DD217307A1 - Geraet zur messung der radialen lagerluft von waelzlagern - Google Patents

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DD217307A1
DD217307A1 DD25460183A DD25460183A DD217307A1 DD 217307 A1 DD217307 A1 DD 217307A1 DD 25460183 A DD25460183 A DD 25460183A DD 25460183 A DD25460183 A DD 25460183A DD 217307 A1 DD217307 A1 DD 217307A1
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Juergen Stoetzer
Albrecht Hamatschek
Willy Schwab
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Juergen Stoetzer
Albrecht Hamatschek
Willy Schwab
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Abstract

Geschaffen wird ein Geraet zur Messung der radialen Lagerluft von Waelzlagern. Das Geraet ist einfach und robust aufgebaut, leicht zu handhaben und voellig netzunabhaengig einsetzbar, es gestattet die genaue Messung der groesstmoeglichen radialen Lagerluft in kuerzester Zeit und ist als automatische Messstation verwendbar. In einem Gehaeuse mit einem Handgriff ist ein Betaetigungsmittel gelagert, an dem unterschiedliche Aufnahmezapfen anbringbar sind. Das Betaetigungsmittel kann mittels eines Handhebels gegen eine Feder aus dem Gehaeuse hinausgeschoben werden, wodurch zwei Druckstuecke, die am Aufnahmezapfen aufspreizbar angelenkt sind, durch ein im Gehaeuse festes Zugmittel zusammengezogen werden. Nach dem Aufsetzen des Waelzlagers auf den Aufnahmezapfen, wird der Innenring des Waelzlagers durch die Druckstuecke festgespannt. Ein Druckbolzen verschiebt dann den Aussenring des Waelzlagers entsprechend der radialen Lagerluft gegen den Tastbolzen eines Wegmesswandlers. Durch eine im Gehaeuse integrierte Messwertverarbeitungs- und -anzeigeeinheit wird die groesstmoegliche radiale Lagerluft als Messwert gespeichert und angezeigt.

Description

Gerät zur Messung der radialen Lagerluft von Wälzlagern
' ;, " - ' . ' ' ...'..'...: ' ' ': ' : v . .-.'- '.'Anwendungsgebi et
Das Gerät kann insbesondere zu Stichprobekontrollen· in :γ;5 der Serienfertigung, aber auch zu Serienmessungen selbst
in der Wälzlagerindustrie zur Messung der radialen Lager- ;· '; luft von Wälzlagern angewendet werden;
;- Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
TO Bekannt sind Geräte, bei denen die radiale Lagerluft eines Wälzlagers durch gegenseitiges Verschieben von Innen- und Außenring im statischen Zustand mittels eines Hebelsystems
; ermittelt wird (DD PS 3492). Diese Geräte weisen einen : komplizierten Aufbau auf und es sind lange Meßzeiten er-
forderlich. r " -
In der DD PS 59944 ist ein Gerät beschrieben, mit dem durch gegenseitiges Verdrehen von Innen- und Außenring, wobei das gesamte Wälzlager in Schwingungen versetzt ist, die größte radiale Lagerluft, die im Wälzlager vorhanden ist, präzise ermittelt werden kann. Dieses Gerät ist jedoch sehr kompliziert aufgebaut und die Messungen dauern
- ·· . lange. . ' ; · '' . ·' ':. '.. ./'.' . .· ; ;. .'.. ' '
Ziel
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines einfach aufgebauten und leicht zu handhabenden Gerätes zur manuellen und automatischen Messung der radialen Lagerluft von Wälzlagern.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät zur Messung der radialen Lagerluft von Wälzlagern, insbesondere für Stichprobenmessungen in der Serienfertigung, mit einer geeigneten Aufnahme für ein Wälzlager zu versehen, so daß Meßfehler vermieden werden und die Meßzeiten kurz bleiben. Die bekannten Lösungen sind kompliziert aufgebaut, erfordern große Meßzeiten, sind nicht einfach bedienbar und sind nicht für automatische Messungen geeignet. Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß in einem Gehäuse ein Betätigungsmittel geradegefünrt ist, an dem unterschiedliche Aufnahmezapfen anbringbar sind, an dem .
mindestens zwei Druckstücke aufspreizbar angekoppelt sind, die gelen>kig mit einem gehäusefesten Zugmittel verbunden sind. Am Gehäuse sind diametral gegenüberliegend ein Tastbolzen eines Wegmeßwandlers und ein Druckbolzen angebracht, die beide über Zugmittel und Handhebel betätigbar sind. Auch das Betätigungsmittel ist über einen Handhebel verstellbar. Die drei Handhebel sind vor einem Handgriff hintereinander, aber auf einer gemeinsamen Achse angeordnet· Im Gehäuse sind neben dem Wegmeßwandier auch eine batteriebetriebene Meßwertäuswerte- und anzeigeeinheit untergebracht., Für den automatischen Betrieb sind die Aufnahmezapfen im Betätigungsmittel spielfrei drehbar gelagert, anstelle der Handhebel sind maschinell betätigbare Hebel eingesetzt, für den Handgriff ist ein Flansch vorgesehen und für die Aufnahmezapfen und die
Wälzlägeraußenringe Ist eine Antriebsvorrichtung am Gehäuse vorgesehen·
Zum Messen wird das Gerät in die Hand genommen und die Handhebel mit dem Zeigefinger aus ihrer vorderen Stellung nach hinten auf den Handgriff zu gezogen, wodurch nacheinander der Druckbolzen und der Tästbolzen angehoben werden und das Betätigungsmittel aus dem Gerät hinausgeschoben wird. Beim Hinausschieben des Betätigungsmittels werden die Druckstücke durch ein im Gerät festgelegtes Zugmittel aus ihrer gespreizten Stellung zusammengezogen· Danach kann ein Wälzlager auf den Aufnahmezapf en gesteckt. ; werden. Durch das Loslassen der Handhebel wird zuerst das Betätigungsmittel, mittels eines federnden Mittels, das zwischen dem Gehäuse und einem Anschlag auf dem Betätigungsmittel eingesetzt ist, in das Gehäuse gezogen, wodurch die Druckstücke über eine Feder aufspreizen und durch die Wirkung des federnden Mittels den Innenring des Wälzlagers gegen das Gehäuse festspannen· Danach wird der Tastbolzen des Wegmeßwandlers durch die Wirkung der Meßkraftfeder auf den Außenring des Wälzlagers gedruckt, wodurch dieser an die Wälzkörper und diese an den Wälzlagerinnenring gedrückt werden· In dieser Position ist die Meßwertanzeige auf lull zu setzen· Danach wird der Druckbolzen durch die Wirkung einer Zugfeder gegenüber dem (Pastbolzen auf den Außenring des Wälzlagers gedrückt, so daß der Außenring ent-Λ sprechend dem radialen Lager spiel gegen den Tastbolzen verschoben wird
Die Wegänderung des Tastbolzens wird dann als radiales.
Lagerspiel angezeigt·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anhand einer Zeichnung näher erläutert werden· " ' ' " .' .' . ·. .' . ; " Die Figur zeigt einen Längsschnitt durch das Gerät. -
In einem "beispielsweise zylindrischen Gehäuse 1 sind zwei Lagerst eilen 2, 3;angeordnet, in denen ein Betätigungsmittel 5, beispielsweise ein Stab, in Achsrichtung des Gehäuses 1 präzise geradegeführt ist.
Am Betätigungsmittel 5 sind verschiedene Aufnahmezapfen für den' jeweiligen Wälzlagerdurchmesser anbringbar. An den Aufnahmezagf en 4 sind mindestens zwei.durch eine Feder 15 aufspreizbare Druckstücke 11 angebracht, die V,. mit einem Ende eines Zugmittels 12 verbunden sind, dessen anderes Ende iim Gehäuse 1 fest angebracht, ist.
Auf der Achse 2S? ist ein Handhebel 26 kippbar gelagert, der mit dem Betätigungsmittel 5 zwangsfrei gekoppelt ist. Zwisehen ,der Lagersteile 3 und einem Anschlag 13 am Betätigungsmittel 5 ist ein federndes Mittel 14, b.eispiels-
weise eine'Druckfeder eingestzt. , :,
Das»Betätigungsmittel 5 mit dem Aufnahmezapfen 4 und den Drückstücken 11, ragt an einer Seite aus dem Gehäuse 1 heraus. Auf der gegenüberliegenden Seite ist am Gehäuse ein Handgriff-28 angebracht. ·.,. ., . .
Durch'Zurückziehen des Handhebels 26 in Richtung Handgriff 28 wird-dasBetätigungsmittel 5 aus dem Gehäuse 1 hinausgeschoben ,wodurch die Druckstücke 11 aus ihrer mittels der Feder 15 aufgespreizten Endlage durch das feststehende Zugmittel 12 zusammengezogen werden.
In dieser Position kann ein Wälzlager 6, 7, 8 auf den Aufnahmezapfen 4 geschoben werden. Wird der Handhebel losgelassenL, schiebt das federnde Mittel 14 das Betätigungsmittel 5 in das Gehäuse 1, wobei die zwei Druckstü'cke .11 in,ihre Endlage aufspreizen und gegen den Innenring 6 desiWälzlagers geschoben werden und diesen fest gegen das Gehäuse 1 drücken.
Am Gehäusei1 sind diametral gegenüber, in Radialrichtung des V/älzlagers 6, 7, 8 beweglich, ein Tastbolzen 9 und ein Druckbolzen 10 angebracht.
Der Tastbolzen 9 ist mit einem Wegmeßwandler 3Ö gekoppelt, dessen Signale an eine elektronische Meßwertverarbeitungsund- anzeigeeinheit 27 gelangen· Der Tastbolzen 9 wird von der Meßkraftfeder 19 auf den Außenring 8 des Wälzlagers gedrückt.
Kippbär ist der Hebel 18 am Gehäuse 1 angebracht und auf der einen Seite zwangsfrei an den Tastbolzen 9 gekoppelt und auf der anderen Seite mit einem Zugmittel 23 verbunden, das über zwei Umlenkrollen 21"» 22" geführt ist und mit dem mittleren Handhebel 25 verbunden ist· Durch Zurückziehen des Handhebels 25 wird der Tastbolzen 9 vom Außenring θ des Wälzlagers entgegen der Wirkung der Meßkraftfeder 19 abgehoben· In der gleichen Weise ist der Hebel 16 kippbar am Gehäuse 1 gelagert, der auf der einen Seite mit einem Zugmittel 20 verbunden ist, das über zwei Umlenkrollen 21·, 22' geführt ist und mit dem ersten Handhebel 24 verbunden ist· Auf der anderen Seite ist der Hebel 16 am Druckbolzen 10 fest und einstellbar angebracht·
Von der Zugfeder 17Y die zwischen dem Gehäuse 1 und dem Hebel 16 angeordnet ist, wird der Druckbolzen 10 gegen die Wirkung der Meßkraftfeder 19 gegen den Außenring 8 des Wälzlagers bewegt· Zum Messen wird das Gerät am Handgriff 28 erfaßt und die Handhebel 24, 25, 26 werden in Richtung Handgriff 28 zurückgezogen, wodurch nacheinander zuerst der Druclrbolzen 1 dann der Tastbolzen 9 abgehoben werden und dann das Betätigungsmittel 5 aus dem Gehäuse 1 geschoben wird, wobei die zwei Druckstücke 11 zusammengezogenwerden.
In dieser Position kann das zu messende Wälzlager 6, 7, 8 auf den entsprechenden Aufnähmezapfen 4 gesteckt werden·
Durch Los'lasseü. der Handhebel 24, 25, 26 wird zuerst über die Druckstücke 11 der Innenring 6 des Wälzlagers festgespannt, dann wird der Tastbolzen 9 mit dem Wegmeßwandler 30 gegen den Außenring 8 des Wälzlagers
, gedrückt, so daß. dieser an den Wälzkörpern.7 und dem Innenring 6 anliegt · Dann 'wird der Druckbolzen'10 von der Zugfeder 17 gegen die Wirkung der Meßkraftfeder 19 gegen den Außenring 8 des Wälzlagers gedrückt, so daß dieser entsprechend dem: radialen. Lagerspiel verschoben wird» ·"··' ' ... ' ' .
Der zurückgelegte Weg, d.h. das statisch gemessene radiale Lagerspiel des Wälzlagers 6, 7? 8 wird an der elektronischen Meßwertverarbeitungs»" und anzeigeeinheit 27 digital an~ gezeigt»
Mit diesem Gerät ist.es nun auch möglich, durch gegenseitiges Verdrehen von Innen- und Außenring 6, B und leicntem Schütteln des Gerätes die Wälzkörper; 7 am kleinsten Außendurchmesser des Innenrings 6 und am größten Iiinendurchmesser des Außenrings 8 anzuordnen, so daß- die größtmögliche radiale Lagerluft sicher ermittelt werden kann. Durch die elektronische Meßwertverarbeitungs·" und anzeige« einheit "27 wird der Maximalwert- der Verschiebung des Tast» bolzens 9 gespeichert und angezeigt.·
PQ Das Gerät ist einfach und robust aufgebaut, so daß es fü-r den Werkstatteinsätz geeignet ist» , . '
Es ist durch die im Gehäuse integrierte Meßwertverarbeitungs- und anzeigeeinheit völlig netζunabhängig einsetzbar« Durch die Ausbildung als Handgerät ist eine einfache und
Or^ problemlose Handhabung möglich.
Mit dem Gerät ist eine genaue Messung, Skalenwert 1/um» der radialen Lagerluft möglich» . >
Das Gerät ist durch Anbringen eines Flansches, maschi nenbetätigbarer Hebel und eines Antriebes für ..den Innen- '.
-^q und Außenri?ig der Wälzlager als automatische Meßstation einsetzbar. ".-'

Claims (8)

Erfindungsans pruch
1. Gerät zur Messung der radialen Lagerluft von Wälzlagern, bestehend aus einem Gehäuse f an dem diametral gegenüberliegend ein Tastbolzen eines Wegmeßwandlers und ein Druckbolzen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gehäuse zwei Lagersteilen vorgesehen sind, in denen ein Betätigungsmittel genau geradegeführt ist, an das entsprechende Aufnahmezapfen für die unterschiedlichen Wälzlagerdurchmesser fest anbringbar sind und an den Aufnahmezapfen mindestens zwei Druckstücke aufspreizbar angekoppelt sind, die mit dem einen Ende eines Zugmittels gelenkig verbunden sind, dessen anderes Ende im Gehäuse fest.angebracht ist und daß auf dem Betätigungsmittel ein Anschlag festsitzt, zwischen dem und dem Gehäuse ein federndes .Mittel eingesetzt ist.
2. Gerät nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbolzen mit einem am Gehäuse kippbar gelagerten Hebel fest verbunden ist, an dem einerseits eine am Gehäuse befestigte Zugfeder angreift und andererseits ein Zugmittel angekoppelt ist, das über zwei Umlenkrollen geführt und mit einem ersten Handhebel verbunden ist·
3. Gerät nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastbolzen mit einem am Gehäuse kippbar gelagerten Hebel gelenkig verbunden ist, an dem ein Zugmittel angebracht ist, das über zwei UmIenkrollen geführt und mit einem zweiten Handhebel verbunden ist. V
4· Gerät nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß,das Betätigungsmittel (5) gelenkig mit einem dritten Handhebel (26) verbunden ist» die drei Handhebel (24, 25, 26) auf einer gemeinsamen Achse (29) gelagert sind und die Hebelenden in unterschiedliche Richtungen zeigen und unterschiedliche Längen aufweisen«
' ' '/ '; : .. ' · ( . .. ' · . ' ' . 5· Gerät nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (1) am gegenüberliegenden Ende,an dem die Aufnahmezapfen (4) anbringbar sind,ein Handgriff, (28) vorgesehen ist,
6, Gerät nach Punkt 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmezapfen (4) im ^etätigungsmittel (5) spielfrei drehbar gelagert sind«
7. Gerät nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Wegmeßwandler (30) rait einem Tastbolzen (9) und einer Meßkraft^eder (19) eine elektronische, batteriebetriebene Meßwertauswerte- und anzeigeeinheit (27) direkt am Gehäuse (1) angeordnet ist oder das Gehäuse (V) so ausgebildet ist, daß es die elektronische Meßwertauswerte-und anzeigeeinheit mit umschließt.
8* Gerät nach Punkt 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum automatischen Einsatz des Gerätes maschinell betätigbare Hebel (24, 25, 26) eingesetzt sind, anstelle des Handgriffs (28) ein Plansch vorgesehen ist und in bekannter Weise eine Antriebsvorrichtung für die Aufnahmezapfen (4) und den Wälzlageraußenring (8) angeordnet sind·
Hierzu 1 Saite Zeichnungen
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Cited By (5)

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