DD217715A1 - Ski, vorzugsweise mit massekoerpern innerhalb des skikernes - Google Patents
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Abstract
Durch die Erfindung soll ein Ski zur Verfuegung gestellt werden, bei dem eine Anpassung an die Umweltbedingungen durch eine einfache Verstellmoeglichkeit in einem relativ grossen Verstellbereich ohne den Einsatz hochwertiger Materialien und ohne einen aufwendigen Herstellungsprozess gewaehrleistet ist, wobei die Einstellmoeglichkeit des Skitraegheitsmomentes, des Skigewichtes und des Skischwerpunktes ohne zusaetzlichen Verstellmechanismus als Aufgabe der Erfindung zu sehen ist. Erfindungsgemaess wird das dadurch erreicht, dass in dem Skikern Hohlraeume in geeignetem Abstand quer zur Laengsachse des Skikernes und parallel zur Lauf- bzw. Deckflaeche angeordnet sind und dass die Hohlraeume wahlweise mit Ballastkoerpern gefuellt sind, wobei fuer die nicht gefuellten Hohlraeume und/oder die mit Ballastkoerpern gefuellten Hohlraeume Verschluesse in den Skiseitenflaechen und/oder Abdeckungen vorgesehen sind. Fig. 3
Description
Ski, vorzugsweise mit Massekörpern innerhalb des Skikernes Anwendungsgebiet dar Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Ski, vorzugsweise mit Massekörpern innerhalb des Skikernes, zur Verbesserung der Fahr- und Flugeigenschaften. ' . ;
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die bekannten Lösungen zur Veränderung des Trägheitsmomentes gehen davon aus, daß bei Anwendung hochfester Faserwerkstoffe und kastenförmigem Skiaufbau der Skikem hohl zu gestalten ist und in diesen Hohlräumen längs zur Skiachse bewegliche Massen angeordnet sind und auswechselbare Massen auf dem Ski montiert werden.
Aus der DE-OS 2052332 ist ein Ski bekannt, bei dem Massen an- oder eingebaut sind. Dadurch soll das Masseträgheitsmoment des Ski verändert werden. Die Massen sind außerhalb oder innerhalb des Skikörpers fest oder beweglich, im wesentlichen in Längsrichtung des Ski, hin- und herbewegbar, angebracht. Die verstellbaren Massen können mittels eines drehbaren Verstellmechanismus und einer Verstellschhur, die um Ümlenkrolien geführt wird, so verstellt werden, daß sämtliche Zwischenstellungen zwischen den Extremstellungen, also Außen-und Innenstellung, eingestellt werden können.
In der DE-OS 2736908 ist dargelegt, daß ein oder mehrere Massekörper innerhalb des Skikörpers längs seiner Längsachse verschiebbar und innerhalb des Verstellbereiches an beliebiger Stelle feststellbar sind. An den Massekörpern sind Bänder befestigt, die von einem Stellrad bewegt werden. Mit dem Stellrad ist eine Trommel verbunden, auf und von. deren Umfang
die Bänder, vorzugsweise Fiachbänder; auf-und abwickelbar sind. / V
Die aufmontierten Massen stören die Aerodynamik sowie die Ästhetik des Ski, während die Vorrichtungen zum Bewegen der Massekörper im Skikern sehr aufwendig und kompliziert sind. Der Fertigungsaufwand ist extrem hoch und der Einbau derartiger Vorrichtungen nur bei Anwendung hochfester und damit kostenaufwendiger Skibaumaterialien möglich. Bei Verwendung anderer Materialien könnten die erforderlichen Qualitätsmerkmale, die an einen Ski gestellt werden, nicht gewährleistet werden.
Ein weiterer Nachteil liegt in der Anordnung der zu bewegenden Massen in Skilängsrichtung und der daraus resultierenden Deformierung dieser Massen bei Durchbiegung des Ski in der Hauptbelastungsrichtung.
Da das Trägheitsmoment des Ski sowohl über die Masse des Ski und über die Anordnung der Massen, d. h., die Massenverteilung, zu beeinflussen ist, zeigt sich bei den Einbauten der Nachteil, daß nach der Montage der Vorrichtung nur noch über die Massenverschiebung ein Einfluß genommen werden kann. Dadurch sind die Variatiönsmöglichkeiten in hohem Maße eingeschränkt. Durch die die vorbestimmte Größe der Verschiebemasse ist die Verstellmöglichkeit sehr eingeschränkt, so daß die Auswirkung der Verstellung demzufolge gering ist.
Die Lösung nach der DE-OS 2736908 ist sehr kompakt und von der Konstruktion her kompliziert, dadurch erhöht sich das Skigrundgewicht.
Soll eine getrennte Verstellung des Vorder- und Hinterski vorgenommen werden, so sind 2 bis 4 Verstelleinrichtungen notwendig. Eine Veränderung der Dimension der Verstellmassen ist folglich nur mit hohem Aufwand realisierbar und kann nur in Längsrichtung und nur vor dem Einbau durchgeführt werden;
Die bekannten Lösungen sind schwer und kompliziert und benötigen einen hohen Fertigungs- und Wartungsaufwand, sie sind störanfällig, besitzen geringe Verstellmöglichkeiten und verlangen den Einsatz hochwertiger Grundmaterialien, wobei die
Aerodynamik und Ästhetik gestört sind. . \
Ziel der Erfindung '.··.,
Es ist das Ziel der Erfindung, die Fahr- und Flugeigenschaften von Ski durch Anpassung an die Umweltbedingungen durch eine einfache Verstellmöglichkeit, in einem relativ großen Verstellbereich, zu verbessern, ohne daß hochwertige Materialien eingesetzt werden müssen und ein aufwendiger Herstellungsprozeß erforderlich ist.
Wesen der Erfindung «
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ski, vorzugsweise mit Massekörpern innerhalb des Skikernes, zur Verbesserung der Fahr- und Flugeigenschaften zu schaffen, bei dem die Einstellmögiichkeit des Skiträgheitsmomentes, des Skigewichtes und des Skischwerpunktes ohne einen zusätzlichen Verstellmechanismus gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in dem Skikern Hohlräume in geeignetem Abstand quer zur Längsachse des Skikernes und parallel zur Lauf-bzw. Deckfläche angeordnet sind und daß die Hohlräume wahlweise mit Ballastkörpern gefüllt sind, wobei für die nicht gefüllten Hohlräume und/oder die mit den Ballastkörpern gefüllten Hohlräume Verschlüsselnden Skiseitenflächen und/oder Abdeckungen vorgesehen sind.
Vorteilhafterweise weisen die Hohlräume im Mittelteil des Skikernes einen größeren Querschnitt auf. Vorzugsweise sind die Hohlräume durchgehend oder einseitig geöffnet. !>.' ' ,
In weiterer Ausgestaltung sind die Hohlräume mit einseitiger Öffnung gleich und/oder wechselseitig in Längsrichtung des Skikernes gesehen, angeordnet. .
Die Hohlräume werden zweckmäßigerweise in den Skikern. gebohrt Oder in anderer Herstellungsweise vorteilhaft beim Verschäumprozeß durch in der Form fixierte Hohlkörper aus Plast, Metall oder durch Formkerne, bestimmt. Vorzugsweise weisen die Hohlkörper teilweise ein Innengewinde auf.
In Weiterführung des Erfindungsgedankens sind in den Hohlräumen des Skikernes Formkörper mit unterschiedlicher Formgebung, insbesondere dünnwandige Elemente, befestigt, und die Lage der Hohlräume ist mittig und/oder außenmittig 1 im Skikern oder am Rande des Skikernes vorgesehen.
Vorteilhafterweise ist die Befestigung der Verschlüsse mit oder ohne Gewinde vorgesehen.
Nach der Erfindung sind in die mit oder ohne Hohlkörper ausgestatteten Hohlräume des Skikernes die Ballastkörper eingeführt, wobei die Ballastkörper an ihrem einen Ende ein in ein Innengewinde des Hohlkörpers oder Hohlraumes eingreifendes Gewinde aufweisen und/oder der Verschluß als Abschluß des Hohlraumes vorgesehen ist.
Zur Erhöhung der Stabilität des Ski ist es von Vorteil, wenn ein oder mehrere Längsprofile, die von den Hohlräumen und/oder Hohlkörpern durchdrungen sind, im Skikern angeordnet sind. · .
In Weiterführung des Erfindungsgedankens sind ah den Seitenflächen durchgehende, einzelne, in bekannter Weise befestigbare Abdeckungen vorgesehen.
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im Sinne der Erfindung ist es, wenn die Abdeckung als Profilteil, das zugleich einen zum Ski gehörigen Obsrgurt sowie ganz oder teilweise die Seitenflächen umschließt, vorgesehen ist.
Vorteilhaft ist es zur Erzielung einer Einsparung des Kernmaterials, wenn die Hohlräume eng aneinanderliegend und im Bereich der Spannungs-Null-Linie angeordnet sind.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird erreicht, daß die variable Einsiellmöglichkeit des Trägheitsmomentes, des Gewichtes und des Schwerpunktes in einfacher Weise ohne komplizierte Verstellmechanismen und ohne besondere Aufbauten auf dem Ski ermöglicht wird, der Skigrundkörper aufgrund der konstruktiven Lösung leicht ist, die Herstellung keine wesentlichen zusätzlichen Arbeitsgänge erfordert, keine gesonderten hochwertigen Materialien für den Skiobergurt- und -untergurt/wie z. B. Kohlefaserlaminate, notwendig sind und deshalb kostengünstig gehalten ist und eine geringe Störanfälligkeit und nahezu wartungsfreie Benutzung möglich ist. Durch'die Abdeckungsmöglichkeit mittels des Profilteiles, das sowohl die Seitenfläche : als auch den Obergurt umfaßt, entfällt eine gesonderte Herstellung der Deckfläche und damit deren Bearbeitung. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß durch die Variante der Abdeckung dieSeitenflächenabdeckung in bekannter Weise so befestigt und stabil zu lösen ist, daß sie die Funktion bzw. die Aufgaben des sicheren Verschlusses der mit Ballastkörpern gefüllten Hohlräume übernimmt und damit der gesonderte Verschluß entfällt.
Durch die Erfindung ist es möglich, die Fahreigenschaften von Ski und die Flugeigenschaften von Sprungski durch Anpassung ah die Körpermaße und das individuelle Können des Benutzers zu beeinflussen. Durch Anpassung an die Bedingungen der jeweiligen Skipisten und unter Berücksichtigung des Fahrkönnens sowie einer Stabilisierung des Flügverhaltens beim Skispringen wird insbesondere die Sturzgefahr vorteilhaft gemindert.
Ausführungsbeispiei
Die Erfindung soll nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung
zeigen: ;
Fig.1: eine schematische Darstellung einer Seitenansicht des Skikernes,
Fig. 2: eine schematische Darstellung einer Seitenansicht des Skikernes,
Fig. 3: einen Querschnitt durch den Skikern,
Fig.4: einen Querschnitt durch den Skikern,
Fig.5: einen Schnitt in der SpannungsvNull-Linie des Skikernes parallel zur Laufsohle,
Fig. 6: einen Querschnitt durch den Ski, . ' \
Fig.7: einen Querschnitt durch den Ski,
Fig. 8: einen Querschnitt durch den Ski, .
Fig.9: einen Querschnitt durch den Ski, :. · ' ·
Fig. 10: einen Querschnitt durch den Skikern mit Längsprofil und Hohlkörper, Fig. 11; eirten Querschnitt durch den Skikern mit Längsprofil und Hohlkörper und Fig.12: eine schematische Darstellung eines Längsprofiles mit eingestelltem Hohlkörper.
In einem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist ein Skikern 1 dargestellt, der von Hohlräumen 2 durchdrungen ist. Diese Hohlräume 2 sind in der Spannungs-Null-Linie des Skikernes 1 angeordnet, wobei die Hohlräume 2 vorrangig zur besseren Gewährleistung der Flugstabilität im Skivorderteil-und-Hinterteil angeordnet sind.
Im Ausführungsbeispiel sind nach Fig.2 die Hohlräume 2 ebenfalls in der Spannungs-Null-Linie angeordnet, sind jedoch entsprechend dem Dickenverlauf an den Skikern 1 angepaßt. Sie weisen in Richtung des dickeren Bindungsteiles des Skikernes 1
einen größeren Durchmesser auf. '
In Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Ski kern 1 dargestellt. Es ist ersichtlich, daß der Hohlraum 2 im Skikern 1 quer zur Skilängsachse verläuft und durchgehend ausgeführt ist. Der Hohlraum 2 ist mit einem Ballastkörper 3, beispielsweise aus Metall, Plast od. dgl. versehen und durch Verschlüsse 4 abgedichtet bzw. abgedeckt. Die verwendeten Verschlüsse 4 schließen im Ausführungsbeispiei mit den Seitenflächen 11 des Skikernes 1 bündig ab, so daß eine glatte Seitenfläche 11 ohne zurück- bzw. vorstehende Teile gewährleistet ist. Das ist für die Fahr- bzw. Flugeigenschaften des Ski von besonderer Bedeutung, da
somit die Aerodynamik nicht beeinträchtigt wird. ,
In Fig.4 ist eine Ausführung dargestellt, die einen einseitig offenen Hohlraum 2 mit einem im Hohlraum 2, der im Skikern 1 liegt, befestigten Hohlkörper 7 aufweist. Hierbei ist die eine Seitenfläche 11 durch das Material des Skikernes 1 verschlossen, während die andere Seitenfläche 11 pffen zur Aufnahme von Ballastkörpern 3 ist. Die offene Seite wird entweder durch einen Verschluß 4 oder durch einen entsprechend gestalteten Ballastkörper 3 verschlossen, so daß keine Schadstoffe in die
Hohlräume 2 eindringen können. !
Eine weitere Ausführungsvariante ist in Fig. 5 dargestellt. Dabei sind die Hohlräume 2 mit oder ohne Hohlkörper 7 im Skikern 1 wechselseitig angeordnet und beispielsweise mit einem Innengewinde 12 versehen. Dadurch ist es möglich, die mit einem Außengewinde versehenen Ballastkörper 3 bzw. Verschlüsse 4 einzuschrauben. Es ist aber auch in anderer Ausgestaltung möglich, daß Gewinde nicht vorzusehen, so daß die Verschlüsse 4 eingeschoben bzw. eingedrückt werden. Es ist von Vorteil, wenn beim Verschäumprozeß der Formkern mit einem Außengewinde versehen ist, so daß nach Entfernung des Formkernes ein Innengewinde 12 im Höhlraum 2 entsteht- Eine andere Möglichkeit besteht darin, den im Hohlraum 2 zu befestigenden
Hohlkörper 7 mit einem Innengewinde 12 zu versehen. ,
Fig. 6 zeigt einen Ski mit folgendem Aufbau: ·; .'.' .
Inder Mitte des Ski ist der Skikern 1 mit dem Hohlraum 2 angeordnet. Er weist ferner einen Obergurt 14 und eine Deckfläche 10 sowie einen Untergurt 13 und eine Lauffläche 9 auf. Die Seitenflächen 11 sind in dieser Ausführungsform ganz mittels durchgehender Abdeckungen 5 abgedeckt. Damit können die bei den anderen Ausführungsformen vorgesehenen Verschlüsse entfallen, und es ist eine geschlossene Seitenfläche 11 gewährleistet.
Nach einer anderen Variante ist, wie in Fig.7 dargestellt, die Abdeckung 5 der Seitenflächen 11 nur teilweise vorgesehen. Sie umfaßt nicht die gesamte Breite der Seitenfläche 11.
In anderer Ausführung ist, wie in Fig.8 erläutert, die Abdeckung 5 versenkt. Der Oberguri 14 und die Deckfläche 10 sowie der Untergurt 13 und die Lauffläche 9 sind in geeigneter Weise gegenüber dem Skikern 1 breiter vorgesehen bzw. die Seitenflächen 11 sind mit einer entsprechenden Nut versehen.
Nach Fig.9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel vorgesehen. Die Abdeckung 5 besteht in dieser Variante aus einem Prpfilteil 6, i«,oifhoc Hio 3aitonflächnn 11 und rlen Dhernurt 14 nari7 iimfinhließt. Dabei ist es auch möalich. die Profilleiste 6 nur teilweise
;: . ... - .- ' . -3- 251 034
In Fig. 10 ist ein Skikern 1 mit.eingearbeiteten Hohlkörpern -7 und zum Zwecke der Stabilitätserhöhung des Skikemes 1 mit vorzugsweise dünnwandigen Längsprofilen 8 ausgestattet. Die Längsprofile 8 umschließen bzw. durchdringen ganz oder teilweise die Hohlräume 2.
In Fig. 11 ist eine weitere Ausgestaltung der in Fig. 10 dargestellten Lösungsvariante näher gezeigt. Anstelle von dünnwandigen' Längsprofiien 8 ist ein kompaktes Längsprofil 8 mit Hohlkörpern 7 verwendet werden.
Eine unterschiedliche Anordnung und Form der Hohlkörper 7 ist an einem Längsprofil 8 von der Seite gesehen in Fig. 12 dargestellt. Danach ist es möglich, Hohlkörper 7 sowohl in runder, eckiger, quadratischer, rhom bolder od. dgl. Form im Skikern ./u fixieren. Die Form wird den jeweiligen Anforderungen an den Ski bzw. verwendeten Ballastkörpern 3 angepaßt.
In einem bevorzugten Ausführu.ngsbeispiel werden bei der Hersteilung des Skikernes 1 z.B. die Längsprofile 8 einschließlich.'.. der seitlich verschlossenen Hohlkörper 7 in die Schäumform rriit eingelegt, so daß sie allseitig von Schaum umschlössen werden. Nach der Beendigung der Skiherstellung werden die seitlichen Verschlüsse 4 entfernt und die Hohlkörper 7
beispielsweise mit Ballastkörpern 3 gefüllt. .
Bei Bedarf können die Ballastkörper 3 in einfacher Weise vom Benutzer entsprechend den Erfordernissen ausgewechselt,
entfernt oder zugesetzt werden. ' '
Das Verschließen der Hohlräume 2 kann in einer Ausführungsform mit dem vorgesehenen Verschluß 4 oder in anderer Ausführung mit dem Ballastkörper 3 selbst beispielsweise mittels Gewindeverschraubung erfolgen.
In einer anderen Ausfuhrungsfprm kann das Verschließen der Hohlräume 2 durch die Abdeckungen 5 in geeigneter Weise
vorgesehen werden. ' ' .
Claims (16)
1. Ski, vorzugsweise mit Massekörpern innerhalb des Skikernes zur Verbesserung der Fahr- und Flügeigenschaften, gekennzeichnet dadurch, daß in dem Skikern (1) in Abständen Hohlräume (2) quer zur Längsachse des Skikernes (I)und parallel zur Lauf- bzw. Deckfläche (9; 10) angeordnet sind und daß die Hohlräume (2) wahlweise mit Ballastkörpern (3) gefüllt sind, wobei für die nicht gefüllten Hohlräume (2) und/oder mit den BaHastkörpern (3) gefüllten Hohlräume (2) Verschlüsse (4) in den Skiseitenflächen (11) und/oder Abdeckungen (5) vorgesehen sind.
2. Ski nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlräume (2) im Mittelteil des Skikernes (1) einen größeren Querschnitt aufweisen. ; .
3. Ski nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlräume (2) durchgehend oder einseitig geöffnet sind.
4. Ski nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlräume (2) mit einseitiger Öffnung gleich und/oder wechselseitig angeordnet sind.
5. Ski nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlräume (2) in den Skikern (1) gebohrt werden.
6. Ski nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlräume (2) beim Verschäumprozeß durch in der Form fixierte Hohlkörper (7) aus Plast, Metall oder durch Formkerne gebildet sind.
7. Ski nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlkörper (7) teilweise ein Innengewinde aufweisen.
. 8. Ski nach Punkt 1 bis7, gekennzeichnet dadurch, daß in den Hohlräumen (2) des Skikernes (1) Hohlkörper (7) mit
unterschiedlicher Formgebung, insbesondere dünnwandige Elemente, befestigt sind und daß die Lage der Hohlräume (2) mittig und/oder außenmittig im Skikern (1) oder am Rande des Skikernes (1) vorgesehen ist.
9. Ski nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Befestigung der Verschlüsse (4) mit oder ohne Gewinde vorgesehen
ist . · '. '. ';' . . ''. '.'. :·- ' .' , '
10. Ski nach Punkt 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß in die mit oder ohne Hohlkörper (7) ausgestatteten Hohlräume (2) des Skikernes (1) die Pallastkörper (3) eingeführt sind, wobei die Ballastkörper (3) an ihrem einen Ende ein in ein Innengewinde (12) des Hohlkörpers (7) oder Hohlraumes (2) eingreifendes Gewinde aufweisen und/oder der Verschluß (4) als Abschluß des Hohlraumes (2) vorgesehen ist.
11. Ski nach Punkt 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß ein oder mehrere Längsprofile (8), die von den Hohlräumen (2) und/ oder Hohlkörpern (7) durchdrungen sind, im Skikern (1) angeordnet sind. ^,
12. Ski nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß an den Seitenflächen (11) durchgehende, einzelne, in bekannter Weise befestigbare Abdeckungen (5) vorgesehen sind.
13. Ski nach Punkt 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Abdeckung (5) der Seitenflächen (11) ganz oder teilweise vorgesehen
14. Ski nach Punkt 12und 13, gekennzeichnet dadurch, daß die Abdeckung (5) der Seitenfläche (11 (aufgesetzt oder versenkt ist. ' ' '.. . .' · ... .' ' : ; '. . ·;.: . ' . · V: . ·....-
15. Ski nach Punkt 12 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß die Abdeckung (5) als Profilteil (6), das zugleich einen zum Ski gehörigen Obergurt (14) sowie ganz oder teilweise die Seitenflächen (11) umschließt, vorgesehen ist.
16. Ski nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Hohlräume (2) eng aneinanderliegend und im Bereich der Spannungs-Null-Linie angeordnet sind.
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD83251034A DD217715A1 (de) | 1983-05-18 | 1983-05-18 | Ski, vorzugsweise mit massekoerpern innerhalb des skikernes |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD217715A1 true DD217715A1 (de) | 1985-01-23 |
Family
ID=5547398
Family Applications (1)
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| DD83251034A DD217715A1 (de) | 1983-05-18 | 1983-05-18 | Ski, vorzugsweise mit massekoerpern innerhalb des skikernes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD217715A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3816936A1 (de) * | 1987-07-23 | 1989-02-02 | Rohrmoser Alois Skifabrik | Verfahren zur herstellung von skiern mit unterschiedlichen schwingungsdaempfungen sowie nach diesem verfahren hergestellte skier |
| AT512157A4 (de) * | 2012-03-27 | 2013-06-15 | Fischer Sports Gmbh | Vorrichtung zur Aufnahme einer Skibindung |
| EP3034138A1 (de) | 2014-12-16 | 2016-06-22 | Fischer Sports GmbH | Tourenski |
-
1983
- 1983-05-18 DD DD83251034A patent/DD217715A1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3816936A1 (de) * | 1987-07-23 | 1989-02-02 | Rohrmoser Alois Skifabrik | Verfahren zur herstellung von skiern mit unterschiedlichen schwingungsdaempfungen sowie nach diesem verfahren hergestellte skier |
| AT512157A4 (de) * | 2012-03-27 | 2013-06-15 | Fischer Sports Gmbh | Vorrichtung zur Aufnahme einer Skibindung |
| AT512157B1 (de) * | 2012-03-27 | 2013-06-15 | Fischer Sports Gmbh | Vorrichtung zur Aufnahme einer Skibindung |
| EP3034138A1 (de) | 2014-12-16 | 2016-06-22 | Fischer Sports GmbH | Tourenski |
| AT516699A1 (de) * | 2014-12-16 | 2016-07-15 | Fischer Sports Gmbh | Tourenski |
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