DD214911A1 - Oelbrenner - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Oelbrenner fuer die Vergasung von fluessigem Brennstoff und kann in der chemischen Industrie in Anlagen Verwendung finden, die eine wesentliche Aenderung der Leistung erfordern. Der Oelbrenner ist konstruktiv so zu gestalten, dass die Nachteile der bekannten technischen Loesungen ueberwunden werden. Die Aufgabe besteht darin, einen erweiterten Betriebsregelungsbereich fuer den vorgeschlagenen Oelbrenner zu ermoeglichen. Erfindungsgemaess ist zur Erweiterung des Betriebsregelungsbereiches des Brenners auf der Innenwand des Hauptabschnittes des Oelrohres zwischen dem Stutzen fuer die Zufuehrung des Oeles und dem Konfusor eine Leiteinrichtung angeordnet, die in Form eines Venturirohres ausgefuehrt ist und ein schraubenfoermiger Wirbelkoerper mit einer zentralen Oeffnung in das Zentralrohr eingebaut ist, wobei die untere Stirnseite des Zentralrohres oberhalb des Eintrittsquerschnittes des Konfusors und unterhalb der Einbeziehung des Venturiohres angeordnet ist.
Description
Titel der Erfindung -
ölbrenner .. -..
Anwendungsgebiet der Erfindung .
Die vorgeschlagene Erfindung gehört zu den -Ö!brennern für die Vergasung von flüssigem Brennstoff und kann in der chemischen Industrie in Anlagen Verwendung finden, die eine wesentliche Änderung der Leistung erfordern.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
3s ist ein ölbrenner bekannt, der aus einem Gehäuse mit einem Stutzen für die Zuführung des Zerstäubungsmediums und mit einer Düse für den Austritt1 des Zerstäüb.ungsmediums. einem zylindrischen ölrohr mit einem Stutzen für die Zuführung des öles besteht, wobei der Durchmesser der Düse für die Herausführung des Zerstäubungsmediums größer ausgeführt ist als der Durchmesser des zylindrischen Ölrohres, . ' '. ' '. ' . ' .. ....
Per.'. Betrieb des Brenners' erfolgt auf folgende-Art und Weise, Das öl wird durch den Stutzen für die Zuführung des Öles zugeführt und gelangt durch das ölrohr. Wenn es aus diesem ausfließt, wird es durch den Strom des Zerstäubungsmittels in kleine Elemente zerschlagen, das durch den Ringraum zwischen dem Gehäuse und dem Ölrohr geht und das'durch die- Düse ausströmt (Karabin A.' I, u/ a, ; "Verbrennung von flüssigem Brennstoff in-Industrieanlagen", Moskau, Verlag "Metallurgiea", 1966, Seite 132).
-ΛΜί\Ι ί9Α3*0 8 7 «j 2-1
Sin solcher Brenner hat einen kleinen Regelungsbereich, Das wird durch folgende Umstände bedingt, .
1. Das. Ölrohr ist in zylindrischer Form ausgeführt, Das führt dazu, daß bei geringen Durchsätzen (unter 20 % der Nennlast) das Öl durch das Ölrohr nicht über den
. gesamten Querschnitt sowie ungleichmäßig und mit Pulsation fließt, Bei Wechselwirkung eines solchen Stromes mit dem Zerstäubungsmedium bilden, sich Ölflocken, Das führt zu Ptilsationen der Plamme und zum Abreißen der Flamme, ,
2, Der Durchmesser der;Düse für das Ausströmen des Zerstäub ungstnedi ums ist größer.als der Durchmesser des zylindrischen Ausströmabschnittes der Ö!düse. Dabei kommt es zu einer schlechten Wechselwirkung der Masse des Zerstäubungsmediums mit dem Ölstrom, wodurch der Regelungsbereich des Brenners ebenfalls wesentlich verkleinert wird.
Der erfindungsgemäßen Lösung am nächsten kommt ein Brenner, der aus einem Gehäuse mit einem Stutzen für die:Zuführung des Zerstäubungsmediums und mit einer Düse für das Ausströmen des Zerstäungsmediums, einem Ölrohr mit einem ,Stutzen für die Zuführung des Öles, das aus einem zylindrischen Haupt- und Einern zylindrischen Ausgangsabschnitt besteht, die durch einen Konfusor verbunden sind, und einem innerhalb des Ölrohres und konsentrisch zum ölrohr liegenden:Zentralrohr mit einem schraubenförmigen Wirbelkörper im unteren Teil besteht·
Der Wirbelkörper wird in den Ringraum, zwischen dem Zen- / tralrohr und dem ölrohr unter dem Konfusor eingebaut, wobei der Durchmesser für das Ausströmen des Zerstäubungsmediums größer als der Durchmesser des zylindrischen Austrittsabschnittes des Ölrohres ausgeführt ist.
Der Brenner arbeitet in folgender Art und Weise, Das öl wird dem Brenner über dem Stutzen für die ölzuführung zugeführt. Danach gelangt ein Teil des Öles in den Ringraum
zwischen dem Ölrohr und dem Zentralrohr, geht durch den Wirbelkörper hindurch, wobei es in eine Drehbewegung versetzt wird, und mischt sich mit dem anderen Teil des öles, der durch das Zentralrohr gegangen ist»
Das Zerstäubungsmedium gelangt durch den Stutzen für die Zuführung des Zerstäubungsmediums in den Ringraum zwischen dem Gehäuse und dem Ölrohr und indem es aus der Düse ausfließt verteilt es den Ölstrahl, der aus dem ölrohr ausfließt (DS-OS 15 67 685, Kl. C 10 B 2/H, 1970). Dieser bekannte Brenner hat einen wesentlichen ifechteil, das ist der kleine Regelungsbereich, der im Bereich von 20 bis 100 % der Nennleistung liegt. Das ist durch folgende Umstände bedingt: . . ; : .
1. Der Hauptabschnitt des Ölrohres ist in zylindrischer Form ausgeführt, der schraubenförmige Wirbelkörper ist von der äußeren Seite des Zentralrohres eingebaut und ist im Spalt zwischen dem Rohr und dem zylindrischen 'Ausgangsabschnitt des ölrohres -unterhalb des Konfusors angeordnet, was bei Belastungen kleiner 20 % (wenn·· das öl mit unvollständigem Querschnitt durch den Hauptabschnitt gelangt) dazu führt, daß nicht alle SFuten des schraubenförmigen Wirbelkörpers mit Öl gefüllt -werden und deshalb das Öl in einzelnen Strähnen in den zylindrischen Ausgangsabschnitt gelangt, wobei das Ql über die innere Oberfläche dieses Abschnittes ungleichmäßig verteilt wird. Bei Wechselwirkung solcher 01-strähnen mit dem Zerstäubungsmedium v/erden sich öl-. flocken bilden, das zur Pulsation und zum Abreißen der Flamme führt, ...·- ·.
2. Der Durchmesser der Düse für das Ausströmen des Zerstäubungsmediums ist größer als der Durchmesser des zylindrischen Abschnittes des Ölrohres,- Unter diesen Bedingungen erfolgt eine schlechte Wechselwirkung des Zerstäubungsmediums mit dem ölstrahl, was ebenfalls wesentlich den .Hegelungsbereich des Ölbrenners ein-
. schränkt. Der o* g, Regelungsbereich gestattet es nicht,
den bekannten Brenner in Apparaten zu verwenden, die unter einem Druck von ca. 30 at betrieben und beieinem Druck von 1 at in Betrieb genommen werden.
Das erklärt sich damit, daß für eine zuverlässige Stabilisierung des Verbrennungsprozesses während der Inbetriebnahme es erforderlich ist, eine Geschwindigkeit des sauerstoffhaltigen Gases am Austritt aus der Düse des Brenners von kleiner 100 m/s zu gewährleisten (besonders in Kammern mit einer wesentlichen Abführung von Wärme durch die Wände). Der oben beschriebene Brenner kann solche Bedingungen nicht gewährleisten* So muß ζ, B, ein . ölbrenner mit einer lennleistung von 8 t/h 01 bei einem Druck von 30 at im Reaktor einen Durchsatz, des sauerstoffhaltigen Gases von 8000 SfarVhhaben, wenn die Temperatur des sauerstoffhaltigen Gases 120 0C beträgt« Unter diesen Bedingungen wird das Betriebsvolumen des sauerstoffhaltig gen Gases rund 380 ni'/h und die Geschwindigkeit in der Düse beträgt rund 150 m/s. Der Start muß bei einem solchen Brenner bei einem Druck von 1 at im Reaktor bei einem 01-durchsatz von,1,6 t/h (20 % der Nennleistung) und einem Sauerstoffdurchsatz von 1600'Uhr/h erfolgen. Dabei beträgt das Betriebsvolumen des sauerstoffhaltigen Gases rund 2300 irr/h. Die Geschwindigkeit des sauerstoffhaltigen Gases in der Düse liegt bei .Schallgeschwindigkeit und es treten wesentliche Druckverluste in der Düse auf, weil das Betriebsvolumen des sauerstoffhaltigen Gases unter diesen Bedingungen das Betriebsvolumen dieses Gases unter liennbe last ung urn mehr als das sechsfache überschreitet, Sine Inbetriebnahme bei solchen Geschwindigkeiten des Oxydationsmittels und noch dazu in einem Apparat mit kalten Wänden ist praktisch unmöglich. Für ein- zuverlässiges Starten des ölbrenners unter solchen Bedingungen ist eine Erweiterung des Regelungsbereiches des Brenners erforderlich. .
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist, einen Ölbrenner konstruktiv so zu gestalten, daß damit die Nachteile der bekannten technischen Lösungen überwunden .werden»
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen ölbrenner zu entwickeln, der einen erweiterten Betriebsregelungsbereich besitzt.
Erfindungsgemäß wird in einem ölbrenner, der aus einem Gehäuse mit einem Stutzen für die Zuführung.des Zerstaubungstnediums und mit einer Düse für das Ausströmen des Zerstäubungsmediums, einem.ölrohr mit einem Stutzen für die Zuführung des Öles, das aus einem zylindrischen Hauptabschnitt und einem zylindrischen Ausgangsabschnitt besteht·, die durch einen Konfusor verbunden sind, und einem innerhalb des Ölrohres liegenden und konzentrisch zu ihm angeordneten Zentralrohr mit einem schraubenförmigen Wirbelkörper im unteren Teil, besteht, auf der Innenwand des Hauptabschnittes des ölrohres zwischen dem Stutzen für die Zuführung des öles und dem Konfusor eine Leiteinrichtung installiert, die in der Form eines Venturirohres ; ausgeführt ist, und der schraubenförmige Wirbelkörper wird in das Zentralrohr eingebaut und mit einer zentralen Öffnung versehen, wobei die untere Stirnseite des Zentralrohres über dem Eintrittsquerschnitt des Konfusors und unterhalb der Einziehung des Venturirohres angeordnet ist« Dabei ist der Durchmesser der Düse für das Ausströmen des Zerstäubungsmediums gleicht
0,5 ♦ D - d ^ 1,0 . D
worin: · . /
D - Durchmesser des zylindrischen Abschnittes des Ölrohres
und zwischen dem Gehäuse und dem Ölrohr ist ein schraubenförmiger Wirbelkörper angeordnet.
Ausführungsbeispiele
Der Ölbrenner bestellt aus dem Gehäuse 1 mit dem Stutzen 2 für. die Zuführung des Zerstäubungsmediums und mit der Düse 3, aus dem Ölrohr-4 mit dem Stutzen für die Zuführung des Öles 5 und dem Zentralrohr 6 für die:Zuführung des Zerstäubungsmediums. Das ölrohr 4 besteht aus dem zylindrischen Hauptabschnitt : T und dem zylindrischen Ausgangsabschnitt 8, die durch den Konfusor 9 verbunden sind, Im unteren Teil des Zentralrohresβ ist der schraubenförmige Wirbelkörper TO mit der Zentralöffnung 11 angeord
Im Ringraum zwischen dem ölrohr 4 und dem Zentralrohr 6 ist oberhalb des Konfusors 9 die Leiteinrichtung 12 angeordnet, die in 5OrSi eines Venturirohres ausgeführt ist. Im Ringraum zwischen dem Gehäuse 1 und dem ölrohr 4 ist am unteren Ende, der Wirbelkörper 13 für die Zerstäubung angeordnet. , . :
.Der Brenner, arbeit et auf fοIgende.Art und Weise, Das Ölgelangt durch den Stutzen 5 in den Hauptabschnitt 7 des Ölrohres.. 4 und weiter zum Tenturirohr 12, In Abhängigkeit von der Höhe des Öldurchsatzes erfolgt die weitere Bewegung des Öles durch die Ölführung unterschiedlich. Bei geringen Öldurchsätzen (kleiner 20 % der Nennleistung) gelangt das Öl mit einer unvollständigen Bedeckung des Querschnittes durch den Hauptabschnitt des Ölrohres 7. Im Venturirohr 12 erfolgt ein Anlegen des ölstromes an das Zentralrohr 6, Danach wird das Ql zur Stirnseite des Zentralrohres gelangen. Sin Teil des Zerstäubungsmediums wird durch das Zentralrohr 6 zum schraubenförmigen Wirbelkörper 10 geführt. Die vermrbe It en Strahlen des Zerstäubungsmediuais schleudern den Olstrom zur Wand des Ölrohres 4 hin. Dabei wird auf der Innenwand.des Ölrohres 4 ein gleichmäßiger, sich drehender Ölfilm geschaffen,.
der sich durch den Konfusor 9 bewegt und durch den Ausgangsabschnitt 8 weiter in den Reaktionsraum geht. Die
zentrale öffnung des Wirbelkörpers 10 dient der Beseitigung einer Zone von Rückströmungen in den sich drehenden Strom des Zerstäubungsmediums. Der Strom ,des Zerstaubungsrnediums nimmt den zentralen Teil des Durchgangsquerschnittes des zylindrischen Ausgangsabschnittes 8 des Ölrohres 4 ein und bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit, was den stabilen Ölfilm aufrecht erhält.
Eei großen Ö!durchsätzen geht das Öl über den vollen Querschnitt des zylindrischen Hauptabschnittes 7 des Ölrohres 4 hindurch. Dabei sorgt das auf diesem Abschnitt, eingebaute Venturirohr 12 für einen sehr geringen Widerstand gegen den Durchtritt des Öles» In den durch den zylindrischen Hauptabschnitt 7 des Ölrohres 4 hindurchgehenden Ölstrom wird der sich drehende Zerstäubungsmittelstrom eingeführt. Dabei bildet sich im Konfusor 9 und im zylindrischen Ausgangsabschnitt 8 des Ölrohres 4 eine Gas-Plüssigkeits-Emulsion, die aus dem Ausgangsabschnitt des Ölrohres in den Reaktionsraum ausströmt.
Weiterhin wird die Gas-Flüssigkeits-Emulsion, die man- bei hohen Durchsätzen erhält, oder der Ölfilm, den man bei geringen Durchsätzen erhält, der Einwirkung des kräftigen Strahles des Hauptteiles des Zerstäubungsmediums unterworfen, das durch den Stutzen 2 in den.Ringraum zwischen dem Gehäuse 1 und dem Ölrohr 4 gelangt, durch die Nuten, des Wirbelkörpers 13 hindurchgeht und aus der Düse ausströmt. Auf der Grundlage von Versuchsergebnissen wurde festgestellt, daß auf den Betriebsregelungsbereich des Brenners das Verhältnis des Durchmessers des Ausgangsabschnittes des Ölrohres D und des Durchmessers der Düse für das Ausströmen des Zerstäubungsmediums d einen Einfluß hat. Bei einem Durchmesser der Düse d, der größer ist als der Durchmesser des Austrittsabschnittes des ölrohres D, geht ein wesentlicher Teil des Zerstäubungsmediums nicht in Wechselwirkung mit dem Ölstrom, der vorbeiläuft. Das schränkt den Regelungsbereich des Brenners ein. Bei einem Durchmesser der Düse, der kleiner als.0,5
des Durchmessers des zylindrischen Ausgangsabschnittes des ölrohres ist, stellt man beim Betrieb des Brenners Pulsation und Abreißen der Plamme· fest.
Die nachfolgend angeführten Beispiele veranschaulichen den Betrieb des vorgeschlagenen Brenners:
Durchmesser des Ausgangsabschnittes des Ölrohres: 20 mm Durchmesser der Düse: 18 mm Öldurchsats: 8000 kg/h (Nennleistung.)'. Zerstäubungsmediumdurchsatz (Dampf). über das Zentralrohr: TOO Im3Zh
Zerstäubungsmediumdurchsatz (Dampf) zwischen Gehäuse und Ölrohr: 3500 iferVh Betriebsdruck im Reaktionsraum: 30 ata,
Im Ergebnis der Wechselwirkung des Ölstromes mit den Strömen des Zerstäubungsmediums bildet sich im Konfusor 9 und im Ausgangsabschnitt 7 des Ölrohres 4 eine Dampf-öl-Emulsion, Die Ausströmgeschwindigkeit dieser Emulsion aus dem Ölrohr beträgt rund 13m/s, Das Dampfvolumen beträgt in. dieser Emulsion 43 Vol,-% und das ölvolumen 57 VoI,-%. Die Geschwindigkeit des Zerstäubungsmediums in der Düse beträgt dabei rund 240.m/s» Die dabei erhaltene Dampf-01-Emulsion vtird leicht durch Dampf zerstäubt,
Der Ölbrenner hat die gleiche geometrische Charakteristik wie'im Beispiel 1,
Der Öldurchsatζ beträgt 1,6 t/h (20 % der Nennleistung) Zerstäubungsmediumdurchsatz (Dampf) über das Zentralrohr: 100 JTm3Zh
Zerstäubungsmediumdurchsatz (Dampf) zwischen dem Gehäuse und dem ölrohr: 700 Mm3Zh Betriebsdruck im Reaktionsraum: 6 ata.
Der aus den Hüten des Wirbelkorρers 10 ausströmende Dampf wirft den Ölstrom an die Wand 7 des ölrohres 4..Auf den Wänden des Konfusors 9 und des Ausgangsabschnittes 8 des ölrohres 4 bildet sich ein Ölfilm aus, dessen Dicke ca. 1. mm und dessen mittlere Geschwindigkeit ca, 7 m/s beträgt» Die Geschwindigkeit des Dampfes beträgt auf dem Ausgangsabschnitt des ölrohres 4 rund 30 m/s. Die Geschwindigkeit des .Zerstäubungsmediums am Ausgang aus der Zerstäuberdüse beträgt rund 240 m/s.
Der ölbrenner hat die gleichen geometrischen Charakterist ika wie in den Beispielen 1 und 2. '
Der öld.urchsatz beträgt SO kg/h (1 % der Nennleistung) Zerstäubungsmediumdurchsatz (Dampf) über das Zentralrohr: 100 Έπ?/h . Zerstäubungsmediumdurchsatz (Dampf) im Raum zwischen dem Gehäuse und dem ölrohr: 100 ISw?/h Betriebsdruck im Reaktionsraurn: 1 ata.
Durch die Wechselwirkung des Zerstäubungsmediums (Dampf), das aus den Unten des Wirbelkörpers 11 ausströmt, und des Ölströmes bildet sich ein dünner laminarer Ölfilm mit einer Dicke von ca. 0,35 mm. Ss ist;erforderlich anzumerken, daß dabei die Dicke des Ölfilmes mit der Rauhigkeit der Oberflächen τοπ Rohren vergleichbar wird, die für den Transport von Öl und Erdöl bestimmt sind. Deshalb ist unabhängig von der Geschwindigkeit des nebenhergehenden Stromes des Zerstäubungsmediums innerhalb des Ölrohres das Strömungsregime des Filmes laminar und die mittlere Geschwindigkeit des Filmes beträgt ca, 1 m/s» Die Geschwindigkeit des Dampfes liegt im zylindrischen Ausgangsabschni des Ölrohres bei 150 m/s. Die Geschwindigkeit des Zerstäubungsmediums in der Düse wird, durch das Yolumen der beiden Ströme bestimmt und beträgt rund 300 m/s, was eine gute Zerstäubung gewährleistet.
Dieses .Regime wird in den angegebenen Fällen ein Grenzregirne sein, weil bei geringen öldurchsatsen die Dicke des sich bildenden. Filmes kleiner wird als die Rauhigkeiten der Oberfläche des zylindrischen Ausg&ngsabschnittes des Ölrohres. Damit beträgt, wie aus den angeführten Beispielen ersichtlich ist, der Regelungsbereich des ölbrenners % bis 1 %. Der. vorgeschlagene'· ölbrenner 'gestattet-es den Betriebsregelungsbereich des Ölbrenners deshalb auf % bis 100 % der ilenniast zu-erweitern, weil
1. auf der Innenwand des Hauptabschnittes des Ölrohres zwischen dem Stutzen für die Zuführung des Öles und dem Konfusor eine Leiteinrichtung in Form eines Venturirohr es. eingebaut ist, die den ölstrom bei geringen 01-durchsätzen (1 bis 20 %) um das Zentralrohr konzentriert, und sich dadurch die Wechselwirkung des Ölstromes mit dem Strom des Wirbeldampfes verbessert, der aus dem Zentralrohr ausströmt, und sich damit der Regelungsbereich des: Brenners erweitert;
2» ein schraubenförmiger Wirbelkörper innerhalb des Zentralrohres eingebaut ist und mit einer zentralen öffnung ausgeführt ist, wobei das untere Ende des .Zentralrohres sich oberhalb des Eintrittsquerschnittes des Konfusors und unterhalb der Einziehung des Venturirohres befindet und durch das Zentralrohr ein Zerstäubungsmedium zugeführt wird» Dabei erreicht man eine wesentliche Erweiterung des Betriebsregelungsbereiches , des .Brenners durch Schaffung eines gleichmäßigen, ringförmigen Filmes am zylindrischen Ausgangsabschnitt des Ölrohres; f ' .· ·.' '
3. der Durchmesser der Düse für das Zerstäubungsmedium sich im Bereich von 0,5 , D- d - D befindet, worin D-der Durchmesser des zylindrischen Ausgangsabschnittes des Ölrohres ist, und sich zwischen dem Gehäuse und dem ölrohr ein schraubenförmiger Wirbelkörper für das Zerstäubungsmedium befindet. :Dadurch erreicht man ebenfalls eine Erweiterung des Regelungsbereiches durch Ver-
"besserung der Wechselwirkung zwischen Dampf und Öl. Der vorgeschlagene Brenner hat einen breiten Regeiungsbereich von 100 % bis 1 % und gestattet es, eine zuverlässige-Inbetriebnahme eines Apparates bei einem Druck von 1 at zu realisieren, der bei. Hennlast unter einem Druck von 30 at betrieben wird. Dabei vereinfachen sich der Inbetriebnahmevorgang des Apparates und das Anheben des Druckes wesentlich. Die geringen Durchsatze an Brennstoff und Oxydationsmittel, die der Brenner bei der Inbetriebnahme . gestattet , senken wesentlich 'den Druckstoß beim Zünden,
In der UdSSR wurden'in.Kessein des Hovorjasansker Kraftwerkes ölbrenner vom Typ PICPS installiert, die als Bezugsobjekt verwendet wurden» Die Nennleistung der Brenner beträgt 3 t/h. Der PMPS-Ölbrenner, der aus einem Gehäuse mit Zerstäubungsmediumzuführung und Düse für das Ausströmen des Zerstäubungsmediums, einem Ölrohr mit QIzuführung, einem Verteiler und einer Gldüse besteht, hat .den wesentlichen Machteil, daß bei geringen Qldurchsätzen (kleiner 20 % der Nennleistung), wenn das Öl durch das ölrohr mit unvollständigem Ausfüllen des Querschnittes des Ölrohres fließt, nicht alle Nuten des Verteilers mit öl gefüllt werden. Das öl tritt dann, aus der Qldüse ungleichmäßig aus und bei Wechselwirkung des Öles mit dem Zerstäubungsmedium bilden sich Flocken, was zu Pulsationen und zum Abreißen der Flamme führt. Die vorgeschlagene Konstruktion, eines ölbrenners gestattet es, den vorgenannten Fehler zu beseitigen, .
Claims (2)
1. Ölbrenner, bestehend aus einem Gehäuse mit einem Stutzen für die Zuführung des Zerstäubungsmediums und mit einer Düse für das Ausströmen des Zerstäubungsmediums, einem Ölrohr mit einem Stutzen für die Zuführung des Gles, das sich aus einem zylindrischen Hauptteil und einem zylindrischen Ausgangsteil zusammensetzt, die durch einen Konfusor verbunden sind, einem innerhalb des ölrohres und .achsgleich mit dem Olrohr liegenden Zentralrohr·,-mit einem schraubenförmigen. Wirbelkörper im unteren Teil, dadurch gekennzeichnet,· daß'.zur Erweiterung des Betriebsregelungsbereiches des Brenners auf der Innenwand des Hauptabschnittes des ölrohres zwischen dem Stutzen für die Zuführung des Öles und dem Konfusor eine Leiteinrichtung besteht, die in Form eines Yenturirohres^ ausgeführt ist, und ein schraubenförmiger Wirbelkörper, der mit einer zentralen öffnung versehen ist, in das Zentralrohr eingebaut ist, wobeidie untere Stirnseite des. Zentralrohres oberhalb des Eintrittsquerschnittes des -Konfusors und. unterhalb der.Einziehung des Venturirohres: angeordnet ist,
2, ölbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dai3 der Durchmesser der Düse für das Ausströmen des Zerstäubungsmediums gleich 0,5 ♦ D - d - 1,0 . D ist, worin D der Durchmesser des zylindrischen Austrittsabschnittes des Ölrohres ist, und zwischen dem Gehäuse und dem ölrohr ein schraubenförraiger Wirbelkörper angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25060283A DD214911A1 (de) | 1983-05-04 | 1983-05-04 | Oelbrenner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25060283A DD214911A1 (de) | 1983-05-04 | 1983-05-04 | Oelbrenner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD214911A1 true DD214911A1 (de) | 1984-10-24 |
Family
ID=5547069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD25060283A DD214911A1 (de) | 1983-05-04 | 1983-05-04 | Oelbrenner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD214911A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007021927A1 (de) | 2007-05-10 | 2008-11-20 | Siemens Ag | Ölvergasungsbrenner für aschefreien Flüssigbrennstoff |
| DE102007021926A1 (de) | 2007-05-10 | 2008-11-20 | Siemens Ag | Öl-/Slurrybrenner mit Injektionszerstäubung |
| DE102010047895B4 (de) * | 2010-10-11 | 2014-01-30 | Outotec Oyj | Verfahren zur Verbrennung einer Flüssigkeit |
-
1983
- 1983-05-04 DD DD25060283A patent/DD214911A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007021927A1 (de) | 2007-05-10 | 2008-11-20 | Siemens Ag | Ölvergasungsbrenner für aschefreien Flüssigbrennstoff |
| DE102007021926A1 (de) | 2007-05-10 | 2008-11-20 | Siemens Ag | Öl-/Slurrybrenner mit Injektionszerstäubung |
| DE102010047895B4 (de) * | 2010-10-11 | 2014-01-30 | Outotec Oyj | Verfahren zur Verbrennung einer Flüssigkeit |
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Legal Events
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