DD216211A1 - Abbindegeraet fuer bandfoermiges umreifungsmaterial - Google Patents

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DD216211A1
DD216211A1 DD24943183A DD24943183A DD216211A1 DD 216211 A1 DD216211 A1 DD 216211A1 DD 24943183 A DD24943183 A DD 24943183A DD 24943183 A DD24943183 A DD 24943183A DD 216211 A1 DD216211 A1 DD 216211A1
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DD
German Democratic Republic
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strapping
drive
drive sprocket
chain
substructure
Prior art date
Application number
DD24943183A
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English (en)
Inventor
Manfred Langer
Bernd Jungmann
Dieter Eckardt
Roland Seidl
Dieter Schulze
Original Assignee
Rohrkombinat Stahl & Walzwerk
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Abbindegeraet fuer bandfoermiges Umreifungsmaterial, das vorzugsweise in Walzwerken zum Umreifen von stabfoermigem Material eingesetzt werden kann. Ziel der Erfindung ist eine Verbesserung der Qualitaet der Umreifung, eine kostenguenstige und einfache Eigenfertigung unter Verwendung von Standardteilen und bei Errichtung von halbautomatischen Abbindesystemen eine Steigerung der Arbeitsproduktivitaet. Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Beseitigung der Nachteile des naechstliegenden Standes der Technik durch Neugestaltung des Antriebssystems, des Systems der Zugkraftbegrenzung sowie der Kinematik zwischen Bindegut und Abbindeapparat. Der Grundkoerper (2) ist mit dem Unterbau (1) mittels Drehpunkt (3) verbunden. Das Treiberkettenrad (16) ist mit dem Antriebskettenrad (15) mittels Kette (6) verbunden. Das Drehmoment fuer das Antriebskettenrad (15) wird ueber ein Schneckengetriebe (7) von einen Elektromotor (8) eingeleitet. Die Drehmomentbegrenzung fuer die Treibrolle (4), zur Begrenzung einer bestimmten Zugkraft am Umreifungsmaterial (13), wird durch eine definierte Auslenkung im Lasttrum der Kette (6) und deren Erfassung ueber ein Federbelastetes System (17) erreicht.

Description

Titel der Erfindung Abbindegerät für bandförniges Unreifungsmaterial Anwendungsgebiet der Erfindung Die Erfindung bezieht sich auf ein Abbindegerät für
bandförmiges Umreifungsmaterial« das vorzugsweise in
Walzwerken zum Umreifen von stabförmigem Material ein·»
gesetzt wird· Die erfindungsgemäße Lösung ist weiterhin einsetzbar für
Bunde« Pakete und Kisten» die mit bandförmigem Umrei-
fungsmaterial versehen werden«
Die Erfindung ist einzugliedern in Bindemaschinen für Bunde« Pakete u« ä«· Charakteristik der bekannten technischen Lösungen In der DD-Patentschrift 122 950 wird eine Vorrichtung
zum Binden von Bunden« Ringen oder Paketen mittels Binde·» material mit einem Bindekopf und Bindematerialspeicher beschrieben· Bei dieser Vorrichtung wird die Zugkraftbegrenzung für das Umreifungsmaterial mittels Bremse realisiert« Da jede Bremse ein verschleißendes Element dar«· stellt« das zudem noch von einigen Umgebungsfaktoren· wie
Luftfeuchtigkeit« Verschmutzung u« a« abhängig ist« wird
OT 198-3*0
die Töleranzbreite der Zugkraftbegrenzung groß· Dadurch kann keine gleichbleibende Qualität der Umreifung garantiert werden·
In der DE-Patentschrift 17 61 123 wird ein Werkzeug zum Anbringen von Verpackungsbändern beschrieben· Die zum Umreifen erforderliche Zugkraft wird durch den Bedienenden manuell erzeugt und unterliegt daher stark subjektiven Einflüssen· Im Grundaufbau ist dieses Werkzeug kompliziert und bedarf spezieller Fertigungsnethoden·
Aus der Praxis sind Werkzeuge bekannt« bei denen die erforderlichen Zugkräfte am Umreifungsmaterial durch Druckluftmotoren erzeugt werden« Der Aufbau ist kompliziert und das Medium Druckluft ist stark vom Drucklufterzeuger und Druckluftrohrleitungssystem abhängig« Unterschiede im Druckluftdruck wirken sich direkt auf die Zugkraft und damit auf die Qualität der Umreifung aus«
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung besteht in einer kostengünstigen und einfachen Eigenfertigung unter Verwendung von Stan** dardteiien« Weiterhin wird eine Verbesserung der Qualität der Umreifung erreicht·
Bei der Errichtung von halbautomatischen Abbindesystemen kann die Arbeitsproduktivität gesteigert werden·
Darlegung des Wesens der Erfindung ,
Die technische Aufgabe« die durch die Erfindung gelöst wird
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin» durch Neugestaltung des Antriebssystems, des Systems der Zugkraftbegren- zung für das bandförmige Umreifungsmaterial sowie der Kine-
matik zwischen Bindegut und Abbindeapparat die genannten Nachteile zu beseitigen· cv:..^/·: ^r.v·.:.,., ; v ^ w.i^'-ssss
Das Abbindegerät besteht aus den an eich bekannten Teilen : ' Unterbau, Grundkörper, Verschlußzange, Abschervorrichtung, Treibersystem und Antriebssystem· t
Erfindungsgemäß ist der Grundkörper mit den Unterbau mittele Drehpunkt verbunden* Dieser Drehpunkt gestattet in der Ausgangsstellung die notwendigen Platzverhältnisse für technologische Handhabungen - wie Verschlußelement aufstecken, Umreifungsraaterial umlegen und vorformen » zu gewährleisten« Mittels Kette ist das Treiberkettenrad mit dem Antriebskettenrad verbunden· Das Antriebskettenrad ist im Drehpunkt zwischen Unterbau und Grundkörper angeordnet« Das Drehmoment für das Antriebekettenrad wird über ein Schneckengetriebe von einem Elektromotor eingeleitet· Die Drehmomentbegrenzung für die Treibrolle zur Begrenzung einer bestimmten Zugkraft am unreifungemateriel wird durch eine definierte Auslenkung im Lasttrum und deren Erfassung über ein belastetes System erreicht« Die Abschaltung des Antriebssystems erfolgt durch ein Schaltsystem unter Nutzung der Beziehung Zugkraft im Lasttrum» eingestellte Kraft und Größe der Auslenkung· Die Bezugskante ist eine feste Begrenzung zur Gewährleistung eines bestimmten Abstandes zwischen Ausgangsstellung des Abbindegerätes zum Bindegut«
Das an einem Hebezeug hängende Rohrbund wird an die Begrenzungspfosten in Höhe der Markierung angelegt« Das Um- reifungsmaterial liegt in seiner Ausgangsstellung im Bereich der Abschervorrichtung und der Verschlußzange an· Das Umreifungsmaterial wird um einen bestimmten Betrag auegetrieben, das Verschlußelement aufgesteckt, die zum Umreifen erforderliche Länge des Umreifungsmaterials ausgetrieben« manuell um das Bund geführt, die Bandspitze in das
Verschlußelemant eingeführt und die Spitze abgeknickt« Durch Umsteuerung des Treibersystems erfolgt die Straffung des Unreifungsmaterials· Das Verschlußelement stutzt sich dabei im Zangensystem ab; es baut sich die beabsichtigte Zugkraft für den Umreifungsvorgang auf,« wobei sich der Grundkörper durch Abkippen über den Drehpunkt an das Bund in Höhe der Markierung anlegt« Nach Erreichung der beabsichtigten Zugkraft wird das Antriebssystem abgeschaltet» das Verschlußelement mittels Verschlußzange verkniffen und mittels Abschervorrichtung wird das Uoreifungsmaterial getrennt· Der Grundkörper schwenkt auf Grund seiner Schwerpunktlage in die Ausgang9lagθzurück· ,
IS Ausführungsbeispiel
Im nachfolgenden Ausführungsbeispiel wird die Anwendung des Abbindegerätes inRohradjustagen beschrieben·
In der zugehörigen Zeichnung zeigt
.20 · :' , , .
Figur 1 eine Ansicht des Abbindegerätes·
Das Abbindegerät besteht aus dem Unterbau 1, dem Grundkörper 2, der Verschlußzange 18, der Abschervorrichtung 19, dem Treibersystem» bestehend aus dem Elektromotor 8* dem Schneckengetriebe 7» der Kette 6, dem Antriebskettenrad 15 und dem Treiberkettenrad 16·
Der Grundkörper 2 ist mit dem Unterbau 1 mittels Bolzen im Drehpunkt 3 verbunden· Dieser Drehpunkt 3 gewährleistet in der Ausgangsstellung die notwendigen Platzverhältnisse für die technologischen Handhabungen« wie Verschluftelement 14 aufstecken« Umreifungsmaterial 13 umlegen und vorformen· Mittels Kette 6 ist das Treiberkettenrad 16 mit dem Antriebskettenrad 15 verbunden· Das Antriebskettenrad 15 ist im Drehpunkt 3 zwischen Unterbau 1 und Grundkörper 2 enge-
ordnet« Das Drehmoment für das Antriebekettenrad 15 wird über ein Schneckengetriebe 7 von einem Elektromotor 8 eingeleitet« Die Drehmomentbegrenzung für die Treibrolle 4 » zur Begrenzung einer bestimmten Zugkraft am Umreifungsmaterial 13 - wird durch eine definierte Auslenkung im Last« trum und deren Erfassung über ein federbelastetee System 17 erreicht« Pie Abschaltung des Antriebssystems erfolgt nach Erreichung des Sollwertes der Auslenkung über dasι federbelastete System 17« durch ein Schaltsystem 10« Die Bezugs« kante 12 besteht aus mehreren Begrenzungspfosten und gewährleistet einen bestimmten Raum zwischen Ausgangsstellung des Abbindegerätes zum Bindegut 11«

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Abbindegerät für bandförmiges Umreisungsinaterial, bestehend aus einem Unterbau» einem Grundkörper,: einer Verschlußzange» einer Abschervorrichtung» einem Treibersystem und einem Antriebssystem4 gekennzeichnet dadurch« daß der Unterbau (1) mit dem Grundkörper (2) durch einen Drehpunkt (3) schwenkbar verbunden ist, daß das Treiber·· system aus der Treibrolle (4) und einer anstellbaren Druckrolle (5) besteht, wobei der Antrieb über die Kette (6), das Schneckengetriebe (7) und den Elektromotor (8) erfolgt, daß die Kette (6) definiert über ein belastetes Rad (9) ausgelenkt wird und nach Veränderung der definierten Auslenkung ein Schaltsystem (10 ) den Elektromotor (8) abschaltet und daß der zur Handhabung notwendige Abstand zwischen dem Grund» körper (2) und Bindegut (11) durch eine Bezugskante (12) mit Markierung'.(20) bestimmt wird«
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DD24943183A 1983-04-04 1983-04-04 Abbindegeraet fuer bandfoermiges umreifungsmaterial DD216211A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0596616A3 (de) * 1992-11-06 1995-03-01 Clements Ind Inc Vorrichtung und Verfahren zum Zuführen, Schneiden und Verdrillen eines Bandes.
CN110466817A (zh) * 2018-12-13 2019-11-19 湖南莱塞智能装备有限公司 一种铝条包头喷码装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0596616A3 (de) * 1992-11-06 1995-03-01 Clements Ind Inc Vorrichtung und Verfahren zum Zuführen, Schneiden und Verdrillen eines Bandes.
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