DD218117A1 - Waschmittel fuer textilien - Google Patents

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DD218117A1
DD218117A1 DD25417983A DD25417983A DD218117A1 DD 218117 A1 DD218117 A1 DD 218117A1 DD 25417983 A DD25417983 A DD 25417983A DD 25417983 A DD25417983 A DD 25417983A DD 218117 A1 DD218117 A1 DD 218117A1
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detergent
wash liquor
textiles
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surfactants
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DD25417983A
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Siegfried Arnhold
Heidrun Gergele
Ingrid Grosse
Hans-Joerg Jacobasch
Guenter Wasow
Alfred Doner
Edelburg Haensel
Original Assignee
Bitterfeld Chemie
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Abstract

Die Erfindung betrifft Waschmittel fuer Textilien, vorzugsweise solche aus Polyesterfaserstoffen, mit hohem Primaerwaschvermoegen und gleichzeitiger hoher Inhibierung der Wiederanschmutzung aus der Waschflotte, welche ohne zusaetzliche Stellmittel in fluessiger oder pastoeser Form herstellbar, homogenisierbar und mit konstanter Zusammensetzung portionierbar sind. Erfindungsgemaesse Mittel enthalten neben herkoemmlichen Waschmittelbestandteilen, wie Tensiden, Gerueststoffen, Fettloesern und Hilfsstoffen, eine Monoaminocarbonsaeure bzw. ein entsprechendes Lactam. Der Erfindung entsprechende fluessige bzw. pastoese Mittel enthalten 25-45 % Wasser und werden der Waschflotte in einer Anwendungskonzentration bis zu 4,5 g/Liter zugesetzt.

Description

VEB Cheiniekombinat Bitterfeld
Titel ger Erfindung Waschmittel für Textilien
Anwendungsgebiet der Erfindung N
Die Erfindung bezieht sich auf das Waschen von Textilien, insbesondere auf Polyesterfaserstoffen. ,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die überwiegende Mehrzahl der bekannten und angewandten Waschmittel ist für verschiedene Faserstoffe anwendbar und entspricht der nachstehend aufgeführten Richtrezeptur (P. Krings, H. Harder, R. Weber, in; Waschmittelchemie, Heidelberg 1976):
10 bis 15 % anionische und nichtionische Tenside
30 bis 40 % Phosphat
20 bis 30 $ Bleichmittel
0,5 bis 2 % Vergrauungsinhibitoren
3,0 bis 6,0 $ Korrosionsinhibitoren b
0,1 bis 0,3 # optische Aufheller
2,0 bis 3,0 % Schauminhibitoren
0,1 bis 0,2 % Duftstoffe
5,0 bis 6,0 ^ Stellmittel
Für das Waschen von Textilien aus Synthesefaserstoffen, insbesondere aus Polyesterfaserstoffen sind Mittel, die sich im Bereich dieser Rahmenrezeptur bewegen, mit den Nachteilen behjaftet, daß infolge der Affinität dieser Faserstoffe zu hydrophoben Verschmutzungen fett- und ölartiger Schmutz damit nur schwierig zu beseitigen ist, und daß infolge der hohen Neigung dieser Faserstoffe zur Wiederanschmutzung während des Waschprozesses mit derartigen Mitteln eine von Waschvorgang zu Waschvorgang fortschreitende irreversible Vergrauung erfolgt, als deren Folge bereits lange vor dem natürlichen Verschleiß eine deutliche Gebrauchswertminderung der Textilien eintritt.
Dementsprechend sind zum Waschen von Synthesefaserstoffen, insbesondere von JPolyesterfaserstoffen Mittel vorgeschlagen worden, die die Ausschaltung dieser Nachteile zum Ziele haben. {
Es ist bekannt, daß durch einen hohen Anteil ausgewählter nicht-/ iohogeher Tenside im Waschmittel am ehesten ein ausreichendes Primärwaschvermögen, einschließlich der Entfernung von öl- und feVtartigem Schmutz, mit einer gewissen Inhibierung der Wiederanschmutzung aus der Waschflotte kombiniert werden kann..Noch günstiger für die Verhinderung^der Wiederanschmutzung ist es, ausschließlich spezifische nichtionogene Tenside einzusetzen, denn die gleichzeitige Anwesenheit anionischer Tenside laßt den Grad der Wiederanschmutzung aus der Waschflotte deutlich ansteigen. Andererseits ist aber mit dem ausschließlichen Einsatz nichtionischer Tenside eine Minderung des Primärwaschverinögens verbunden, die wiederum nur durch eine erhöhte Konzentration des Mittels in der Flotte, einem hohen Phosphatgehalt und dem Einsatz zusätzlicher Wasehkraftverstärker, Vergrauungsinhibitoren und/oder Fettlosem ausgeglichen -werden kann. (
In der DDR-Patentschrift 12? 939 wird durch Einsatz von Oxalkylierungsprodukten des Cyclododecanols in Verbindung mit bekannten anionaktiven oder nichtionischen Tensiden eine verbes-
! '
serte Reinigungswirkung an hydrophoben Oberflächen erreicht und an Polyestermischgewebe die Vergrauung um ca. 50 $ zurück-
.·.- 3 .--.. 2kkk
gedrängt. In ähnlicher Weise werden besonders für die Reinigung von Polyester/Baumwoll-Mischgewebe Mischungen bekannter nichtionischer Tenside mit carboxymethylierten Alkylphenol-Formaldehyd-Kondensaten (DD-PS 120 050), Dialkylaminobisphosphonsäure (DD-PS 120 0^7 )> Mischpolymeren aus Polyoxyethyienglycol und Polyethylenterephthalat (OE-PS 322 O77) oder mit Alkyl- oder Alkylarylphosphonsäure-bis-diaikanolamiden (DD-PS 120 0**6) eingesetzt; In der DE-OS 27 17 330 wird der Einsatz von nichtionischem Tensid und Hydroxybutylmethylcellulose mit niedrigem Molekulargewicht vorgeschlagen.
Die Verbesserung der Reinigungswirkung wird dabei durch den Einsatz kompliziert herstellbarer bzw. kostenaufwendiger Verbindungen erreioht. Die Reduzierung der Wiederanschmutzung wird an Textilien aus Polyesterfaserstoffen insbesondere bei hohen Schinutzbelastungen der Flotte im Praxistest nicht in ausreichendem Maße erzielt, selbst wenn hohe Einsatzkonzentrationen an nichtionischen Tensiden von ca. 2 g/l Waschflotte angewandt wer-
In der DD-PS 28 93** wird die Verwendung fettlöserhaltiger Waschmittel beschrieben und der Einsatz von organischem Kondensat, welches bei der Heißzerstäubung von Waschmitteln auftritt, vorgeschlagen. Auch in der DE-AS 2028 727 und der DE-OS 22 08 wird der Einsatz organischer, reinigender Lösungsmittel mit dem Ziel einer Verbesserung des PrimärwaSehvermögens, insbesondere der Beseitigung von öl- und Fettflecken vorgeschlagen.
Weitere Vergrauungsinhibitoren sind beschrieben in der DE-OS 23 30 i*36 (Carböxymethylpolyglykolether), der US-PS 37. 71 (Synergistische Verbindung von Polyvinylpyrrolidin und Polyvinylalkohol) , der US-PS 37 12 873 (Copolymer aus Dicarbonsäure und Dialkohol), der DE-OS 29 36"98^ (Acrylsäure-Maleinsäure-Copolymer), der DE-OS 23 02 367 (Vinylether-Maleinsäureanhydrid-Copolyraere), der DE-OS 21 65 802 (Copolymere des Ethylen- oder Propylen-N-Alkylmaleinsäurehalbamids) sowie in der FR-PS 20 kk (Reaktionsprodukt von Polypropylenimin oder Polyethyleniinin mit * ' Di- oder Tricarbonsäure).
- h - zkkk
Es ist weiterhin bekannt, durch Zusatz von optischen Aufhellern dem durch die Vergrauung eintretenden ¥eißgradabfall entgegenzuwirken.
Dieser Lösungsweg ist durch die geringe Substantiv!tat der optisehen Aufheller gegenüber Polyesterfaserstoffen bei den geforderten Waschtemperaturen von höchstens 60 C praktisch ohne Bedeutung. Der Einsatz optischer Aufheller verhindert zudem nicht die Adsorption vergrauend wirkender Schmutzpartikel aus der Waschflotte, sondern versucht durch eine zusätzliche Anfärbung den Einfluß der eingetretenen Vergrauung bei Tageslicht zu kompensieren. Bei Beleuchtung mit künstlichen Lichtquellen ohne UV-Anteil wird die Vergrauurig sichtbar. . !
Bei ausschließlichem Einsatz von nichtionischen Tensiden sind flüssige Waschmittel nur bei starker Reduzierung· bzw* völligem Weglassen von Gerüststoffen bekanntgeworden. Derartige Mischungen' smet in den DE-OS 23 62 11 k, DE-OS 17 92 066 und DE-OS 30 26 090 beschrieben. Bei derartigen Mitteln ist das Primärwasehvermögen insbesondere bei hohen Schmutzbelastungen nicht optimal.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung von Mitteln zum Waschen von Textilien, vorzugsweise aus Polyesterfaserstoffen, mit hohem Primärwaschvermögen und gleichzeitiger hoher Inhibierung der Wiederanschmutzung aus der Waschflotte, weiche als Flüssigprodukte oder in pastöser* Form herstellbar sind.
Darlegung des Wesens der Erfindung ,
Die technische Aufgabe besteht in der Ausarbeitung von Rezepturen, welche die Wiedervergrauung insbesondere von Polyesterfaserstoffen reduzieren bzw« praktisch verhindern, bei gleichzeitiger Gewährleistung des PrimärwaSehvermögens und welche in leicht
homogenisierbarer Form als Flüssigkeit oder Paste portionierbar sind» Die der Rezeptur entsprechenden Mittel sollen in der Anwendungskonzentration einen pH-Werf von maximal 11 haben und eine gute Materialökonomie besitzen. Insbesondere soll der Phosphatanteil, bezogen auf die Einsatzkonzentration in der Waschflotte, gegenüber bekannten Vollwaschmitteln deutlich reduziert sein. ' ' · · ' - . . ,' '; . . -
Es wurde gefunden, daß ein Zusatz von Monoarainocarbonsäuren oder ihren Lactamen zu Mischungen von herkömmlichen Waschmittelbestandteilen eine Verbesserung des Primärwaschvermögens und der Inhibierung der Wiederanschmutzung aus der Waschflotte auch bei hoher Schmutzbelastung bewirkt. Gleichzeitig kann durch derartige Zusätze eine Homogenisierung der wässerigen Lösungen von Gerüststoff en und nichtionischen Tensiden erreicht werden, wodurch die Portionierung derartiger Mittel ermöglicht wird.
Die Anwendung dieser Erkenntnisse ajuf den ausschließlichen Einsatz nichtionischer Tenside, insbesondere Alkylphenolpolyethylenoxid mit Alkylkettenlängen zwischen 8 und 10 und mittleren Oxethylierungsgraden von 8 bis 10 führt zu Waschmitteln zur Behandlung von Polyesterfaserstoffen, welche im Priraärwaschvermögeii mit herkömmlichen Mischungen anioniseher und nichtionischer Tenside und Gerüststoffen vergleichbar sind, jedoch die Wiederanschmutzung aus der Flotte, insbesondere von Polyesterfaserstoffen praktisch vollständig verhindern. Derartige Waschmittel kommen mit einem Phosphatanteil von 0,7 g/Liter Waschflotte und einem Tensidanteil von 0,9 g/Liter Waschflotte aus. Infolge ihrer flüssigen bzw. pastösen Konsistenz kann auf den Einsatz von Steilmitteln verzichtet werden.
Setzt man hingegen analoge Rezepturen unter Ausschluß von Monoaminocarbonsäuren bzw. der entsprechenden Lactame ein, so tritt eine merkliche Reduzierung des Primärwaschvermögens ein, und die Homogenisierbarkeit der nichtionischen Tensidlösung mit der Lösung der Gerüststoffe ist aufgehoben.
·- 6 -
Die Wirkung des Zusatzes von Monoaminocarbonsäure bzw. einem Lactam auf die Wiederanschmutzungsinhibierung wird besonders deutlich, wenn man diesen Zusatz auf Waschmittel anwendet, wel che anionische Tenside enthalten. In diesem Falle tritt eine deutliche Erhöhung der Wiederanschmutzungsinhibierung auf.
Wirkungsvolle und materialökonomisch günstige Rezepturen für erfindungsgemäße Mittel sind wie folgt aufgebaut:
Nichtionogenes Tehsid 10 bis 25 %
Phosphat (als SyV) 3 bis 15 %
MetaSilikat 20 bis^30 %
Fettloser 1 bis 6 % Monoaminocarbonsäure bzw» deren Lactam 0,3 bis 6 % ggf. Zusätze an Schauminhibitoren, Farbstoffen und Duftstoffen
Wasser ad 100 %
Anwendung· sb e i spi e 1 e
Beurteilung, des Primärwaschvermögens
Zur Bestimmung des Primärwaschvertnögens wurde die Aufhellung (Differenz zwischen Reflexion des nach angegebenen Bedingungen gewaschenen und des angeschmutzten Prüfgewebes) an unter Praxisbedingungen angeschmutzten Gardinen aus Polyesterfaserstoffen bestimmt. Die Messungen erfolgten mittels Leukometer (Glühlampenlicht ohne Filter).
Zur Durchführung der Wäsche wurden jeweils zwei unter gleichen Bedingungen angeschmutzte Gardinen aus Polyester-Stickgrund,
optisch aufgehellt, 20 bis 25 m groß, in einer Trommelwaschmaschine unter Verwendung von 30 1 Wasser von 10 dH ohne Vorspülung bei k0 C, entsprechend dem Synthetikprogramm, gewaschen. Die Trocknung erfolgte an der Luft.
- 7 - 2444
Die Weißgradmessung erfolgte mittels Leukoineter an drei Stellen (unten, Mitte, oben) jeweils zehnmal. Dazu wurden die Gardinen 32-lagig auf weißer Unterlage eingesetzt.
Als Beispiel für das erfindungsgemäße Mittel wurde folgende Rezeptur A in einer Konzentration in der Waschflotte von 4,5 g/li eingesetzt: j
Alkylphenolpblyethylenoxid mit einer i
Alkylkettenlänge zwischen 8 und 10 und einem mittleren üxethylierungsgrad von
8 bis 10 20,8 £
Natriumpolyphosphat 14,4 f$
Natriummetasilikat-Pentahydrat; 26,4 ^
Gemisch aus Butylestern 4,8 %
Caprolactam , Z,k %
Silikon-Entschäumer 0,1^
Wasser ad 100 #
Im Vergleich dazu wurde die Rezeptur B in gleicher Konzentration angewandt, bei der bei sonst gleichartigem Aufbau das CaproIactarn durch die entsprechende Menge Wasser ersetzt war.
Substrat Rezeptur Weißgrad des verschmutzten Substrates Weißgrad des gewaschenen Substrates Weißgrad- Differenz
1 A 31,9 70,6 38,7
B 33.,V 68,2 ' 34,8
2 A 50,2 71,9 21,7
B 50,8 70,0 19,2
3 A 45,8 72,6 , 26,9
B 47,1 : 71,7 : 24,6
- 8 - , \ 2444
4 f. A 44,9 76,8 31,9
B 48,6 77,0 28,4
5 A *»0,7 68,8 28,1
B 40,5 65,7 25,2
6 A 74,0 84,3 10,3
B 73,8 82,8 '.. 9,0
Weiterhin wurde die Rezeptur A mit handelsüblichen Waschmitteln mit folgenden Tensid- und Phosphatgehalten verglichen:
Rezeptur C: Nichtionisches Tensid 11 $
Anionisches Tensid 7 %
Phosphat 45 £
Soda 35 #
Rezeptur D: Nichtionisches Tensid 10 $
Anionisches Tensid . ό cjL
Phosphat 9 fi
Einsatzmengen pro Liter Flotte: A: 4,5 g, C und D: 6,0 g
Es wurden folgende Werte für die Aufhellung erreicht (Durchschnitt aus je 4 Bestimmungen mit je 120 Meßwerten):
A: 20,8 # C! 20,1 %
D: 19,2
Beurteilung der Wiederan^
Die ¥iederanschmutzung aus der Flotte (Sekundärwasehvermögen) wurde an runden Probestücken aus Polyestergroßrundgestrick mit einem Durchmesser von 50 min in einer definiert verschmutzten Waschflotte bestimmt. Dazu wurden jeweils 50 ml mit Wasser von
9 - .... Zkkk
10 °dH hergestellter Waschflotte mit 2 -Tropfen Testschrnutzlö sung .folgender Zusammensetzung versetzt:
. - · 5 $ Gasruß
5 $ Lanolin i»5 $> Maschinenöl k5 i> Trichlorethen
Die angeschmutzte Flotte wurde zusammen mit den zwei Prüflingen und 5 Stahlkugeln in einen Prüf becher gegeben und bei JfO C und 60 C 20 min lang beilegt. Nach Beendigung dieser Prozedur wurden die Prüflinge aus dem Becher entnommen, mit kaltem fließendem Wasser kurz abgespült und an der Luft getrocknet.
Die Weißgraddxfferenz zwischen behandeltem und unbehandeltem Gewebe wurde durch beiderseitige Bestimmung des Weißgrades mittels Leukometer (Glühlampenlicht, ohne Filter) ermittelt.
Es wurden die Rezepturen A, B, C und D entsprechend der Zusammensetzung, wie sie bei der Bestimmung des Primärwaschvermögens angegeben ist, angewandt. ,
/ ζ'".1· . · '
Rezeptur Konzentra- Prüftem- Weißgrad des Weißgrad Differenz tion in der peratur unbehahdelten nach. Wie-Flotte g/L C Substrates deran-
k ,2 I. ko 80, k s ehtnu t zung s - test - 0,5
A k ,2 ko 80, k 79,9 - 0,8
B 6 ,0 ko 80, k 79,6 - 64,8
C 6 ,0 ko 80, k 15,6 - 19,9
D 60,5
Die Wirksamkeit verschiedener Monoaminocarbonsäuren bzw. deren Lactame wurden im Vergleich mit einem handelsüblichen Vollwaschmittel, welches der eingangs aufgeführten Richtrezeptur entsprach, festgestellt. S
\ . - .
- 1P - 2333
Es wurden eingesetzt:
E- Vollwaschmittel gemäß Richtrezeptur, Konzentration 6 g/l mit einem Gehalt von ca. .17 % Anion-Tensid und k5 $ Phosphat
F - Rezeptur E + 0,1 g/l Leucin
G- Rezeptur E + 0,1 g/l Norleucin k
H - Rezeptur E + 0,1 g/l Lysin
I - Rezeptur E + 0,1 g/l Alanin
Ii - Rezeptur E + 0,1 g/l Caprolactäm
Rezeptur Prüf - Temperatur Weißgrad des unbehandelten Substrates Wexßgrad nach ¥iederanschmut- zungstest Differenz
E 40 80,4 46,1 - 34,3
60 80,4 52,3 - 28,1
F 4o 80,4 46,1 - 34,3
00 80,4 5|6,3 - 25,1
G ko 80,4 54,2 - 26,2
60 80,4 65,8 - I4f6
H 1*0 80,4 51,8 - 28,6
60 80,4 58,2 - 22,2
I ko 80,4 59,5 .-. 20,9
60 80,4 55,1 - 25,3
40 80,4 52,1 - 27,3
60 80,4 61,8 - 18,6
Beurteilung der Homogenisierbarkeit
Zur Feststellung der Homogenisierbarkeit wurde eine homogene Mischung von 20,8 g Alkylphenolpolyethylenoxxd, 2,4 g Dibutylphthalat, 2,4 g Butyiacetat, 0,1g Silikonentscliäunier mit einer
Lösung von 26, k g Natriummetasilikat-Pentahydrat und 1*ί',Λ g Nat-. riumhexametaphosphat in 3^>3 g Wasser mit 200 U/min verrührt. Eine Homogenisierung trat nicht ein, sondern das nichtionische Tensid setzte sich sofort nach Beendigung des Rührens als separate pastöse Phase oberhalb der Salzlösung ab.
In einer analogen Mischung wurden 2,4g Wasser durch 2,k g Capro· lactani ersetzt· Die Mischung ließ sich durch Rühren (200 U/min) homogenisieren. Eine allmähliche Trennung trat erst nach 15 Minuten ein.
·,'..- . y . '.'
Bei Ersatz des Caprolactams durch Leucin, Norleucin, Lysin und Alanin traten analoge Homogenisierungseffekte ein.

Claims (4)

  1. - 12 - 2kkk
    1. Waschmittel für Textilien, vorzugsweise aus Polyesterfaserstoffen, gekennzeichnet dadurch, daß es neben herkömmlichen Waschmittelbestandteilen Monoaminotnonocarbonsäuren oder deren Lactame in Massenverhältnissen von 0,03 bis 0,3 zu 1, bezogen auf die Masse der eingesetzten grenzflächenaktiven Substanzen enthält«,
  2. 2. Waschmittel nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als grenzflächenaktive Substanzen ausschließlich nichtionogene Tenside eingesetzt werden»
    3» Waschmittel nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die grenzflächenaktive Substanz aus einem Alkylphenolpolyethylenoxid mit einer JULkylkettenläiige zwischen δ und 10 und einem mittleren Oxethylierungsgrad von 8 bis 10 besteht.
    Waschmittel nach den Punkten 1 bis 3> gekennzeichnet dadurch, daß es Phosphate (als P,0 ) in Massenverhältnissen von 0,3 bis 0,7 zu,1, bezogen auf die Masse der eingesetzten grenzflächenaktiven Substanzen enthälte-
  3. 5. Waschmittel nach den Punkten 1 bis k, gekennzeichnet dadurch, daß es in Anwendungskonzentrationen von maximal 'l,5 g/Liter Waschflotte eingesetzt wird«
  4. 6. Waschmittel nach den Punkten 1 bis 5» gekennzeichnet dadurch, daß es als zweiphasige, mit mechanischen Mitteln homogenisierbare Flüssigkeit mit einem Wassergehalt von 25 bis ^»5 Ί» vorliegt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994029420A1 (de) * 1993-06-15 1994-12-22 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Geschirrspülmittel mit verringerter belagsbildungsneigung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1994029420A1 (de) * 1993-06-15 1994-12-22 Henkel Kommanditgesellschaft Auf Aktien Geschirrspülmittel mit verringerter belagsbildungsneigung

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