DD217826A1 - Einrichtung zum entfetten von metallischen werkstuecken - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entfetten von metallischen Werkstuecken mit Hilfe von erwaermten organischen Loesungsmitteln, bestehend aus einem Fluessigkeitsbehaelter und Trockenkammer mit einem hierin horizontal angeordneten mit Naben und Speichen versehenem Transportband. Das Ziel der Erfindung besteht in der Leistungssteigerung mit hohem Wirkungsgrad des Entfettungsprozesses auf kleinster Grundflaeche bei minimalem Energieverbrauch, verbesserten Arbeits- und Lebensbedingungen und ohne manuellen Aufwand bei der Zu- und Abfuehrung der zu entfettenden Werkstuecke. Das Wesen der Erfindung besteht in der starren Anordnung von Transportbehaelteraufnahmen am aeusseren Ende der Speichen des Transportrades, die jeweils in der Raststellung des Transportrades mit einer vor einer Trockenkammeroeffnung parallel zur Rotationsachse des Transportrades befindlichen Transportbehaelterwechselvorrichtung in Verbindung steht. Das Anwendungsgebiet umfasst die metallverarbeitende Industrie, insbesondere Betriebe mit Massenteilfertigung, deren Erzeugnisse eine Oberflaechenbehandlung unterzogen werden. Fig. 1
Description
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Titel der Erfindung
Einrichtung zum Entfetten von metallischen Werkstücken
Anwendungsgebiet der Erfindung | ,
Das Anwendungsgebiet der Erfindung umfaßt die metallverarbeitende Industrie, insbesondere Betriebe mit Massenteilfertigung, deren Erzeugnisse einer Oberflächenbehandlung unterzogen werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Lösungsmittel- Reinigungs- und Entfettungseinrichtungen sind allgemein bekannt. Sie bestehen in der Regel aus einem Behälter, der das Lösungsmittel aufnimmt, einer Heizungseinrichtimg, einem Kühlsystem, das die Lösungsmitteldampfzone begrenzt und einer Transporteinrichtung, welche die Werkstücke durch das Lösungsmittelbad oder dessen Dampfzone hindurchführt·
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Es sind Einrichtungen bekannt, die aus einem Lösungs» mittelbehälter mit entsprechender Absaugeinrichtung "bestehen, wobei die zu entfettenden Werkstücke direkt oder in Aufnahmebehältern manuell oder mittels Hebeseugen dem meistens erwärmten Lösungsmittelbad zu und von diesem abgeführt werden.
Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt, die als Transportmittel Trommeln, Ketten oder Bänder aufweisen (DE-OS 2234 999),welche die Werkstücke durch das Lösungsmittelbad führen. Ein Teil dieser Einrichtungen ist geeignet für Schüttgüter, die automatisch zu und abgeführt werden für die jedoch keine Möglichkeit der Trennung unterschiedlicher Sortimente besteht; andere wiederum sind in der Lage, Werkstücke in Transportbehältern zu- und abzuführen» wobei die Behälteraufnahmen und Förderelemente mit komplizierten und störanfälligen Antriebsmechanismen ausgerüstet (DE-OS, 2912 387) sind.
Ringautomaten mit abtauchenden und sich drehenden Transportbehälteraufnahmen führen bewegte Einrichtungsbaugruppen in das entfettende Medium· Getriebene Maschinenelemente und Schalteinrichtungen innerhalb der Anlage sind erhöhtem Verschleiß ausgesetzt· '
Mehrere Kammeranordnungen, Überführtunnel und ähnliches erfordern hohen Platzbedarf und höheren Energieaufwand und längere Durchlauf zeiten· .·. '
Pur Metallteile, die in Transportbehältern verbleibend, entfettet werden sollen und als Massenteile in großen Stückzahlen eine hohe Durchsatzleistung erfordern, sind die beschriebenen bekannten Entfettungseinrichtungen nicht geeignet»
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Ziel der Erfindung :
Das Ziel der Erfindung besteht in der Leistungssteigerung mit hohem Wirkungsgrad des Entfettungsprozesses auf kleinster Grundfläche bei minimalem Energieverbrauch, verbes- >. serten Arbeite- und Lebensbedingungen sowie in der'Er-!;V hung der Funktionssicherheit ohne manuellen Aufwand bei der Zu- und Abführung der zu entfettenden Werkstücke«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Hachteile bekannter Entfettungseinrichtungen zu vermeiden und eine Einrichtung zum Entfetten von metallischen Werkstücken zu schaffen, die in einem kontinuierlichen Prozeß einmal· zugeführte, in Transportbehältern verbleibendo Werkstücke entfettet und trocknet ohne gesonderten Antrieb der Werkstückbehälter, wobei der allseitige Entfettungsprozeß der Werkstücke gesichert wird und schöpfende Teile vor bzw· während des Trocknungsprozesses vom Lösungsmittel befreit werden. '
Erfindungegemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß am äußeren Ende der Speichen des in der Trockenkammer mit Flüssigkeitsbehälter angeordneten Transportrades jeweils eine Transportbehälteraufnahme starr angeordnet ist* In der Raststellung; des Transportrades, jeweils vor der Trockenkammeröffnung, steht die Transportbehälteraufnahme mit einer Transportbehälterwechselvorrichtung in Verbindung. Die Transportbehälterwechselvorrichtung ist parallel zur Rotationsachse des Transportrades,angeordnet und ermöglicht das geradlinig direkte gleichzeitige Zu- und Abführen der zu entfettenden bzw. der sich in Transportbehältern befindlichen entfetteten Werkstücke·
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Die TrockenkammerÖffnung ist vorzugsweise C-förmig ausgebildet· ,
Die Transportbehälterwechselvorrichtung besteht aus zwei schwenkbaren und relativ zueinander beweglichen Greifern, die längs verschiebbar angeordnet sind.
Die Anordnung der Transportbehälterwechselvorrichtung erfolgt zweckmäßigerweise in einem Bereich zwischen dem Lösungsmittelspiegel und einer durch den TransportradmitteIpunkt gehenden parallelen Lage zum Lösungsmittelspie·-
Jede Transportbehälteraufnahme weist zwei fest mit der Speiche verbundene Gleitschienen und einen taumelnd gelagerten perforierten Deckel auf# Der Transportbehälteraufnahme ist jeweils in der Raststeilung ein an sich bekannter Deckelbeiätigungsmechanismus zugeordnet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles
dargestellt. Es zeigen:
Figur. 1 - das Schema einer Entfettungseinrichtung
Figur 2 - die Draufsicht.einer Transportbehälterwechselvorrichtung ,
Figur 3 « die Seitenansicht der Transportbehälterwechsel·" vorrichtung . , .
Ein Transportrad 1„ gelagert auf Achse 2 und Gestell 3, wird durch einen Innenmaltheser, bestehend aus Treiber 4 und Führungsteil 5 bewegt* Der Antrieb für den Treiber 4 erfolgt durch ein Getriebe 6. Das Transportrad 1 taucht mit einem Teil seines Umfanges in einen Lösungsmittelbehälter7 ein.
_ 5 —
Das Lösungsmittel wird durch eine Heizung 8 erwärmt. Das Tränsportrad 1 ist mit Speichen 9 versehen· Am Ende der Speiche 9 ist eine Behälteraufnahme 10 befestigt. Die Behalte rauf nähme 10 bewegt sich zuersx durch den Lösungsmittelbehälter 7 und danach in eine Trockenkammer 11. Häch Durchlaufen der Trockenkammer 11 gelangt ein Transportbehälter 12 vor eine Trockenkammeröffnung 13. Der Maltheserantrieb ist so gestaltet, daß die Rastphase zum Wechseln der Transportbehälter 12 ausreicht und die Speichen 9 dabei immer vor der Trockenkammeröffnung 13 zum Stehen kommen. In der Transportbehälterwechse!vorrichtung 31 erfolgt der Transportbehälterwechsel, indem sich ein hierfür vorgesehenes Transportband 14 in-Bewegung setzt und den Transportbehälter 12 bis zu einem Anschlages bewegt. Jetzt schwenkt ein Schieber 16 um einen Drehpunkt 17» betätigt durch einen Pneumatikzylinder 18, in die Fördersteilung. Dabei gelangt der Transportbehälter 12 zwischen Mitnehmer 19, 20. . '
Bevor der Schieber 16 in Transportflußrichtung, gekennzeichnet durch Pfeil, durch einen Pneumatikzylinder 21, in Bewegung gesetzt wird, bewegt, sich ein Greifer 22 mittels Pneumatikzylinder 23 nach oben und schwenkt dabei, gesteuert durch eine Rolle 24, unter einen Deckel 26 der Behälteraufnahme 10 und dreht dabei den Deckel um einen Drehpunkt 27 so weit, daß der Transportbehälterwechsel erfolgen kann. Jetzt bewegt sich der Schieber 16 in Flußrichtung; dabei schickt der Mitnehmer 19 den Transportbehälter 12 mit den entfetteten Werkstücken über eine Gleitschiene 27 aus der Transportbehälteraufnahme 10 auf ein Transportband 29. Gleichzeitig schiebt Uer Greifer 20 den Transportbehälter 12 mit den zu entfettenden Werkstücken auf eine Schiene 28. Der Schieber 16 schwenkt zurück und fährt in die Ausgangslage, betätigt durch den Pneumatikzylinder 21 j, Damit endet die Rastphase des Malthesers und das Transportrad 1 taktet um einen Speichenabstand weiter»
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Der Deckel 26 der Behälteraufnahme 10 ist durch Federn 30 und eine Halteschraube 31 schwimmend gelagert. Damit werden Höhenunterschiede der Transportbehälter ausgeglichen· «Der Deckel 26 ist perforiert, um das Abfließen des Lösungsmittels zu ermöglichen. '
Die erreichten Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, daß durch das waagerecht gelagerte Transportrad und die entsprechend gestaltete Beschickungs- und Entnahmeeinrichtung ohne körperlich schwere Arbeit eine hohe Leistung erreicht wird. -
Die Anordnung der Transportbehälteraufnahme zum Umfang des Transportrades siehex*t guten Entfettungseffekt und das gegenseitige Verschieben der Werkstücke, ohne daß die Transportbehälteraufnähme drehend gelagert·, wird und mit eigenem Antrieb ausgerüstet werden muß»
Dadurch entfallen ständige Defekte an diesen Maschinenteilen, da diese, bedingt durch das Eintauchen in das Lösungsmittel, ohne Schmierung betrieben werden müssen·
Vorteilhaft ist weiterhin die Anordnung der Trockenkammer, Sie ermöglicht im Zusammenhang mit der entsprechend gestalteten Öffnung zum Ein- und Ausbringen der Transportbehälter, der Anordnung der Transportbehälteraufnahmen am Transportrad und der Bewegungsrichtung der Transportbehäl~ teraufnahmen eine maximale Trockenzeit und schließlich einen geringen Lösungsmittelverbrauch sowie eine nur minimale Geruchsbelastigung.
Die Erfindung gestattet auch, im Lösungsmittelbehälter eine Ultraschalleinrichtung anzuordnen, um Reinigungseffekte zu
erzielen.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch1· Einrichtung zum Entfetten von metallischen Werkstücken mit Hilfe von fluorierten und/oder chlorierten erwärmten organischen Lösungsmitteln, bestehend aus einem Flüssigkeitsbehälter und einer darüberliegenden Trockenkammer mit einem hierin horizontal angeordneten mit Naben und Speichen versehenen Transportrad, dadurch gekennzeichnet, daß am äußeren Ende der Speichen (9) des Transportrades (1) jeweils eine Transportbehälteraufnahme (10) starr angeordnet ist, die jeweils in der Raststellung des Transportrades (1) mit einer vor einer Trockenkammeröffnung (13) parallel zur Rotationsachse des Transportrades (1) befindlichen Transportbehälterwechselvorrichtung (3D in Verbindung steht.2· Einrichtung nach !Funkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die TrockenkammerÖffnung (13) C-förmig ausgebildet ist.3· Einrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbehälterwechselvorrichtung (31) aus zwei schwenkbaren und relativ zueinander beweglichen Greifern (22) besteht, die längs verschiebbar angeordnet sind.-ϊ-Einrichtung nach Punkt 1, und 3f dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbehälterwechselvorrichtung (31) im Bereich zwischen dem Loyungsmittelspiegel und der durch den Transportradmittelpunkt gehenden parallelen Lage zum Lösungsmittelspiegel vorgesehen ist«5· Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Transportbehälteraufnahme zwei fest mit der Speiche (9) verbundene Gleitschienen (27) und einen taumelnd gelagerten perforierten Deckel (25) aufweist, wobei der Transportbehälteraufnahme (10) jeweils in der Raststellung ein an sich bekannter Deckelbetätigungsmechanismus zugeordnet ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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