DD215407A1 - Ringfoermige linsenfassung fuer optische systeme hoher leistung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft Varianten einer ringfoermigen Fassung fuer optische Systeme hoher Leistung. Sie findet Anwendung bei der Fertigung von Fotoobjektiven zum Beispiel fuer die Reprographie und hat zum Ziel, durch den Einsatz von Leichtmetall fuer Halterung und Objektivstutzen einen wesentlichen oekonomischen Effekt zu erzielen.Als Fertigungsverfahren wird Justierdrehen angewendet.Bei den erfindungsgemaessen Fassungen werden in einen Objektivstutzen die einzelnen optischen Bauelemente entweder einzeln in einen von drei Praezisionsrunddraehten gebildeten Innendurchmesser des Stutzen eingepasst,die Fassungen in einen durchgehenden Gewindering eingepasst oder direkt in einen halbkreisfoermig ausgesparten Objektivstutzen eingepasst und mit einer gemeinsamen Druckleiste durch Schrauben fixiert.
Description
Titel der Erfindung ·
Ringförmige Linsenfassung für optische Systeme hoher Leistung
Die Erfindung betrifft eine Passung für optische Systeme . hoher Leistung, wie sie zum Beispiel in Hochleistungsobjektiven zur Reprographie zur Anwendung kommt und mittels Justierdrehen hergestellt wird.
.Charakteristik der bekannten technischen Lösungen > Optische Systeme mit sehr hoher Leistung dürfen nur minimale Zentrierfehler aufweisen. Deshalb werden für solche Systeme die Fassungen der einzelnen optischen Bauelemente durch Justierdrehen hergestellt. Unter optischen Bauele-' menten sind sowohl Einzellinsen als auch durch Ansprengen oder Kleben gefügte Linsengruppen zu verstehen.
Zum Justierdrehen wird die Linse nach den Linsenflächen ausgerichtet und das Bauteil in diesem Zustand durch Justierdrehen spanend bearbeitet. Das muß in trockenem Zustand erfolgen. Dazu ist als Werkstoff Messing geeignet.
Um beim Passen und Montieren der gefaßten Bauteile ein Pestklemmen im Objektivzylinder zu vermeiden, wird für diesen Messing oder Stahl verwendet.
Die Erzeugnisse werden sehr schwer und unhandlich, die Ökonomie wird ungünstig.
Im WP 140 088 wird eine Passungsvariante beschrieben, die insbesondere .Leistungsverluste durch thermische Einflüsse minimiert. Danach können für Passungen Materialien verwendet werden, deren Ausdehnungskoeffizient dem des Glases nahekommt. '
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.-· ~ '<-" . .
Es wurde vorgeschlagen, Titan, Grau- oder Perlguß beziehungsweise Stahl einzusetzen. Um durch Justierdrehen die erforderliche Qualität einzustellen, werden auf die thermisch günstigen Passungsteile Ringe aus gut bearbeitbarem Material aufgebracht. Auch bei dieser Variante werden die Pertigerzeugnisse schwer und teuer.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, bei der Herstellung von Hochleistungsobjektiven das Gewicht des Endproduktes, den Arbeitsaufwand und die Selbstkosten zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung ,
Die Erfindung hat die Aufgabe, die Passungen der einzelnen optischen Bauelemente eines Aufnahmeobjektives so zu gestalten und im Objektivstutzen anzuordnen, daß ohne Einbuße
1.5 an optischer Leistung für den Stutzen Leichtmetall verwen- ' det werden kann. '
Die Aufgabe löst eine ringförmige Lins enfias sung für optische Systeme hoher Leistung erfindungsgemäß dadurch, daß für die Optikfassungen Leichtmetall vorgesehen ist, und diese Ringe in Justierdrehringe eingeschraubt und zum Beispiel verklebt werden.
Eine besonders günstige Anordnung ergibt sich, wenn die zum Justierdrehen vorgesehenen Ringe innen durchgängig mit Gewinde versehen werden und dadurch sowohl die Leichtmetall- fassung mit der Linse als auch das gesamte Bauteil in eine SpezialVorrichtung zum Justierdrehen aufgenommen werden kann.
Durch Anwendung von Ringen gestufter Längen kann kombinationsbedingten Längenänderungen Rechnung getragen werden.
Da für den Objektivstutzen auch Leichtmetall vorgesehen ist, muß direktes Fügen vermieden werden. Es ist vorgesehen, zwischen Rohrstutzen und Passungen im Winkel von je 120° in axialer Richtung drei Präzisionsrunddrähte aus Messing oder Stahl anzubringen.
Um Fertigungstoleranzen des, Leichtraetallobjektivstutzens zu kompensieren, können die Runddrähte gestufte Durchmesser aufweisen. Sie sind in ihrer Lage durch geeignete Mittel zu fixieren. Anstelle der Präzisionsrunddrähte können auch
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Pederbleehe Verwendung finden.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Zeichnung erläutert, ;„ .. . ' '.' ' ' ' .' :' /
Es zeigen: ,^
Pig. 1 eine schematische Schnittdarstellung eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen Passung von optischen Bauteilen /
Pig. 2 eine schematische Schnittdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen
Passung
- Pig» 3 eine schematische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispieles in der Draufsicht : In Pig. 1 ist eine Linse 1 in einer Leichtmetalifassung 2 gehaltert, die außen ein Passungsgewinde...2*aufweist. Dieses dient zur Aufnahme eines Justierdrehringes 3 mit dem Innengewinde 3' Der Ring ist durchgängig mit Gewinde versehen und er besteht wegen erforderlicher guter Bearbeitbarkeit zum Beispiel aus Messing. Eine gute Verbindung der Teile 2 und wird zweckmäßigerweise durch Klebung erreicht. Nur der Ring
muß die zum Justierdrehen notwendige Zugabe aufweisen. Der ,freie Teil 3" des Innengewindes dient zur Aufnahme zum Eindrehen der Linse beziehungsweise in einer Spezialvorrichtung zum Justierdrehen.
Der Außendurchraesser 3"'des Justierdrehringes 3 wird nicht direkt in den Objektivstutzen 4 eingepaßt. Im genutzten Teil des Innendurchmessers 4*werden im Winkel von Je 120° drei Präzisionsfunddrähte 5 aus Messing oder Stahl angeordnet, der von diesen Drähten gebildete Durchmesser wird zum Einpassen der gefaßten Bauteile genutzt. An Stelle der Drähte können auch stabile, elastische Folien oder Federbleche Verwendung finden.
Sin weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Pig.2· Eine Linse 1 wird mittels Leichtmetallfassung 2 gefaßt, die ein durch Justierdrehen erzeugtes Außengewinde 2'aufweist. In den Leichtraetallobjektivstutzen 4 wird ein durchgängiger Justierdrehring 3 mit Innengewinde 3'eingefügt, in den die Passungen 2 unter Einhaltung der erforderlichen Luftabstän-
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de zwischen den Linsen 1 eingeschraubt und geeignet fixiert werden. Dieser Ring kann aus Messing bestehen. In Fig. 3 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel darfestellt. Der Objektivstutzen 4 weist keinen gänzlich kreisförmigen Innendurchmesser, sondern in einem Teil seines inneren Umfange s eine der Fassung angepaßte kreisbogenförmige Form und im verbleibenden Teil des inneren Umfanges eine davon abweichende Form, auf. Die Lageorientierung der optischen Bauteile geschieht in der Weise, daß mittels Schrauben 6 die vorher exakt vorgefertigten Fassungen 2 in Richtung des halbkreisförmigen Objektiystutzenkörpers 4 gedrückt werden, wo sie geeignet fixiert werden. Zwischen Schrauben 6 und Fassungsteilen 2 kann als Druckunterlage eine gemeinsame Leiste 7 verwendet werden.
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Claims (3)
- &rfindungsanspruch 1^ '!.Ringförmige Passung für optische Systeme in Hochleistungsobjektiven, deren Objektivstutzen aus Leichtmetall bestehen, gekennzeichnet dadurch, daß das optische Bauelement in einer Passung aus Leichtmetall mit -Außengewinde, gehaltert, ist, daß sich diese Passung in einem durch Justierdrehen ' hergestellten Ring mit Innengewinde befindet, daß diese vereinigte Baugruppe in den Innendurchmesser des Objektiv·«- stutzens einpaßbar ausgebildet ist, undder Innendurchmesser des Objektivstutzens aus drei jeweils 120° ver setzten1 Präzisionsrunddrähten, Folien oder Federblechen gebildet wird.
- 2. Ringförmige Passung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Objektivstutzen innen einen durchgehenden Gewindering aufweist, daß in diesen Ring die Fassung der optischen Bauelemente einschraubbar und entsprechend dem optischen Regime fixierbar ist.
- 3. Ringförmige Passung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die gefaßten optischen Baugruppen direkt in einenObjektivstutzen eingepaßt sind, und der Objektivstutzen in einem Teil seines inneren Umfanges eine der Passung angepaßte Form und der verbleibende Teil des inneren Umfanges eine davon abweichende Form aufweist, daß im Bereich der abweichenden Form des inneren Umfanges desObjektivstutzens Schrauben zur Lagefixierung der optischen Baugruppen vorhanden sind, daß zur Druckunterlage für sämtliche Baugruppen eine gemeinsame Leiste vorgesehen isti Sb4190
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