DD218136C2 - Auslegergeruest - Google Patents
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Description
-2- 255 353 4
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines Auslegercjerüsies mit Abstützkonsole, das eine leichte Montierbarkeit des Konsoles von der Geschoßdecke aus auch bei vorhandener Brüstung ermöglicht, wobei eine Anpassung des Konsoles an die unterschiedlichen Lasteintragungspunkte im Ausleger werden soll.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, indem der Ausilegerträger aus zwei mit Abstand zueinander befestigten Profilträgern besteht, zwischen denen ein oben offener Dreiecksrahmen eingehangen ist. Der Dreiecksrahmen setzt sich aus zwei längsgeteilten Rahmenhälften zusammen, wobei jede Rahmhälfte aus Rahmenpfosten und Rahmenstrebe besteht, die über ein Aufhängeblech auf dem Auslegerträger aufliegen. Das Aufhängebiech weist an der Außenseite einen Führungsnocken und an der Oberseite eine Klemmschraube auf. An der jeweils zugehörigen Rahmenstrebe und dem Rahmenpfosten ist ein Klemmnocken angeordnet, der in Verbindung mit Klemmschraube und Führungsnocken ein Festspannen der Rahmenhälften am Auslegerträger ermöglicht.
Das Einhängen der Konsolrahmenhälften kann erfolgen, indem beide Rahmenhälften nacheinander eingehangen und deckungsgleich aufeinandergeschoben oder versetzt zueinander in dem Auslegerträger angeordnet werden. Dabei kann die Anordnung gegeneinander verschoben oder spiegelbildlich zueinander erfolgen, wobei die sich überschneidenden Rahmenstreben bzw. der sich mit der Rahmenstrebe kreuzende Rahmenpfosten verschraubt werden. Dazu sind in den Rahmenpfosten und Rahmenstreben Bohrungen im gleichen vertikalen Raster angebracht. Am Rahmenpfosten ist ein höhenverstellbarer Rahmenfuß befestigt, wodurch eine variable Anpassung an die Fassadenstruktur in Bezug auf Widerlagermöglichkeiten gegeben sind. An der Innenseite jedes Rahmenpfostens und jeder Rahmenstrebe ist ein abgefastes Distanzstück angebracht, so daß beim Übereinanderschieben der Rahmenhälften eine seitliche Klemmwirkung entsteht. Die beiden Profi !träger des Auslegerträgers sind auf der Gebäudeseite über einen Verankerungsadapter und an der Ausladungsseite über einen Anschlußadapter lösbar verbunden. Der Verankerungsadapter ist ein oben offener Hohlkasten, dessen Bodenplatte Bohrungen zum Verankern des Auslegerträgers auf der Geschoßdecke aufweist und dessen Seitenwände mit den Profilträgern des Auslegerträgers verschraubt sind. Der Anschlußadapter besteht aus zwei miteinander fest verbundenen Haltewinkeln, die durch Klemmschrauben mit den Flanschen des Auslegerträgers verspannt sind und außerdem eine Rohrhülse tragen, die die Anbringung eines Geländerstieles oder die Befestigung einer Gerüststütze bzw. eines Hängestabes ermöglicht.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: das Gerüst in Seitenansicht mit deckungsgleich angeordneten Konsolrahmenhälften; Fig. 2: das Gerüst gem. Fig. 1 mit versetzt angeordneten Konsolrahmenhälften; Fig. 3: das Gerüst gem. Fig. 1 mit spiegelbildlich zueinander angeordneten Konsolrahmenhälften; Fig.4: einen Querschnitt durch den Ausleger mit eingehangenen Rahmenhälften; Fig. 5: einen Querschnitt durch die Rahmenpfosten mit angebrachten Konsolrahmenfuß (Schnitt 1-1 nach. Fig. 6); Fig. 6: den Konsolrahmenfuß in der Ansicht;
Fig.7: den Schnitt 2-2 gem. Fig. 6;
Fig. 8: die Draufsicht auf die Aufhängung des Rahmenpfostens bzw. der Rahmenstrebe; Fig.9: den Verankerungsadapter in isometrischer Darstellung;
Fig. 10: den Befestigungsadapter in der Seitenansicht und
Fig. 11: den Befestigungsadapter in der Draufsicht.
Als Auslegerträger 1 werden zwei mit Abstand zueinander befestigte Profilträger 11 verwendet, die mittels Verankerungsadapter 12 und Anschlußadapter 13 verbunden sind. Zwischen beide Profi träger 11 ist ein oben offener Dreiecksrahmen 2 eingehangen, der aus zwei längsgeteilten Rahmenhälften 21 (wie aus Fig.4 zu e-sehen ist) besteht. Jede Rahmenhälfte ist durch ein auf Rahmenpfosten 22 und Rahmenstrebe 23 befestigten Aufhängeblech 3 auf dem Auslegeträger 1 aufgelegt. Klemmschraube 32, Klemmnocken 24 und Führungsnocken 31 dienen zum Verspannen jeder Konsolrahmenhälfte 21.
Der Aufbau des Auslegergerüstes erfolgt, indem die Profilträger" 1 über Verankerungs-12 und Anschlußadapter 13 montiert, nach außen geschoben und mit der Geschoßdecke verspannt werden. Nun werden zwei Rahmenhälften 21 von oben eingehangen und mit dem Auslegerträger 1 verspannt. Je nach Belastung des Auslegergerüstes können die Rahmenhälften 21 deckungsgleich (siehe Fig. 1), versetzt zueinander (siehe Fig. 2) oder spiegelbildlich zueinander (siehe Fig. 3) angeordnet werden.
Die sich kreuzenden Streben 23 werden mittels Bolzen 4 verschraübt. Durch das Verschieben der Rahmenhälften gegeneinander ist eine gute Anpassung an besondere, auf dem Konsolgerüst wirkende Einzellasten möglich. Jeder Rahmenpfosten weist einen höhenverstelIbaren Konsolrahmenfuß 25 auf, wie aus den Fig. 5 b s7 entnehmbar ist. Dieser ermöglicht eine variable Anpassung an die Fassadenstruktur. Am Rahmenfuß 25 ist an den sich berührenden Seitenflächen ein Distanzstück 26 angebracht, das ein gegenseitiges Verspannen unterstützt. Der Anschlußadapter gem. Fig 10 und 11 dient neben dem Verbinden der Profilträger 11 dem Anbringen eines Geländerstabes 133. Statt eines Geländerstabes kann auch eine Gerüststütze bei Aufstockung des Gerüstes oder ein Hängestab für das Unterhängen einer Gerüstbühne angebracht werden. Der besondere Vorteil dieser Lösung besteht in einer leichten sicheren Montage des Gerüstes von der Geschoßdecke aus, gleichgültig, ob eine Brüstung vorhanden ist oder nicht. Bei einer Brüstung sind jedoch Öffnungen zum Durchschieben des Auslegerträgers erforderlich.
Claims (8)
- -1- 255 353 4Erfindungsanpruch:1. Auslegergerüst, bestehend aus einem Auslegerträger mit daran lösbar befestigten Konsolrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerträger (1) aus zwei mit Abstand zueinander befestigten Profilträgern (11) besteht, zwischen denen ein oben offener Dreiecksrahmen (2) aus Rahmenpfosten (22) und Rahmenstreben (23) eingehangen ist, wobei der Dreiecksrahmen (2) aus zwei längsgeteilten Rahmenhälften (21) zusammengesetzt ist.
- 2. Auslegergerüst nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Rahmenhälften (21) gegeneinander verschoben bzw. verschoben und spiegelbildlich zueinander im Auslegerträger (1) eingehangen und mit den sich überschneidenden Rahmenstreben (23) über Bolzen (4) und Abstandhalter verbunden sind.
- 3. Auslegergerüst nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Kopf des Rahmenpfostens (22) und der Rahmenstrebe (23) der beiden Rahmenhälften (21) ein den anliegenden Profilträger (11) übergreifendes Aufhängeblech (3) befestigt ist, das an der Außenseite einen Führungsnocken (31) und an der Oberseite eine Klemmschraube (32) aufweist, wobei an der zugehörigen Außenseite der Rahmenstrebe (23) und des Rahmenpfostens (22) ein Klemmnocken (24) angebracht sind.
- 4. Auslegergerüst nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Rahmenpfosten (22) und Rahmenstrebe (23) Bohrungen (5) in einem gleichen vertikalen Raster aufweisen.
- 5. Auslegegerüst nach Punkt 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmenpfosten (22) ein Konsolrahmenfuß (25) höhenverstellbar angebracht ist.
- 6. Auslegegerüst nach Punkt 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite der Rahmenpfosten (22) und der Rahmenstrebe (23) jeder Rahmenhälfte (21) ein abgefastes Distanzstück (26) befestigt ist.
- 7. Auslegegerüst nach Punkt 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Auslegerträgers 1 zwischen den Profilträgern (11) auf der Gebäudeseite ein Verankerungsadapter (12) eingebaut ist, der aus einem an den Stirnseiten geschlossenen U-Profilstück besteht, und in dessen Bodenplatte sowie in den den Stegen der Profilträger (11) zugewandten Seiten Bohrungen angebracht sind.
- 8. Auslegegerät nach Punkt 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des Auslegerträgers (1) ein Anschlußadapter (13) befestigt ist, der aus einem gegen den Ober- und Unterflansch der Profilträger (11) durch Klemmschrauben (131) gezogenem Haltewinkel (132) besteht und eine Rohrhülse (134) aufweist.Hierzu 7 Seiten ZeichnungenAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung betrifft ein Auslegergerüst, bestehend aus einem an der Geschoßdecke verankerten Ausleger sowie am auskragenden Teil des Auslegers befestigtem Konsol. Als Anwendungsgebiete kommen Geschoßbauten aus Stahlbeton oder Stahlskelettbauten in Frage, wobei die Anordnung von Brüstungen Öffnungen zum Durchschieben des Auslegers erfordert. Die Anwendung ist sowohl für Arbeits- und Schutzgerüste, als auch als Tragkonstruktion für abgehangene oder aufgesetzte Rüstungen möglich.Charakteristik der bekannten technischen LösungenDie Kombination von Auslegern mit Stützkonsolen ist bekannt. So ist in der DE-AS 1 247 601 ein Gerüst beschrieben, das aus einem bekannten Kragträger besteht, auf dem das dreieckförmige Konsol als Träger der Arbeitsbühne aufgesetzt ist und dessen Horizontalstab mit dem Kragträger verankert wird. Auf dem Horizontalstab der Konsole kann ein weiterer Gerüstrahmen mitteis Steckkonsole aufgesetzt werden, so daß dann ein Auslegergerüst mit zwei Gerüstböden entsteht. Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß die einzelnen aufzusetzenden Teile recht schwer sind. Dies bringt beim Aufbau des Gerüstes erhebliche Schwierigkeiten mit sich. Des weiteren treten beim Befestigen der Konsole am Ausleger arbeitsschutztechnische Probleme auf, da die Sicherheit erst erreicht ist, wenn die Verbindung Konsole mit Kragträger hergestellt ist.In der DE-AS 1 299401 ist ein weiteres derartiges Auslegergerüst beschrieben. Dabei umgreift das dreieckförmige Konsoi klauenartig den Untergurt des Kragträgers und wird dabei durch Schrauben arretiert. Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß das Konsol für verschiedene Kraglängen angewendet werden kann, wobei allerdings abhängig von der Belastung der Kragträger verschieden groß dimensioniert werden muß, so daß eine Anpassung der Klauen an den Untergurt des Kragträgers erfolgen muß, der in der Patentschrift nicht aufgezeigt wird. Daraus ergibt sich der Nachteil, daß ein Anpassen an verschiedene Belstungen nicht ohne weiteres möglich ist. Ein schwieriges Problem stellt die Montage des Gerüstes dar, da das Konsol entweder von vorn auf den Ausleger nach dessen Befestigung geschoben werden muß, oder im Gebäudeinnern vormontiert als Ganzes herausgeschoben wird, was größere zu handhabende Lasten erfordert. Letztere Lösung ist bei einer vorhandenen Brüstung nicht durchführbar. Generell ist das Gerüst bei einer vorhandenen Brüstung ohne zusätzliche Hilfsmittel nicht montierbar und auch ohne Brüstung erfordert das Montieren des Gerüstes umfangreiche arbeitsschutztechnische Sicherungsmaßnahmen.Ziel der ErfindungDie Erfindung bezweckt eine leichte Montierbarkeit des Gerüstes bei unterschiedlichsten Gebäudekonstruktionen unter Einhaltung der Anforderungen an die Arbeitssicherheit. Des weiteren soll eine gute Anpassung des Gerüstes an die verschiedenen Belastungen möglich sein.
Priority Applications (1)
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| DD25585883A DD218136C2 (de) | 1983-10-21 | 1983-10-21 | Auslegergeruest |
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| CN102454295B (zh) * | 2010-10-18 | 2016-06-01 | 五冶集团上海有限公司 | 大型悬挑梁超高处施工方法 |
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