DD217686A1 - Vorrichtung zur belastung bodenbearbeitender baugruppen, insbesondere an pflanzmaschinen - Google Patents

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DD217686A1
DD217686A1 DD25189083A DD25189083A DD217686A1 DD 217686 A1 DD217686 A1 DD 217686A1 DD 25189083 A DD25189083 A DD 25189083A DD 25189083 A DD25189083 A DD 25189083A DD 217686 A1 DD217686 A1 DD 217686A1
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DD25189083A
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Klaus Seidler
Michael Wolfgramm
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Inst Forstwissenschaften
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Abstract

In der Forstwirtschaft werden Plfanzmaschinen fuer die Walderneuerung auf ungerodeten Flaechen eingesetzt. Zum Zwecke der funktionssicheren Arbeitsweise der bodenbearbeitenden Baugruppen verfuegen diese Maschinen ueber ein hohes Eigengewicht bzw. werden mit zusaetzlichem Ballast versehen. Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die eine zusaetzliche Belastung der bodenbearbeitenden Baugruppen, wahlweise an die verschiedenartigen Bodenverhaeltnisse angepasst, ermoeglicht. Die Entlastung der hinteren Achse des Zugmittels und gleichzeitige Belastung bodenbearbeitender Baugruppen kann mit einem hydraulisch/mechanischen Wirksystem, bestehend aus einem Hydraulikzylinder, der zwischen dem Zugmittel und dem Rahmen der bodenbearbeitenden Baugruppen angeordnet ist, ueber hydraulische Leitungen mit einer Hydraulikpumpe und einem Druckfluessigkeitsspeicher in Verbindung stehend, erreicht werden. Figur

Description

- /
Titel der Erfindung
Vorrichtung zur Belastung bodenbearbeitender Baugruppen, insbesondere für Pflanzmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur zusätzlichen Belastung bodenbearbeitender Baugruppen, z# B· Kolterscheibe und Räumteil, wie sie insbesondere an Pflanzmasohinen angeordnet sind»
Charakteristik der bekannten technischen LSsungjn
Zusätzliche Kraftübertragungen zur 3?unktionssiche» rung und -verbesserung im Boden arbeitender Baugruppen sind bekannt durch Vergrößerung der Eigenmasse der Arbeitsmaschinen, z» Β· Pflanzmaschinen der Porst- und Landwirtschaft,
Die Vergrößerung der Eigenmasse hat neben dem Vorteil der funktionssicheren Arbeitsweise gleichzeitig Nachteile. Eine große Gesamtmasse einer Maschine bedingt größere Zugkräfte, die einen höheren Energieaufwand zur Folge haben« Ebenso bereitet der Transport schwerer Pflanzmaschinen in Abhängigkeit von der Tragfähigkeit der als Zugmittel verwendeten Traktoren Schwierigkeiten,
Fach, der PS-US 4» 141 «302 versuchte man diese Nachteile dadurch zu überwinden') indem man für die zusätzliche Belastung äex bodenbearbeitenden Baugruppen direkten Ballast vorschlugj der erst beim Einsatz der laschine aufgebracht wurde« Mit dieser Lösung konnte jedoch der Nachteil des hohen Zugkraftbedarfes nicht beseitigt werden«
Ebenfalls in der.FS-US 4« 141 «.302 wurde vorgeschlagen, das Gewicht des Grandrahmens der Pflanzmaschinen lu nutzen, um Kräfte auf die zum Grundrahmen schwenkbar angeordneten bodenbearbeitenden Baugruppen mittels konstanter Federkraft zu übertragen« Hat diese Lösung auch im physikalischen Sinne die optimale Kraftübertragung zur Folge» weil sie senkrecht wirkt, so darf nicht übersehen werden, daß die Variabilität der Kraft nur durch eine Federkennlinie gekennzeichnet ist, und die in dem Gewicht des Grundrahmens liegenden Reserven begrenzt sind*
So hat weder ein direkter Ballast» z# B· durch zusätzliche Gewichte, noch veränderte Kraftübertragung durch Federn vom Grundrahmen auf die bodenbearbeitenden Baugruppen eine erwartete Funktionssicherheit auf ungerodeten Walderneuerungsflächen zur Folge«
In der PS-US 3*845*730 ist das Problem der Kraftübertragung mittels hydraulischen Kräfteausgleiches für gleichbleibende Sätiefen gelöst» Ein Hydraulikzylinder ist statt einer Feder auf dem Grundrahmen der Arbeitsmaschine angeordnet*
Eine kraftübertragende Verbindung vom Zugtraktor auf die Arbeitsmaschine zum Zwecke der zusätzlichen Belastung der bodenbearbeitenden Baugruppen ist bisher
nicht vorgeschlagen worden0 Ziel der Erfindung
Bei geringer Gesamtmasse einer für Pflanzarbeiten in der Porstwirtschaft verwendeten Arbeitsmaschine soll bei dauernder Sohwimmsteilung der Dreipunkthydraulik des Zugtraktors während des Arbeitsvorganges die wahlweise Einstellung der Kraft als Lastverstärkung auf die bodenbearbeitenden Baugruppen in Abhängigkeit zu den verschiedenartigen Bodenverhältnissen erfolgen.
Darlegung des Wesens der Erfindung *
Aufgabe der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, durch Entlastung der hinteren Achse des Zugmittels, z, B* eines Traktors, über ein hydraulisch/mechanisches System eine Belastung der bodenbearbeitenden Baugruppen der Arbeitsmaschine, z, B# einer Pflanzmaschine, zu erreichen, wobei sich die Breipunkthydraulik des Zugmittels während des Arbeitsvorganges in Schwimmstellüng befinden und die Wirkungsweise ihres kinematischen Systems erhalten bleiben muß» '
Merkmale der Erfindung
Die Entlastung der hinteren Achse des Zugmittels und gleichzeitige Belastung bodenbearbeitender Baugruppen ist durch einen sogenannten Lastverstärker zu erreichen, der ein hydraulisch/mechanisches Wirkprinzip aufweist« Ein solcher Lastverstärker ist zwischen dem Zugmittel und dem Rahmen der bodenbearbeitenden Baugruppen angeordnet und. steht über hydraulische Leitungen mit einer Hydraulikpumpe und einem Druckflüssigkeitsspeicher mit vorwählbarem oder stufenlos wahl-
weise regelbarem Öldruck in -Verbindung·
Die Erfindung wird anhand der beiliegenden Abbildung naher erläutert;
Zwischen dem !ahmen 1 der bodenbearbeitenden Baugruppe 2 ψ mit einem Zugmittel 3 verbunden durch zwei Unterlenker 4 a und 4 b? die um eine horizontale Achse am Zugmittel 3 mittels hydraulischer Zylinder vertikal schwenkbar sind, und einem Oberlenker 5 und dem Zugmittel 3 ist ein Hydraulikzylinder 6 angeordnet, der über Hydraulikleitungen mit einer Hydraulikpumpe und einem Druckflüssigkeitsspeieher verbunden ist·
Beim Einsatz von Pflanzmaschinen auf ungerodeten Walderneuerungsflächen arbeitet die Dreipunktaufhängung in der bekannten Schwimmstellung, um in der Arbeitslinie liegende Hindemisse überwinden zu können« Die bodenbearbeitenden Baugruppen 2 dringen aufgrund ihrer Eigenmasse in den Boden ein und folgen in ihrer vertikalen Bewegung dem Bodenrelief und können wahlweise mit Hilfe des Hydraulikzylinders 6, durch einstellbaren Druck entsprechend den Bodenverhältnissen, zusätzlich vertikal belastet werden, indem der Hinterachsdruck des Zugmittels 3 entsprechend entlastet wird«,

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    Vorrichtung zur Belastung bodenbearbeitender Baugruppen, insbesondere an Pflanzmaschinen, gekennzeichnet dadurch, daß bei Beibehaltung der Wirkungsweise des kinematischen Systems einer Dreipunktaufhängung eines Zugmittels ein hydraulisch/mechanisches Wirksystem als Lastverstärker, bestehend aus an sich bekanntem Hydraulikzylinder und Druckflüssigkeitsspeicher und bekannter Hydraulikpumpe, wobei der Hydraulikzylinder vorzugsweise einen möglichst tief gelegenen Anlenkpunkt am Zugmittel und einen möglichst hoch gelegenen Anlenkpunkt am Rahmen der bodenbearbeitenden Baugruppen besitzt, vorgesehen ist«
    1 : e<te Zeichnung«*»
DD25189083A 1983-06-10 1983-06-10 Vorrichtung zur belastung bodenbearbeitender baugruppen, insbesondere an pflanzmaschinen DD217686A1 (de)

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