesen Zweck bekannten Spanneinrichtungen versehen sein. .
Sin weiteres Merkmai der Erfindung ergibt sich aus dem Erfindungsanspruch, das insbesondere auf die bevorzugte Aus-
führungsf.orm des Schildes und seiner Verbindung mit dem Kondom zu beziehen ist. Sie besteht darin, daß in die Kondomöffnung des Schildes ein Hing mit unterschiedlichem Durchgangsloch eingesetzt, z, B. eingeknöpft ist, welcher bei angelegter Halterung gegen den Penis drückt.
Ausführungsbeispie1:
Sin Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend mit Bezug auf die anliegende Zeichnung näher beschrieben. Diese zeigt eine die Inkontinenzeinrichtung aufnehmende Halterung eines Urinais in der Darstellung ihrer Einzelteile,
Das Urinal, für männliche Inkontinenz-Patienten, insbesondere für Geher und Hollstuhlfahrer, besteht aus einer den Penis aufnehmenden 'Trageinrichtung 1 und einem im wesentlichen aus einen Rückflußsperrventil und einen Urinsammeibeutel gebildeten Urinaufnehmeteil (nicht gezeichnet). Die Trageinrichtung 1 is-fe erfindungsgemäß eine die Inkontinenzeinrichtung aufnehmende Halterung, die ihrerseits aus einem Kondom 2 mit versteiftem Endring 3 und trichterförmigen Auslaß 4-, einem schmetterlingsähnlich gestalteten textlien Schild 5 mit stabilisierter Kondomöffnung 6, elastischen.Schenkelbändern 7, und Gesäßbänd 9 und einer Auslaßleitung 10 mit adaptiv zum · Kondom 2 auf der einen Seite und zum .Urinaufnahmeteil auf der anderen Seite gestalteten Anschlüssen 11 besteht, Das Urinal nach der Erfindung ist in die Halterung mittels dem Kondom 2 und dem an ihm vorhandenen Bndring 3 eingebunden, der gegenüber der Kondomöffnung 6 einen größeren Außendurchmesser aufweista Diese Größenverhältnisse sind dabei so gewählt, daß einerseits das Schild 5 leicht über das vorher auf den Penis aufgezogene bzw, aufgeschobene Kondom 2 geführt, und andererseits bei. angelegtem Schild 5 das die Lage des Urinais bestimmende Teil des Kondoms 2, also auch der
Endring 3, nicht durch die Kondomöffnung 6 gezogen v/erden kann, weiterhin ist der trichterförmige Auslaß 4- so groß gestaltet, daß in ihm genügend Plata für die Aufnahme eines saugfähigen Schauinstoffkörpers 12 besteht. Die Möglichkeit zur Einlagerung eines solchen Schaumstoffkörpers 12 bringt den Vorteil, daß das Urinal auch ohne Anschluß seines Urinaufnanmeteiles getragen werden kann, da er ausreichend den urin schwach urinkontinenter männlicher Personen aufsaugt.
Das Gesäßband 9 ist mit den beiden Schenkelbändern 8 verbunden, die ihrerseits mit ihren Enden jeweils an einen oberen und einen unteren Lappen des Schildes 5 befestigt sind. Bestehende Körperdifferenzen der Inkontinenz-Patienten werden durch die Elastizität der Bänder oder ihrer Längenverstellbarkeit mittels bekannter Spanneinrichtungen ausgeglichen. Die bevorzugte Ausführungsform des Schildes 5 paßt sich optimal dem den Penis umgebenden Körperteil an, so daß es zu keiner Aufwölbung der Oberbekleidung kommen kann.
Das den Penis umhüllende Kondom 2 wird also mit seinem dista— len Ende in der stabilisierten Kondomöffnung 6 des Schildes gelagert, das am Gesäß und den Schenkeln fixiert ist. Diese vorzügliche Verbindung von Kondom 2 mit Schild 5 kann erfindungsgemäß auch geeignet sein, einen Druck gegen den Penis auszuüben, wenn beispielsweise bei schwacher Inkontinenz das Austreten von Urin bereits dadurch verhindert werden kann. Dazu wird in die Kondoraöffnung 6 des Schildes 5 ein Ring 13 eingesetzt, der außen der stabilisierten Kondomöffnung 6 bevorzugt einknöpfbar angepaßt ist und innen ein im· Durchmesser-unterschiedlich großes Durchgangsloch 14 aufweisen kann» Dieser Ring 13 ist aber auch dann einsetzbar, wenn beispielsweise ein im Durchmesser dünneres Kondom 2 verwendet werden soll, wodurch Spaltdifferenzen zwischen ihm und der Kondomöffnung 6 egalisiert werden.
Das Urinal mit der den Penis aufnehmenden Trageinrichtung. 1 gewährleistet seine einwandfreie Funktion in allen alltäglichen Bewegungsabläufen*

Claims (5)

Erfindungsansprach:
1. Urinal für männliche Inkontinenz-Patienten mit einer den Penis aufnehmenden Trageinrichtung und einem Urinaufnahmeteil, das im wesentlichen .gebildet ist aus einem Rückflußsperrventil und einem Urinsamme !beutel, gekennzeichnet dadurch, daß die Trageinrichtung (1) eine die Inkontinenzeinrichtung aufnehmende Halterung ist und aus einem "Kondom (2) mit versteiftem Endring (3) und trichterförmigem Auslaß (4), einem schmetterlingsähnlich gestalteten textlien Schild (5) mit stabilisierter Kondomöffnung (6), elastischen Schenkelbändern (7} 8) und Gesäßband (9) und einer Auslaßleitung (10) mit adaptiv zum Kondom (2) auf der einen Seite und zum Urinaufnahmeteil auf der anderen Seite gestalteten Anschlüssen (11) besteht,
2».Urinal für männliche Inkontinenz-Patienten nach Punkt 1,
gekennzeichnet dadurch, daß der Endring (3) am Kondom (2) . im Durchmesser größer ist als die Kondomöffnung im Schild (5)·
3· Urinal für männliche Inkontinenz-Patienten nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß im trichterförmigen Auslaß (4) ein saugfähiger Schäumstof !'körper (12) eingelagert und zu seiner Aufnahme dieser Auslaß (4) entsprechend groß gestaltet ist.
4. Urinal für männliche Inkontinenz-Patienten nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Gesäßband (9) mit den beiden Schenkelbändern (7; 8) verbunden ist, die mit ihren Enden jeweils an einem oberen und einem unteren Lappen des Schildes (5) befestigt sind».
5· Urinal für männliche Inkontinenz-Patienten nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß in die Kondomöffnung (6) des Schildes (5)ein Ring:(13) mit unterschiedlichem Durchgangsloch (14) eingesetzt, z, 3» eingeknöpft ist, welcher bei angelegter Halterung gegen den Penis drückt»
Urinal für männliche Inkontinenz-Patienten nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch^ daß die Schenkelbänder (7; 8) und das Gesäßband (9) längenverstellbar gestaltet oder mit für diesen Zweck bekannten Spanneinrichtungen versehen sind.
Hierzu 1 Saite Zeichnung««
DD25016883A 1983-04-25 1983-04-25 Urinal fuer maennliche inkontinenz-patienten DD214764A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4840624A (en) * 1982-09-24 1989-06-20 Lee Henry J Female condom device
DE102017003748A1 (de) 2017-04-18 2018-10-18 Lothar Jander Urin - Auffang- , Transport - und Detektions - System mit Impulsgeber zusätzlich
DE102020121462B3 (de) 2020-08-14 2022-01-13 Han-Chun Lin Urinableiter

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