DD216087A1 - Verfahren und einrichtung zum verbrennen heizwertarmer gase - Google Patents

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DD216087A1
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Heinz Koefer
Stefan Fruecke
Guenter Wenzel
Sieghard Fischer
Gerd Barthold
Juergen Buettner
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Karl Marx Stadt Oelfeuerung
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D17/00Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel
    • F23D17/005Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel gaseous or pulverulent fuel

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Abstract

Brenner zum Verbrennen heizwertarmer Gase unter Zumischung von Brennstoffstaub, insbesondere Holzstaub. Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung anzugeben, die es gestatten, die Waermeleistung in Heizungsanlagen, die mit niederkalorischen Gasen betrieben werden, im Bedarfsfall zu erhoehen. Die Aufgabe wird dadurch geloest, dass durch einen speziell ausgestalteten Gasbrenner fuer heizwertarmes Gas ein staubfoermiger Brennstoff als Zweitbrennstoff dem Brenngas konzentrisch und/oder zentrisch der zur Erzeugung der Grundwaerme brennenden Stuetzflamme zugefuehrt wird, wobei der Brenner aus dem Brennerrohr fuer die Gasflamme mit einer Zufuehreinrichtung fuer den Brennstoffstaub sowie einer Verwirbelungs- bzw. Dralleinrichtung besteht.

Description

A-
Tit el der Erfindung
Verfahren und Einrichtung sam Verbrennen heizwertarmer Gase
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet Anwendung beim Verbrennen eines Zweitbrennstoffes, in Form von Staub mit einem gasförmigen Grundbrennstoff, in feuerungsanlagen kleiner Heialeistung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Verfahren und Einrichtungen, die dazu dienen, schwer brennbare Materialien, wie z.B. Müll, brennbare wasserhaltige Schlämme oder Industrierückstände, mit Hilfe eines Grundbrennstoffes zu verbrennen. Der Grundbrennst.off sorgt dabei für die 'zur Verbrennung des Zweitbrennstoffes notwendige Temperatur bei Vorhandensein getrennter Brennereinrichtungen. Anliegen dieser Verfahren ist es, ein an sich nicht als Brennstoff übliches'brennbares Material durch Verbrennung su beseitigen oder in einen deponierbaren Zustand zu versetzen, z. B. DD-A? 132 020. Der thermische Wirkungsgrad wird durch die Verbrennung des Zweitbrennstoffes nicht verbessert. Des weiteren sind Verfahren und Einrichtungen bekannt, wie ζ. B. DD-WP 65617, die dazu dienen, niederkalorische Gase der Verbrennungsluft für die Verbrennung fester Brennstoffe beizumischen, um eine Erhöhung der Wärnieausbeute zu erzielen. Ebenfalls bekannt sind Brenner zum Verbrennen von Brennst of fsta,ub - DD-AP 0154 123. '
Diese Lösungen lassen sich nicht in Feuerungsanlagen kleiner Heizleistungen mit vertretbarem technischen Aufwand anwenden.
Ziel der Erfindung .
Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Einrichtung anzugeben, die es gestatten, die Wärmeleistung von Heizungsanlagen, die mit niederkalorischem Generatorgas "betrieben werden, im Bedarfsfall zu steigern.
Darlegung des Wesens der Erfindung .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zu schaffen, die es gestatten, eine Erhöhung der Energieausbeute beim Verbrennen heizwertarmer Gase, z.« B. 'Generatorgas, stoßweise oder dauernd durch Zusatz eines Zweitbrennstoffes zu. erzielen»
Erfindungsgemäß '.wird diese Aufgabe dadurch gelöst,· daß einem, ' die Grundwärme, erzeugenden Brenngas.bzw. dieser Gasflamme über eine Zufuhr- und Dosiereinrichtung zentrisch oder konzentrisch brennbarer Staub, insbesondere Holzstäub, beigemischt wird, wo- · bei der so zugehörige1 Brenner so ausgestaltet ist, daß das Gas über 'ein lanzen- oder ringförmiges Brennerrohr, das mit einem .Luftgebläse in Verbindung steht, in die Brennkammer- eingeleitet und zuvor in, üblicher ^'eise mit Luft vermischt wird. Sin,e ebenfalls bekannte Zündeinrichtung- entzündet das Gas. Wird im Bedarfsfall eine1größere Wärmemenge benötigt, gestattet der erfindungsgemäße" Brenner, über eine Zuführeinrichtung, dosiert .Brennstoffstaub einem Teilstrom des Brenngases zuzuführen bzw. in die Grundflamme einzublasen, wobei Wirbel- und/oder"Drall- ·' einrichtungen .für eine gute Turbulenz des Gasstromes und Vermischung mit Luft zur Erzielung einer vollständigen Verbrennung der Staubteilchen, auch bei Vormischung des Brenngases" mit'. Brennstoff3taub, mit Hilfe der Grundflamme sorgen· .
Ausführungsbeispiel .
.Der erfindungsgemäße Brenner soll nachstehend an einem Ausfüh- ' rUngsbeispiel mit zugehöriger Zeichnung - Fig. 1 - näher .„erläutert werden.' ' ·. ' ' · . Der Brenner besteht -aus dem Brennerrohr 1, in das zwischen dem ,. Lufteintritt 11 and der Brennstaubzuführung 7 die Gaszuführung radial· einmundet. Die Brennstaubzuführung besitzt am-Übergang sum Mischrohr 9 'Eintrittsbohrungen .4» die so angeordnet sind,
, ' - 3 - , ;
daß sie in Richtung des Gas-Luft-Stromes liegen, ohne daß Brennstaub austreten kann und in die, auf Grund des durch das Staublech 8 hervorgerufenen Druckes, ein Gas-Luft-Gemisch eintritt, wobei die Wirbel- bzw. Dralleinrichtungen 5 für eine gute Verwirbelung des Gas-Luft-Stromes sorgen. Durch den Freiraum zwischen Staublech 8 und Brennerrohr 1 gelangt ein Teilstrom des Gas-Luft-Gemisches zum Sieb 6 und bildet nach Entzündung durch eine übliche Zündeinrichtung eine, ringförmige Grundflamme. Wird eine höhere Wärmeausbeute ; gefordert, gelangt Brennstoffstaub über die Brennstaubzuführung 7 in das Mischrohr 9 und'vd.rd in diesem mit dem Gas-Luft-Strom vermischt und in die am Sieb 6 stehende ringförmige Grundflamm^e eingeblasen. Bs erfolgt so eine vollständige Verbrennung der zugeführten, mit einem Gas-Luft-Gemisch angereicherten Staubanteile.

Claims (2)

  1. ' .. : - 4 -' ,. .
    Erf indungsansürüche, ^ τ ,
    " '. ·'*· .
    1. Verfahren zum "Verbrennen heiz^ertarmer Gase in Feuerungsanlagen kleiner.Heizleistung, dadurch gekennzeichnet, daß durch Tormischung dem Brenngas und/oder der mit nieder- '. kalorischem Gas als Grundbrennstoff erzeugten Gasflamme zentrisch oder konzentrisch, dosiert Brennstoffstaub zugeführt wird.' -,,-· "..
    / ' ' .
  2. 2. Einrichtung zur'Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1,
    - dadurch gekennzeichnet, daß in das Brennerrohr (1) zwischen, dem lufteintritt (11) und der Brennstaubzuführung (7) die Gaszuführung (2) radial oder.tangential einmündet und'die Brennstaubzuführung im übergang zum Mischrohr (9) Eintrittsbohrungen (4) besitzt, wobei das Mischrohr (9) das Stau-
    blech (8) und die Drall- bzw. Wirbeleinrichtung (5) trägt.
    Hierau 1 Blatt Zeichnung
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BE0/213034A BE899788A (fr) 1983-06-03 1984-05-30 Procede et dispositif pour la combustion de gaz de faible valeur calorifique.

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