DD217347A1 - Koppelelement in einer einrichtung zum einfuellen von pellets in huellrohre - Google Patents

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DD217347A1
DD217347A1 DD83254103A DD25410383A DD217347A1 DD 217347 A1 DD217347 A1 DD 217347A1 DD 83254103 A DD83254103 A DD 83254103A DD 25410383 A DD25410383 A DD 25410383A DD 217347 A1 DD217347 A1 DD 217347A1
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filling
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DD83254103A
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Konrad Berger
Walter Knorre
Manfred Stoesser
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Konrad Berger
Walter Knorre
Manfred Stoesser
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    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Koppelelement zum Einfuellen von Pellets in Huellrohre fuer Brennstoffelemente fuer Kernkraftwerke, im wesentlichen bestehend aus einer Huelse mit zylindrischer und/oder konischer Bohrung. Ziel und Aufgabe bestehen darin, ein Koppelelement zu entwickeln, mit dem Pellets in einem automatisierten Prozess lagerichtig und stoerungsfrei in ein bereitgestelltes Huellrohr eingefuellt werden koennen und Toleranzen des Pelletdurchmessers und des Huellrohraussendurchmessers ausgeglichen werden. Geloest wird die Aufgabe dadurch, dass in einer Huelse des Koppelelementes axiale Schlitze mit Auflagen angeordnet sind, in die mit Abstufungen und Schraegen versehene Lamellen eingelegt und mittels elastischer Ringe lagefixiert sind. Fig. 1

Description

Koppelelement in einer Einrichtung zum Einfüllen von Pellets in Hüllrohre . ' , . .
Anwendungsgebiet der Erfindung : Die Erfindung betrifft ein Koppelelement in einer Einrichtung zum Einfüllen von Pellets in Hüllrohre für Brennstoffelemente für Kernkraftwerke, im wesentlichen bestehend aus einer Hülse mit zylindrischer und/oder >. konischer Bohrung. . .
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Charakteristik der bekannten technischen Losungen
Beim Einfüllen der- vorgelegten Pellets in Hüllrohre für '.·.- Brennstoffelemente, werden Koppelelemente angewendet, die den reibungslosen und sicheren Übergang zwischen vorge— legtem Pellet und Hüllrohr beim Einfüllprozeß gewähr·? leisten sollen. -."·
Derartige Koppelelemente werden in Einfülleinrichtungen, die in den DE-OS 2 612 538, .2 818 397 und 2 900 865 beschrieben sind, dargestellt. Der Nachteil dieser.Lösungen besteht darin, daß diie Kopp el elemente als starre zylindrische oder konische Bohrungen ausgebildet sind, in denen durch Schmutz oder Abplatzungen von den Pellets Verklemmungen in der Bohrung des Koppelelement es bzw. im Hüllrohr auftreten können und es somit zu Störungen
22 ÄUG, 198 3* 111517
während des Sinfüllprozesses kommen kann« Besonders bei . · automatisierten Einrichtungen führen diese Störungen zu Produktivitätsverlusten. Dieser Uacht eil macht sich besonders bei der,in der DS-OS 2 900 865 beschriebenen Ein-.5 " füllvariante,bemerkbar,, da hierbei die Sinfüllkraft aus , der Schwerkraft der einzufüllenden Pellets resultiert.
Sine andere Ausführung eines Koppelelement.es zeigt die DS-OS 2 329 002. Bei dieser Lösung werden die Pellets mittels eines geeigneten Antriebsmechanismus über Trichter in die Hüllrohre eingeschoben. Diese Trichter ragen in das Hüllrohr hinein und werden während des Sinfüllprozeses in dem zweiteiligen, klappbar ausgeführten Koppelelement verspannt. Bach Beendigung des EinfüllVorganges werden die Trichter entfernt und weggeworfen.
Das Anbringen und Beseitigen eines gesonderten Bauelementes in Porm dieses Trichters auf dem Hüllrohr erfordert zusätzliche Arbeitsgänge, ist kostenaufwendig und bringt hinsichtlich der Wiederaufbereitung'bzw. Beseitigung der verschmutzten Trichter Probleme mit sich.
Beim Einfüllprozeß auftretende Klemmer von Pellets können erst durch eine zusätzliche Stellhandlung (Anheben des klappbaren Oberteiles des Kopp elelement es) beseitigt werden. Derartige manuelle Eingriffe wirken sich insbesondere bei automatisch arbeitenden Einfülleinrichtungen nachteilig aus. liachteilig ist auch, daß eine Schmutzbeseitigung während des Einfüllens der Pellets nicht gewährleistet
Zi el d er Erfindung . -
Die Erfindung stellt sich das Ziel, ein Kopp.elelement zu schaffen, mit dem die Nachteile des bekannten Standes der Technik vermieden werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein Koppelelement
- 3 -
zu entwickeln, mit dein die Pellets in einem automatisierten Prozeß lagerichtig und störungsfrei in ein bereitliegendes Hüllrohr eingefüllt werden können, die \ Hüllrohre am Außendurchmesser zentriert und Toleranzen des Pelletdurchmessera und des Hüllrohraußendurchmessers ausgeglichen werden«
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß in einer Hülse des Koppelelement es axiale Schlitze mit Auflagen angeordnet sind, in die mit Abstufungen und Schrägen - versehene Lamellen eingelegt und mittels elastischer Ringe lagefixiert sind.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal stellt sich bei bis an die Schrägen der Lamellen eingeführtem Hüllrohr ein Lamellendurchmesser d. in der Bohrung der Hülse ein, der kleiner als der kleinste Hüllrohrinnendurchmesser, aber größer als der größte Pelletdurchmesser ist» :
Durch die erfindungsgemäße Koppeleinrichtung, die der : Einrichtung zum Einfüllen vorgelegter Pellets in Hüll- . rohre für Brennstoffelemente zugeordnet ist, wird ein sicheres, schonendes und lagerichtiges Einfüllen der Pellets gewährleistet und Klemmer nahezu ausgeschaltete.
Die Hüllrohre werden beim Einfüllprozeß am Außendurchmesser zentriert. Toleranzen des Pelletdurchmessers und des Hüllrohraußendurchmessers werden durch die in der
.,' ;" Hülse angeordneten elastischen Elemente in Form von Lamellen und elastischen Ringen ausgeglichen. Das Koppelelement kann sowohl als Einzeleinrichtung als auch in Verbindung mit einer Einfülleinrichtung in einer automatischen .Anlage zum Herstellen von. Brennstoffelementen für Kernkraftwerke zur Anwendung kommen. .
— 4 -? '
Ausführungsbeispiel ' . ·
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel nä-her , erläutert. Ss zeigen:
5, Pig· 1: einen Schnitt durch das Koppelelement
.'Pig. 2 : Lamell en des .Koppelelementes .. . . . ~
Pig. 3: einen Schnitt des in, Flg. 1 dargestellten . Koppelelementes
Das in Pig. '!,dargestellte Koppelelement besteht aus einer Hülse 1 mit Bohrung 2. In der Wandung der Hülse sind axiale Schlitze 3 mit Auflagen 4 angebracht, in welche Lamellen 5 mit. Abstufungen 6 und Schrägen 7 eingelegt sind. Die in Pig. ,2 gezeigten Lamellen 5 werden durch elastische Ringe 8 in ihrer Lage·.fixiert. In das/ in.Pig. 1 im Schnitt dargestellte Koppelelement ist ein Hüllrohr 9 eingeführt. Der hüllrohrseitige Auflagedurcn·"
./-..
messer cL-. ist etwas kleiner als dp» so daß die Innenflächen der Lamellen 5 eine gewisse Konizität ergeben.
Beim Einschieben des Hüllrohres 9 in die Hülse 1 wird dieses zunächst am Außendurchiaesser ζenfriert. Danach stößt das Hüllrohr 9 an die Schrägen 7 der Lamellen 5 und weitet diese dadurch auf. Der Durchmesser d^ im Inneren der Bohrung 2 der Hülse 1 ist in fixierter Lage der Lamellen 5 kleiner als der kleinste Hüllrohraußendurchmesserj so daß ein Anstoßen der Hüllrohre 9 an die Schrägen 7 der Lamellen "5 immer erreicht wird. Das Hüllrohr 9 wird soweit vorgeschoben,, bis der Anschlag in der Hülse 1 erreicht wird. Der Durchmesser d, (Pig. 3) zwischen den Lamellen 5 ist kleiner als"der kleinste Hüllrohrinnendurchmesser, aber größer als; der größte Pelletdurchmesser gewählt. Dadurch wird erreicht, daß beim EinfüllVorgang maßgerechte Pellets 10 die Hülse .passieren, ohne die Lamellen 5 aufzuweiten. Erreicht
35- ein nicht maßgerechtes bzw. mit größeren Schmutzpartikeln
behaftetes Pellet 10 die Hülse 1, werden die Lamellen dadurch aufgeweitet und das Pellet 10 stößt am gegenüberliegenden Hüllrohr 9 an. In einem solchen Pail wird das Hüllrohr 9 zurückgesogen und das Pellet 10 bzw. die 5.. gesamte Pelletsäule entfernt. lach dem Entfernen drücken die elastischen Ringe 8 die Lamellen 5 in ihre Ausgangslage zurück«
Der automatische Prozeß des Einfüllens von Pellets 10 in Hüllrohre 9 wird dadurch nicht unterbrochen. .

Claims (2)

  1. . - 6 - ,. . Srfindungsanspruch -
    1. Koppelelement in einer Einrichtung zum Einfüllen von Pellets in Hüllrohre für Brennstoffelemente für Kernkraftwerke, im wesentlichen"bestehend aus einer Hülse mit zylindrischer und/oder konischer Bohrung, ge~ kennzeichnet dadurch, daß iri der Wandung der Hülse (1) axiale Schlitze (3) mit Auflagen (4) angeordnet sind, in die mit Abstufungen (6) und-Schrägen GO versehene
    \ . ...
    Lamellen (5) eingelegt und mittels elastischer Ringe (8) lagefixiert * sind. , '· ; , . .- ;
  2. 2. Koppelelement in einer Einrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei bis an die Schrägen (7) der Lamellen (5) eingeführtem Hüllrohr (9) sich ein Lamellendurchmesser (&4) in der Bohrung (Z) der Hülse (1) einstellt, der kleiner als der kleinste Hüllrohrinnendurchmesser, aber größer als der. größte Pell etdurchmesser ist, .
    Hierzu 2 Seiten Zeichnung
DD83254103A 1983-08-22 1983-08-22 Koppelelement in einer einrichtung zum einfuellen von pellets in huellrohre DD217347A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0223376A3 (en) * 1985-11-18 1988-01-20 British Nuclear Fuels Plc Stack forming apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0223376A3 (en) * 1985-11-18 1988-01-20 British Nuclear Fuels Plc Stack forming apparatus

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