DD217550A1 - Schloss einer strickmaschine - Google Patents

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DD217550A1
DD217550A1 DD25502683A DD25502683A DD217550A1 DD 217550 A1 DD217550 A1 DD 217550A1 DD 25502683 A DD25502683 A DD 25502683A DD 25502683 A DD25502683 A DD 25502683A DD 217550 A1 DD217550 A1 DD 217550A1
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DD
German Democratic Republic
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lock
receiving plate
plate
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knitting machine
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Application number
DD25502683A
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English (en)
Inventor
Manfred Winter
Frank Ludwig
Theo Ludwig
Werner Koethe
Original Assignee
Textima Veb K
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Abstract

Die Erfindung betrifft das Schloss einer Strickmaschine, insbesondere einer schnellaufenden Grossrundstrickmaschine mit aus Segmenten zusammengesetztem Zylinder- und Tellerschloss und drehendem Nadelzylinder, bei welchem die Schlossteile an einer Aufnahmeplatte befestigt sind. Ziel der Erfindung ist es, die auftretenden Toleranzen, sowohl in bezug auf den Schlosskanal als auch in bezug auf den Abstand zwischen Nadeltraeger und Schloss, so klein wie moeglich zu halten. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Anzahl der bei einem Strickschloss uebereinander angeordneten Platten zu verringern. Erfindungsgemaess wird diese Aufgabe dadurch geloest, dass die Aufnahmeplatte auf ihrer Rueckseite mit einer sich in Nadelhubrichtung erstreckenden Laengsnut versehen ist, in welche eine am Segmentgrundkoerper befestigte Leiste eingreift, die um die notwendige Kuliertiefendifferenz kuerzer ist, und dass die Schlossteile starr mit der Aufnahmeplatte verbunden sind, waehrend zwei weitere Teile, ein Joch und eine Platte, vorhanden sind, von denen mindestens eines loesbar und verstellbar auf der Leiste angebracht ist, wobei immer das mittlere Teil auf einem anderen Schlosselement befestigt ist als die beiden aeusseren Teile, und dass weiterhin ein Stift fuer die Kuliertiefenverstellung im Segmentgrundkoerper senkrecht gefuehrt und in der Aufnahmeplatte fest angebracht ist sowie an der Sichtseite des Schlosssegmentes in einem Bedienknopf endet. Fig. 2

Description

Titel der Erfindung: . ' .
Schloß einer Strickmaschine
Anwendungsgebiet der Erfindung: .
Die Erfindung betrifft das Schloß einer Strickmaschine, insber . sondere einer Schnellaufenden Großrundstrickmaschine mit aus Segmenten zusammengesetztem Zylinder- und Tellerschloß und drehendem Nadelzylinder·, bei welchem die Schloßteile an einer Aufnahme-, platte befestigt sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Schon seit längerer Zeit ist es üblich, die Schloßmäntel und Schloßteller einer Großrundstrickmaschine aus einzelnen Segmenten zusammenzusetzen. Es ist durch die DO 94 870 bekannt, die Schloßteile an einer Aufnahmeplatte zu befestigen und in die Oberfläche der Aufnahmeplatte sowie in die Rückwände der Schloßteile Nuten einzufräsen, die sich senkrecht zur Nadelhubrichtung erstrecken. Sie nehmen Arretierelemente auf und legen mit diesen die Lage der" Schloßteile in Nadelhubrichtung fest. Auf die gleiche IVeise wird die Lage der Schloßteile zu einem Kulierteil festgelegt. Ebenfalls bekannt ist es gemäß DD 123 155.. die Aufnahmeplatten an der Scnloßgrundplatte mit Hilfe senkrecht zur Nadelhubrichtunq verlaufender Ausnehmungen und darin eingreifender Ansätze am Zylinder- oder Tellerschloßtei1 träger räumlich zu fixieren. Die KuIierschieber sind bei diesen Schlössern geneinsam mit gesonderten . KuI i er tei len in eigenen Führungsbahnen angeordnet, und diese ,Kulierteile werden über Stifte extra bewegt, wobei diese Stifte zwangsläufig senkrecht geführt werden/ z. 8. über Spiralen.
Nachteilig bei diesen bekannten Schloßteilen ist die auftretende Dickentoleranz, die ein zulässiges Maß leicht überschreiten kann und sich schwer beherrschen läßt. Das ergibt sich daraus, daß sie sich aus der Summe der Dickentoleranzen der einzelnen Platten zusammensetzt. Selbst wenn .die Anzahl der Platten auf ein Minimumbeschränkt wird,, sind außer dem Segmentgrundkörper und den Schloßte ilen noch mindestens zwei Platten vorhanden. Eine davon ist die Aufnahmeplatte für die Schloßteile, und die zweite wird zur Führung für die KuIfertiefenverstellung benötigt. Beim Auswechseln der Schloßteile, komplett mit ihren Aufnahmeplatten, z. B. bei Musterumstellung, ergibt sich die Notwendigkeit, .ciaß die neuen Teile exakt ,passen müssen, und zwar sowohl in Richtung der Relativbewegung zwischen Nadelträger und Schloß, also in bezug auf" den Schloßkanal , al_s auch in bezug auf den Abstand zwischen Nadelträger und Schloß. Für die Toleranzen in bezug auf den Schloßkanal ist die notwendige Genauigkeit durch entsprechende Bearbeitungsverfahren erreichbar, jedoch Für den Abstand zwischen Schloß und Nadelträger wi-rkt-sich die beschriebene Summe der Dickentoleranzen aus. Die Schlösser müssen in ihrem Abstand zum Nadelträger neu eingestellt werden. ' ,
Die andere Möglichkeit ist, nur die Schloßteile ohne ihre Aufnahmeplatten auszuwechseln, um nur die Dickentoleranz der Schloßteile in bezug auf den Abstand zum Nadelträger wirksam werden, zu lassen. Dann muß jedoch die 'relativ starre Verbindung zwischen Aufnahmeplatten und Schloßteilen gelöst werden, und es ergeben sich beim Neueinbau zusätzliche Toleranzen in bezug auf den ' Schloßkanal, die eine Neueinstellung in-Richtung der Reiativbe-· wegung zwischen Schloß und Nadelträger erforderlich machen.
Beide genannten Neueinstellungen bzw. Nach j ustierungen sind insbesondere dem Anwender der Strickmaschine nicht zuzumuten, vor allem in bezug auf die vorhandenen .Meßmittel und die Qual i fikation der Arbeitskräfte. .
• ' - 3 Ziel der Erfindung: -
Das Ziel der Erfindung besteht darin; die an den Strickschlössern auftretenden Toleranzen, sowohl in bezug auf den Schloßkanal als auch in bezug auf den Abstand zwischen Nadelträger und Schloß, so klein wie möglich zu halten.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anzahl der bei einem Strickschloß übereinander angeordneten Platten zu verringern und die Dickentoleranzen der einzelnen Platten zu eliminieren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Aufnahmeplatte auf ihrer Rückseite mit einer sich in Nadelhubricht-ung erstreckenden Längsnut versehen ist, in welche eine am Segment- ' grundkörper befestigte Leiste eingreift. Diese Leiste ist um die notwendige KuI iertief endif ferenz kürzer als die Nut., Die Schloßteile und ein Ooch sind starr mit der Aufnahmeplatte verbunden, während eine Platte als Führung für die Aufnahmeplatte^verstellbar mit der Leiste verbunden ist. Die Aufnahmeplatte ist an ihrer Oberseite mit einem bekannten Stift ausgestattet. Dieser Stift ist durch den Segmentgrundkorper hindurchgeführt und endet an der Sichtseite in einem Bedienknopf. Die Führungsspirale befindet sich im Segmentgrundkorper. Es ist auch möglich, daß die Platte, die zur Führung der Aufnahmeplatte, dient, anders ausgeführt wird und einen weiteren Nadelkanal besitzt, dann kann sie auch oberhalb der Schloßteile angeordnet werden. Die Oberflächen der Aufnahmeplatte und der Leiste müssen eine Ebene bilden, und zweckmäßigerweise wird die Führungsplatte etwa so. breit .wie. die Aufnahmeplatte ausgeführt.
Der Vorteil dieser Erfindung liegt vor allem darin, daß die Toleranzen für den Schloßkanal in bezug auf die Relativbewegung zwischen Schloß und Nadelträger minimiert werden und die Führung für die KuIierverstellung in die Aufnahmeplatte verlegt wird. In bezug auf den Abstand zwischen Schloß und Nadelträger wird nur noch die Toleranz der Schloßteildicke wirksam.
-A-
Ein ,weiterer Vorteil besteht darin, daß weniger Platten zu die- . sem Schloß gehören und damit Fertigungs- und ,Materialaufwand ein^ gespart werden· -
Äusführ'jnqsbeispiel: .
Nachstehend soll die Erfindung anhand eines Aus'führungsbeispiels näher erläutert, werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. !: eine Seitenansicht eines .erfindungsgemäßen
Sch-losses , .
Fig. 2: '.- eine Ansicht des Schlosses von der Schloßteilseite, - -
Fig. 3 und 4: zwei weitere Ausführungsformen.
Als Beispiel dient ein Zylinderschloß, dessen Grundkörper 1 eine ebene Platte .bildet. Ebensogut kann die Erfindung an Zylinderoder Tellersegmenten .erläutert werden. ,
Am Segmentgr.undkörper 1 ist eine Leiste 2 angearbeitet oder, befestigt. Die Aufnahmeplatte 3 ist mit einer.sich in Nadelhubrichtung erstreckenden Längsnut 4 versehen. Diese Längsnut 4 entspric-ht der Breite der Leiste 2 paßgenau,, ist aber mindestens um die Strecke der möglichen Kuliertiefenverstellung langer. Da-. mit ist die Aufnahmeplatte 3 auf der Leiste 2 verschiebbar. Auf der Aufnahmeplatte 3 sind_die Schloßteile .5 und 6 starr befestigt, und am anderen Ende der Längsnut 4 wurde ein doch 7 angebracht. Die starre 8efes tigung ' der SchloßteiIe 5; 6 und das zusätzliche doch 7 gewährleisten, daß die .Oberflächen 8 un'd 9 von Leiste 2 und Aufnahmeplatte 3 eine Ebene bilden, d. h., daß die ,Aufnahmeplatte 3 nicht tiefer auf die Leiste 2 geschoben werden kann. In der Mitte zwischen den Schloßteilen 5; 6 und dem üoch 7 ist eine Platte 10 angeordnet. Diese Platte 10 hat etwa die Breite der Aufnahmeolatte 3, ist aber auf der Leiste 2 lösbar befestiat.
Diese Platte 10 hält somit die Aufnahmeplatte 3 fest und verhindert das senkrechte Verschieben vom Segmentgrundkörper 1 weg und
ι
sichert, daß die Oberflächen 8 und 9 spielfrei sind. Die Breite ·. der Platte 10 wird benötigt, damit die Aufnahmeplatte 3 nicht auf der Leiste 2 kippt. Ein durch den Segmentgrundkörper 1 hindurch geführter Stift 11 dient der Kuliertiefenverstellung.. Er wird durch eine Spirale in senkrechter Richtung geführt, die im Segmentgrundkörper 1 angeordnet ist, aber nur angedeutet wurde, svei,l ihre Form bekannt ist. Die Betätigung erfolgt von der Sichtseite, d. h. von der Segmentgrundkörperseite aus, beispielsweise durch einen Bedienknopf 12 mit Skaleneinteilung.. Wird dieser Bedienknopf 12 gedreht, wird der Stift 11 in der Spiralnut geführt,, und die Aufnahmeplatte 3 wird als Ganzes mit den darauf befestigten Schloßteilen 5; 5 bewegt. Dadurch wird der Abstand des Nadelkanals 13, der durch die beiden Schloßteile gebildet wird, zum Abschlagkamm verstellt. . . >,·
Die Variante gemäß Fig. 3 stellt ein Schloß dar, bei welchem neben dem .Nadelkanal 13 noch ein weiterer Nadelkanal 14 benötigt wird, z. S..bei Rechts-Rechts-Gekreuzt-Maschinen (Interlock) . In diesem Fall wird die Platte 10 zur Bildung des Nadelkanäls 14 benutzt. Sie wird entweder aus zwei Teilen 15 und 16, gefertigt, oder der Nadelkanal 14 wird eingearbeitet. Die Teile 15 und 16 sind auf der Leiste 2 befestigt und zweckmäßigerweise ebenso breit wie die Schloßteile 5 und6. Sie müssen so breit sein, daß sie -übergangslos an die zugehörigen Schloßteile der Machbarsegmente anschl ießen 'und einen durchgehenden Nadelkanal: ü'oer den gesamten Zylinder- bzw·. Tellerumfang ergeben.
Möglich ist es auch, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, bei Vorhandensein von zwei Nadelkanälen 13 und 14 die Platte 10 am oberen Ende des Segmentes anzuordnen. Damit befinden sich die Schloßteile 5 und 6 weiter vom Nadelkopf entfernt. In dem Fall kehren sich die festen und beweglichen Anlageflächen um. Die Teile 15 und 16 oder die Platte 10 am oberen Ende und das Doch 7 sind lösbar auf der Leiste 2 angebracht, während die Schloßteile 5;. .6 fest mit der Aufnahmeplatte 3 verbunden werden".
Die Erfindung ist auch '.anw.endbar, -wenn Schlösser mit mehr als zwei Nadelkanälen benötigt werden. Es muß dann nur darauf geachtet werden,· daß Leiste 2 und Aufnahmeplatte 3 eine Ebene bilden

Claims (6)

-f- Erfindunqsanspruch:
1. Schloß einer Strickmaschine, insbesondere einer schnei laufenden Großrundstrickmaschine mit aus Segmenten zusammengesetztem Zylinder- und Tellerschloß und drehendem ,Nadelzylinder, bei welchem die Schloßteile an einer Aufnahmeplatte befestigt sind, gekennzeichnet dadurch, daß die .Aufnahmeplatte (3) auf ihrer Rückseite mit einer sich in Nadelhubrichtung erstreckenden Längsnut (4) versehen ist, in welche eine am Segmentgrundkör- - per (1) befestigte Leiste (2) eingreift, die um die notwendige Kuliertiefendifferenz kurzer ist, und daß die Schloßteile (5; δ) starr mit der Aufnahmeplatte (3) verbunden sind, während zv/ei weitere Teile, ein Joch (7) und eine Platte (10), vorhanden sind, von denen mindestens eines lösbar und verstellbar auf der Leiste (2) angebracht ist/ wobei immer das mittlere Teil . auf einem anderen Schloßelement befestigt ist als die beiden äußeren Teile, und daß weiterhin ein Stift (11) für die Ku-1 iertiefenverstellung im Segmentgrundkörper (1) senkrecht geführt und in der Aufnahmeplatte (3) fest angebracht ist sowie an der Sichtseite des Schloßsegmentes in einem Bedienknopf (12) endet.
2. Schloß gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Oberfläche (8) der Leiste (2),und die Oberfläche (9) der Aufnahmeplatte (3) eine Ebene bilden.
'3. Schloß gemäß Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Breite der Platte (10) etwa der Breite der Aufnahmeplatte (3) en oßlgr icht. · · %
4. Schloß gemäß Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Platte (10) zwischen den Schloßteilen (5; 6) u'nd dem Joch (7) angeordnet und als Führung für die Aufnahmeplatte (3) verstellbar mit der Leiste (2) verbunden ist.
5. Schloß gemäß Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Platte (10) einen zusätzlichen Nadelkanal (14) besitzt.
- X-
6. Schloß gemäß Punkt 1 bis 3 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Platte (10) oberhalb der Schloßteile (5; 6) angeordnet ist und ebenso wie das Joch (7.) verstellbar mit der Leiste '· (2) verbunden ist.
: . Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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