DD217441A1 - Walzgeruest - Google Patents

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DD217441A1
DD217441A1 DD25499483A DD25499483A DD217441A1 DD 217441 A1 DD217441 A1 DD 217441A1 DD 25499483 A DD25499483 A DD 25499483A DD 25499483 A DD25499483 A DD 25499483A DD 217441 A1 DD217441 A1 DD 217441A1
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DD
German Democratic Republic
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horizontal
rolling
unified
basic unit
sole plate
Prior art date
Application number
DD25499483A
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English (en)
Inventor
Gunter Hoerold
Horst Kern
Wittich Kunath
Rudolf Scheffler
Heinz-Guenther Siegert
Original Assignee
Thaelmann Schwermaschbau Veb
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/001Convertible or tiltable stands, e.g. from duo to universal stands, from horizontal to vertical stands

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Walzgeruest zur vorzugsweisen Verwendung in mehrstraengigen Stranggiessanlagen. Ziel ist die Gewaehrleistung einer optimalen Platzausnutzung und die Erhoehung der Verfuegbarkeit der Walzanlage. Die Aufgabe besteht in der Schaffung eines Walzgeruestes, welches einen minimalen Abstand zwischen benachbarten Giess-Walzadern zulaesst und von einem fest am Gerueststand angeordneten Elektromotor antreibbar ist. Dazu ist eine aus einem Staendergehaeuse mit daran vorgesehenen Spannflaechen fuer die horizontale und vertikale Anordnung auf einer unifizierten Sohlplatte bestehende unifizierte Grundeinheit geschaffen worden, die einen in Richtung auf die Walzen zeigenden Antriebszapfen aufweist, ueber den wahlweise ein modifiziertes Horizontal- oder Vertikalwalzgeruest antreibbar ist. Fig. 1

Description

-Ί-
Walzgerüst
Sie Erfindung betrifft ein Walzgerüst zur vorzugsweisen Verwendung in aus horizontal und vertikal angeordneten Walzgerlist en bestehenden Walzstaffeln, die zur Erzeugung von Feinstahlprofilen geeignet sind und welche direkt an eine mehreträngige Stranggießanlage anschließen·
Bei mehrsträngigen Gieß-Walzanlagen ist aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ein möglichst geringer Abstand (höchstens 3 bis 4 m) zwischen den Gußstrangen erforderlich.,
. - 2 -
Die herkömmlichen Walzgerüstbauarten geniigen dieser Forderung nicht im vollen Umfang·
Die Breite der Walzgerüste wird u. a* von der Anordnung des Antriebsmptors bestimmt, der bei den bekannten WaIzgerlisten in der Regel horizontal und quer zur Walzlinie vorgesehen ist· Bei Gieß-Walzanlagen mit gruppenweise angetriebenen WalzgerÜBten (Walzblöcke) steht der Motor zwar oft parallel zur Y/alzlinie, bestimmt jedoch trotzdem die Gesamtbreite der Walzanlage und somit den mögli- chen Mindest abstand zwischen den Gieß-Walzlinien. Hinzu kommt der Umstand bei solchen Gieß-Walzanlagen, die Pertigerzeugnisse unterschiedlicher Profilform walzen sollen, daß einzelne Walzgerüste von Horizontal- auf Vertikalanordnung der Walzen umstellbar sein müssen«
Diesen Forderungen kommen bisher Walzgerliste mit angeflanschtem langsamlaufendem Elektro- oder Hydraulikmotor am nächsten« Eine entsprechende Lösung mit Elektro-· antrieb ist aus der DB - OS 2 018 383 bekannt* Neben ihrer relativ geringen Breite, die darauf beruht, daß diese WalzgerUste trotz ihrer in Verbindung mit der Stranggießanlage äußerst niedrigen Walzendrehzahl mit höchstens einer Getriebestufe ausgeführt werden können, ist hier eine mögliche horizontale und vertikale Anordnung des Walzgerüstes als Vorteil vorhanden·
nachteilig ist dagegen bei dieser Lösung bei Verwendung eines Hydraulikmotors, daß beim Auswechseln des Walzgeriistes die Druckölzuführungen zum Motor demontiert und wieder montiert werden müssen, eine Entlüftung und Funktionskontrolle des Antriebes, ein Lösen und ZuaamraenfUhren der Kabel zum Tachogenerator und eine damit verbundene Heueiohung der Drehzahlregeleinrichtung erfolgen müsse, wodurch die Verfügbarkeit der Walzanlage beeinträchtigt wird.
Daneben fällt auch der geringe Wirkungsgrad von Hydraulikantrieben nachteilig ins Gewicht·
Bei einem Antrieb mittels Elektromotor müssen die Kabel zum Motor demontiert und wieder montiert werden und muß ebenfalls eine Neueichung der Drehzahlregeleinrichtung durchgeführt werden·
Ziel
Ziel der Erfindung ist die Gewährleistung einer optimalen Platzausnutzung und die Erhöhung der Verfügbarkeit der Walzanlage·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Walzgerüst zu schaffen, welches einen minimalen Abstand zwischen den benachbarten Gieß-Walzadera zuläßt und von einem fest am Gerüststand angeordneten Elektromotor antriebbar ist, wobei die Ausführung des Gerüstetandes und des auswechselbaren Walzgerüstes eine horizontale und vertikale Anordnung des letzteren gewährleisten muß·.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine aus einem Ständergehäuse mit daran vorgesehenen Spannflächen für die horizontale und vertikale Anordnung auf einer unifizierten Sohlplatte und darin angeordneten an sich bekannten Baugruppen, wie Walzenwelleneinbau, Kammwalzen und Getriebestufen bestehende unifizierte Grundeinheit einen seitlich neben oder über den Kammwalzen und parallel zu diesen, in Richtung auf die Walzen zeigenden Antriebszapfen aufweist· Diese Grundeinheit ist nach Anbringen zusätzlicher Antriebseinrichtungen jeweils als modifizierte Horizontal- oder Vertikaleinheit auf der Sohlplatte befestigt, wobei beide Walzeinheiten gegeneinander aus-
tauschbar und an einem über jeder Walzeinheit stationär und vertikal angeordneten Antriebsmotor ankuppelbar ausgeführt sind·
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig· 1: Das Walzgerüst in Horizontalanordnung, Pig. 2: das Walzgerüst in Vertikalanordnung·
Das Walzgerüst besteht aus den stationären Einrichtungen Sohlplatte 4» Stahlkonstruktion 20 und einem auf dieser Stahlkonstruktion angeordneten Antriebsmotor 19 sowie einer auswechselbaren modifizierten Horizontal» bzw· Vertikalwalzeinheit 17 bzw· 18, die voll austauschbar zu den stationären Einrichtungen ausgeführt sind·
Jede der beiden Walzeinheiten 17; 18 besteht aus einer universellen Grundeinheit 9 (innerhalb der strichpunktierten Kontur)· Das Ständergehäuse 1 dieser Grundeinheit 9 besitzt Spannflächen 2 für die horizontale Anordnung und gleichzeitig Spannflachen 3 für die vertikale Anordnung auf der Sohlplatte 4«
Im vorliegenden Beispiel sind die Walzen 10 fliegend angeordnet· Der Walzenwelleneinbau 5 erfolgt in bekannter Weise in anstellbaren Stellhülsen· Die Wellen der Walzen 10 stehen über Kreuzscheibenkupplungen 21 (oder Innenzahnrad trieb) mit den Kammwalzen 6 in Verbindung, die über ein Planetengetriebe 8 und eine Stirnradstufe 7 angetrieben werden, wobei die Anordnung der zuletzt genannten Antriebsteile gewährleistet, daß der Antriebszapfen 11 der universellen Grundeinheit 9 in Richtung auf die Walzen 10 zeigt·
Aus der universellen Grundeinheit 9 entsteht eine Horizontalwalzeinheit 17 (Fig· 1) durch Anflanschen eines zusätzlichen Kegelradgetriebes 12 mit einer an dessen Antriebszapfen 22 verschiebbar montierten Gelenkkupplung 13, die nach Einbau der Horizontalwalzeinheit 17 im Gerüst an den Antriebsmotor 19 angekuppelt ist, der infolge der hohen GetriebeUbersetzung hochtourig ausgeführt werden kann«
Die Vertikalwalzeinheit 18 (Pig. 2) entsteht durch Komplettierung der unifizierten Grundeinheit 9 mit einer Zahnkupplung 14» einer am Gehäuse 1 anflanschbaren Zwischenwellenlagerung 15 und einer Gelenkspindel 16, welche nach Einbau der Vertikalwalzeinheit 18 mit dem Antriebsmotor 19 verbunden ist·
: Die Anordnung des Antriebemotors 19 auf einer Stahlkonstruktion 20 Über der Walzeinheit 17; 18 ist bei Gieß-Walzanlagen durchaus realisierbar, liegt doch in diesem Fall die Motorleistung in der Regel unter 50 kW, so daß kleine hochtourige Gleichstrommotoren mit sehr kleiner Masse eingesetzt werden können· Die stationäre Anordnung des Antriebsmotors 19 erfordert für jeden Gerüststand nur einen Antriebsmotor 19· Leistung und Steuerkabel sowie BeIUftungsrohre können fest installiert werden, und der Antriebsmotor 19 bleibt beim Gerüstwechsel stets betriebsbereit·
Die Ausführung und Anordnung des Walzgerüstes garantiert den technisch möglichen Mindestabstand zwischen \ den einzelnen Gieß-Walzlinien·

Claims (2)

  1. -Io
    Erfindungsanspruch
    Walzgerüst, vorzugsweise für Gieß-Wal.z-Anlagen mit variablem Walzprogramm, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus einem Ständergohäuse (1) mit daran vorgesehenen Spannfiächen (2; 3) für die horizontale und vertikale Anordnung auf einer unifizierten Sohlplatte (4) und darin angeordneten an sich bekannten Baugruppen, wie Wal-· zenwelleneinbau (5), Kammwalzen (6) und Getriebestufen (7; 8) bestehende unifizierte Grundeinheit (9) einen seitlich neben oder über den Kammwalzen (6) und parallel zu diesen, in Richtung auf die Walzen (10) zeigenden Antriebszapfen (11) aufweist, daß diese Grundeinheit (9) nach Anbringen zusätzlicher Antriebseinrichtungen (12s 13) oder (H; 15» 16) jeweils als mo- difizierte Horizontal- oder Vertikalwalzeinheit (17; 18) auf der Sohlplatte (4) befestigt ist, wobei beide Walzeinheiten (17; 18) gegeneinander austauschbar und an einem über jeder Walzeinheit (17; 18) stationär und vertikal angeordneten Antriebemotor (19) ankuppelbar ausge- führt sind.
    Hierzu
  2. 2 Seiten Zeichnungen
DD25499483A 1983-09-21 1983-09-21 Walzgeruest DD217441A1 (de)

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