DD218151A1 - Universell einsetzbare, kanallos verlegbare rohrleitung - Google Patents

Universell einsetzbare, kanallos verlegbare rohrleitung Download PDF

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DD218151A1
DD218151A1 DD25345683A DD25345683A DD218151A1 DD 218151 A1 DD218151 A1 DD 218151A1 DD 25345683 A DD25345683 A DD 25345683A DD 25345683 A DD25345683 A DD 25345683A DD 218151 A1 DD218151 A1 DD 218151A1
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Dietrich Werner
Olaf Langlotz
Hans-Werner Frenzel
Steffen Mohr
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Hochschule F Architektur U Bau
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Universell einsetzbare kanallos verlegbare Mantelrohrleitung zum Transport von Medien mit gegenueber der Umgebung erhoehter oder erniedrigter Temperatur, z. B. fuer den Transport von Heisswasser zur Fernwaermeversorgung. Ziel der Erfindung ist eine Mantelrohrleitung, die mit geringem technischem, technologischem und oekonomischem Aufwand herstellbar und betreibbar ist. Aufgabe der Erfindung ist, eine Mantelrohrleitung zu entwickeln, die sich aus einzelnen, vorfertigbaren Leitungselementen, die eine der erforderlichen Belastung entsprechende konstruktive Gestaltung aufweisen, zusammengesetzt und zusaetzliche unterirdische Bauwerke fuer Richtungsaenderungen, Dehnungsausgleich usw. vermeidet. Erfindungsgemaess wird die Aufgabe geloest, indem beanspruchungsgerechte, d. h. mit nichtinnendruckfesten Huellrohren versehene gerade Mantelrohrelemente, spezielle Mantelrohrfestpunkt- und Mantelrohrzwangsfuehrungselemente sowie spezielle Huellrohrlang- und Huellrohrreduzierkupplungen zur Verbindung untereinander mit speziellen Mantelrohrboegen und Mantelrohrabzweigen fuer Richtungsaenderungen verbunden werden.

Description

Titel der Erfindung
Universell einsetzbare, kanallos verlegbare Rohrleitung
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine universell einsetzbare, kanallos verlegbare Mantelrohrleitung zum Transport von Medien mit gegenüber der Umgebung erhöhter oder erniedrigter Temperatur, z.B. für den Transport von Heißwasser zur Fernwärmeνersorgung.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bei kanallos verlegbaren Mantelrohrleitungen, z.B. für den Transport von Heißwässer zur Pernwärmeversorgung, werden im Regelfall die Hüllrohre nicht auf Innendruck belastet. Ungeachtet dessen werden bei den meisten Mantelrohrleitungen innendruckfeste Hüllrohre aus Stahl, Asbestzement, Polyath.yl.en u.a.m. verwendet, was einen durch die Beanspruchungen der Hüllkonstruktionen nicht gerechtfertigten technischen und ökonomischen Aufwand bedeutet. Technische Lösungen mit beanspruchungsgerechten, nicht innendruckfesten Hüllrohren aus Werkstoffen wie Beton, Steinzeug u.a.m. fanden bisher wegen der folgenden Nachteile keine Verbreitung:
- es können nur gerade Trassenabsehnitte, die auf die Festlän&en der Hüllrohre abgestimmt sind, realisiert werden;
- an Stellen, wo die Trasse die Richtung ändert oder aich verzweigt, müssen aufwendige unterirdische Bau*- werke als Hüllkonstruktionen errichtet werden;
- im Zuge der Trasse zur Dehnungsaufnahme angeordnete U-Bogenausdehner müssen aufwendig mit Hülikonstruktionen, z.B. laaubenförmigen Stahlbetonfertigteilen, umgeben wer- ' den; · . '
- komplett vorfertigbare Mantelrohrleitungen mit geringem Montage- und Bauaufwand wurden "bisher nicht eingesetzt;
- die 'Reparaturmöglichkeiten im Schadensfall sind auf-
grund der Verlegetechnologie (Einzieh- bzw. überschiebmethode) stark eingeschränkt bzw. sehr aufwendig.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine universell einsetzbare, kanallos verlegbare Mantelrohrleitung zum Transport von Medien mit gegenüber der Umgebung erhöhter baw. erniedrigter Temperatur, die mit geringem technologischen, technischen und ökonomischem Aufwand herstellbar und betreibbar ist.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung·stellt sich die Aufgabe, eine universell einsetzbare, kanallos verlegbare Mantelrohrleitung zum Transport von Medien mit gegenüber der Umgebung erhöhter bzw. erniedrigter Temperatur zu entwickeln, die sich aus
einzelnen, komplett vorfertigbaren Leitungselementen, die eine der erforderlichen Belastung entsprechende konstruktive Gestaltiang aufweisen, zusammensetzt und zusätzliche unterirdische Bauwerke für Riehtungsänderungen und Verzweigungen sowie zur Dehnungsaufnähme vermeidet. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß beanspruchungsgerechte, d.h. mit nichtinnendruck!esten Hüllrohren versehene gerade Mantelrohrelemente, spezielle aus der thermischen Belastung erforderliche Mantelrohrfestpunkt - und Mantelrohrzwangsführungselemente sowie spezielle Hüllrohr lang- und Hüllrohrreduzierkupplungen zur Verbindung untereinander mit speziellen Mantelrohrbögen und Mantelrohrabzweigen verbunden sind.
Die Mantelronrbögen zur Realisierung von Richtungsänderungen im Trassenverlauf bestehen aus zwei- oder mehrgeteilten außendruckfesten, kämpfergeteilten, am Stoß lösbaren und gedichteten, vorzugsweise gußeisernen Hüllrohrformstücken mit verschiedenen Krümmungswinkeln, deren Enden vorzugsweise als Bund oder Muffen ausgebildet sind, um eine dichtende, bewegliche Verbindung mit den angrenzenden Leitungselementen zu ermöglichen. Die im Hüllrohrformstück liegenden entsprechenden Medienrohrbögen sind zur Aufnahme von temperaturbedingten Wärmedehnungen aus angrenzenden Leitungsabschnitten beweglich auf einem Gleitsteg gelagert, der zur Verringerung des Reibungswiderstandes vorzugsweise mit einem reibungsarmen Gleitlagerauflager versehen ist.
Die Mantelrohrabzweige zur Realisierung von Verzweigungen im Trassenverlauf werden mit Hilfe von zwei- oder mehrteiligen außendruckfesten, in der Ebene des abzweigenden S^uzens oder senkrecht dazu in der durchgehenden Leitung geteilten, am Stoß lösbaren und gedichteten vorzugsweise gußeisernen Hüllrohrformstücken gebildet, deren Enden vorzugsweise als Bund oder Muffe ausgebildet sind, um eine dichtende, bewegliche Verbindung mit den angrenzenden Leitungselementen zu ermöglichen. Die im Hüllrohrformstück liegenden entsprechenden Medienrohrabzweig-
-h·
Ίοο stücke zur Aufnahme von temperaturbedingten Wärmedehnungen aus angrenzenden Leitungsabschnitten sind gegebenenfalls auf einem oder mehreren Gleitstegen beweglich gelagert, die zur Verringerung des Reibungswiderstandes vorzugsweise mit reibungsarmen Gleitlagerauflagern versehen sind.
1q5 Für den Pail einer parallelen Verlegung von zwei Mantelrohrleitungen kann die Abzweigung durch ein Etagierüng in Form einer Kombination von Mantelrohrabzweig und Mantelrohrbögen realisiert werden
Für die nichtinnendruckfesten Hüllrohre der geraden Man-
1'1o telrohrelemente, der speziellen Mantelrohrfestpunkt-,der Mantelrohrzwangsführungselemente und der Hüllrohrlang- und Hüllrohrreduzierkupplungen werden vorzugsweise riichtinnendruckfeste Asbestζementrohre eingesetzt. *Die Hüllrohre der geraden Mante!rohre1emente bestehen aus nichtinnendruckfesten mechanisch bearbeitbaren Asbestzementrohren mit gegenüber innendruckfesten Rohren verringerter Ringzugfestigkeit und ausreichender Scheiteldruckfestigkeit, die als Ganz-, Paß- oder Kurzrohre verwendet und vorgefertigt werden können und deren konisch bear-
T2o beitete Enden den Einsatz einer dichtenden Rohrverbindung ermöglichen. Zur Abstützung des Mediumrohres können spezielle Halterungen vorgesehen werden. Das aus der thermischen Belastung erforderliche Mantelrohrfestpunktelement besteht aus zwei nichtinnendruck- festen geraden Asbestzementhüllrohrteilen, in dem an beliebiger Stelle ein flanschartiger, mit dem konzentrisch im Hüllrohr liegenden Mediumrohr fest verbundener Anschluß angeordnet ist, der mit einem Festpunktfundament verbunden ist. Die beiden Asbestzementhüll- rohrteile sind von beiden Seiten über gedichtete, an den Festpunktflansch beidseitig fest angeordnete-iRohrhülsen formschlüssig mit diesem verbunden« Die konstruktive Gestaltung und Anordnung des Festpunktflansches sichert die Übertragung der Festpunktkrafte vom Mediumrohr auf ein Festpunktfundament, ohne daß dabei
die beidseitigen Asbestzementhüllrohrteile durch Kraft-X wirkung beeinflußt werden* . . ν. ' V
Das ebenfalls aus der thermischen Belaatung erforderliche Mantelrohrzwangsführungselement besteht aus zwei geraden,
14o nichtinnendruckfesten Asbestzementhüllrohrteilen und einem an beliebiger Stelle angeordnetem, flanschartigem rohrhüls enförmig ausgebildetem Anschluß, in dem das Mediumrohr axial verschiebbar gelagert ist, und der mit einem Widerlager fest verbunden ist. Die von beiden Seiten an den Zwangsführungsflansch anschließenden Hüllrohrteile sind mit diesem über gedichtete, am Zwangsführungsflansch beidseitig befestigte Rohrhülsen formschlüssig verbunden. Diese konstruktive Gestaltung und Anordnung des Zwangsführungsflansches sichert die Übertragung der Zwangs-
15o führungskräfte auf ein Widerlager, ohne daß dabei die beidseitigen Asbestzementhüllrohrteile durch Krafteinwirkung beeinflußt werden.
Das Mantelrohrfestpunkt element und das Mantelrohrzwangsführungselement zeichnen sich weiterhin dadurch aus, daß die an den Planschen fest angeordneten Rohrhülsen zum. dichten Anschluß der Asbestzementhüllrohrteile unterschiedliche Durchmesser aufweisen können', um Hüllrohrreduzierungen zu ermöglichen
Die Verbindung von geraden Leitungselementen miteinander bzw. von Formstücken mit geraden Leitungselementen wird bei gleichem Nominaldurchmesser der Hüllrohre mit einer einteiligen, mit nichtinnendruckfestem Asbestzementhüllrohr versehenen, gedichteten Hüllrohrlangkupplung realisiert, deren Baulänge der Verbindungstechhologie der in der Mantelrohrleitung liegenden Medienrohre angepaßt ist und die sich zur Gewährleistung einer entsprechenden Montagefreiheit an der Verbindungsstelle des Mediumrohres vollständig auf die konischen Enden der geraden HUllrohrelemente aufschieben läßt.
17o Verbindungen von Leitungselementen mit unterschiedlichem Nominaldurchmesser der Hüllrohre werden über zweiteilige mit nichtinnendruckfestem Asbestzementhüllrohr versehenen gedichteten Hüllrohrreduzierkupplungen, die in der Baulänge auf die Verbindungstechnologie der Medienrohre ab-
} ' ' '
gestimmt sind und deren Bauteile sich völlig auf die konischen Enden der anschließenden geraden Hüllrohrelemente aufschieben lassen, oder mit Hilfe Vorzugsweise gußeiserner außendruckf ester, gedichteter, in Baulänge auf die Verbindungstechnologie abgestimmter einteiliger Rohrredu-
18o zlerkupplungen realisiert.
Alle Elemente der kanallos verlegbaren Mantelrohrleitung einschließlich der in den Hüllrohren anzuordnenden gedämmten oder ungedämmten Medienrohre lassen sieh vorfertigen, schnell und montagegünstig verlegen und können im Schadensfall durch Zurückschieben der Hüllrohrlangkupplungen bzw. der Hüllrohrreduzierkupplungen repariert und ausgetauscht werden, wobei nach Beendigung der Arbeiten die Mantelrohrleitung durch Aufschieben der Kupplungen einfach wieder geschlossen werden kann. \
19o Zusätzliche unterirdische Bauwerke für Richtungsänderungen, Abzweige und Dehnungsausgleicher entfallen. Die Mantelrohrleitung kann für verschiedenste Nennweiten, gedämmte und ungedämmte Medienrohre aus den verschiedensten Materialien, für Dämmstoffe verschiedenster Materialien und Dicken sowie für verschiedene Verbundwirkungen der Bauteile Hüllrohr-Dämmung-Mediumrohr ausgelegt werden.
Ausführungsb.eispiel
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen 2oo erläutert werden.
Die zugehörigen Zeichnungen stellen im einzelnen dar
Mantelrohrbogen
Mantelrohrabzweig
gerades Mantelrohrelement Mantelrohrfestpunktelement Mantelrohrzwangsführungselement Hüllrohrlangkupplung
Hüllrohrreduzierkupplung Abb. 11 isometrische Darstellung
Abb. 1 und O 2
Abb. 3 und 4
Abb. 5 und 6
2o5 Abb. T
Abb. 8
Abb. 9
Abb. 1
t »-»
21o Für die Ausführungsbeispiele wurde von dem Anwendungsfall ! eines gedäramten Mediumrohres mit gleitendem Yerbund zwischen Mediumrohr und Dämmung bzw. Luftspalt zwischen DMm-
. mung und Hüllrohr ausgegangen.
In Abb. 1 und 2 sind zwei Möglichkeiten für die Ausbildung von Mantelrohrbögen angegeben. Die zur Realisierung von 1Hchtungsänderungen erforderlichen Hüllrohrformötücke bestehen aus zwei außendruckfesten, kämpfergeteilten Hüllrohrhalbschalen 1, in denen der wärmegedämmte Mediumrohrbogen 2 auf eine Gleitateg 3, evtl. unter Einsatz von
22o raediumrohrabhängigen Distanzplatten 4 und eines reibungsarmen Gleitlagerauflagers 5 gelagert ist. , . Die als Bund ausgebildeten Enden des Hüllrohrbogens nach Abb. 1 evtl. mit Dichtungsraansehetten 6 versehen, erlauben den Einsatz der Hüllrohrverbindungen nach Abb.8,9.
Bei dem in Abb. 2 angegebenen Hüllrohrbogen mit Muffenenden 7 wird die dichte de bewegliche Verbindung mit den angrenzenden Hüllrohren von in die geteilten Muffen eingelegten Dichtungsringen 8 realisiert. Die Hüllrohrhalbschalen werden<an ihrem Stoß durch in
23o Hüten eingelegte Dichtungselemente, z.B. Dichtungsgummis, oder durch Flachdichtungen gedichtet, wobei der Anpreßdruck über an zwei Klemmleisten angeordnete lösbare Verbindungselemente 9, z.B. Schrauben, gewährleistet wird. Der Luftspalt To zwischen Wärmedämmung 11 und Innenseite des zweiteiligen Hüllrohrbogens kann zur Aufnahme der temperaturabhängigen Wärmedehnungen der Mediumrohre angrenzender Trassenabschnitte genutzt werden, so daß sich der Mediumrohrbogen 2 auf dem Gleitsteg 3 bei Temperaturv/echselbeanspruchung verschiebt.
24o Abb. 3 und 4 zeigen zwei Varianten für die Gestaltung von Mantelrohrabzweigen. Die zur Realisierung von Mediumrohrverzv/eigungen erforderlichen Hüllrohrabzweige sind dabei als zweiteilige, außendruckfeste, in der Ebene des abzweigenden Stutzens geteilte Hüllrohrformstücke 12 ausgebildet, in denen der wärmegedämmte Mediumrohrabzweig 13 auf einem Gleitsteg mit Vorzugs-
weise reibungsarmen Gleitlagerauflager und unter Einsatz mediumrohrabhängiger Diatanzplatten gleitend gelagert ist. Die als Bund ausgebildeten Enden des Hüllrohrabzweiges in
25o Abb. 3 ermöglichen den Einsatz von Hüllrohrverbindungen nach Abb. 8; 9. .
Bei dem in Abb. 4 dargestellten Hüllrohrabzweig mit Muffenenden 7 werden die dichtenden beweglichen Verbindungen mit den angrenzenden Hüllrohren von in die geteilten Muffen eingelegten Dichtungsringen 8 realisiert.
Die Hüllrohrformstücke sind am" Stoß entweder durch in Hüten eingelegte Dichtungselemente oder durch Flachdichtungen gedichtet j wobei der Anpreßdruck über an Klemmleisten angeordnete lösbare Verbindungselemente 9, z.B.
26o Schrauben, gewährleistet wird.
Der Luftspalt 1o zwischen Wärmedämmung Π und Innenseite des Hüllrohrformstückes 12 kann zur Aufnahme der temperaturabhängigen Wärmedehnungen der Mediumrohre angrenzender Trassenabschnitte genutzt werden.
In Abb. 5 und 6 sind zwei Möglichkeiten für die Ausbildung der geraden Mante!rohrelemente dargestellt. Die Mantelrohrelemente bestehen aus nichtinnendruckfesten Asbestzementhüllrohren 14» deren bearbeitete Enden 15 den Einsatz einer dichtenden beweglichen Rohrverbindung
27o nach Abb. 8; 9 bzw« den Anschluß von Pormstücken nach Abb, 1 - 4 erlauben und den wärmegedämmten Mediumrohren 16, Abb. 5 zeigt eine Abstützung 17» welche die axiale Verschiebung des wärmegedämmten Mediumrohres T6 ,im Hüllrohr zuläßt, während in Abb. 6 lediglich eine Transport- und Montageabstutzung 18 das Mediumrohr im Hüllrohr hält, nach deren Einbau das Mediumrohr axial und radial im Hüllrohr verschieblich ist.
Abb. 7 zeigt den konstruktiven Aufbau eines speziellen Mantelrohrfestpunktelements. Es besteht aus dem nicht
28o innendruckfesten Asbestzementhüllrohr 14» dem an das Mediumrohr fest angebrachten Pestpunktflansch 19» an dem beidseitig Rohrhülsen 2o angeordnet sind, die in
V Verbindung mit den Dichtungselementen 21, z.B. einer
Rundgumraidichtung, den dichten Anschluß- der beiden Teile des Asbestzementhüllrohrs 14 ermöglichen." Durch diesen "konstruktiven Aufbau werden die Pestpunktkräfte auf ein monolithisches Festpunktfundament 22 übertragen, ohne daß dabei die Teile des Asbestζementhüllrohres durch Krafteinwirkung beeinflußt werden.
29o Abb. 8 gibt die Ausbildung eines Mantelrohrzwangsfülirungselements an, das aus dem nicht innendruckfesten Asbestzementhüllrohr 14, dem wärmegedämmten Mediumrohr 16 und dem flanschartigen Anschluß 23, der innen zur Führung des Mediumrohrs als Rohfhülse 24 ausgebildet ist, besteht. Die beidseitig an den flanschartigen Anschluß 23 angeordneten Rohrhülsen 2o erlauben in Verbindung mit den Dichtungselementen 21 den dichten Anschluß der beiden Teile des Asbestzementhüllrohrs. Der konstruktive Auf^ bau erlaubt die übertragung der Zwangsführungskrafte auf
3oo ein monolithisches Wid'eirlager 25, ohne daß die Teile des Asbestzementhüllrohrs durch Krafteinwirkung beeinflußt werden.
In Abb. 9 ist die zur Verbindung von Hüllrohren gleichen Nominaldurchmesser erforderliche Hüllrohrlangkupplung 26 dargestellt, die einteilig ausgeführt ist und in die zwei ringförmige Hüten zur Aufnahme der Rundgummidichtungen 27 eingearbeitet sind. Die Kupplung läßt sich vollständig auf die bearbeiteten Enden 14 der zu verbindenden Hüllrohre 15 aufschieben, ihre Baulänge ist,der ο Verbindungstechnologie der in den Hüllrohren liegenden gedämmten Mediumrohre angepaßt.
Abb. Ίο zeigt die zur Verbindung von Hüllrohren mit ver- -schiedenen Nominaldurchmesser notwendige HüTlrohrredu- - zierkupplung 28, die zweiteilig ausgeführt ist und in die ringförmige Nuten zur Aufnähme der Rundgummidichtungen 27 eingearbeitet sind. Die beiden Teile der Kupplung lassen sich vollständig auf die bearbeiteten Enden 14 der zu verbindenden Hüllrohre 15 aufschieben.
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Die isometrische Darstellung in Abb. 1,1 zeigt eine der
32o Dehnungsaufnähme im Mantelrohrbogen 29 entsprechende An- - Ordnung der Elemente der Mantelrohrleitung. Die im Ans chluß an das Mant elrohrfes tpunktelement 3 ο darges t elit e Bogenlösung mit Dehnungsaufnahme gewtihrlei'stet die axiale und radiale Verschiebung des Mediumrohres zwischen dem Mantelrohrzwangsführungselement 31 und dem Hantelrohrfestpunktelement 3o. Zwischen dem Abzweigelement 32 und dem Zwangsführungselement 31 ist dagegen nur eine axiale Verschiebung des Mediumrohres möglich, wobei bei dem Abzweigelement das Hüllrohrformstück für die Realisierung
33o der Abzweige senkrecht zur Ebene des abzweigenden Stutzens geteilt ist.
Die Einzelrohrverlegung in Verbindung mit den Hüllrohrlangkupplungen 26 gewährleistet sowohl die Möglichkeit eines hohen Vorfertigungsgrades der Elemente, eine günstige,Verlegetechnologie als auch ein unkompliziertes
Reparieren bzw. Auswechseln einzelner Elemente im Schadensfall.

Claims (11)

  1. Erfindungsanspruch
    !.Universell einsetzbare, kanallos verlegbare Rohrleitung zum Transport von Medien mit gegenüber der Umgebung erhöhter oder erniedrigter Temperatur, dadurch gekennzeichnet, daß mit nichtinnendruck?estem Hüllrohr versehene gerade Mantelrohrelemente, spezielle aus der1thermischen Belastung erforderliche Mantelrohr festpunkt- und Mantelrohrzwangsführungselemente sowie spezielle Hüllrohrlang- und Hüllrohrreduzierkupplungen zur Verbindung miteinander, mit speziellen , Mante!rohrbogen und -abzweigen für Richtungsänderungen verbunden sind.
  2. 2. Rohrleitung nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß .Mantelrohrbögen für <Ri chtungs änderungen „aus'zwei-- oder mehrteiligen außendruckfesten, kämpfergeteilten, am Stoß voneinander lösbaren und gedichteten Hüllrohrformstücken verschiedener Krümmungsradien bestehen, die zur beweglichen Lagerung des entsprechenden Mediumrohrbogens einen Gleitsteg mit vorzugsweise reibungsarmen Gleitlagerauflager enthalten können und deren Enden vorzugsweise als Bund oder Muffe ausgebildet sind.
  3. 3. Rohrleitung nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mantelrohrabzweige für Richtungsänderungen aus swei- oder mehrteiligen außendruckfesten, in der Ebene des abzweigenden Stutzens oder senkrecht dazu in der durchgebenden Leitung geteilten, iam Stoß voneinander ι l'ö sbaren und gedieht et en Hüllrohrf ormstücken best ehen, die zur beweglichen Lagerung der entsprechenden Mediumrohrabzweige einen oder mehrere Gleitstege mit
    vorzugsweise reibungsarmen. Gleitlagerauflager enthalten können und deren Enden vorzugsweise als Bund oder Huffe ausgebildet sind.
  4. 4· Rohrleitung nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß gerade ManteIrohrelemente mit nichtinnendruckfestem Hüllrohr versehen sind, deren-Enden konisch ausgebildet sind und daß zur Abstützung des Biiediumrohr.es spezielle Halterungen vorgesehen sein können.
  5. 5. Rohrleitung nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mantelrohrfestpunktelemente jeweils aus nichtinnendruckfesten geraden Hüllrohren bestehen, bei denen in Elementemitte oder außermittig ein flanschartiger, mit dem konzentrisch im Hüllrohr liegenden Mediumrohr fest verbundener Anschluß angeordnet ist, der mit einem Pestpunktfundament verbunden ist und daß die Hüllrohre von beiden Seiten an den Festpunktflahsch anschließen und über gedichtete, an dem Festpunktflansch beidseitig fest angeordnete Rohrhülsen mit diesem formschlüssig verbunden sind.
  6. 6. Rohrleitung nach Pkt. 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mantelrohrzwangsführungselemente jeweils aus einem nichtinnendruckfesten geraden Hüllrohr und einem in Elementemitte oder außermittig angeordneten flanschartig rohrhülsenförmig ausgebildeten Anschluß, in dem das Mediumrohr axial verschiebbar gelagert ist, und der mit einem Widerlager fest verbunden ist, besteht und daß die Hüllrohre von beiden Seiten an den Zwangsführungsflansch anschließen und über gedichtete, an dem Zwangsführungsflansch beidseitig fest angeordnete Rohr-
    6p hülsen mit diesem formschlüssig verbunden sind.
  7. 7. Rohrleitung nach Pkt. 1, 5 und 6 dadurch gekennzeichnet, daß durch unterschiedliche Durchmesser der an die Flansche zur Dichtung angebrachten Rohrhülsen Hüllrohrreduzierungen bzw, - erweiterungen erreichbar sind.
  8. 8, Rohrleitung nach Pkt. 1 -·7 dadurch gekennzeichnet, daß Mantelrohrelemente gleichen Durchmessers mit einer einteiligen mit nichtinnendruckfestern. Hüllrohr versehenen Hüllrohrlangkupplung verbunden werden, deren Baulänge der Verbindungstechnologie der im Hüllrohr, liegenden Mediumrohre angepaßt ist und die sich vollständig auf ' die konischen Enden gerader Mantelrohrleitungselemente aufschieben läßt«
  9. 9. Rohrleitung nach Pkt. 1 - 7,dadurch gekennzeichnet, daß Mantelrohrelemente unterschiedlichen Durchmessers vorzugsweise durch eine mit nicht innendruckfestern Hüllrohr versehene zweiteilige, gedichtete Hüllrohrredu- - zierkuppjung verbunden werden, deren Baulänge der Verbindungstechnologie der im Hüllrohr liegenden Mediumrohreangepaßt ist und die sich vollständig auf die konischen Enden gerader Mantelrohrleitungselemente aufschieben läßt. ,
    Ιο.
  10. Rohrleitung nach Pkt. 1, Pkt. 4 - 9,- dadurch gekennzeichnet, daß für alle nichtinnendruckfesten Hüllfohre vorzugsweise nichtinnendruckfeste Asbestzeraentrohre verwendet werden.
  11. .11. Rohrleitung nach Pkt. 1 - 1o, dadurch gekennzeichnet, daß sich alle Teile durch hohen Vorfertigungsgrad, * günstige Montage- und Reparaturtechnologie auszeichnen. .
    Hierzu1.0.Seiten Zeichnungen
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