DD215794A1 - Wasserverduennbare, luft- und forcierttrocknende kombinations-anstrichstoffe - Google Patents

Wasserverduennbare, luft- und forcierttrocknende kombinations-anstrichstoffe Download PDF

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DD215794A1 DD25140583A DD25140583A DD215794A1 DD 215794 A1 DD215794 A1 DD 215794A1 DD 25140583 A DD25140583 A DD 25140583A DD 25140583 A DD25140583 A DD 25140583A DD 215794 A1 DD215794 A1 DD 215794A1
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Komb Lacke U Farben Veb
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Abstract

Die wasserverduennbaren, luft- und forcierttrocknenden Kombinations-Anstrichstoffe fuer die Verwendung im Konsumguetersektor und im Bereich der Industrielackierung mit verbesserten Eigenschaften, insbesondere schnellere Durchtrocknung, gute Glanzausbildung, Lagerstabilitaet und Blockfestigkeit, bei niedrigen Kosten werden hergestellt durch Kombination von waessrigen Polymerdispersionen I, insbesondere Acrylatdispersionen, mit wasserverduennbaren, autoxydierbaren Vinylcopolymerisaten II, die neben bekannten Vinylmonomeren als wesentlichen Bestandteil ein Umsetzungsprodukt der FormelHOCOCHCHCOOenthalten, wobei das Verhaeltnis von I zu II 15:1 bis 1:15 betraegt.

Description

--7
Si -
TiteI der Erfindung
Wasserverdünnbare, luft- und forcierttrocknende Xombinations-An s t ri chs t offe
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft wasserverdünnbare, luft- und forcierttrocknende Kombinations-Anstrichstoffe auf der Basis von Kombinationen aus wäßrigen Polyserdispersicnen und wasserverdunnbaren, autoxidierbaren Vinylcopolymerisaten mit verbesserten Eigenschaften und niedrigen Kosten, die sowohl industriell als auch im Konsumgütersektor fur verschiedenartige Substrate Anwendung finden können.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Mit der Weiterentwicklung der wasserverdünnbaren, lufttrocknenden Anstrichstoffe haben Kombinationen aus wäßrigen Polymerdispersionen und waaaerverdünnbaren, autoxidierbaren Polymerisaten zunehmend Bedeutung erlangt·
In den Patentschriften DE-AS 2 513 516 und EP-PS 25 285 vier- . den Kombinationen aus wäßrigen Vinylpolymerdispersionen und autoxidierbare, trocknende Fettsäuren enthaltenden Mischpolymerisaten beschrieben..Der Einbau der trocknenden Fettsäuren erfolgt dabei entweder durch vorgeschaltete Umsetzung dieser Fettsäuren mit GLycidyl-(meth-)a.crylat oder durch Veresterung mit Hydroxylgruppen enthaltenden Acry!monomeren und folgende Mischpolymerisation dieser Ussetzungsprodukte mit weiteren 7iny!monomeren-zu den fettsäurehaltigen Mischpolymerisaten.
Die erhaltenen. Kombinationen zeigen eine Reihe .guter Eigenschaften, wie gute Lagerstabilität, guten Glanz und Verlauf und wesentlich verringerte Thermoplastizität. Bezüglich der Eigenschaften schnelle Trocknung und hohe Härte der Anstrichgenschaften schnelle Trocknung
filme, bei gleichzeitiger guter Elastizität, und Haftung genügen sie nicht immer den gestellten Anforderungen. Durch den vorge- ; schlagenen Weg des Einbaues und die Art der .autoxidierbaren
Gruppen bestehen nur begrenzte Formulierungsmöglichkeiten zur Optimierbarkeit der Eigenschaften, und es werden darüber hinv aus durch die verwendeten Monomeren und den technologischen \:: - Aufwand für deren Modifizierung mit Fettsäuren hohe Kosten verursacht· . , ; . >
Ziel der Erfindung.
Ziel der: Erfindung ist es, wasserverdünnbare, luft- und forcierttrocknende Kombinations-Anstrichstoffe zu entwickeln, .. die. in mehreren Eigenschaften gleichzeitig verbessert sind und kostengünstiger hergestellt werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung
/Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, wasserverdünnbare
Kombinations-Anstrichstoffe in ihrer Trocknungsfähigkeit arid ! Härte der Filme bei gleichzeitig hoher Elastizität· und guter Haftung zu verbessern und die Optimierbarkeit der Eigenschaften durch eine breite Variationsmöglichkeit der Kombinationspartner zu erhöhen.
Es wurde.:gefunden, daß diese Aufgabe gelöst werden kann durch ' wasserverdünnbare,., luft- und forcierttrocknende Anstrichstoffe auf der Basis einer Kombination, bestehend aus
. I einer wäßrigen Pol^merdispersion aus Viniy!monomeren mit
einer Mindestfilmbildungstemperatur 'von = 273 K und einer ' \ mittleren Teilchengröße von 0,01 bis 3,0 Mikrometer und .
II einem wasserverdünnbaren, autoxidierbaren Vinylcopolymerisat, -welches mit starken Stickstoffbasen neutralisiert ist,
sowie teilweise oder vollständig wassermischbaren organischen Lösungsmitteln, Wasser und gegebenenfalls Pigmenten, Extendern und weiteren Lackhilfsatoffen, wobei*die Komponenten I und II im Verhältnis 1 : 15 bis 15 : 1 gemischt werden und die Komponente II im wesentlichen aus.
(a) 1 bis 10 Masse-Teilen oCtf-olefiniscta. ungesättigten Mono- und/oder Dicarbonsäuren und/oder deren Halbester;
(b) 10 bis 80 Masse-Teilen hartmachenden Viny!monomeren, wie z.B. Methacrylsäureester von Alkoholen mit 1 bis 4 C-Atomen und Tiny!aromaten;
(c) 1 bis 45 Masse-Teilen weichmachenden Vinylmonomeren, wie z.B. Acrylsäureester von Alkoholen mit mindestens 4 C- .
'Atomen, als an sich bekannte Monomere, und
(d) 20 bis 65 Masse-Teilen eines niedermolekularen Veresterungsproduktes der Pormel
R-O- CO - CH = CH - CO - C in der H Wasserstoff oder den veresterten Rest von Fettsäurepartialestern höherwertiger Alkohole, von ein- oder höherwertigen Alkoholen, von Pettsäurepartial- \ ' ..
estern niedermolekularer Epoxidharze und von Polycarbon-
, säuren enthaltenden Oligoestern oder Gemische davon darstellt,. . . ; / . . ,
besteht und dieses Vinylcopolymerisat eine Säurezahl von mindestens 30 mg KOH/g besitzt.
Geeignete filmbildende Bestandteile der Komponente I sind wäßrige Plastdispersionen, die in bekannter Weise durch Emulsionspolymerisation einer Vielzahl von polymerisierbaren, olefinisch' ungesättigten, monomeren Verbindungen hergestellt werden. Zur Homo- oder Kopolymerisation geeignete Monomere sind z.B. Methyl-, Ethyl-, 2-Ethylhexyl-, n-Butylacrylat sowie die entsprechenden Homologen der Methacrylsäure. Weiterhin können/als Comonomere viny!aromatische Verbindungen, wie Styren, αί-Methylstyren, Vinyltoluen und Vinylester, vorzugsweise Vinylacetat und Vinylpropionat, Nitrile oCjß-olefinisch ungesättigter Monokarbons.auren, wie Acrylnitril, verwendet werden.
In'untergeordneten Mengen können auch ^ß-monoolefinisch. ungesättigte Mono- und Dikarbonsauren mit 3 bis 5 C-Atomen, vorzugsweise Acryl-, Methacrylsäure und Maleinsäure, sowie deren Amide und N-Methylolamide als Comonomere in die Mischpolymerisate einpolym,erisiert werden. Die erhaltenen Dispersionen haben je nach Auswahl der Monomeren Mindestfilmbildungatemperatures (MPT) von ca. 285 bis 373 K und Blocktemperaturen von ca· 303 bis 358 K, Ihr Feststoffgehalt liegt vorzugsweise zwischen 40 und 60 % und der mittlere Teilchendurchme^ser et^a zwischen 0,01 und' 3,0 Mikrometer· -
Ebenfalls geeignet als'Komponente I sind Mischungen verschiedener wäßriger Dispersionen.
Geeignete filmbildende Bestandteile' der Komponente II der was-' serverdünnbaren Anstrichstoffe sind autoxidierbare Vinylcopolymerisate, welche in bekannter Weise durch radikalische Lösungspolymerisation, vorwiegenden teilweise oder vollständig wassermischbaren organischen Lösungsmitteln, hergestellt werden. Die Copolymerisate besitzen für das'Erreichen der Wasserverdunnbarkeit durch Amin- oder Ammoniakneutralisation eine Säürezahl von mindestens 30' mg KOH/g, jedoch nicht wesentlich über 80 mg KOH/g Harz·.Der gegebenenfalls anwesende Anteil an ungesättigten Pettsäuren kann bis au 45 Masse-% betragen.
Ausgangsmonomere für die Yinylcopolymerisate der Komponente II sind im '«esentlichen folgende, bekannte "Vinylverbindungen:
-als cTj ß-olefinisch ungesättigte Mono- und/oder Dicarbonsäuren Acrylsäure, Methacrylsäure, Maleinsäure und/oder deren Halbester mit ein- und mehrwertigen Alkoholen;
- als hartmachende Monomere vorrangig Methyl-, Ethyl-, Isopropyl- und Butylester der Methacrylsäure und Vinylaromaten, Styren, oC-Hethylstyren, Yinyltoluen;
-als weichmachende Monomere vorrangig Butyl-, Hexyl-, Ethylhexyl- und Dodecyleater der Acrylsäure.
"Von besonderer Bedeutung für die Herstellung der Vinylccopolymerisate''.ist der Einsatz des nachfolgend näher beschriebenen niedermolekularen Veresterungsproduktes (d) mit folgender Formel
R - 0 - CO - CH = CH - CO - 0 als Monomer·
Dabei handelt es sich um Umsetzungsprodukte aus .Maleinsäureoder Fumarsäure-Hydroxydicyclopentenhalbester, in .welchem R steht fü,r Wasserstoff oder den veresterten Rest von..Fettsäurepartialestern höherwertiger Alkohole, wie z.B. Ethylenglykol, V Propylenglykol, Diethylenglykol, Butylenglykol, Hexandiol,.Neopentylglykoi, Glycerin, Trimethylolethan, Trimethylolpropan, Pentaerythrit und deren Gemische. Als geeignete Fettsäuren ent-' hält das Monomer (d) solche, welche als halbtrocknende, und trocknende natürliche Fettsäuren bezeichnet werden. Darunter sind solche zu verstehen, die durch Spaltung der-entsprechen-, .den öle, wie z«S. Lein-, Soja-, Ricinen-, Holz-, Fisch-, "-BaUm-. wollsaat-, Sonnenblumenöl, hergestellt werden. Ebenso sind ·. \. daraus gewonnene· Fraktionen oder Gemische und technische Fettsäuren, wie z.B. Tallölfettsaure, einsetzbar.
Der Sest R kann ebenso gebildet werden durch einwertige allphatische und cycloaliphatische Alkohole mit bis'zu 10 C-Atomen, durch höherwertige, vorzugsweise zwei- und/oder dreiwertige,, Alkohole und durch Fettsäurepartialester von. Epoxidharzen,, insbesondere auf Basis Dian und Epichlorh'ydrin, mit einer Molmasse von vorzugsweise kleiner 1000 g/mol.
Ebenfalls geeignet für die Bildung des .Verbindungsteiles R sind Polycarbonsäuren enthaltende Oligoester, die z.B. aus Dicarbonsäuren, wie Phthalsäure* Adipinsäure, Malein- und Fumarsäure oder deren Anhydriden, und bekannten höherwertigen Alkoholen oder auch deren Fettsäurepartialester erhalten werden· Es können auch Gemische.aus den verschiedenen genannten' Veresterungskomponenten angewendet werden.
Die erfindungsgemäßen wasserverdünnbaren Anstrichstoffe zeichnen sich besonders dadurch, aus, daß sie bereits bei .Raumtemperatur· sehr beständige Anstrichfiline mit hoher Blockfestigkeit und guter Lagerstabilität ergeben· Bezüglich ihres Trocknungsverhaltens und Härte der Anstrichfilme sind sie bei gleichzeitig hoher Elastizität und guter Haftung den bekannten wäßrigen Kombinationen überlegen« · . .
Ein Weiterer Vorteil neben den guten Eigenschaften dieser wäßrigen Kombinationsanstrichstoffe ist im Einsatz der kostengünstigen Komponente II zu sehen, isas auf die Mitverflendung von Dicyclopentadien oder technischer Dicyclopentadien-Fraktionen bei der Herstellung zurückzuführen iat.
Die erfindungsgemäßen Anstrichstoffe können nicht ,nur im Konsumgütersektor, d.-h· im individuellen Bereich, verwendet· werden,, sondern sie ' sind auch für die industrielle Serienlackierung von Interesse, da besonders bei forcierter Trocknung ab 333 K noch kürzere Trockenzeiten und schnellere Durchhärtung , der Anstrichfilme erzielt werden können. Die Anatrichfilme weisen je nach Mischungsverhältnis der Komponenten I und II und dem Pigment/Bindemittel-Verhältnis guten bis sehr guten Glanz, eine gute Glanzhaltung, einen guten Verlauf'sowie eine gute Wasserfestigkeit auf» Der Glanzgrad kann von 5 bis 95 % .(gemessen mit 6O°/6O° Geometrie) ohne Zusatz von Mattierungsmitteln variiert werden· . .
Die Anstrichstoffe ergeben auf ^HoIz, Holzwerkstoff en, minera-, lischen Untergründen, ^ie Putz, Beton, Asbestzement oder Mauerwerk, und auf Metall gut haftende, korrosionsfeste, nicht- vergilbende, kreidungsresistente und gut wetterbeständige Anstrichschichten·
Die erfindungsgemäß.formulierten Anstrichstoffe sind umweltfreundlich und energiesparend zu verarbeiten und enthalten in verarbeitungsfähigen Zustand nur noch 5 bis 15 Massel an organischen Lösungsmitteln« Die Applikation kann durch Streichen, Hollen, Tauchen, Gießen oder Spritzen erfolgen* Die Anstrichstoffe gestatten die Formulierung von Grundierungen (auch korrosionsfest) , Püllern (auch Glanzfüllern) , Vorlacken ao^le
seiden- bis .hochglänzenden Decklackfarben· Sie besitzen ein , gutes Pigmentbindevermögen und können mit inerten Pigmenten und Extendern, wie s.3· Titandioxid, Eisenoxide*!, Chromoxiden, Talkum, Glimmer, Kaolin, Kalziumkarbonaten und Aluminiumsilikaten, in den üblichen Mengen pigmentiert werden; auch speziell präparierte, organische und anorganische, licht- und witterungsbeständige, alkalifeste Pigmente sind geeignet. Als Korrosionsschutzpigmente haben sich- besonders Strontiumchromat, Bleisilikochromat und die nicht toxischen Phosphatpigmente be-, währt· Die Viskosität wird durch das Neutralisetionsmittel, vorzugsweise Ammoniak, kontrolliert und reguliert·
Durch die Verwendung von Sikkativen, wie ζ·Β. von Kobalt-,, Blei- oder Zinknaphthenaten bzw» -octoaten, werden die Troeknungseigenschaften der Anstrichstoffe.stark verbessert*
Verlauf,. Blockfestigkeit und Stapelfähigkeit sowie das schmutzabweisende Verhalten können durch Zusatz geringer Mengen von . organischen Siliziumverbindungen, insbesondere Polyethersiloxane, weiter verbessert werden·
Die'Herstellung der srfindungsgemäßen Anstrichstoffe erfolgt vorzugsweise durch Dispergieren der Pigmenteund Extender, ζ·3· nach dem Magerpastenprinzip, in den neutralisierten oder teil-ν neutralisierten und gegebenenfalls wasserverdlinnten Harzlö-. sungen der Komponente II und 'Zudosierung dieser pigmentierten Paste zu den wäßrigen Polvmerdispersionen der Komponente I unter mäßigem Rühren. Die Hilfsstoffe können wahlweise· bei "· den einzelnen Arbeitsstufen erforderlichenfalls zugesetzt werden.
Ausfiihrungsbeispiele (die Angaben erfolgen in Masse-Teilen)
Beispiel 1 .
Das Überzugsmittel ist aus folgenden Bestandteilen 'zusammengesetzt: ' '. ' . ' '.''
58,4, Teile
22,4/ M
11,5 Il
4,2- η
IT
100,0
Kombination;i .
TiO2 (R)
Wasser" · , ' ' Lösungsmittel (Butylglykol, Butanol) Hilfsstoffe (Sikkativ, Entschäumungsmittel, Amin, Verlaufsmittel)
Die Kombination I besteht aus 46,7 Teilen einer Acrylat-Dispersion 1 und 11,7 Teilen einer 60 %igen Lösung eines Vinylcopolymeren 1 in Butylglykol.
Die Acrylat-pispersion 1 hat folgende Eigenschaften:
Pestkörpergehalt: ' 45 % Mindestfilmbirdungstemperatur (MPT): 304 K Teilchengröße: ' , ·. maximal 0,1/am-
Das Vinylcopolymer 1 besteht aus: .
1,0 Teilen Acrylsäure -
' -17,0/ '.-.. ." .. /Styren : · .. ':
17,0 M . Methacrylsäuremethylester ' :
35,0 " Acrylsäurebutylester
30,0 " eines ümsetzungsproduktes aus 1 3/Io 1 Dicyclopentadien und 1 Mol Maleinsäure
und hat eine Säurezahl von 64 mg KOH/g Harz,
. Die freien Karboxy!gruppen des Vinylcopolymer 1 wurden mit der äquivalenten Menge Triethylamin neutralisiert. Die Eigenschaften dieses Überzugsmittels sind in der Tabelle enthalten.
Beispiel 2 . · ' .
Das Überzugsmittel ist aus folgenden Bestandteilen zusammengesetzt: ' ' , ' " ' .
. 57,4 Teile Kombination II .
15,3 ' * . TiO2 (R) . : / .
15,2 " Wasser ._ ·.. : . ' 8,2 " '.'. Lösungsmittel (Butylglykol, Isopropanol) P)-, 9 " ; Hilfss'toffe (Sikkativ,« Sntschäumungsinittel·, 100,0 Amin, Verlaufsmittel)
Die Kombination II besteht aus 33,9 Teilen der Acryla-t-Disper*· sion 1 aus Beispiel 1 und 23,5 Teilen einer 65 %igen Lösung des Vinylcopolymeren 2 in Butylglykol-· ι
-Das Tiny!copolymer 2 besteht aus:
8.5 Teilen Acrylsäure
2,0 " Acrylsäurebutylester ' 16,5 " Styren . -.'. -./ \
16,5 " . Methacrylsäuremethylester
56,5 " eines niedermolekularen Veresterungsproduktes aus 1 Mol Dicyclopentadien, 1 Mol Maleinsäure, 1 Mol Trimethylolpropan und 2 Mol Tallölfettsäure . __ ' . '
und hat eine Säurezahl von 65 mg KOH/g Harz· .,
Die freien !Carboxylgruppen des Yinylcopolyiser 2 wurden mit 95 % der äquivalenten Menge Triethylamin neutralisiert. Die Eigenschaften dieses überzugsmittels sind in' der Tabelle enthalten. .
Beispiel 3 .
Das Überzugsmittel ist aus folgenden Bestandteilen' zusammengesetzt: . ' ... . -
43,2 Teile Kombination III
22,8 » TiO2 (E), ' . /
24,8 " Wasser. '
4.6 " Lösungsmittel (Butylglykol, 3'utanol, Xylol) 4\6 -" Hilfsstoffe (Sikkativ, Entschaumungsmittel,
100,0 . ' ' ., Amin,. Verlaufsmittel)
Die Kombination III besteht aus 18,0 Teilen, einer Copölymerdispersion 2 und 25,2 Teilen einer 60 %igen' Lösung des Vinylcopoly-
,nieren 3 in Butylglykol.
Die Copolymerdispersicn 2 besteht aus einem Gemisch von Ethyl-' und Bu ty la cry la t mit geringen Mengen Styrol und Acrylsäure''und hat folgende Eigenschaften: . . - -
Pestkörpergehalt: t 42 % ,
MPT: ' 291 K , ,· . . ,
Teilchengröße: 0,06 ,um
Das Vinylcopolymer 3 enthält:
8,3 Teile Acrylsäure .5,0 tT Äcrylsäurebutylester ',''·'
20,8 '.." Styren . . '
- 15,9 "- Methacrylsäuremethylester 50,0 ." eines niedermolekularen Veresterungsproduktes
. 'aus 1 Mol Dicyclopentadiene 1 Mol Maleinsäure, . 1 Mol Butylenglykol 1,3 und 1 Mol Tallölfettsäure
und hat eine Säurezahl von 64 mg KOH/g Harz·
Die freien Karboxylgruppen des Vinylcopolymer 3 wurden mit der äquivalenten Menge Triäthylam'in neutralisiert. Die Eigenschaften dieses über.zugsmittels sind in der Tabelle enthalten.
'Beispiel 4 ' .- ' '. ' ,
Das Überzugsmittel ist aus folgenden Bestandteilen zusammenge-1 setzt: ' ' , . . -
38,7 ,Teile Kombination IV . .
15,0 " Lithopone 50 % _
Titandioxid Anatas
Mikrotalkum
Kreide, hydrophobiert -
Wasser .,
Lösungsmittel (Butylglykol, Butanol) " ,
Hilfsstoffe (Sikkativ, Sntschäumungsmittei, 100,0 ', .. Amin, Verlauf smittel)
Die Kombination IV besteht aus 3ö,3 Teilen einer :Homopoiymer-Dispersion 3 und 2,4 Teilen des Vinylcopolymeren 3 aus Beispiel 3· · -
Die Homopolymerdispersion 3 wird aus Polyvinylacetat gewonnen und hat folgende Eigenschaften:
Pestkörpergehaiti ' 50 % . .
MPT: .. 287 K . , ' '
Teilchengroße: . ö,8 bis 3/um
10 ,0 ti
8 W
:6 π
.15 »ο 11
4 , i ·
T2'
Die freien Karboxy!gruppen des Tinylcopolymer 3 wurden mit der äquivalenten Menge Ammoniak neutralisiert. Die Eigenschaften dieses Überzugsmittel sind in der Tabelle enthalten· x
Beispiel 5
Das Überzugsmittel ist aus folgenden Bestandteilen zusammengesetzt:
40,5 Teile Kombination V'.
25.0 » SiO2 (R)
24.1 " Wasser
, 5,9 - " Lösungsmittel (Butylglykol, Bat&nol)
4,5 " Hilfsstoffe (Sikkativ, Entschäumungsmittel, '"' 100,0 Amin, Verlaufsmittel)
Die Kombination 1 besteht aus 4,0 Teilen der Copolymerdisper-' sion 4 und 3b,5 Teilen einer S3 %igen Löeung des Vinylcopolymeren 4 in Butylglykol. . ""' . .
Die Copolymerdispersion 4 hat folgende Eigenschaften:
?estkörpergehalt: " 50 % , ',
MPT: 350 K . ,' . ·
Teilchengröße: ' maximal 0,1 /um
Das Vinylcopo3.ymer 4 besteht aus:
3,7 Teilen Acrylsäure ' ,
Methacrylsäuremethylester Styren -
Acrylsäurebutylester
eines niedermolekularen Yeresterungsproduktes. aus 1 Mol Bicyelopentadien, 1 Mol Maleinsäure, 1 Mol Butylenglykol 1,3 und/1 Mol Adipinsäure
und hat eine Säurezahl von .57'mg KOH/g Harz·
Die freien KarbGzy!gruppen des Yinylcopolymer 4 wurden mit der äquivalenten Menge Triethylamin neutralisiert. Die Eigenschaften dieses Überzagsmittels sind in der Tabelle enthalten. · ..·.
22 ,3 U
24 ,0 11
3 ,0 11
47 ,0 H
Pur die Herstellung und Applikation der erfindungsgemäßen ;strichstoffe und für die anschließenden Beispiele wurden folgende Bedingungen eingehalten:
- die erhaltenen Anstrichstoffe wurden mit 0,1 % Co, bezogen auf ungelöstes Harz der Komponente II (Vinylcopolymer), sikkativiert; .
- die.erhaltenen Anstrichstoffe wurden mit Wasser auf eine Auslaufdauer von 80 bis 100 see gemäß TGL 14301, Blatt 1, eingestellt und mittels Bakel appliziertj
-die' Prüfschichtdicke der Anstrichfilme lag zwischen 30 und 35 Mikrometer; : . '
-> die Trocknung der Lackfilme erfolgte bei 293"K und 65 % relativer Luftfeuchtigkeit bzw· durch forcierte Trocknung bei· 353 K während-' 60 min· V ' ,
Yergleichsbeispiele ;
Zum iTaehvseis der Torteile· der erfi.ndungsgemäßen; Überzugsmittel"' Wurden unter Anwendung der für die Beispiele 3 und 5 genannten Bahmenrezeptur, des Yiakositätsbereiches', der Trocknungs- und Prüfbedingungen Überzugsmittel hergestellt, appliziert und geprüft, die Bindemittelkoabinationen gemäß DE-03 2 513 516 nach Beispiel 11 unter Verwendung des Mischpolymers aus Beispiel 7 c und der Yinylpolymeremulsion aus Beispiel 2 und gemäß SP-PS 25 285, Beispiel 3 aus Copolymer C und Polymeremulsion 1, enthielten· : .''.; . , '
Die: ermittelten Eigenschaften sind ebenfalls in der Tabelle erfaßt. ' ..
Tabelle
."1 2 Beispiele 4 VJl Vergleichs beispiele ) 7 xx),
Kennwerte 1 1,5 3 1 1,5 6 ζ 2,5 V
Trockengrad (h) TG 1 12 7 1 2 8 2 ;· .20
n.TGL-14301/03 TG 4 6 6 12 7 6 22 ·' 4
Trockengrad n. einer forcier ten Trocknung 85 C 30 Hin 6 4
Pendelhärte (see) n.TGL 29771 75 85 80 90 55
nach 7 Tagen - 65 80' 100 65- 75 , 60 ' 40 \
30 min 85°c 80 50
Tiefung (mm) n.TGL 14302/03 >8,0 >9,0 >8,0 >9,0 i ,0 -
nach 7 Tagen :>8,5 'ό,3
Haftung ' ' ' , . . '
n.TGL 14302/05
nach 7 Tagen 1 1 1 1 ;. 1 2 2 Blockpunkt (0C) 70 N 70 65 60 ' ; 65 65 60 Glanzgrad (%) n.TGL 29772/02
45°/45° 90 98 94 matt 93 v 85 90
LagerStabilität : ,
bei Raumtemoe- ,
ratur (Mon.) / >6 >6 >6>-6Ν>·6 . >-6 yS
Verlauf gut gut gut gut : gut gut gui
x) a' Erzeugnis' nach DE-OS 2 513 516 xx) = Erzeugnis nach SP-PS 25 285

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Wasserverdünnbare, luft- und forcierttrocknende Kombinations-Anstrichstoffe auf der Basis .
    I wäßriger Polymerdispersionen aus Vinylmonomeren mit einer Mindestfilmbildungstemperatur (MPT) = 27S"k und einer mittleren Teilchengröße von 0,01 bis 3,0 Mikrometer und
    II Tsasserverdü'nnbarer, autoxidierbarer Yinylcopolym.eri.sate, yselohe mit starken Stickstoffbasen neutralisiert sind,
    sowie teilweise oder vollständig wassermischbarer organischer Lösungsmittel, Wasser und gegebenenfalls Pigmente, Extender und weiterer Lackhilfsstoffe, dadurch gekennzeichnet^ daß die Anstrichstoffe die Komponenten I und II im Verhältnis 1 : 15 bis 15 ; T gemischt enthalten und die Komponente II im wesentlichen aus ..'"· ' :» . . .
    (a) 1 bis 10 Masse-Teilen οΓ,Β-olefinisch ungesättigten 'Mono-.und/oder Dicarbonsäuren und/oder deren Halbester;
    (b) 10 bis 80 Masse-Teilen von hartmachenden Yinylmonomeren, wie s.B· Methacrylsäureester von Alkoholen mit 1 bis 4 C-Atomen und Vinylaromaten;
    (c) 1 bis 45 Masse-Teilen von weichmachenden Yinylmonomeren, wie z.B, Acrylsäureester von Alkoholen mit mindestens
    4: C-Atomen, und : , . . .
    (d) 20-, bis. 65 Masse-Teilen eines niedermolekularen Yeresterungsproduktes' der Formel
    ..'.-, .H-O- CO - CH = CH - CO-O
    ! in der R Wasserstoff oder den veresterte!! Rest von Pett-.. säurepartialesterh. höherviertiger Alkohole, von ein-. oder höherwertigen Alkoholen, von Pettsäurepartialestern niedermolekularer Epoxidharze und von Polycarbonsäuren enthaltenden Oligoestern oder ein Gemisch davon darstellt,,
    besteht und dieses Yinylcopolymerisat eine Säurezahl von mindestens 3P mg KOH/g besitzt.
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