DD218105A1 - Verfahren zur herstellung von polymeren des vinylchlorids - Google Patents

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DD218105A1
DD218105A1 DD25584183A DD25584183A DD218105A1 DD 218105 A1 DD218105 A1 DD 218105A1 DD 25584183 A DD25584183 A DD 25584183A DD 25584183 A DD25584183 A DD 25584183A DD 218105 A1 DD218105 A1 DD 218105A1
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DD
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vinyl chloride
polymerization
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polymers
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DD25584183A
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English (en)
Inventor
Anne-Kathrein Krolop
Hans Kaltwasser
Rolf-Dieter Klodt
Original Assignee
Buna Chem Werke Veb
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polymeren des Vinylchlorids mittels Suspensionspolymerisation fuer die Weichverarbeitung und die Anwendung im medizinischen Bereich. Das Ziel besteht in der Erreichung einer guten Weichmacheraufnahmefaehigkeit, eines hohen Schuettgewichtes, hoher morphologischer Homogenitaet und der Eignung des sterilisierten Endproduktes gemaess Arzneibuch der DDR, 2. Ausgabe, fuer die Anwendung im medizinischen Bereich. Durch Verwendung von bestimmten Dispergatoren und Polymerisationshilfsstoffen soll diese Aufgabe geloest werden. Es wird in Gegenwart bekannter Dispergatoren, vorzugsweise Celluloseethern und/oder Polyvinylalkoholen, unter Zusatz von 0,001 bis 0,5 Ma.-%, bezogen auf Vinylchlorid, eines Zitroesters, vorzugsweise des Monoesters, wobei der a-Monoglyceridgehalt 10 bis 12 %, der Gehalt an freier Zitronensaeure 5 bis 7 % und die Jodzahl 2 bis 3 betraegt, polymerisiert.

Description

Titel der Erfindung :.
Verfahren zur Herstellung von Polymeren des Vinyl· chloride
•Anwendungsgebiet der Erfindung k
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Polymeren des Vinylchlorids mittels Suspensionspolymerisation für die Weichverarbeitung und die Anwendung im medizinischen Bereich«,
Πί
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Herstellung von Homo- und C©polymerisaten des Vinylchlorids mittels Suspensionspolymerisation ist bekannt. Sie erfordert unter anderem die Verwendung von Dispergatoren und Hilfsdispergatoren, die die Eigenschaften des Polymerisates wesentlich beeinflussen*
Pur die Weichverarbeitung sind besondere Polymereigenschaften erforderlich. Dazu gehören hohe Porosität und damit gute Weichmacheraufnahmefähigkeit sowie hohes Schüttgewicht. Es ist bekannt, daß durch Zusatz von Fettsäurepartialmischestern (DD-WP 141 315), Zusatz von verschiedenen Sorbitestern mit bestimmten C-Anteilen (DD-WP 141 424) die genannten Eigenschaften erreicht werden können. Das gilt ebenfalls für den Zusatz von Teilestern aliphatischer Polycarbonsäuren mit langkettigen aliphatischen Alkoholen (DE-PS 1 224 497, DE-PS 1 295 815) und für Diapergatorkombinationen unterschiedlich substituierter Celluloseether (DD 134 315).
Pur die Anwendung im medizinischen Bereich werden darüber hinaus noch besondere Anforderungen gestellt. Dazu gehören hohe morphologische Homogenität (geringe Stippenbildung) und medizinische Unbedenklichkeit. Die aus dem PVC hergestellten Endprodukte dürfen nach der Steriliesie« rung (Gas- und/oder Strahlensterilisierung) nur geringe chemische Veränderungen aufweisen und müssen die im Arzneibuch der DDR, 2. Ausgabe, geforderten biologischen Prüfungen (Prüfung auf hämolytisch wirkende Stoffe, Verträglichkeit am isolierten Froschherzen) bestehen. Es ist bekannt, daß diese Eigenschaften durch spezielle Zusätze wie Ethylen-Vinylacetatcopolymere und Erdalkalihydroxide (JP 062 090) sowie Antikoagulationsraittel (SU 914 591) hervorgerufen werden können.
Bin Verfahren zur Suspensionspolymerisation von Vinylchlorid, bei dem.die erforderlichen Eigenschaften für die Weichverärbeitung und die Anwendung im medizinischen Bereich während der Polymerisation mittels geeigneter Polymerisationshilfsatoffe ohne spezielle Zusätze erreicht werden, ist bis jetzt nicht bekennt«
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Herstellung von Homo- und Copolymerisaten des Vinylchlorids, das sich für die Weichverarbeitung eignet und im medizinischen Bereich einsetzbar ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
- Die technische Aufgabe, die durch die Erfindung gelöst wird·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Homo- bzw· Copolymerisaten des Vinylchlorids zu entwickeln, das es gestattet, unter Verwendung bekannter Dispergatoren Polymerisate herzustellen, die für die Weichverarbeitung und die Anwendung im medizinischen Bereich geeignet sind.
- Merkmale der Erfindung
Die Aufgabe wurde erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Polymerisation mit bekannten Dispergatoren, vorzugsweise Celluloseethern und/oder Polyvinylalkoholen, unter
Zusatz von 0,001 "bis 0,5 Masse-%, bezogen auf Vinylchlorid, eines Zitroesters, vorzugsweise des Monoesters, durchgeführt wird, wobei der d. -iionoglyceridgehalt 10 bis 12 %, der Gehalt an freier Zitronensäure 5 bis 7 % und die Jodzahl 2 bis 3 betragen.
Die Polymerisation erfolgt nach dem diskontinuierlichen Suspensionsverfahren unter den allgemein üblichen Bedingungen·
Ausführungsbeiapjele Beispiel 1
Zu 770 Teilen Wasser, 0,57 Teilen Polyvinylalkohol, 0,33 Teilen Celluloseether, 0,3 Teilen Natriumhydrogencarbonat, 500 Teilen Vinylchlorid und 0,35 Teilen Diethylhexylperoxydicarbonat werden 1,064 Teile eines Zitroesters, vorwiegend des Monoesters, zugegeben. Die Polymerisation erfolgt bei einer Temperatur von 55 0C unter Rührung. Die Vordispergierzeit beträgt 15 Minuten, die Aufheizzeit ca. 20 Minuten, die Solldruckzeit ca. 4 Stunden und die Nachpolymerisationszeit 90 Minuten. Es wurden Umsätze von 80 bis 87 % erreicht. Die erzielten Kennwerte enthält Tabelle 1.
Beispiel 2
Zu 770 Teilen Wasser, 0,67 Teilen Polyvinylalkohol, 0,38 Teilen Celluloseether, 0,3 Teilen Natriumhydrogencarbonat, 5,00 Teilen Vinylchlorid und 0,35 Teilen Diethylhexylperoxydicarbonat werden 2,08 Teile eines Zitroesters, vorwiegend des Monoesters, zugegeben. Die
Folymerisation erfolgte analog Beispiel 1· Es wurden Umsätze von 80 bis 83 % erreicht. Die erzielten Kennwerte enthält Tabelle 1·
tabelle 1: Kennwerte der eingesetzten Tenside und der erhaltenen FVC/S-Produkte
Beispiele
Kennwerte
bekannte technische Lösung
Fettsäureglycerid
Beispiel 1 Beispiel 2
Zitroester
Angaben zur Jodzahl 33 24,3
Analytik der Verseifungs- 3
Tenside zahl (mg KOH/g) 161
Monoglycerid-
gehalt (%) 40
freie Zi
tronensäure {%)
Kennwerte des Schüttgewicht (g/l)543
erhaltenen Zentrifugen-
PVC/S-Pulvers w βichmacherauf-
nähme (%)
Stippenklasse
3 3
347 347
10 10
7 7
573
25,8 2
569
24,8 2
Portsetzung Tabelle 1:
Beispiele
bekannte technische Lösung
Kennwerte
Fettsäureglycerid
Beispiel 1 Beispiel 2
Zitröester
Ergebnisse der unlösliche pharmazeu- Verunreinitischen Prü- gungen fung laut organische Arzneibuch der Verunreinigungen DDR (2. Auflage) am sterilisierten Endprodukt 3^
Chlorid-Ionen E
pH-Wert N
H&nolyse
Proschherztoxi- N
zität
E E
E E
E
E E
E E
x) E - entspricht dem Arzneibuch N - entspricht nicht dem Arzneibuch

Claims (1)

  1. BrfindungBansi3ruch
    Verfahren zur Herstellung von Polymeren des Vinylchlorids nach dem Prinzip der Suspensionspolymerisation, die für die Weichverarbeitung und die Anwendung im medizinischen Bereich geeignet sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Polymerisation mit bekannten Dispergatoren, vorzugsweise Celluloseethern und/oder PoIyvinylalkoholen, unter Zusatz von 0,001 bis 0,5 Masse-%, bezogen auf Vinylchlorid, eines Zitroesters, vorzugsweise des Monoesters, durchgeführt wird, wobei der ot. «uqnoglyceridgehalt 10 bis 12 %, der Gehalt an freier Zitronensäure 5 bis 7 % und die Jodzahl 2 bis 3 betragen.
DD25584183A 1983-10-21 1983-10-21 Verfahren zur herstellung von polymeren des vinylchlorids DD218105A1 (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5026347A (en) * 1988-11-14 1991-06-25 Baxter International Inc. Plastic composition with anti-hemolytic effect
US5100401A (en) * 1988-11-14 1992-03-31 Baxter International Inc. Plastic composition with anti-hemolytic effect
US5167657A (en) * 1988-11-14 1992-12-01 Baxter International Inc. Plastic composition with anti-hemolytic effect

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