DD215518A5 - Ausleger fuer hebezeuge, insbesondere hebebuehnen, bagger oder dergleichen - Google Patents

Ausleger fuer hebezeuge, insbesondere hebebuehnen, bagger oder dergleichen Download PDF

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DD215518A5 DD83255914A DD25591483A DD215518A5 DD 215518 A5 DD215518 A5 DD 215518A5 DD 83255914 A DD83255914 A DD 83255914A DD 25591483 A DD25591483 A DD 25591483A DD 215518 A5 DD215518 A5 DD 215518A5
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Ausleger fuer Hebezeuge, insbesondere Hebebuehnen, Bagger oder dergleichen, mit d. Ziel d. Leistungsgewicht d. Auslegers zu verbessern u. d. fuer seine Fertigung notwendigen Materialaufwand zu verringern. D. Erfindung liegt d. Aufgabe zugrunde, einen Ausleger fuer Hebezeuge zu schaffen, bei d. d. Kastentraeger zur Aufnahme der gleichen Biegebelastung durch eine an den Ausleger angehaengte Last oder durch Seitenkraefte mit wesentlich geringerem Gewicht herstellbar ist. Erfindungsgemaess wird d. Aufgabe dadurch geloest, dass der Ausleger mindestens einen Kastentraeger aufweist dessen Laengskanten durch Staebe 21, 22, 23 gebildet sind, die zur Aufnahme des Hauptteils der vom Kastentraeger aufzunehmenden Zug- und Druckkraefte ausgelegt sind. Diese Staebe sind mit Blechplatten 25, 26, 27 verbunden, die nur zur Aufnahme von Druckkraeften durch Metallbaender 27 versteift und so duenn sind, dass sie bei den fuer Ausleger 15 vorgesehenen Belastungen Beulen bilden.

Description

Berlin, den 25. 5. 1984 AP B 66 C/255 914/2 63 098
Ausleger für Hebezeuge, insbesondere Hebebühnen, Bagger c?</# cfqf»
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Ausleger für Hebezeuge, insbesondere Hebebühnen, Bagger, der mindestens einen hohlen Kastenträger mit durch Blechplatten gebildeten Wänden aufweist, deren Längsränder mit Eckversteifungen verbunden sind, wobei die Blechplatten der seitlichen Wände dadurch in randverstärkte Felder unterteilt sind, daß mit den Blechplatten langgestreckte Elemente verbunden sind, die sich von einer Eckversteifung zur anderen erstrecken.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Ein Ausleger dieser Art ist durch die US-PS 41 12 649 bekannt. Dieser bekannte Ausleger besteht aus teleskopartig ineinander geführten, im Querschnitt rechteckigen Kastenträgern, bei denen die seitlichen Wände aus wesentlich dünneren Blechen gebildet sind als die unteren und oberen ίΛ/ände. Auf diese dünneren Bleche der Seitenwände sind langgestreckte Elemente aufgeschweißt} deren Enden an die Eckversteifungen angeschweißt sind, die die Seitenwände oben und unten begrenzen. Durch diese Aufteilung der dünneren Bleche in 'randversteifte Felder sollen die Seitenwände so versteift werden, daß ein Beulen dieser Qlechplatten verhindert wird. Die langgestreckten Elemente, bilden also «bei dem bekannten Ausleger sogenannte Beulstreifen,
Zisi der Erfindung
. ; '» '
Ziel der Erfindung ist es, einen Ausleger für Hebezeuge zur Anwendung zu bringen, der ein günstiges Leistungsgewicht aufweist und mit geringerem Haterialaufwand zu fertigen ist.
Darlegung UeS 1 Wesens der Erfindung
üg\- Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Ausleger . für Hebezeuges insbesondere Hebebühnen, Bagger, der mindestens .einen hohlen Kästent rager mit durch Blechplatten gebildeter Wände aufweist, deren Längsverbindungen mit Eckversteifungen verbunden sind, der mindestens einen hohlen Kasten-
' ." '- " träger aufweist zu schaffen, bei dem der Kastenträger zur Aufnahme der gleichen Biegebelastungen durch eine an dem Ausleger angehängte Last oder durch Seitenkräfte mit wesentlich geringerem Gewicht herstellbar ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß Eckversteifungen zur Aufnahme des Hauptteils der vom Träger aufzunehmenden Zug- und Druckkräfte ausgelegt sind, und Blechplatten vorgesehen und durch auf diesen befestigte, langgestreckte Elemente in Felder unterteilt sind, wobei die Blechplatten dünn und bei den für den Ausleger vorgesehenen Belastungen Beulen gebildet sind,, wobei die Blechplatten so dünn sind, daß bei horizontal freitragend gelagertem Ausleger bereits durch seine Eigenlast die Beulen gebildet sind.
iiine vorteilhafte Umgestaltung der Erfindung beinhaltet, daß als Eckversteifungen Stäbe vorgesehen sind und als Stäbe Rohre vorgesehen sind, wobei die langgestreckten Elemente als Metallbänder ausgebildet sind, die auf die Blechplatten aufgeschweißt und mit den angrenzenden Eckversteifungen verbunden sind. , -
Es ist eine Form der Erfindung, daß der Träger als üreikant ausgebildet und im Ausleger so angeordnet ist, daß eine Eckversteifung den Zuggurt des Trägers und durch die beiden anderen Eckversteifungen der Druckgurt gebildet ist, wobei der Ausleger teleskopartig aus ineinander geführten Trägern gebildet ist und die Stäbe der teleskopartig ineinander geführten Träger durch Gleitstücke im Abstand voneinander gehalten sind, die aus zwei Teilen bestehen, die mit Gleitflächen aneinanderliegen, welche Gleitflächen mit den Längsachsen der Eckversteifungen spitze Winkel bilden, und daß für mindestens das eine Teil des Gleitstückes eine Einstellvorrichtung zum Verschieben desselben vorgesehen ist.
Die Auslegung der Eckversteifungen zur Aufnahme des Hauptteils der vom Kastenträger aufzunehmenden Zug- und Druckkräfte kann ohne wesentliche Erhöhung des Gewichtes durch entsprechende Formen der Eckversteifungen erreicht werden, z. B. wenn als Eckversteifungen Rohre verwendet werden. Dadurch, daß alle Bleche so dünn ausgeführt sind, daß sie bei den für den Ausleger vorgesehenen Belastungen Beulen bilden, wird eine wesentliche Verringerung des Gewichtes des Kastenträgers und damit des Auslegers erreicht« Dadurch, daß durch die mit den dünnen Biechplatten verbundenen, z. B. auf diesen aufgeschweißten, langgestreckten Elemente die Blechplatten in randverstärkto Felder unterteilt werden, ist es möglich, box üen für den Ausleger vorgesehenen Belastungen die -sich ausbildenden Beulen so zu. definieren, daß sie spanndrahtähnliche Zugdiagqnalen bilden, durch die die Tragfähigkeit des Trägers auch nach der Bildung von Beulen erhalten bleibt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine axonometrische Darstellung einer verfahrbaren Hebebühne mit einem Teleskopausleger;
Fig. 2: eine unterbrochen dargestellte Seitenansicht des Auslegers nach Fig. 1;
Fig. 3: den Schnitt III - XII in Fig, 2; .
Fig. 4: den Schnitt IV - IV in Fig. 3 entsprechenden Schnitt an der in Fig. 2 mitA bezeichneten Stelle.
Fig. 1 zeigt eine Hebebühne, deren teleskopausleger 15 an seinem freien Ende eine Arbeitsplattform 16 trägt und der um eine waagerechte Achse 13 schwenkbar mit einem Überwagen verbunden ist, der um eine vertikale Hochachse drehbar auf einem Fahrgestell 11 gelagert istY Der Ausleger 15 kann mittels eines Arbeitszylinders 14 um die Achse 13 geschwenkt werden.
Der Ausleger 15 besteht aus drei Kastenträgern 17; 18; 19» die teleskopartig ineinandergreifen und zum teleskopartigen Auseinanderschieben in bekannter Weise miteinander und mit einem entsprechenden, nicht dargestellten Antrieb verbunden . sind. ' ' .-. '. . .. . "...· .. " .
Die Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die ineinandergesteckten Träger 18; 19, aus dem der Aufbau der Träger 18; 19 und damit auch des Trägers 17 sowie die Führung der ineinandergreifenden Träger 17; 18; 19 ersichtlich ist. Deder der Träger 17; 18; 19 besteht aus drei einander parallelen Stäben 21; 22; 23, die in den Kanten von konzentrisch ineinandergoschachtel-
ten ι gleichseitigen Dreiecksprismen angeordnet sind, wobei die den einander benachbarten Kanten dieser Prismen zugeordneten Stäbe 21; 22; 23 der verschiedenen Träger 17; 18; 19 mit der gleichen Sezugszahl bezeichnet sind, CJeder der Stäbe 21; 22; 23 ist als zylindrisches Rohr ausgebildet. Die Stäbe eines jeden Trägers 17; 18; 19 sind durch sich tangential an die Oberflächen dor Stäbe 21; 22; 23 anschließende Blechplatten 24; 25 ; 26 verbunden, die mit den Stäben 21; 22; 23 zusammengeschweißt sind, so daß Blechplatten 24; 25"; 26 eines jeden Trägers die Außenflächen des Prismas bilden, dessen "Ecken" durch etwa ein Drittel der zylindrischen Oberfläche der rohrförmigen Stäbe 21; 22; 23 gebildet sind. Die Blechplatten sind so dünn, daß sie im wesentlichen nur zur Aufnahme von Zugkräften geeignet sind.
Um die Stäbe auseinander zu halten, sind auf die Blechplatten quer zu den Längsachsen der Stäbe 21; 22; 23 verlaufende Hetallbärider 27; 28 aufgeschweißt, von denen die Längsachsen der Metallbänder 27 mit den Längsachsen der Stäbe rechte und die Längsachsen der Mstallbänder 28 spitze Winkel bilden. Dadurch werden die Blechplatten in Felder mit Randversteifungen unterteilt. Diese Unterteilung kann so gewählt werden, daß es bei den in Frage kommenden Belastungen des Trägers 17; 18; 19 zu einem definiertön Ausbeulen kommt, bei dem die Wellenkämme der wellenförmigen Beulen gegenüber den auftretenden und im wesentlichen parallel zu den Stäben 21; 22; gerichteten Schubkräften um etwa 45 diagonal von einer zur anderen Ecke eines jeden Feldes verlaufen. Diese wellenförmigen Beulen bilden dann spanndrahtähnlich wirkende Zugdiagcnalen, die zwei Ecken der Randversteifungen der einzelnen Felder verbinden, die von dsn Stäben 21; 22; 23 und den Metallbändern 27; 28 gebildet sind. Dadurch bleibt die Tragfähigkeit des so ausgebildeten Trägers auch nach dem,Beulen erhalten und kann noch "dadurch verbessert werden, daß die
Enden der Metallbänder 27; 28 mit den Stäben 21; 22; 23 fest verbunden, z. B* an diesen angeschweißt werden. Dies ist jedoch nicht immer notwendig. Die Stäbe 21; 22; 23 bilden Eckversteifungeh der Kastenträger 17; 18; 19 und sind zur Aufnahme dee Hauptteils der von jedem Kastenträger bei der Belastung des Auslegers aufzunehmenden Zug- und Druckkräfte ausgelegt.
Um die teleskopartig ineinandergreifenden Träger 17; 18; 19 für das teleskopartige Zusammenschieben und Auseinanderziehen zu führen, sind zwischen den einander benachbarten, mit den gleichen Bezugszahlen versehenen Stäben 21; 22; 23 aus Kunststoff hergestellte Gleitstücke 29 vorgesehen. Diese Gleitstücke 29 sind am äußeren Ende des Trägers 17, an beiden Enden des Trägers 18 und am inneren Ende des Trägers 19 angeordnet und, wie in Fig« 4 dargestellt, axial unverschiebbar .mit dem jeweiligen Träger 17; 18; 19 verbunden. Um hierbei die Träger 17; 18; 19 spielfrei ineinander lagern zu können, bestehen zumindest die von außen zugänglichen Gleitstücke 29 an den äußeren Enden der Träger 17; 18 jeweils aus zwei Teilen 31; 32 (Fig. 4), die mit ebenen Gleitflächen33; 34 aneinanderliegen, die mit den Achsen der Stäbe einen spitzen Winkel bilden, so daß beide Teile 31; 32 keilartig zusammenwirken. Für die Anlage an den zylindrischen Außenflächen der Stäbe 21; 22; 23 sind die Außenflächen der Gleitstücke 29 und damit der Teile 31; 32 mit konkav-zylindpischen Flächen versehen, die den Außenflächen der Stäbe 21; 22; 23 angepaßt sind.Wie aus Fig. 4 ersichtlich, befinden sich die Teile 31; 32 der Gleitstücke 29 an den äußeren Enden der Träger 17; 18 zwischen einem am äußeren ende der Stäbe 21; 22; 23 befestigten Anschlag 35 und einem ebenfalls an diesem Ende mittels einer Schraube 36 axial verstellbaren Anschlag 37. Mittels des Anschlages 37 können die beiden Teile 31; 32 aufeinandergeschoben werden, so daß sie die einander benachbarten Stäbe
in einem gewünschten Abstand voneinander halten. Zum Festlegen dieses Abstandes ist eine Kontermutter 30 vorgesehen, die mit der Schraube 36 eine Einstelleinrichtung bildet.
Der aus den Trägern 17; 18; 19 bestehende Ausleger 15 ist so mit dem Überwagen 12 verbunden, daß die beiden Stäbe 21; 22 aller drei Träger den Druckgurt und die Stäbe 23 der Träger den Zuggurt eines jeden Trägers bilden. Hierbei sind die Stäbe 21; 22; 23 so ausgelegt, daß der Druckgurt den Hauptteil der Druckkräfte und der Zuggurt den Hauptteil der Zugkräfte übernimmt, die durch die am Ausleger angreifende Last verursacht werden. Die Schubkräfte werden von den Blechplatten 24; 25; 26 aufgenommen, die durch die Versteifungen verstärkt und so dünn sind, daß sie schon durch die Eigenlast des sonst unbelasteten Auslegers 15 Beulen bilden, wenn der Teleskopausleger 15 horizontal freitragend (d. h. nur an seinem unteren Ende gehalten) gelagert ist. Dieser Spannungszustand von auf Schub beanspruchten dünnen Platten mit Randversteifungen wird nach dem Ausbeulen auch als "Zugfeld" bezeichnet. Die Blechplatten 24; 25; 26 können auch etwas dikkerj und/oder die Versteifungen 27 und 28 etwas enger gesetzt sein, so daß die Beulen in den Blechplatten 24; 25; 26 erst bei den für den Teleskopausleger 15 vorgesehenen Belastungen auftreten«
Durch die Dreiecks form ist jeder Träger 17; 18; 19 sehr torsionssteif. Durch den Abstand der Stäbe 21; 22 des Druck-'gurtes sind die Träger 17; 18; 19 auch sehr biegesteif gegenüber Seitenkräften , ζ. B. Windkraften. Dadurch, daß der innere Träger, z. B. der Träger 19 in Bezug auf seinen äußeren Träger 18 oder der Träger 18 in Bezug auf seinen äußeren Träger 17, bei einem Lastmoment an die Gleitstücke 29 des Druckgurtes des jeweils äußeren Trägers 18 bzw. 17 gedruckt wird, entsteht auch gegenüber seitlich auf
den Teleskopausleger 15 einwirkenden Kräften eine völlig spielfreie Verbindung zwischen den Trägern 17; 18; 19, was besonders für Hebebühnen von großer Bedeutung ist, da dadurch die Leistung und die '.'(Qualität der Arbeit der auf der Plattform 16 befindlichen' Arbeiter nicht durch spielbedingte Bewegungen der Plattform 16 beeinträchtigt wird.
Durch die Gewichtsverminderung des Teleskopauslegers 15, die durch die oben beschriebene Konstruktion der Träger 17.; .18; erreicht wird, kann für den gleichen Einsatz, wie eine Maschine mit einem aus Fachwerkträgern bestehenden Teleskopausleger 15, diese entsprechend leichter ausgebildet werden, so daß durch die oben beschriebene neue Bauweise der Träger 17; 18; 19 die Gesamtmaschine sehr preiswert hergestellt werden kann.
Im Vorstehenden ist als Ausführungsbeispiel ein Teleskopausleger 15 für eine Hebebühne beschrieben. Die Erfindung kann jedoch auch für den Aufbau von Auslegern verwendet werden, die nur aus einem Träger bestehen, z. B. für Ausleger für Hebezeuge, Bagger oder dergleichen. Auch läßt sich die Erfindung für Ausleger verwenden, deren Querschnitt ein gleichschenkliges Dreieck, ein Viereck, z. B» ein Quadrat, ein Rechteck, ein Trapez, oder dergleichen ist. Als Stäbe können außer Rohren auch beliebige, vorzugsweise hohle Profilstäbe verwendet werden. ,

Claims (8)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Ausleger, !insbesondere/für Hebezeuge ,/Hebebühnen, Bagger oder dgl,, der mindestens einen hohlsn Kastenträger mit durch Blechplatten gebildeten Wänden aufweist, deren Längsränder mit Eckversteifungen verbunden sind und bei dem an den die Seitenwände bildenden Blechplatten langgestreckte Elemente befestigt sind, die sich von einer Eckversteifung zur anderen erstrecken und dadurch die Blechplatten in randverstärkte Felder unterteilen, gekennzeichnet dadurch, daß Eckversteifungen zur Aufnahme des Hauptteils der vom Träger (17;.18; 19) aufzunehmenden Zug- und Druckkräfte ausgelegt sind, und Blechplatten (24; 25; 26) vorgesehen und durch auf diesen befestigte, langgestreckte Elemente in Felder unterteilt sind, wobei die Blechplatten (24,- 25; 26) dünn und bei den für den Ausleger vorgesehenen Belastungen Beulen gebildet sind,
  2. 2. Ausleger nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Blechplatten (24; 25; 26) so dünn sind, daß bei horizontal freitragend gelagertem Ausleger (15) bereits durch seine · Eigenlast die Beulen gebildet sind.
  3. 3. Ausleger nach Punkt 1 öder 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Eckversteifungen Stäbe (21; 22; 23) vorgesehen sind.
    r ' . · -, ' <
  4. 4. Ausleger nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß als Stäbe (21; 22; 23) Rohre vorgesehen sind.
  5. 5. Ausleger nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die langgestreckten Elemente als Metallbänder (27; 28) ausgebildet sind, die auf die Blechplatten (24;25; 25) aufgeschweißt sind. '
    - IG -
  6. 6. Ausleger nach den Punkten 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die langgestreckten'"-Elemente mit den angrenzenden Eckversteifungen verbunden sind*
  7. 7. Ausleger nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß eier Träger (17; 18; 19) als Dreikant ausgebildet und im Ausleger (15) so angeordnet ist, daß eine
    ί Eckversteifung den Zuggurt des Trägers (17; 18; 19) und durch die beiden anderen Eckversteifungen der Druekgurt '. gebildet ist.
    O. Ausleger nach einem der Punkte 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Ausleger teleskopartig aus ineinander geführten Trägern (17; 18; 19) gebildet ist.
  8. 9. Ausleger nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Stäbe (21; 22; 2.3) der teleskopartig ineinander geführten Träger (17; 18; 19) durch Gleitstücke (29) im Abstand voneinander gehalten sind, die aus zwei Teilen (31; 32) bestehen, die mit Gleitflächen (33; 34) aneinanderliegen, welche Gleitflächen mit den Längsachsen der Eckversteifungen spitze Winkel bilden, und daß für mindestens das eine Teil (32) des Gleitstückes (29) eine Einstellvorrichtung zum Verschieben desselben vorgesehen ist.
    Hierzu 3 Seiten Zeichnungen«
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