DD216102A1 - Anordnung zum gewinnen von in dem isolieroel eines hochspannungsgeraetes geloesten gas - Google Patents
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- Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)
Abstract
Anordnung zum Gewinnen von in dem Isolieroel eines Hochspannungsgeraetes, insbesondere Transformators, geloesten Gas, bei der ein Gassammelgefaess ueber eine semipermeable Membran an den Behaelter des Hochspannungsgeraetes, insbesondere Transformatorkessel angeschlossen ist. Es soll eine stoerungsarme aber dennoch instandhaltungsfreundliche Anbringung der Membran erreicht werden, so dass sie den mechanischen Betriebs- und Stoerungsbeanspruchungen gewachsen ist und darueber hinaus unkompliziert gewechselt werden kann. Dazu ist die Membran vor einer im mittleren Bereich einer Stroemungskammer vorgesehenen Oeffnung angebracht und die Stroemungskammer aussen an der Behaelterwandung befestigt. Sie wird ueber obere und untere Drosselbohrungen in der Behaelterwandung von dem Isolieroel des Behaelters durchstroemt. Fuer die Membran ist ein Stuetzsieb vorgesehen, das sich auf der Seite des Gassammelbehaelters befindet und zusammen mit der Membran mittels kreisringfoermiger Dichtungen zwischen dem Anschlussflansch des Gassammelbehaelters und der Stroemungskammer eingespannt ist.
Description
-A-
Titel der Erfindung-' ' '' '
Anordnung zum Gewinnen von in dem Isolieröl eines Hochspannungsgerätes gelösten Gas ·
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die !Erfindung betrifft eine Anordnung ;2Uia Gewinnen von in dem Isolieröl eines .Hochspannungsgerätes, insbesondere Transformators, gelösten Gas mittels semipermeabler Membran*·
Charakteristik der bekannten-'technischen; Lösungen
Zur Entnahme von in Isolierölen gelöst ein; Gas ist eine- Anordnung bekannt, bei der ein 'Transformatorengehäuse mit einem an der'Eintrittsöffnung eine semipermeable, d.h., gasdurchlässige Membran aufweisenden Gasgefäß lösbar verbunden ist,'aus dem das. im thermodynamischen Gleichgewicht befindliche herausdiffundierte Gas entnehmbar ist (DD 14805)· 2ur Anbringung des GasgefäBes ist ein Verbindungsstutzan des Transformatorengehäuses vorgesehen. Tor; der Austrittsöffnung dieses Stutzens ist' die Membran befestigt. Die eingespannten Membranen müssen hohen mechanischen und thermischen Betriebs- und Störungsbeanspruchungen gewachsen sein. ' Werden Membranen aus Polyäthylen verwendet, halten sie bei der bekannten Sinbauart den Beanspruchungen häufig nicht " stand,- selbst wenn sie für diesen linsatz; einer! besonderen
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Behandlung zur Erhöhung der Stabilität unterworfen wurden,1 so daß ihre Lebensdauer gering ist. Häufiges Wechseln der Membran führt zu erheblichen Aufwendungen und Yerlusten.
Ziel der Erfindung " . : - . .· ' /
Ziel der Erfindung ist 'eine- störungsarme aber dennoch instandhaltungsfreundliche universell einsetzbare Anordnung zur Gasgewinnung mittels semipermeabler Membran. ν '
Darlegung des Wesens der Erfindung \ " -
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu \ schaffen, bei der die. Membran so angebracht ist, daß sie den mechanischen·' Betriebs- und Störungsbeanspruchungen gewachsen ist und darüber hinaus, unkomplizierter gewechselt werden.kann. Dies-wird-erreicht, indem die Membran vor einer im mittleren Bereich.einer.·Strömungskammer vorgesehenen öffnung angebracht und die Strömungskammer außen an der Behälterwandung befestigt ist und über C/bere und untere-Drossel-' bohrungen in der Behälterwandung von dem Isolieröl des Behälters durchströmt wird,: wobei für die Membran-ein Stützsieb vorgesehen ist, das, auf, der Seite des GassammeIbehälters''liegt und zusammen'mit der Membran mittels kreisringfönniger Dichtungen zwischen dem: Anschlußflansch des Gassasmie'lbehälters und der Strömungskammer eingespannt :- '.ist. ' ' . ,·.' . :..." ' . ; : Das Isolieröl tritt durch die oberen Drosselbohrungen in die .Strömungskammer ein, wird dort abgekühlt, strömt'an der Membran entlang, wobei Gas durch die Membran diffundiert und in das Gassamme!gefäß gelangt. Nach Abkühlung an der Membran und der Wandung der Strömungskammer fliegt das Isolieröl durch die unteren Drosselbohrungen wieder in den Gerätebehälter zurück. Die Drosseibohrungen verhindern eine Zerstörung der Membran durch Druckwellen,
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die durch Kurzschlüsse und andere Einflüsse ents.teb.en ··. können. Weiterhin ermöglichen sie ein einfaches Wechseln der Membran.· Das dabei-ausfließende Isolieröl spritzt, gegen das Gehäuse; der Strömungskammer und fließt nach unten ab. Ss ist zweckmäßig, bei abgenommener Membran;eine Eappe', vorzugsweise aus Plast, auf .die Membranöffnung^der Strömungskammer zu setzen, um das Herausspritzen von öl zu vermeiden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung >eist die Strömungskammer oberhalb dei! oberen Drosselbohrungen ein Volumen auf, 'ciäs für die Aufnahme des im Gassammelbehälter vorhandenen Gases bemessen istV Dadurch wird erreicht, daß. sich bei defekter Membran das Gas der Zelle in der Strömungskammer " fängt and·nicht in den Isolierbehälter gelangen kann. Darüber hinaus sieht eine.· weitere Variante das; Anbringen eines ,,Schutz- siebe.s; auf der der Strömüngskaimiier zugewandten Seite der ·... ' Membran vor, um bei einer Zerstörung der Membran, die Belastung der .Strömungskammer und Verstopfung'.der Drosselbohrungen zu. verhindern. Das die Membran ..stützende Sieb besitzt Löcher, die so' eingestanzt sind, .daß sie keine scharfen Händer sondern eine Wölbung zum ·Gassammeiraum haben* Bei.Hindurchdringen von Isolierölmengen durch die Drosselbohrungen durch ; Druckwellen in den Isolierölaüffang- und -abführungsteil kann die Membran zum Gassamme!raum hin .ausweichen, ohne daß freie-Membranflachen gegen eine scharfe.'Kante: gedrückt und herausgeschnitten werden. Dabei schmiegt sich die Membran .''..· an die Seitenwände der Löcher an, wodurch die freie Fläche und damit die auf'ungestützte, freie Membranflachen .wirkenden. Kräfte sich verringern. '
Ausführungsbeispiel : . .
Die .!Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert werden,' die neben der prinzipiellen Gesamtdarstellung noch eine gesprengte Darstellung enthält.
Die .Membran 1 wird auf ein Sieb 2 gelegt. Beides wird mit '. zwei Dichtungen 3 zwischen dem Flansch'des GassammeIge- .> fäBes 4 ,und der Strömungskammer 5» welche einen AblaBhahn 6 zum Ablassen des bei notwendigem Membranwechsel· aus den Drosselbohrungen 7 und'8 austretenden. Isolieröls besitzt, ist mit einer Dichtung 9,an,der Gerätegef&ßwandung 10 angeschraubt« Das Isolieröl 11 kann durch die oberen Drosselbohrungen 7 in die Str'ömting'skammer 5 eintreten, das gelöste Gas durch Diffusion über die Membran 1 an.das GassammeIgefaß abgeben, sich an der Membran und am Gehäuse der Strömungskammer 5'abkühlen und- über die untere Drosselbohrungsreihe zurück ins GerätegefäB fließen« Durch ,Kühlbleche 13 kann das Gehäuse der Kammer 5 urtd damit das Isolieröl gekühlt werden. Hin Gehäuse: 12 schützt die Membranbefestigungs-vorrichtung vor Unterkühlung (Prost) während des Betriebes.
/
Claims (4)
1· Anordnung zum Gewinnen von in dem Isolieröl eines Hochspannungsgerätes gelösten Gas, "bei der ein Gassammelge- ; faß über eine semipermeable Membran an den Behälter des Hochspannungsgerätes, insbesondere·Transformatorenkessel, angeschlossen ist, gekennzeichnet dadurch» daß die Membran vor einer im mittleren-Bereich einer Strömungskammer. vor-, gesehenen Öffnung angebracht und die Strömungskaminer an der Behalter^andung befestigt ist und über obere und untere Drosselbohrungen in der Behältenwandung von dem Isolieröl des Behälters durchströmt wird,, wobei für die Membran ein Stützsieb vorgesehen ist, das auf der Seite des Gassammelbehälters liegt und zusammen, mit der Membran -.mittels kreisringförmiger Dichtungen zwischen dem Anschlußflansch :des Gassammelbehälters und der Strömungs-
] kammer eingespannt ist... . ^
2* Anordnung nach Punkt.1, gekennzeichnet dadurch, daß das Stützsieb aus einer Platine mit gestanzten Löchern besteht ,., die zur Vermeidung scharfkantiger Händer Wölbungen zum Gässanimelgefäiä-hin haben.
3. Anordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die ''Ströfflungskammer. oberhalb der oberen Drosselbohrungen ein Volumen besitzt, das für die Aufnahme des im GassammeIbehalter vorhandenen Gases bemessen ist. ' ν
4, Anordnung nach Puakt 1 bis.'3, gekennzeichnet dadurch, daß auf der der Strömungskaimner zugewandten Seite der Membran ein Schutzsieb angebracht ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25207983A DD216102A1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Anordnung zum gewinnen von in dem isolieroel eines hochspannungsgeraetes geloesten gas |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DD25207983A DD216102A1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Anordnung zum gewinnen von in dem isolieroel eines hochspannungsgeraetes geloesten gas |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD216102A1 true DD216102A1 (de) | 1984-11-28 |
Family
ID=5548244
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD25207983A DD216102A1 (de) | 1983-06-16 | 1983-06-16 | Anordnung zum gewinnen von in dem isolieroel eines hochspannungsgeraetes geloesten gas |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD216102A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4326857A1 (de) * | 1993-08-06 | 1995-02-09 | Siemens Ag | Vorrichtung zum Erfassen eines Gaslecks |
| DE19604606A1 (de) * | 1995-02-27 | 1996-08-29 | Frings & Co Heinrich | Meßvorrichtung für einen von wenigstens zwei flüchtigen Bestandteilen einer Flüssigkeit, insbesondere einer Fermentationsflüssigkeit |
-
1983
- 1983-06-16 DD DD25207983A patent/DD216102A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4326857A1 (de) * | 1993-08-06 | 1995-02-09 | Siemens Ag | Vorrichtung zum Erfassen eines Gaslecks |
| DE19604606A1 (de) * | 1995-02-27 | 1996-08-29 | Frings & Co Heinrich | Meßvorrichtung für einen von wenigstens zwei flüchtigen Bestandteilen einer Flüssigkeit, insbesondere einer Fermentationsflüssigkeit |
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