DD215249A1 - Siebvorrichtung zur grobreinigung oelhaltiger abprodukte - Google Patents

Siebvorrichtung zur grobreinigung oelhaltiger abprodukte Download PDF

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DD215249A1
DD215249A1 DD25165883A DD25165883A DD215249A1 DD 215249 A1 DD215249 A1 DD 215249A1 DD 25165883 A DD25165883 A DD 25165883A DD 25165883 A DD25165883 A DD 25165883A DD 215249 A1 DD215249 A1 DD 215249A1
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DD
German Democratic Republic
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sieve
cleaning
waste products
screening device
oil
Prior art date
Application number
DD25165883A
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English (en)
Inventor
Karl Gonschior
Peter Baasner
Heinz Boehm
Original Assignee
Ingenieurbetrieb Fuer Anlagen
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Siebvorrichtung zur Grobreinigung oelhaltiger Abprodukte in Einrichtungen bzw. Anlagen zur umfassenden energetischen Nutzung derartiger anderweitig nicht mehr verwendbarer Abprodukte. Das Ziel der Erfindung und ihre Aufgabe ist es, fuer derartige siebschwierige Ausgangsmaterialien eine geeignete Siebvorrichtung zu schaffen, die eine exakte und problemlose Trennung der fluessigen Bestandteile von den Feststoffbestandteilen ermoeglicht. Diese Aufgabe wird geloest, indem ein als flacher Behaelter ausgebildetes, motorisch angetriebenes Drehsieb zur Trennung der Faktionen im Anschluss an den Aufgabekasten mit einer Feststoffauflaufschraege mit Auslauf, einer walzenartigen Siebreinigungsbuerste und einer pneumatisch beauflagten Siebreinigungsduesenleiste ausgeruestet wurde.

Description

_ 1 _ Anwendungsgebiet 4er Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Siebvorrichtung zur Grobroinigung ölhaltiger Abprodukte in Einrichtungen bzw.' Anlagen zur umfassenden energetischen Nutzung der-
artiger anderweitig nicht mehr verwendbarer Abprodukte.' Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Grobreinigung ölhaltiger Abprodukte, bestehend aus verunreinigten Havarieflüssigkeiten, Tankrückständen, aufrahmenden Flüssigkeiten aus Leichtflüssigkeitsabsoheidern, Abfallölen, Separations-, und Filtrationsrückständen, Altfetten, Spaltölen uV a.' m.', in denen grobe Feststoffe, wie ζ V B.' Metallteile, Mineralien, Putzwolle, Fetteimer und —büchsen aus Pappe u,' ä. enthalten sind, erfolgt bisher in der Praxis auf einem rechteckigen als Kasten ausgebildeten Sieb." Die aufgegebenen Abprodukte werden dabei mit Hilfe von Kratzern manuell durch Hin— und Herbewegen über den Siebboden geschoben, bis die flüssigen und pastösen Bestandteile abgelaufen sind".' Anschließend werden die festen Bestandteile mit Schippen vom Siebboden entfernt. Eine neuere Variante besvteht darin, daß die manuelle Tätigkeit des Durchstreichens der flüssigen und pastösen Bestandteile sowie das Entfernen der Feststoffe von Hand dtirch eine mechanische Einrichtung abgelöst wurde.' Mit Hilfe eines beiderseits angeordneten Kettentriebes wird ein Abstreifer über den Siebboden gezogen.' ¥ährend der Vorwärtsbewegung streicht eine elastische Lasche die Feststoffe durch den Siebboden.' Beim Rückwärtsgang klappt der Abstreifer hoch.' Die am Ende des Siebes zusammengeschobenen Feststoffe können manuell entfernt werden,' Diese Lösungen haben sich jedoch während des Betriebes
- . . - 2 - . .
nicht bewährt, da sie eine Reihe von Nachteilen aufweisen. Als erster Nachteil ist der unzureichende Siebvorgang beim Trennen des vorliegenden siebschwierigen Materials zu nennen.' Hinzu kommt das Problem des Verstopfens des Siebbodens sowie der hohe manuelle Aufwand.'
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Siebvorrichttuig zu schaffen, mit der vorzugsweise so siebschwierige1 Ausgangsmaterialien, wie ölhaltige Abprodukte, in ihren Bestandteilen grober Feststoff und Flüssiganteile getrennt werden können.' Zusätzliche manuelle Tätigkeit zur Durchführung des Siebvorganges ist wei'tgehendst zu vermeiden'.' Die Arbeits- und Lebensbedingungen des Bedienungspersonals sind zu verbessern.'
t .' '
' '' / Darlegung des Wesens der Erfindung
Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird.'
Es ist Aufgabe der Erfindung, die Siebeinrichtung'zur Grobreinigung ölhaltiger Abprodukte so zu gestalten, daß nach dem Aufgeben dieser verunreinigten Abprodukte die Abtrennung und der Austrag der Feststoffbestandteile selbsttätig erfolgt und die nicht selbständig durch das Sieb laufenden pastösen oder.ähnlichen . . Massen bzw,' Bestandteile zwangsweise durch den Siebboden gedrückt werden.' Gleichzeitig soll eine kontinuierliche. Reinigung des Siebbodens erfolgen.
- 3 " Merkmale der
Erfindungs gemäß wird diese Aufgab© gelöst, indem ein motorisch angetriebenes Drehsieb, welches als flacher Behälter ausgebildet ist, mit weiteren funktionell zusammenwirkenden Elementen zu einer Siebeinrichtung zusammengefügt wirdV Oberhalb des Siebes ist einem Kreisausschnitt von annähernd dem vierten Teil der Kreisfläche des Siebbodens überdeckend bis fast auf den Siebboden reichend, ein Aufgabekasten angeordnet.' Im Anschluß an den Aufgabekasten befindet sich eine Feststoffauflaufschräge, die zu einem Feststoffaustrag führt,1 Der Auf lauf schräge nachgeordnet befindet sich eine radial über dem Siebboden verlaufende und durch diesen hindurchreichende walzenartige Siebreinigungsbürste'.' Einen Sektor weiter ist eine druckluft beauflagte Siebreinigungsdüsenleiste angeordnetV Der Siebbehälter ist mit einem Spurzapfen versehen auf Lauf™ rollen gelagert',' Der Antrieb erfolgt über Kettenrad und Kette',' Unterhalb des Siebbodens ist eine Auffangwanne mit Abflußöffnungen angeordnet,'
Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Lösung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden,'* Die zugehörigen Zeichnungen zeigent
FigV 1 die Draufsieht der Siebvorrichtung FigV 2 den Schnitt nach FigV 1
Ein kreisförmiger flacher Behälter 1, welcher über eine am Außenmantel befestigte Rollenkette und einem mit einem Kettenrad versehenen Antrieb 2 bewegt wird,
besitzt einen ebenfalls kreisförmigen flachen Siebboden 8 aus geeignetem Siebgewebe'.' Vorteilhaft ein Viertel der Kreisfläche des Siebbodens 8 überdeckend ist oberhalb des Behälters 1 und in diesen bis kurz über den Siebboden 8 hineinragend ein Aufgabekasten angeordnet'.' An den Aufgabe käst en 3 schließt sich in Drehrichtung gesehen eine Feststoffauflaufschräge k mit einer Steigung von caV-15. vom Siebboden aufsteigend an, welche in einem Peststoffaustrag 5 mündet.' Dem Aufgabekasten 3 und der Feststoffauflaufschräge k nachgeordnet ist über dem Siebboden 8 radial eine walzenartige Siebreinigungsbürste 6 vorgesehen, welche durch den Siebboden 8 hindurchgreift.1 Danach folgt als weiteres Element einen Sektor versetzt eine druckluftbeauflagte Siebreinigungsdüsen— leiste 7V Unterhalb des Behälters 1 befindet sich eine Auffangwanne 9 mit einem Abfluß 10»' Die gesamte Siebvorrichtung ist in einer Unters tut zxuigskonstruk— tion eingehangenV Die Arbeitsiieise der Siebvorrichtung zur Grobx-einigung ölhaltiger Abprodukte ist folgenden Ausführungen zu entnehmen*
Mit Hilfe des Antriebs 2 wird der mit dem Siebboden versehene Behälter 1 in Betrieb gesetzt,' Nun werden aus Fässern, Containern oder Karren mit Feststoffen verunreinigtes Altöl oder andere ölhaltige Abprodukte in den Aufgabekasten 3 aufgegeben.' Die flüssigen - Bestandteile sickern durch den Siebboden 8.' Infolge der Drehbewegung der Siebvorrichtung werden die im Aufgabematerial enthaltenen Feststoffe auf die Feststoffauf lauf schräge k geschoben.' Noch enthaltene Flüssiganteile können weiterhin heraussickern und auf den Siebboden 8 zurücklaufen." Die Feststoffe gelangen schubweise zum Feststoffaustrag 5 unter dem ein Sammelbehälter oder eine Karre steht.
Zur Reinigung des Siebbodens 8 greift die Siobreinigungsbürste 6 mit ihren Borsten durch, das Siebgewebe, ao daß sie sich zwangsweise mitdreht und drückt die noch auf dein Siebboden 8 vorhandenen kleineren Feststoffe hindurch,1 Mit Hilfe der pneumatisch beauflagten Siebreinigungsdüsenleiste 7 werden weitere. Feststoffrückstände und noch am Siebboden 8 anhaftende flüssige und pas to" se Anteile durch diesen hindurchgeblasenV'Die in der Auffangwanne 9 gesammelten Flüssiganteile werden einer Feinreinigung zugeführt.' Zur Optimierung des Siebvorgangs sind sowohl die Feststoffauflauf schräge k als auch die Siebreinigung,^ bürste 6 und die Siebreinigungsdüsenleiste 7 höhenverstellbar.' Um den Vorgang des Rücklaufs der restlichen Flüssiganteile aus den Feststoffenxauf der Feststoffauflaufschräge zu beschleunigen, ist diese beheizbar ausgeführt".'

Claims (2)

  1. - 6 Erf indungs anspruch©;
    ," Siebvorrichtung zur Grobreinigung ölhaltiger Abprodukte dadurch gekennzeichnet, daß ein als
    relativ flacher Behälter (i) ausgebildetes Drehsieb eine in Drehrichtung unmittelbar nach einem Aufgabekasten (3) angeordnete geringfügig über
    dem Siebboden (8) beginnende Feststoffauflaufschräge (h) mit einem Fest stoff aus trag "(5 ) besitzt und dieser Feststoffauflaufschräge (k)
    nachgeordnet radial über dem Siebboden (8) verlaufend eine walzenartige mitdrehende Siebreini— gungsbürste (6) und eine Siebreinigungsdüsenleiste (7) vorhanden sind.'
  2. 2.' Siebvorrichtung zur Grobreinigung ölhaltiger Abprodukte nach Punkt 1 dadurch geknnzeichnet, daß die Einzelelemente, wie Feststoffauflaufschräge
    (^), Siebreiadgungsbürste (6) und Siebreinigungsdüsenleiste (7) durch geeignete Büttel alle oder einzelne jeweils höhenverstellbar ausgeführt sind.'
    3V Siebvorrichtung zur Grobreinigung ölhaltiger Ab~ produkte nach den Punkten 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Feststoffauflaufschräge (h)
    beheizbar ausgeführt istV
    Hierzu 1 Soite Zeichnungen
DD25165883A 1983-06-02 1983-06-02 Siebvorrichtung zur grobreinigung oelhaltiger abprodukte DD215249A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10012766A1 (de) * 2000-03-16 2001-09-20 Deere & Co Reinigungseinrichtung eines Siebs

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10012766A1 (de) * 2000-03-16 2001-09-20 Deere & Co Reinigungseinrichtung eines Siebs
DE10012766B4 (de) * 2000-03-16 2009-08-20 Deere & Company, Moline Reinigungseinrichtung für ein Sieb und Fahrzeug mit Reinigungseinrichtung

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