DD216379A5 - Verfahren zum fuellen von hohlhippen mit fuellmasse - Google Patents

Verfahren zum fuellen von hohlhippen mit fuellmasse Download PDF

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Abstract

Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen von Hohlhippen mit Fuellmasse. Um die Leistung beim Fuellen von Hohlhippen zu steigern, werden die Hohlhippen parallel zueinander ausgerichtet kontinuierlich bewegt und die Fuellmasse kontinuierlich in die bewegten Hohlhippen eingefuellt, indem die Fuellmasse abwechselnd in einzelne Hohlhippengruppen eingefuellt und der kontinuierliche Fuellmassezufuhrstrom nach dem Fuellen einer Hohlhippengruppe ohne Unterbrechung zu einer anderen Hohlhippengruppe umgelenkt wird. Die Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens besteht aus einer die Hohlhippen mit ihrer Laengsachse quer zur Transportrichtung ausgerichtet befoerdernden Transporteinrichtung, aus zumindest zwei jeweils fuer sich streckenweise synchron mit der Transporteinrichtung bewegbare Fuellvorrichtungen mit jeweils zumindest zwei in die Hohlhippen einschiebbaren und wieder herausziehbaren Fuellrohren und aus einer einzigen sich verzweigenden, mit allen Fuellrohren der Fuellvorrichtungen in Verbindung stehenden, zumindest abschnittsweisen Fuellmassezufuhrleitung.

Description

Berlin, den 14.06,1984 AP A 64 G/260 722/3 63 508/23 ;
Verfahren und Vorrichtung zum Füllen von Hohlhippen mit Füllmasse
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Füllen von, vorzugsweise innenbeschichteten, insbesondere mit Schokolade beschichteten, Hohlhippen mit Füllmasse, vorzugsweise mit Speiseeis, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei der industriellen Herstellung von mit Eiscreme gefüllten Konfekt ist es bekannt auf der Innenseite mit einem fetthaltigen Überzug versehene Hohlhippen von beiden Seiten her mit Eiscreme zu fallen und die gefüllten Hohlhippen an beiden Enden mit einer Kappe aus fetthaltigem Material zu verschließen· Dabei werden die innenbeschichteten Hohlhippen schrittweise an jeweils mehrere Fülldüsen tragenden Füllstationen vorbeibewegt, deren Fülldüsen gleichzeitig in mehrere Hohlhippen hinein- und wieder herausbewegt werden. Während dieser Bewegung der Fülldüsen stehen die Hohlhippen still, Sie werden erst anschließend wieder um einen der Anzahl der gefüllten Hohlhippen entsprechenden Schritt weiterbewegt·
Die Eiscreme, die in einem kontinuierlichen Strom von einer Gefriereinriahtung kommt, wird über elastische und felxible Schläuche den diskontinuierlich arbeitenden Füllstationen zugeführt, wobei die Anpassung des kontinuierlichen Eiscremestromes der Gefriereinrichtung an die diskontinuierliche " Fülltätigkeit der Fülldüsen durch das "Atmen" der elastischen und flexiblen Schläuche erfolgt.
< U ι.; ν
2 6 0 7 Il
Wäiirend des Stillstandes der Hohlhippen werden die bereits gefüllten Hohlhippen mit den Endkappen versehen, zu deren Herstellung das fetthaltige Kappenmaterial im flüssigen Zustand aufgebracht wird· Anschließend werden die mit den Bndkappen versehenen gefüllten Hohlhippen zur Verfestigung durch einen Kühlkanal geführt»
Die Leistungsfähigkeit beim Eiecremefüllen ist bei diesem bekannten Verfahren gering, da die Eiscreme nur während des Stillstandes der Hohlhippen eingefüllt wird·
Ziel der Erfindung
Ea ist das Ziel der Erfindung, die Leistungsfähigkeit der beim Eiscremefüllen zu erhöhen«
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum füllen von, vorzugsweise innenbeschichteten, insbesondere mit Schokolade beschichteten, Höhlhippen mit Füllmasse, vorzugsweise mit Speiseeis sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, zu schaffen, durch daa eine kontinuierliche Füllung der Hohlhippen, Waffelröllchen und der gleichen ermöglicht wird«
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Hohlhippen parallel zueinander ausgerichtet kontinuierlich bewegt werden und daß die Füllmasse kontinuierlich in die bewegten Hohlhippen quer zu ihrer Bewegungsrichtung eingefüllt wird, indem die Füllmasse abwechselnd in einzelne Hohlhippengruppen eingefüllt wird und der kontinuierliche Füllmassezufuhr st rom nach dem Füllen einer Hohlhi,ppengruppe ohne Unterbrechung zu einer anderen Hohlhippengruppe umgelenkt wird·
L ο υ /
Dabei können vorteilhafterweise die Hohlhippen mit ihren Längsachsen im wesentlichen parallel zueinander auf eine kontinuierliehe umlaufende Transporteinrichtung aufgebracht werden, bevor sie in Gruppen abwechselnd gefüllt werden·
Gemäß einer bevorzugten Verfahrensführung werden die Hohlhippen abwechselnd in einander gegenseitig Überschneidenden Gruppen geftillt, wobei sich zwischen den bereits gefüllten Hohlhippen einer Gruppe jeweils Jioch die zu füllenden Hohlhippen einer ί
anderen Gruppe befinden, , ~
''
Ferner kann erfindungsgemäß mit dem Füllen jeder Hohlhippengruppe sofort nach Beendigung des FpIlens der vorher gefüllten benachbarten Hohlhippengruppe begonnen werden.
Weiters schlägt die Erfindung ein Verfahren zum Einfüllen von Speiseeis in innenbeschichtete, vorzugsweise innenschokoladrierte, Hohlhippen vor, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die Hohlhippen mit ihren Längsachsen horizontal ausgerichtet auf eine umlaufende Transporteinrichtung nebeneinander aufgelegt und dann von dieser kontinuierlich bewegt werden, daß das Speiseeis in die kontinuierlich bewegten Hohlhippen durch zumindest zwei abwechselnd betätigte, Füllrohre aufweisende Füllvorrichtungen kontinuierlich eingefüllt wird, deren jede von einer Ausgangsstellung in eine Endstellung synchron mit den Hohlhippen bewegt wird, währenddessen ihre Füllrohre in die jeweiligen Hohlhippen eingeführt werden und das Speiseeis während des Herausziehens der Füllrohre aus den Hohlhippen in diese abgegeben wird, worauf die Füllvorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt wird, und daß das Speiseeis in einem kontinuierlichen Strom den Füllvorrichtungen zugeführt wird, wobei jeweils am Ende des Füllvorganges einer Füllvorrichtung der FüllVorgang einer anderen Füllvorrichtung beginnt·
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Eine weitere Verfahrensvariante sieht Vor, daß das Speiseeis von den Füllvorrichtungen aufeinanderfolgend in einzelne, vorzugsweise einander überschneidende, Gruppen Von Hohlhippen eingefüllt wird, wobei die von der ersten Füllvorrichtung ausgelassenen Hohlhippen von zumindest einer nachfolgenden Füllvorrichtung gefüllt werden»
Zur Durchführung des erfindungsgemäßsn Verfahrens schlägt die Erfindung eine Vorrichtung vor, die gekennzeichnet ist durch eine kontinuierlich umlaufende Transporteinrichtung, welche die Hohlhippen mit ihrer Längsachse quer zur Trans» portrichtung ausgerichtet von einer Aufgabestation für die ungefüllten Hohlhippen zu einer Abgabestation für die gefüllten Hohlhippen befördert, durch zumindest zwei jeweils für sich streckenweise synchron mit der Transporteinrichtung bewegbare Füllvorrichtungen mit jeweils zumindest zwei in die Hohlhippen einschiebbaren und wieder herausziehbaren Füllrohren und durch eine einzige, sich zu den Füllvorrichtungen verzweigende, mit allen Füllrohren in Verbindung stehende, zumindest abschnittsweise flexible, Zufuhrleitung für die Füllmasse»
Gemäß weiterer Erfindung kann die Transporteinrichtung als die Hohlhippen mit ihrer Längsachse horizontale transportierende Fördereinrichtung ausgebildet sein, entlang welcher zumindest zwei je eine Füllvorrichtung tragende Schlitten hinter· einander angeordnet sind, welche jeweils mittels einer Sockensteuerung in Transportrichtung und quer dazu verschiebbar sind·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden» In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
LbMICL
Fig* 1: eine Seitenansicht einer kontinuierlich arbeitenden Füllmaschine zur Durchführung des erfinduagsgemäßen Verfahrens;
Fig· 2t eine Stirnansicht der Fig· 1.
Obwohl die Erfindung am Einfüllen von Speiseeis in innen mit Schokolade ausgekleideten, sogenannten innenachokoladrierten Hohlhippen erläutert wird, versteht es sich von selbst, daß mit Hilfe der Erfindung auch andere Füllmassen in unbeschichtete, oder außen beschichtete, oder mit anderen Materialien beschichtete oder nur teilweise beschichtete Hohlhippen oder Waffeltuten oder in andere Behälter eingefüllt werden können«
Die in den Fig· 1 und 2 dargestellte Füllmaschine besitzt eine kontinuierlich angetriebene umlaufende Transporteinrichtung 1 mit zu einem endlosen Iransportelement aneinandergereihten nach außen offenen Halbschalen 2, in die die Hohlhippen an der Aufgabestation 3 von einer Rutsche 4 kommend eingelegt werden« Seitlich neben der Transporteinrichtung 1 sind zwei Füllvorrichtungen 515' auf zwei unabhängig voneinander bewegbaren Schlitten 6,6· befestigt« Jede Füllvorrichtung 5 ist mit zwei Püllrohren 7 versehen, die axial auf die in den Halbschalen 2 angeordneten Hohlhippen ausgerichtet sind«
Jedes Füllrohr 7 ist Über ein mittels Pneumatikzylinder 8 gesteuertes Ventil 9 mit einem Speiseeiszuführrohr 10 verbunden« Die beiden Speiseeiszuführrohre 10 einer Füllvorrichtung 5 sind zu einem Anschlußstutzen 11 vereinigt« Die Anschlußstutzen 11 beider Füllvorrichtungen 5t 5' sind an eine gemeinsame, sich bei einer Abzweigstelle 12 verzweigende Speiseleitung 13 angeschlossen, welche direkt mit der nicht dargestellten Speiseeiaerzeugungsmaechine (Freezer) verbunden ist»
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Jeder Schlitten 6; 6' iat an seiner Unterseite mit einer nockenscheibe 14{ 14\ operativ verbunden, deren Kurvenverlauf beim Drehen derselben die Schlittenbewegung bestimmt· Durch Drehen der Hockenscheibe 14* wird der Schlitten 6* aus einer Ausgangsstellung, in der die Füllrohre 7 der Füllvorrichtung 5f auf die Höhlhippen ausgerichtet noch außerhalb dieser angeordnet sind, synchron mit der Trans-* porteinrichtung 1 in Richtung des Pfeiles 15 bewegt und mit den Fallrohren 7 quer zur Transportrichtüng (Pfeil 15) in die Hohlhippen eingeschoben« Während der Schlitten 6* synchron mit der Transporteinrichtung 1 bewegt wird, werden die Füllrohre 7 aus den Hohlhippen zurückgezogen und dabei das Speiseeis in die Hohlhippen eingefüllt· Nach Beendigung des FüllVorganges werden die Füllrohre 7 mit Hilfe des Schlittens 61 vollständig aus den Höhlhippen herausgezogen und der Schlitten 6· erreicht seine Endstellung aus der er entgegen der Transportrichtüng (Pfeil 15) in seine Ausgangsstellung zurückgeführt wird· Der Schlitten 6 mit der Füllvorrichtung 5 wird in der gleichen Art und Weise bewegt wie der Schlitten 6' mit der Füllvorrichtung 5», wobei die beiden Schlitten 6; 6· seitlich so zueinander versetzt bewegt werden, daß immer dann, wenn die FUllrohre 7 der einen Füllvorrichtung f>* in ihrer am Ende des Füll Vorganges eingenommenen Stellung angelangt sind, die Füllrohre 7 der anderen Füllvorrichtung 5 bereits in die Hohlhippen eingeschoben worden sind·
Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Füllmaschine entspricht der gegenseitige Abstand der beiden Füllrohre 7 einer Füllvorrichtung 5; 5' dem doppelten Abstand zweier aufeinanderfolgender Hohlhippen auf der Transporteinrichtung 1, so daß die Füllvorrichtung 5» die erste, dritte, fünfte usw· Hohlhippe füllt, während die Füllvorrichtung 5 die zweite, vierte, sechste usw· Hohlhippe füllt· Selbstverständlich kann jede Füllvorrichtung 5J 51 auch mit vier Füllrohren 7 versehen
υ ν « — —
sein, deren gegenseitiger Abstand ζ* Β» so gewählt ist, daß die eine PUIlvorrichtung 5$ 5' jeweils die erste, zweite, fünfte und sechste Hohlhippe füllt, während die andere Füllvorrichtung 5ί 5* jeweils die dritte, vierte, siebente und achte Hohlhippe füllt.
Die gefüllten Hohlhippen werden an der Abgabestation 16 aus der Transporteinrichtung 1 entfernt· ,
Es können auch drei abwechselnd betätigte Füllvorrichtungen 5J 51 verwendet werden, wobei für jede der drei Füllvorrichtungen 5; 5' die Zeit die der Schlitten zum Einschieben der Füllrohre 7 in die Hohlhippen benötigt gleich jener Zeit ist, die er zum Herausziehen der Füllrohre 7 aus den Hohlhippen braucht und auch gleich jener Zeit ist, die er zur Rückkehr von seiner Endstellung in seine Ausgangsstellung braucht«
Die Speiaeeiamasse wird kontinuierlich durch die Speiseleitung 13 zu den Füllvorrichtungen 5, 5* zugeführt, wobei nach Beendigung des Füllvorganges einer Füllvorrichtung 5' sofort der Füllvorgang der nächsten Füllvorrichtung 5 beginnt, so daß der Speiseeisstrom'in der Speiseleitung 13 keine Unterbrechung erfährt und abwechselnd von einer Füllvorrichtung 5; 5' zur anderen umgelenkt wird·
Wird das erfindungsgemäße Verfahren mit nur zwei Füllvorrichtungen 5| 51 durchgeführt, so wird nach dem Füllen einer Hohlhippengruppe die dieser benachbarte Hohlhippengruppe ge·;-füllt.
Wird das erfindungsgemäße Verfahren mit drei entlang der Transporteinrichtung 1 hintereinander angeordneten Füllvorrichtung durchgeführt, so wird das Speiseeis von der ersten Füllvorrichtung in in größeren Abständen von einander angeordnete Hohlhippengruppen eingefüllt und die dabei ausgelassenen Hohlhippen werden von den beiden anderen Füllvor-
2 6 ü /
riclitungen aufeinanderfolgend gefüllt, wobei entweder zuerst mit der zweiten Füllvorrichtung oder zuerst mit der dritten Füllvorrichtung das Einfüllen fortgesetzt werden kann·
In allen geschilderten Fällen ist ein kontinuierlicher Eiscremest rom. in der Speiseleitung gewährleistet»
Obwohl der liegende Transport der Hohlhippen bevorzugt wird, können diese auch stehend mit zueinander parallelen Längsachsen transportiert werden, wobei dann die gesamte Schlittenbewegung in einer zur Ebene der Hohlhippenlängsachsen parallelen Ebene erfolgen kann oder die Schlitten werden in einer zur Ebene der Hohlhippenlängsachsen geneigten vorzugsweise senkrechten Ebene bewegt und die Füllrohre der Füllvorrichtungen werden in der Ebene der Hohlhippenlängsachsen in die Hohlhippen hinein- und wieder herausbewegt·
Weiters können FüllVorrichtungen nur an einer Seite der Hohlhippen vorgesehen sein, so daß die Hohlhippen nur von einem Ende her vollständig gefüllt werden»
Es können aber auch zu beiden Seiten der Hohlhippen Füllvorrichtungen vorgesehen werden, wobei die Hoblhippen jeweils zur Hälfte von dem einen Ende und zur Hälfte von dem anderen Ende gefüllt werden, oder jeweils eine Hohlhippengruppe wird von einem Ende her vollständig gefüllt und eine andere Hohlhippengruppe wird ebenfalls vollständig aber vom entgegengesetzten Ende her gefüllt·

Claims (8)

Brfindungaanspruch
1· Verfahren zum Füllen von, vorzugsweise innenbeschichteten, inabesondere mit Schokolade beschichteten, Hohlhippen mit Füllmasse, vorzugsweise mit Speiseeis, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlhippen parallel zueinander ausgerichtet kontinuierlich bewegt werden, und daß die Füllmasse kontinuierlich in die bewegten Hohlhippen eingefüllt wird, indem die Füllmasse abwechselnd in einzelne Hohlhippengruppen eingefüllt und der kontinuierliche Füllmassezufuhrstrom nach dem Füllen einer Hohlhippengruppe ohne Unterbrechung zu einer anderen Hohlhippengruppe umgelenkt wird·
2· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlhippen mit ihren Längsachsen im wesentlichen parallel zueinander auf eine kontinuierlich umlaufende Transporteinrichtung aufgebracht werden, bevor sie in Gruppen abwechselnd gefüllt werden* ·
3· Verfahren nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlhippen abwechselnd in einander gegenseitig überschneidenden Gruppen gefüllt werden, wobei sich zwischen den bereits gefüllten Hohlhippen einer Gruppe jeweils noch die zu füllenden Hohlhippen einer anderen Gruppe befinden«
4· Verfahren nach einem der Punkte 1 bis 31 gekennzeichnet dadurch, daß mit dem Füllen jeder Hohlhippengruppe sofort nach Beendigung des Füllens der vorher gefüllten benachbarten Hohlhippengruppe begonnen wird.
22 3
5· Verfahren nach Punkt 4 zum Einfüllen von Speiseeis in innenbeschichtete, vorzugsweise innenschokoladrierte, Hohlhippen, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlhippen mit ihren Längsachsen horizontal ausgerichtet auf eine quer dazu umlaufende transporteinrichtung nebeneinander aufgelegt und dann von dieser kontinuierlich bewegt werden, daß das Speiseeis in die kontinuierlich bewegten Hohlhippen durch zumindest zwei abwechselnd betätigte Füllrohre aufweisende Füllvorrichtungen kontinuierlich eingefüllt wird, deren jede von einer Ausgangsstellung in eine Endstellung synchron mit den Hohlhippeh bewegt wird, währenddessen ihre Füllrohre in die jeweiligen Hohlhippen eingeführt werden und das Speiseeis während des Herausziehens der Füllrohre aus den Hohlhippeh in diese abgegeben wird, worauf die Füllvorrichtung in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt wird, und daß das Speiseeis in einem kontinuierlichen Strom den Füllvorrichtungen zugeführt wird, wobei jeweils am Ende des Füllvorganges einer Füllvorrichtung der Füllvorgang eiüer anderen Füllvorrichtung beginnt· ;
6· Verfahren nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß das Speiseeis von den Füllvorrichtungen aufeinanderfolgend in einzelne, vorzugsweise einander überschneidende, Gruppen von Hohlhippen eingefüllt wird, wobei die von der ersten Füllvorrichtung ausgelassenen Hohlhippen von zumindest einer nachfolgenden Füllvorrichtung gefüllt werden*
7· Vorrichtung zur Durchführung dee Verfahrene nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß eine ~ kontinuierlich umlaufende Transporteinrichtung (1) vorgesehen ist, welche die Hohlhippen mit ihrer Längsachse quer zur Transportrichtung (1) ausgerichtet von einer Aufgabestation (3) für die ungefüllten Hohl hippen zu einer Abgabestation (16) für die gefüllten Hohlhippen befördert und daß zumindest zwei jeweils für sich streckenweise synchron mit der Transporteinrichtung (1) bewegbare Füllvorrichtungen (5i 51) mit jeweils zumindest zwei in die Hohlhippen einschiebbaren und wieder herausziehbaren Füllrohren (7) angeordnet sind« und daß eine einzige, sich zu den Füllvorrichtungen (5; 51) verzweigende, mit allen Füllrohren (7) in Verbindung stehende, zumindest abschnittsweise flexible, Zufuhrleitung (10) für die Füllmasse vorgesehen ist«
8· Vorrichtung nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß die Transporteinrichtung (1) als die Hohlhippen mit ihrer Längsachse horizontal transportierende Fördereinrichtung ausgebildet ist, entlang welcher zumindest zwei je eine Füllvorrichtung (5; 51) tragende Schlitten (6) 6·) hintereinander angeordnet sind, welche jeweils mittels einer Nockensteuerung in Transportrichtung und quer dazu verschiebbar sind.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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