DD217488A1 - Verfahren und einrichtung zur fischfoerderung - Google Patents

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DD217488A1
DD217488A1 DD25433183A DD25433183A DD217488A1 DD 217488 A1 DD217488 A1 DD 217488A1 DD 25433183 A DD25433183 A DD 25433183A DD 25433183 A DD25433183 A DD 25433183A DD 217488 A1 DD217488 A1 DD 217488A1
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fish
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trough
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DD25433183A
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Inventor
Helmuth Mohnke
Original Assignee
Volkswerft Stralsund Veb
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf den Transport von vorzugsweise Grossfischen mittels Foerderschnecken. Das Ziel ist, alle gefangenen maritimen Eiweissmassen ohne foerdertechnisch bedingte Unterbrechungen einer kontinuierlich arbeitenden Fischverarbeitungsmaschine zuzufuehren. Die Aufgabe besteht darin, ein Verfahren und eine Einrichtung darzulegen, wodurch ein stockungsfreier Transport bei beliebiger Fischgroesse erfolgen kann. Die Loesung liegt darin, dass der Fisch waehrend des Transports in seinem Muskelgewebe ein- oder durchgeschnitten wird durch eine Einrichtung in Form einer Foerderschnecke, deren vorzugsweise durchmesserreduzierte Schneckenfluegel mit Schneidelementen auf verschiedene Art und Weise bestueckt sind. Anzuwenden ist die Erfindung an Bord von Fischfangfahrzeugen in der Fischmehlproduktionslinie.

Description

Verfahren und Einrichtung zur Fischförderung Anwendungsgebiet der Erfindung
Der gefangene Fisch wird, bis er das Endstadium der Be- oder Verarbeitung erreicht hat, zahlreichen Transportprozessen unterworfen. Ein vorzugsweise angewandtes Transportmittel ist dabei die Förderschnecke. Das Anwendungsgebiet der Erfindung betrifft den Transport von vorzugsweise Großfischen mittels Förderschnecken.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Besonders in der fischverarbeitenden Industrie ist es bekannt, daß Fische der unterschiedlichsten Größe und Art transportiert werden müssen. Um einen kontinuierlichen Produktionsprozeß der fischverarbeitenden Anlagen zu gewährleisten, muß die Rohwarenzufuhr ohne Stockungen vonstatten gehen. Dieses ist bei den meistens angewandten Förderschnecken und den unterschiedlichsten Fischen nicht immer der.Fall. Besonders bei Anfall von größeren Mengen relativ großer Fische treten immer wieder Havarien auf.1 Gegenwärtig verlaufen die Verfahren zur Fischförderung ohne jeglichen maschinellen oder manuellen Eingriff für einen förderfreudigen Prozeß. So treten insbesondere Verstopfungen in den Übergabebereichen von einem Schneckenförderer zum anderen auf. Die Beseitigung solcher Verstopfungen ist mit erheblichen Arbeits- und Reinigungsaufwand verbunden, besonders an Bord von Fischereifahrzeugen unter ungünstigen Bewegungsmöglichkeiten des Personals auf kleinster zur Verfügung stehender Fläche. Ein weiterer Nachteil dieser allgemein bekannten problematischen Fischförderung sind die Verformungen einer Reihe Schneckenförderflügel, insbesondere an den Nahtstellen, wodurch in der Konsequenz der Förderfluß reduziert bzw. ganz zum Erliegen kommt. Unterbrechungen der nachfolgenden Aggregate sowie Eiweißveriuste sind die Folge. Den verschiedenen Fischgrößen angepaßt dimensionierte Förderschnecken einzusetzen, ist aus Platzgründen oftmals nicht realisierbar. Auch ist aus gleichen Gründen der Einsatz besonderer Zerkleinerungsaggregate nicht möglich. Förderschnecken mit Zerkleinerungseffekt sind bekannt im Erdtiefbau z.B. nach SU 751910, bei der die Förderschnecke mit Schneidelementen zur Fräswirkung auf das Erdreich versehen ist. Eine Förderschnecke mit bewegbaren Zähnen ebenfalls' als Arbeitsorgan ist bekannt aus SU 815145. Beide Förderschnecken sind jedoch auf Grund ihrer spezifischen Auslegung für die Fischförderung unterschiedlich großer Fische ungeeignet. Somit sind also alle bekannten Verfahren und Einrichtungen zur Fischförderung bei Anfall von Großfischen einer kontinuierlichen Produktionsweise fremd.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung,-alle maritimen Eiweißmassen — auch die gefangener Großfische—;ohne fördertechnisch bedingte Unterbrechungen einer kontinuierlich arbeitenden Fischverarbeitungsmaschine zuzuführen. Dabei soll eine maximale Raumausnutzung erfolgen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ausgehend von den beschriebenen Nachteilen, insbesondere der Unterbrechungen des Förderprozesses bei Vorhandensein von Großfischen, besteht die Aufgabe der Erfindung darin, ein Verfahren mit der entsprechenden Einrichtung darzulegen, wodurch eine stockungsfreie Fischförderung bei beliebiger Fischgröße erfolgt.
Die erfindungsgemäße Lösung yerfahrensseitig besteht darin, daß der Fisch, vorzugsweise Großfisch, während des FÖrdems in seinem Muskelgewebe ein- oder mehrmalig ein- oder durchgeschnitten und durch den Trog mit seinen Trogleisten in die
Schneckengänge gedrückt wird. '··'
Die entsprechende Einrichtung zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, daß abschnittsweise öder über die ganze Länge der Förderschnecke an den gegebenenfalls durchmesserreduzierten Schneckenflügeln seitlich oder in Schlitzen eingelassen Schneidelemente angeordnet sind, die in Wirkeinheit stehen mit im Schneckentrog befestigten Trogleisten.
Nach einem weiteren Merkmal sind die Schneideiemente in Form von Messern am Umfang bzw. an Umfangssegmenten der Schneckenflügel starr, verstellbar oder federnd befestigt.
Kommt nun Fisch verschiedener Größe zur in Drehung versetzten Förderschnecke, so werden die üblichen Fischgrößen normal von den Schneckenfiügeln weitergefördert. Bei Großfischen werden die Schneideiemente wirksam, indem sie beim einsetzenden Transport das Muskelgewebe einschneiden, wodurch der Fisch schmiegsam wird und sich leicht in die :
Schneckengänge eindrücken läßt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anschließend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. Die zugehörige Skizze zeigt einen Teilschnitt durch einen Schneckentrog mit verschieden befestigten Schneidmessern auf einem Schneckenflügel. Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Fischförderung an Bord von Fischfang- und -Verarbeitungsschiffen. Um die gesamten gefangenen Eiweißressourcen verwerten zu können, muß der gesamte Fisch kontinuierlich zu den Verarbeitungsanlagisn, z. 8. Fischmehlanlagen, gefördert werden. Dieses wird bisher schwierig beim Beifang von Großfischen. Indem man jedoch diese Großfische erfindungsgemäß während des Transportes in ihrem Muskelgewebe einschneidet, werden sie biegsamer und schmiegen sich so besser in die einzelnen Schneckengänge ein. Damit wird der Fisch transporttechnisch gefügig gemächt und es bedarf keines weiteren Eingriffs in den gesamten Förderbereich. Eine gleichmäßige Beschickung der folgenden Anlagen ist durch Stockungen der Förderschnecke nicht mehr gefährdet. .
Während des Transportes den Großfisch in seinem Muskelgewebe einzuschneiden, geschieht vorteilhafterweise mittels einer Förderschnecke, deren Schneckenflügel 1 mit Schneidmessern 2,3,4, 5 besetzt sind. Die Abbildung zeigt so ein Segment eines Schneckenflügels 1, auf dem die verschiedenen Befestigungsarten der Schneidmesser 2,3, 4, 5 am Schneckenflügel 1 sowie deren Wirkungsweise dargestellt sind. Der Trog 6 ist bekannterweise mit trogleisten 7 besetzt, die mit den Schneidmessern 2, 3,4,5 zusammenwirken. Die Fische 9 werden in Drehrichtung 8 von dem Schneckenflügel 1 mitgenommen und von den Schneidmessern 2, 3,4, 5, die am durchmesserreduzierten Schneckenflügel 1 befestigt sind, am Trog 6 im Muskelgewebe eingeschnitten. Von links nach rechts ist zunächst ein starr befestigtes 2, ein verstellbar befestigtes 3, ein federnd befestigtest und ein im Schlitz 10 eingelassenes Schneidelement 5 dargestellt, um alle Varianten auf engem Raum zu demonstrieren.

Claims (3)

-Z- £.&·* OO I I Erfindungsansprüche:
1. Verfahren zur Fischförderung mittels Förderschnecken, dadurch gekennzeichnet, daß der Fisch (9), vorzugsweise Großfisch, während des Förderns in seinem Muskelgewebe ein- oder mehrmalig ein- oder durchgeschnitten und durch den Trog (6! mitseinen Trogleisten (7) in die Sehneekengänge gedrückt wird.
2. Einrichtung für die Durchführung des Verfahrens zur Fischförderung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß abschnittsweise oder über die ganze Länge der Förderschnecke an den gegebenenfalls durchmesserreduzierten Schneckenflügeln (1) seitlich oder in Schlitzen (10) eingelassen Schneidelemente (2,3,4, 5) angeordnet sind, die in. Wirkeinheit stehen mit im Schneckentrog (6) befestigten Trogleisten (7).
3. Einrichtung für die Durchführung des Verfahrens nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidelemente (2,3,4, 5) in Form von Messern am Umfang bzw. an Umfangssegmenten der Schneckenflügel (1) starr, verstellbar oder federnd befestigt sind.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen · .
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