DD215476A5 - Verschlussvorrichtung fuer die austragsoeffnung eines autoklaven - Google Patents

Verschlussvorrichtung fuer die austragsoeffnung eines autoklaven Download PDF

Info

Publication number
DD215476A5
DD215476A5 DD84260978A DD26097884A DD215476A5 DD 215476 A5 DD215476 A5 DD 215476A5 DD 84260978 A DD84260978 A DD 84260978A DD 26097884 A DD26097884 A DD 26097884A DD 215476 A5 DD215476 A5 DD 215476A5
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
lid
closure device
autoclave
opening
plates
Prior art date
Application number
DD84260978A
Other languages
English (en)
Inventor
Hildegard Schwarz
Johann Stadler
Original Assignee
Voest Alpine Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voest Alpine Ag filed Critical Voest Alpine Ag
Publication of DD215476A5 publication Critical patent/DD215476A5/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/03Pressure vessels, or vacuum vessels, having closure members or seals specially adapted therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T137/00Fluid handling
    • Y10T137/8593Systems
    • Y10T137/87917Flow path with serial valves and/or closures
    • Y10T137/87981Common actuator

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
  • Heating, Cooling, Or Curing Plastics Or The Like In General (AREA)

Abstract

Waehrend das Ziel der Erfindung in der Bereitstellung einer funktionssicheren und wirtschaftlich einsetzbaren Verschlussvorrichtung fuer die Auftragsoeffnung eines Autoklaven liegt, besteht die Aufgabe darin, bei verbesserter Abdichtung der Austragsoeffnung das Oeffnen des die Austragsoeffnung abschliessenden Deckels nach innen zu erleichtern. Bei einem mit Schuettgut befuellbaren Autoklaven, welcher unten eine durch einen Deckel verschliessbare Austragsoeffnung aufweist, ist der Deckel nach innen oeffenbar. Um zu verhindern, dass Schuettgut das Oeffnen des Deckels nach innen behindert, ist eine den Autoklavenquerschnitt abschliessende Abschlussvorrichtung vorgesehen, welche erst geoeffnet wird, nachdem der die Auftragsoeffnung abschliessende Deckel seine Oeffnungsbewegung begonnen hat. Die vorgeschaltete Abschlussvorrichtung weist nach unten schwenkbare Platten auf.

Description

AP B 01 J/260 978/0· 63 650-25
yerschlußvorrichtunci für die Austrapsöffnunci eines Autoklaven Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlußvorrichtung für die durch einen Deckel abschließbare Austragsöffnung eines mit stückigem oder körnigem Schüttgut befüllbaren Autoklaven. Solche Autoklaven werden beispielsweise für die Trocknung von Kohle bzw. Braunkohle mittels Dampf unter Druck verwendet. ,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei den bekannten Autoklaven dieser Art ist der die Austragöffnung verschließende Deckel nach außen offenbar» Pies hat den Nachteil, daß durch den Innendruck dar Deckel im "Ciffnungssinne beansprucht wird, wodurch die Dichthaltung schwierig ist. Bei der Füllöffnung des Autoklaven wurde bereits vorgeschlagen, den Deckel nach innen offenbar zu machen, so daß er durch den Innendruck an den Dichtungssitz der Füllöffnung angedrückt wird. Bei den bekannten Autoklaven für die Behandlung von stückigem Gut ist aber ein öffnen des die Austragsöffnung abschließenden Deckels nicht möglich, weil das stückige Gut auf dem Deckel lastet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer funktionssicheren und wirtschaftlich einsetzbaren Verschlußvorrichtung für die Austragsöffnung eines Autoklaven,
Darlegung des Wesens der "·.'_ · .... . /:". ' ;> ;.;
Der erfindxing liegt die Aufgabe zugrunde* bei verbesserter Abdichtung der Aüstragsöffnung das öffnen des die. Austrags-Öffnung abschließenden Deckels nach innen zu erleichtern.
Erfindungsgemäß wird die Aufgäbe dadurch gelöst» daß oberhalb des Deckels in Abstand von diesem eine den Querschnitt des Autoklaven abschließende» offenbare'» der Aüstragsöffhung vorgeschaltete Abschlußvorrichtung angeordnet ist» ,welche zwei um sich quer durch den lichtenAutoklavenquerschnitt erstreckende Achsen schwenkbare Platten aufweist* welche Platten in der Absehlußsteilung einen nach unten offenen Winkel miteinander einschließen, der in der Offenstellung der Abschlußvorrichtung verkleinert ist»und daß der Deckel nach innen in Richtung zu der Abschlußvorrichtung "offenbar ist und in der Schließstellung den Rand der Aüstragsöffnung übergreift» wobei die Öffnungsbewegung der Abschlußvorrichtung erst erfolgt* wenn der Deckel zumindest teilweise geöffnet ist. Durch die Abschlußvorrichtung wird der Raum oberhalb des die Aüstragsöf fnung abschließenden Deckels zumindest teilweise von dein stückigen Schüttgut freigehalten» so daß die DffnungsbewegUng des Deckels nach innen leicht ermöglicht wird. DadurchiΓ daß der Deckel nach innen öffnet und den Rand der Austragsöffnung übergreift, wird der Vorteil erreicht, daß durch den Innendruck im Autoklaven der Deckel in die Dichtstellung gedrückt wird. Es können daher Bauteile»welche den Deckel gegen den Innendruck in der Sehließstellung halten* entfallen,, Oe größer der Innendruck im Autoklaven ist und je größer daher die Dichtschwierigkeiten sind* desto stärker wird der Deckel gegen die Dichtung gepreßt. Dadurch» daß die Öffnungsbewegung der Abschlußvörrichtühg erst dann erfolgt» wenn der Deckel zumin-
dest teilweise geöffnet ist, ist die Gewähr geboten, daß die Dffnungsbewegunö des Deckels durch das Schüttgut nicht behindert wird» Dadurch, daß die Platten in der Abschlußstellung einen nach unten offenen Winkel einschließen, der sich beim öffnen verkleinert, und daher beim öffnen nach unten schwenken, wird die üffnungsbewegung der vorgeschalteten Abschlußvorrichtung durch das auf den Platten lastende Schüttgut nicht behindert, sondern erleichtert« Gemäß der Erfindung ist vorzugsweise der Antrieb der Abschlußvorrichtung mit dem Antrieb des Deckels zeitverzögert gekuppelt, so daß die Aufeinanderfolge der Öffnungsbewegungen automatisch bestimmt ist.
Gemäß der Erfindung verlaufen zweckmäßig die Achsen, um welche die Platten schwenkbar sind, ungefähr entlang eines Durchmessers des lichten Autoklavenquerschnittes, wobei die Platten halbelliptische Form aufweisen. In der Abschlußstellung liegen diese Platten dachartig schräg· Bei kreisförmigem lichtem Querschnitt des Autoklaven ergibt sich daher für die Platten die Form von halben Ellipsenflachen. Beim Öffnen werden die Platten nach unten zusammengeklappt, wobei die vorgeschaltete Abschlußvorrichtung den Durchtritt des Schüttgutes zur AustragsÖffnung freigibt.
Gemäß der Erfindung sind vorzugsweise an die Platten unterhalb derselben angeordnete Spreizstreben angelenkt. Durch diese Spreizstreben werden die Platten in die Abschlußstellung gebracht und dort entgegen dem Gewicht des auf den Platten lastenden Schüttgutes gehalten. Sobald den Spreizstreben ihre Abstützung entzogen wird* klappen die Platten
der vorgeschalteten Abschlußvorrichtung nach unten und geben den Durchtritt des Schüttgutes zur Austragsöffnung frei» | Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Spreizstreben an einer auf einer zentralen Stange angeordneten Muffe angelenkt» welche mit dem Deckel und mit einem Teil eines Schubkolbengetriebes verbunden 1st^ wobei die Muffe zwischen zw^i an der zentralen Stange in axialem Abstand voneinander festgelegten Anschlägen verschiebbar ist» von welchen der untere Anschlag nach einem vorbestimmten Öffnungsweg des Deckels an die Muffe anschlägturtd die plötzliche öffnung der vorgeschalteten Abschlußvorrichtung bewirkt» während der obere Anschlag das Schließen der vorgeschalteten Abschlußvorrichtung einleitet und die Schließstellung derselben bestimmt. Auf diese Weise wird erreic^ta daß die vorgeschaltete Abschlußvofrichtung *eutomatisch in richtiger Zeitfolge nach dem öffnen des Deckels geöffnet wird. Es müssen lediglich die Anschläge auf der zentralen Stange so eingestellt werden» daß der untere Anschlag erst zur Wirkung auf die Muffe gelangt, wenn der Deckel einen gewissen Öffnungsweg zurückgelegt hat oder sogar bereits geöffnet ist» wobei der obere Anschlag so eingestellt sein soll» daß er durch Anschlag an die Muffe diese in eine Stellung bringt» in welcher die vorgeschaltete Abschlußvorrichtung geschlossen ist, wenn der Deckel in seiner Schließlage liegt. . ' , . . ' ' "y..': . / - / '" . ' ··. ..
Gemäß der Erfindung ist die Anordnung vorzugsweise so getroffen» daß in der Abschlußstellung der Abschlußvorrichtung die Muffe durch den oberen Anschlag in eine Stellung gebracht ist» in welcher die Spreizstreben über die Streck-
lage hinaus nach unten durchgedrückt sind» und daß Muffe und Spreizstreben durch wenigstens einen mit einem am Autoklavenkörper festgelegten Teil verbundenen Anschlag gegen eine weitere Abwärtsbewegung abgestützt sind« Dadurch wird erreicht, daß die Spreizstreben durch die von den Platten ausgeübte Kraft in ihrer Stellung gehalten werden, in wel-, eher sie die Platten in der Abschlußstellung halten. Erst wenn der Deckel so weit geöffnet ist, daß der an der zentralen Stange angeordnete Anschlag die Muffe aufwärts drückt, gelangen die Spreizstreben über die Strecklage hinaus nach oben. Die durch die Platten auf die Spreizstreben ausgeübte Kraft wirkt nun so, daß die Spreizstreben zusammenklappen, und es wird dadurch bei entsprechend hoch angehobenem Deckel die vorgeschaltete Abschlußvorrichtung plötzlich geöffnet» Durch diese plötzliche Öffnung wird eine Beschädigung der Dichtflächen des Deckels durch das Schüttgut vermieden. Der Deckel befindet sich nun oberhalb des Bereiches, in welchen das Schüttgut herabfällt, und es wird somit auch vermieden, daß der Deckel durch das herabfallende Schüttgut belastet wird« ' . .' ' ' -' '· ' ' ;' .-. ' ·'
Die Abschlußvorrichtung kann gemäß der Erfindung Durchbrechungen für den Durchtritt von Dampf und gegebenenfalls von; kleineren Teilen des stückigen Gutes aufweisen. Bei einer Behandlung des Füllgutes mit Dampf wird durch die öffnungen, welche den Durchtritt des Dampfes gestatten, verhindert* daß die Abschlußvorrichtung durch den Dampf druckbelastet wird. Wenn die Öffnungen so groß sind, daß auch kleinere Teile des stückigen Gutes in den Raum unter der Abschlußvorrichtung gelangen können, kann der Raum zwischen der Abschlußvorrichtung und dem Deckel auch bei geschlossenem Dek-
k'el noch teilweise als Behandlungsraum ausgenützt werden, wobei allerdings die Durchtrittsöffnungen so klein bemessen sein roüssen, daß nicht zu viel stückiges Gut hindurchfällt, in welchem Pail die öffnung des Deckels behindert werden könnte.
Vorzugsweise ist gemäß der Erfindung unterhalb der vorgeschalteten Abschlußvorrichtung ein von Blechen, Roststäben oder dgl, gebildeter Einsatz vorgesehen, welcher sich von der Wandung des Autoklaven ausgehend konisch zur Austragsöf fnung verjüngt. Dadurch wird das Füllgut, sobal die vorgeschaltete Abschlußvorrichtung und auch der Deckel geöffnet ist, zur Austragsöffnung geleitet. Gemäß der Erfindung können auch rund um die Austragsöffnung Schutzbleche um ungefähr horizontale Achsen schwenkbar gelagert seih, welche sich unter Gewichts- oder Federbelastung bei geöffnetem Deckel an die Dichtflächen desselben anlegen und bei der Schließbewegung des Deckels von diesem nach außen verdrängt werden. Dadurch werden die Dichtflächen des zylindrischen Randes der Austragsöffnung geschützt und es wird vermieten, daß diese durch das austretende stückige Schüttgut beschädigt werden, \
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, daß das Schubkolbengetriebe gleichachsig mit der Austragsöffnung unterhalb derselben angeordnet ist und der Kolben des Schubkolbengetriebes von einem ortsfesten Rohr uijngeberi ist, welches mit einem am Deckel festgelegten Rohr teleskopartig zusammenwirkt, wobei der Kolben des Schubkolbengetriebes mit der zentralen Stange verbunden ist· Dadurch wird eine günstige Anordnung des Schubkolbengetriebes ermöglicht, bei welcher
da© Schubkolbengetriebe axial auf den Deckel und die Abschlußvorrichtung wirkt, wobei das Schubkolbengetriebe gegen Beschädigungen durch das ausgetragene Schüttgut gesichert ist." . . ' ','.. . : ·: · .
Au s f ührun ρs beis ρiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der zugehörigen Zeichnung zeigt:
\ ' ' ·. ·
Fig. l: das Austragsende des Autoklaven gemäß dem Schnitt I-I nach Fig, 3;
Fig. 2: eine Ansicht des Austragsendes des Autoklaven in Richtung des Pfeiles II der Fig, 1;
Fig, 3: den Schnitt III - III nach Fig, I;
Fig,·4: einen Querschnitt durch den Autoklaven mit den Spreizstreben, teilweise dargestellt;
Fig. 5: den Schnitt V - V nach Fig. 1, teilweise dargestellt ;
Fig, 6: den Schnitt VI -VI nach Fig, 5;
F'i.g# "/ jeweils einen Schnitt durch den Deckel und den bis 9: Rand der Austragsöffnung des Autoklaven mit
verschiedenen Au'sführungsformen der Dichtung,
Der Autoklav i weist am unteren Ende eine Austragsöffnung 2
auf« Auf den Rand 3 der Austragsöffnung 2 liegt ein Deckel 4 auf, welcher mit einer konischen Dichtfläche- 5 versehen und noch innen offenbar ist. Der vorgesehene Zylinder 6 eines Schubkolbengetriebes 7 ist von einem Teleskoprohr umgeben, wobei das Teleskop-Innenrohr 9 ortsfest angeordnet ist und das Teleskop-Außenrohr 8 mit dem Deckel 4 verbunden ist. An der Kolbenstange 10 des Schubkolbengetriebes 7 ist eine zentrale Stange 11 angelenkt» welche, mit dem Deckel 4 fest verbunden ist. An der Kolbenstange 10 des Schubkolbengetriebes 7 ist eine zentrale Stange 11 angelenkt» welche mit dem Deckel 4 fest verbunden ist.
Oberhalb des Deckels 4 ist eine von zwei ungefähr halbkreisförmigen Platten 12 gebildete Abschlußvorrichtung 13 angeordnet» Die beiden Platten 12 sind um im Autoklaven 1 ortsfest gelagerte Achsen 14 schwenkbar aneinander angelenkt. In der Fig. 1 sind diese Platten 12 in der Abschlußlage dargestellt« in welcher sie mit ihrem Rand en der Wand 15 des Autoklaven 1 anschließen« Im Raum 16 oberhalb der Abschlußvorrichtung 13 befindet sich das zu behandelnde Schüttgut, welches durch die Abschlüßvorrichiung 13 vom Raum 17 zwischen Deckel 4 und Abschlußvorrichtung 13 weitgehend ferngehalten wird. Die Platten 12 sind über Anlenkstellen 18 mit Spreizstreben 19 verbunden» deren andere Enden an eine Muffe 20 angelenkt sind. Die zentrale Stange 11 weist einen Anschlag 21 auf, welcher bei geschlossenem Deckel 4 am oberen Ende der Muffe 20 anliegt und diese in eine Stellung drückt, in welcher die Spreizstreben 19 die Platten 12 an die Wandung 15 andrücken. Wie in Figel dargestellt, sind die Spreizstreben 19 in dieser Stellung über
die Strecklage hinaus nach unten durchgedrückt» In dieser Stellung sind die Muffe 20,und die Spreizstreben 19 durch Anschläge 34 abgestützt, welche über Laschen 35 mit einem mit dem Autoklaven 1 fest verbundenen Teil« nämlich mit den Achsen 14, verbunden sind» Durch diese Anschläge 34 werden die Spreizstreben 19 in der nach unten durchgedrückten Stellung gehalten, in welcher sie durch das Gewicht der Platten 12 und der darauf lastenden Kohle blockiert sind» Wenn der Deckel 4 geöffnet wird, wird die mit ihm verbundene zentrale Stange 11 nach oben geschoben» Nach einem vorbestimmten Weg gelangt ein an der Stange 11 festgelegter Anschlag 22 zum Angriff an den unteren Rand der Muffe 20 und schiebt bei der weiteren Öffnungsbewegung des Deckels 4 die Muffe 20 nach oben. Sobald die Muffe 20 den Kippunkt (waagerechte Lage der Streben 19) nach oben überschreitet, verlieren die Spreizstreben 19 ihren Halt und klappen zusammen» Die Platten 12 werden plötzlich durch das Kohlegewicht nach unten gedrückt und gelangen in die strichpunktiert dargestellte Stellung 12', wobei die Spreizstreben 19 in die strichpunktiert dargestellte Stellung 19C gelangen. Das Schüttgut kann zur Austragsöffnung 2 gelangen« welche bereits durch Anheben des Deckels 4 geöffnet ist. Der untere Anschlag 22 ist hierbei in einer solchen Lage an der zentralen Stange 11 angeordnet, daß er erst auf die Muffe 20 auftrifft, wenn der Deckel 4 bereits einen großen Öffnungsweg zurückgelegt hat bzw. fast völlig geöffnet ist. Sobald die Spreizstreben 19 über die horizontale Lage hinaus nach oben gelangt sind, übernimmt das Eigengewicht der Platten 12 und die darauf lastende Kohle das Zusammenklappen der beiden Platten 12. Dieses Zusammenklappen erfolgt schlag-
artig und garantiert ein sicheres in-Pluß-kommen der Kohlefüllung« In der geöffneten Stellung liegt der Deckel 4 in der Stellung 4* , in welcher er nicht mehr von der herabfallenden Kohle getroffen wird» wodurch die Dichtflächen 5 des Deckels 4 geschont werden»
Unterhalb der Abschlußvorrichtung 13 ist ein von Blechen oder Roststäben gebildeter Einsatz 3 vorgesehen, dessen oberer Rand an der Wandung 15 des Autoklaven 1 anliegt und welcher sich nach unten zur Austragsöffnung 2 verringert« Durch diesen Einsatz 23 wird das Schüttgut zur Austragsöffnung 2 geleitet.
Am unteren Ende geht der Einsatz 23 in einen zylindrischen Einsatz 24 über, welcher von Roststäben gebildet ist» Rund um die Austragsöffnung 2 sind, wie in Fig« 5 und 6 dargestellt« Schutzbleche 25 um ortsfeste Achsen 26 schwenkbar angelenkt· Durch Gegengewichte 27 sind diese Schutzbleche 25 in der in Fig# 6 dargestellten Lage gehalten, in welcher sie an der Dichtfläche 28 des geöffneten Deckels 4 anliegen und diese Dichtfläche 28 schützen» Wenn der Deckel 4 aus der in vollen Linien dargestellten 'Öffnungsstellung in die strichliert dargestellte geschlossene Stellung 4' abgesenkt wird, verdrängt er die Schutzbleche 25, welche dann in die strichliert dargestellte Lage 25* gelangen, während die Gegengewichte 27 in die strichliert dargestellte Lage 27' gelangen (Fig. 6),
Die Fig» 7, 8 und 9 zeigen verschiedene Arten der Dichtflächen 5 des Deckels 4« Die Dichtfläche 5 kann, wie in 'Fig, \7 dargestellt, von einer in einem Einsatz 29 eingesetz-
'.' . ·· " . - i.i - . .· " '...' :· ''',.
ten Gewebedichtung 30 gebildet sein* Wie Fig«, 8 zeigt, kann die Dichtung von einem metallischen C~Ring 31 gebildet sein, Fig. 9 zeigt eine Anordnung, bei welcher die Dichtung von einem metallischen Einsatz 32 gebildet ist« Die'. Dichtflächender Austragsöffnung 2 sind an einem Ring 33 angeordnet. Der Ring 33 und die Dichtungsteile des Deckels 4 können leicht ausgewechselt werden.

Claims (10)

Erf indungsansprush
1. Verschlußvorrichtung für die durch einen Deckel abschließbare Austragsöffnüng eines mit stückigem oder körnigem Schüttgut befüllbaren Autoklaven, gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb des Deckels (4) in Abstand von diesem eine den Querschnitt des Autoklaven (1) abschließende, offenbare, der Austragsöf fnung (2) vorgeschaltete Abschlußvorrichtung (13) angeordnet ist, welche zwei um sich quer , durch den lichten Autoklavenquerschnitt erstreckende Achsen (14) schwenkbare Platten (12) aufweist, welche Platten (12) in der Abschlußstellung einen nach unten offenen Winkel miteinander einschließen, der in der Offenstellung der Abschlußvorrichtung (13) verkleinert ist, und daß der Deckel (4) nach innen in Richtung zu der Abschlußvorrichtung (13) offenbar ist und in der Schließstellung den Rand (3) der Austragsöffnung (2) übergreift, wobei die Öffnungsbewegung der Abschlußvorrichtung (13) erst durchführbar ist, wenn der Deckel (4) zumindest teilweise geöffnet ist*
2· Verschlußvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Antrieb der Abschlußvorrichtung (13) mit dem Antrieb des Deckels (4) zeitverzögert gekuppelt ist»
3» Verschlußvorrichtung nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Achsen (14), um welche die Platten (12) schwenkbar sind, ungefähr entlang eines Durchmessers des lichten Autoklavenquerschnittes verlaufen und daß die Platten (12) halbelliptische Form aufweisen.
. ; > 13 - · ·.'
4. Verschlußvorrichtung nach Punkt 1, 2 oder 3* gekennzeichnet dadurch, daß an die Platten (12) unterhalb derselben angeordnete Spreizstreben (19) angelenkt sind,
5* Verschlußvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Spreizstreben (19) an einer auf einer zentralen Stange (11) angeordneten Muffe (20) angelenkt sind, welche mit dem Deckel (4) und mit einem Teil eines Schubkolbengetriebes (7) verbunden ist, wobei die Muffe (20) zwischen zwei an der zentralen Stange (11) in axialem Abstand voneinander festgelegten Anschlägen (21j 22) verschiebbar ist, von welchen der untere Anschlag (22) nach einem vorbestimmten Öffnungsweg des Deckels (4) an die Muffe (20) anschlägt und die öffnung der vorgeschalteten Abschlußvorrichtung (13) ermöglicht,' während der obere Anschlag (21) das Schließen der vorgeschalteten Abschlußvörrichtung (13) einleitet und die Schließstellung derselben bestimmt«
6, Verschlußvorrichtung nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß in eher Abschlußstellung der vorgeschalteten Abschlußvorrichtung (13) die Muffe (19) durch den oberen Anschlag (21) in eine Stellung gebracht ist, in welcher die Spreizstreben (19) über die Strecklage hinaus nach unten durchgedrückt sind, und daß Muffe (20) und Spreizstreben (19) durch wenigstens einen mit einem am Autoklavenkörper festgelegten Teil verbundenen Anschlag (34) gegen eine weitere Abwärtsbewegung abgestützt sind,
7. Verschlußvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die vorgeschaltete Abschlußvor«
richtung (13) Durchbrechungen für den Durchtritt von Dampf und gegebenenfalls von kleineren Teilen des stückigen Gutes aufweist»
8, Verschlußvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 7# gekennzeichnet dadurch, daß unterhalb der vorgeschalteten Abschlußvorrichtung (13) ein von Blechen, Roststäben oder dgl« gebildeter Einsatz (23) vorgesehen ist, welcher sich von der Wandung des Autoklaven ausgehend konisch zur Austragsöffnung (2) verjüngt.
9. Verschlußvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß rund um die Austragsöffnung (2) Schutzbleche (25) um ungefähr horizontale Achsen
(26) schwenkbar gelagert sind, welche sich unter Gewichtsoder Federbelastung bei geöffnetem Deckel (4) an die Dichtflächen (28) desselben anlegen und bei der Schließbewegung des Deckels (4) von diesem nach außen verdrängbar sind,
10» Verschlußvorrichtung nach einem der Punkte 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß das Schubkolbengetriebe (7) gleichachsig mit der Austragsöffnung (2) unterhalb derselben angeordnet ist und der Kolben des Schubkolbengetriebes (7) von einem ortsfesten Rohr umgeben ist, welches mit einem am Deckel (4) festgelegten Rohr teleskopartig in Wirkverbindung steht, wobei der Kolben des Schubkolbengetriebes (7) mit der zentralen Stange (11) verbunden ist»
- Hierzu 3 Seiten Zeichnungen -
DD84260978A 1983-03-18 1984-03-16 Verschlussvorrichtung fuer die austragsoeffnung eines autoklaven DD215476A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0096783A AT380802B (de) 1983-03-18 1983-03-18 Verschlussvorrichtung fuer die austragsoeffnung eines autoklaven

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD215476A5 true DD215476A5 (de) 1984-11-14

Family

ID=3503923

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD84260978A DD215476A5 (de) 1983-03-18 1984-03-16 Verschlussvorrichtung fuer die austragsoeffnung eines autoklaven

Country Status (10)

Country Link
US (1) US4607767A (de)
JP (1) JPS59177125A (de)
AT (1) AT380802B (de)
AU (1) AU564937B2 (de)
CA (1) CA1237577A (de)
DD (1) DD215476A5 (de)
DE (1) DE3409397C2 (de)
PL (1) PL246714A1 (de)
TR (1) TR22197A (de)
YU (1) YU42897B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0445576A3 (en) * 1990-03-08 1992-08-26 Winkelhorst Trenntechnik Gmbh Toroidal chamber separator
US8702401B2 (en) * 2011-02-15 2014-04-22 Sunonwealth Electric Machine Industry Co., Ltd. Cooling fan and housing thereof

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19525563C1 (de) * 1995-07-13 1996-10-31 Rieter Automatik Gmbh Autoklav zur Herstellung von Kunststoffen
DE19525579C1 (de) * 1995-07-13 1996-12-19 Rieter Automatik Gmbh Autoklav zur Herstellung von Kunststoffen
CN107824127B (zh) * 2017-11-21 2024-10-11 北京新锐得环保科技有限公司 一种内翻盖式高压装置

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US271700A (en) * 1883-02-06 Rendering-tank
US3128915A (en) * 1964-04-14 matter
US2166484A (en) * 1937-09-13 1939-07-18 Adolph G Carlson Hopper closure mechanism
US2611465A (en) * 1950-07-18 1952-09-23 French Oil Mill Machinery Gate control for filling columns
US3223113A (en) * 1962-01-29 1965-12-14 Arthur J Hopper Valve and control member therefor
DE2512591C2 (de) * 1975-03-21 1986-09-18 Hag Ag, 2800 Bremen Bodenverschluß
NL7601808A (nl) * 1976-02-23 1977-08-25 Vuyk & Zonen Scheepswerven Hopper met een door bodemkleppen afsluitbare onderlosopening.
DE2657636C3 (de) * 1976-12-20 1981-02-19 Buehler-Miag Gmbh, 3300 Braunschweig Verschlußvorrichtung für öffnungen eines chargenweise mit rieselfähigem Schüttgut, zähflieBenden Aufschwemmungen, Schlämmen o.dgl. beschick- und entleerbaren Behälters

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0445576A3 (en) * 1990-03-08 1992-08-26 Winkelhorst Trenntechnik Gmbh Toroidal chamber separator
US8702401B2 (en) * 2011-02-15 2014-04-22 Sunonwealth Electric Machine Industry Co., Ltd. Cooling fan and housing thereof

Also Published As

Publication number Publication date
ATA96783A (de) 1985-12-15
PL246714A1 (en) 1984-12-03
AU2531684A (en) 1984-09-20
DE3409397A1 (de) 1984-09-20
DE3409397C2 (de) 1985-05-30
US4607767A (en) 1986-08-26
AT380802B (de) 1986-07-10
YU46384A (en) 1986-12-31
YU42897B (en) 1988-12-31
JPS59177125A (ja) 1984-10-06
AU564937B2 (en) 1987-09-03
CA1237577A (en) 1988-06-07
TR22197A (tr) 1986-07-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3573502B1 (de) Trinkflaschenverschluss, insbesondere für eine isolierflasche
EP1200324B1 (de) Sammel-, transport- und lagerbehälter
DD215476A5 (de) Verschlussvorrichtung fuer die austragsoeffnung eines autoklaven
DE10251516B4 (de) Ballenpresse
DE69501107T2 (de) Füllkopf
DE9114131U1 (de) Betriebsflüssigkeits-Entsorgungsstation
DE102016209263A1 (de) Abfallbehälter und Verfahren zu seinem Betrieb
CH530916A (de) Vorrichtung an einem Behälter mit schwenkbarem Deckel zur Erleichterung des Öffnens und Schliessens und zum Offen- oder Geschlossenhalten des Deckels, und ihre Verwendung an einem Müllcontainer
DE102005021957B4 (de) Filter, insbesondere Kühlwasserfilter einer Brennkraftmaschine
DE3033298C2 (de) Öffnungs- und Zuhaltevorrichtung für Deckel von Großraummüllbehältern
CH612145A5 (en) Device for emptying containers provided with laterally projecting support elements, for example support pins
DE1244648B (de) Klappdeckel, insbesondere fuer Grossraummuellbehaelter
DE2727834C2 (de) Drucktankwagen mit wenigstens einer Füllöffnung
DE3206003C2 (de)
DE7035724U (de) Unterschrank, insbesondere kuechenunterschrank, mit einer tuer sowie mit einer halterung fuer einen abfalleimer.
DE1555105C3 (de) Sicherung für das Gestänge von Klappverdecken, insbesondere an solchen von Nutzfahrzeugen
DE2229764B2 (de) Stopfvorrichtung an einem Müllsammelwagen mit einer schwenkbaren Stopfplatte
DE69506211T2 (de) Anordnung zum Verschliessen der Beschickungsöffnung eines Müllfahrzeugs
DE1148180B (de) Transportbehaelter fuer Muell
DE69710448T2 (de) Ein mit einem Schutzbalg zusammen arbeitender Anschlagpuffer,insbesondere für Fahrzeugstossdämpfer
DE2524622A1 (de) Geraet zum entleeren oben offener behaelter, insbesondere von sinkschachteimern
AT277076B (de) Einrichtung zur Erleichterung der Entleerung von Gefäßen zur Behandlung von Schüttgut
AT228711B (de) Behälter für körniges Material
AT520257B1 (de) Verschließvorrichtung für den Zusatzbehälter eines Entsorgungsbehälters
AT201509B (de) Kehrichtsammelwagen