DD218217A1 - Drehknopfbefestigung fuer elektromechanische schaltelemente - Google Patents

Drehknopfbefestigung fuer elektromechanische schaltelemente Download PDF

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DD218217A1
DD218217A1 DD25594283A DD25594283A DD218217A1 DD 218217 A1 DD218217 A1 DD 218217A1 DD 25594283 A DD25594283 A DD 25594283A DD 25594283 A DD25594283 A DD 25594283A DD 218217 A1 DD218217 A1 DD 218217A1
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DD25594283A
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Oskar Heyer
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Inst Regelungstechnik
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Abstract

Drehknoepfe finden in der Elektrotechnik, Elektronik, im Geraetebau und in Konsumguetern Anwendung. Die Befestigung der Drehknoepfe wird im wesentlichen durch die Forderungen zur Montage, zur Oekonomie und zu den Sicherheitsvorschriften bestimmt. Durch die Erfindung ist eine Drehknopfbefestigung geschaffen worden, bei der der Drehknopf sich selbst axial arretiert, also ohne zusaetzliche Teile auskommt, sich leicht und schnell montieren laesst, frontseitig nicht demonstrierbar ist, einen hohen Schutzgrad ermoeglicht und den Beruehrungsschutz gewaehrleistet. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass die am Drehknopf befindliche Fuehrungshuelse geschlitzt und die am Ende befindlichen Huelsenhaelften mit Nasen versehen sind, die sich nach dem Einschieben des Drehknopfes in eine Frontplattenbohrung spreizen und durch das rueckseitig in die Bohrung des Drehknopfes eingeschobene Wellenende des zu betaetigenden Bauteils am Zusammenfedern gehindert werden, wodurch der Drehknopf frontseitig nicht abziehbar ist.

Description

-1- 255 942 3
Drehknopfbefestigung für elektromechanische Schaltelemente Anwendungsgebiet der Erfindung
Dje Erfindung betrifft Drehknöpfe bzw. Knebel und deren Befestigung zur Betätigung mechanischer bzw. elektromechanischer Bauteile, wie sie in der Elektrotechnik, Elektronik, Feingerätebau und in den Konsumgütern Anwendung finden. Bekannte Drehknopfbefestigung besitzen den Nachteil, daß die Drehknöpfe frontseitig von den Benutzern demontierbar sind und damit den Berührungsschutz und den Schutzgrad nicht mehr gewährleisten.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Drehknöpfe mit geschlitzter Hülse, auf der ein Ring aus Stahldraht montiert ist. Bei der Montage des Knopfes wird die Hülse auf das Wellenende des zu betätigenden Bauteils (Poti, Schalter) aufgeschoben, wobei sie mit dem aufmontiertem Ring auffedert und der Knopf mittels Kraftschluß in axialer Richtung gehalten wird. Nachteilig ist, daß der Knopf von vom abziehbar ist und der Stahldrahtring vormontiert sein muß.
Bei einer anderen Befestigungsart, PS 60085, erfolgt die Befestigung des Knebels, indem die Achsverlängerung des Schalters am freien Ende mit einer nach außen zeigenden federnd gelagerten Nase versehen ist, die in einen Durchbruch des Knebels einrastet. Nachteilig ist, daß der Knebel von vorn gelöst werden kann und kein Berührungsschutz vorhanden ist. Bei einem anderen Betätigungsknopf, DE-PS 3001196 C2, erfolgt die Befestigung in der Weise, daß der Knopf von vorn in eine Frontplatte eingedrückt wird und sich mittels elastisch verformbarer Nasen hält, Nachteilig ist jedoch, daß im montierten Zustand der Knopf von vorn wieder abgezogen werden kann. .
Weitere Befestigungsmöglichkeiten von Drehknöpfen ergeben sich mit Hilfe von Nietklemmscheiben oder anderen axial wirkenden Befestigungselementen, die jedoch alle einen hohen Moritageaufwand erfordern.
Ziel der Erfindung
Durch die Erfindung ist eine Drehknopfbefestigung geschaffen worden, wobei der Drehknopf nur aus einem kostengünstig herzustellendem Einzelteil besteht, minimalsten Montageaufwand erfordert, frontseitig nicht demontierbar ist uiid den Berührungsschutz gewährleistet. .
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegtdie Aufgabe zugrunde, eine Drehknopfbefestigung zu schaffen, die ohne zusätzliche Teileauskommtund wobei der Drehknopf von der Bedienseite her nicht demontiert werden kann,.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die am Drehknopf, der aus einem elastischen Plästwerkstoff besteht, befindliche runde Fü.hrungshülse im vorderen Teil geschlitzt und die sich ergebenden Hülsenhälften am Ende mit Nasen versehen sind, die sich nach dem frontseitigen Einschieben des Drehknopfes spreizen und durch das rückseitig in den Drehknopf eingeschobene Wellenende des zu betätigenden Bauteils (Poti, Schalter) verriegelt werden, wodurch die Befestigung des Drehknopfes gewährleistet ist.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1: den Drehknopf und
Fig.2; den montierten Drehknopf in Schnittdarstellung.
Gemäß Fig.1 besteht der im Spritzgußverfahren hergestellte Drehknopf aus dem Griff 1, der im vorderen Teil geschlitzten Führungshüise 2, die am Ende die Nasen 3 trägt. Die Bohrung der Führungshülse 2 ist so ausgebildet (z.B. abgeflacht), daß
eine formschlüssige Übertragung des Drehmomentes möglich ist.. .
Der Schlitz in der Führungshülse 2 vereinfacht die Werkzeuggestaltung und verbessert die Federeigenschaften der Nasen. Die
Montagereihenfolge ist: '
— Einschieben des Drehknopfes bis die Nasen 3 sich hinter der Bohrung der Frontplatte 4 wieder spreizen und den Drehknopf kraftschlüssig halten. Damit ist der Drehknopf vormontiert und hält sich ohne zusätzliche Teile.
— Einschieben des Wellenendes 5 in die Bohrung des Drehknopfes. Das zu betätigende Bauelement (Poti, Schalter) mit dem Wellenende 5 sitzt in bekannter Weise auf einer Trägerplatte, die mit der Frontplatte 4 montiert wird. Dadurch) daß jetzt das Wellenende 5 die Bohrung des Drehknopfes ausfüllt, können die Nasen 3 nicht mehr zusammenfedern, d.h. sie. sind durch das eingeschobene Wellenende verriegelt, wodurch der Drehknopf jetzt nicht mehr abgezogen werden kann. Eine Entfernung des Drehktiopfes ist nur nach Demontage der Frontplatte, bei der der Drehknopf von dem Wellenende abgezogen wird, möglich. Mit dieser Drehknopfbefestigung wird ohne zusätzliche Teile eine Ausführungsform geschaffen, die sich leicht und schnell montieren läßt, rationell herstellbar ist, hohen"Sicherheitsansprüchen genügt, sich nicht von der Bedienseite her demontieren läßt, damit den Berührungsschutz gewährleistet und einen hohen Schutzgrad ermöglicht.
Bei besonders elastischem Plastwerkstoff ist es auch möglich, den in der Führungshülse 2 vorgesehenen Schlitz entfallen zu lassen. . . ·. . :

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch: .
    Drehknopfbefestigung, bei der der Drehknopf aus elastischem Plastwerkstoff besteht und eine geschlitzte Führungshülse aufweist, vorzugsweise für die Betätigung elektromechanischer Bauteile, gekennzeichnet dadurch, daß am Ende der dem Griff (1) gegenüberliegenden geschlitzten Führungshülse
  2. (2) Nasen (3) vorgesehen sind, die nach dem frontseitigen Einschieben in die Bohrung der Frontplatte (4) an der Rückfront aufgespreizt anliegen und daß durch das rückseitig in die Bohrung der Führungshülse (2) eingeschobene Wellenende (5) des zu betätigenden Bauteils die Führungshülse (2) am Zusammenfedern gehindert und somit die axiale Befestigung des Drehknopfes verriegelt ist. .·...
    Hierzu 1 Seite Zeichnung .
DD25594283A 1983-10-25 1983-10-25 Drehknopfbefestigung fuer elektromechanische schaltelemente DD218217A1 (de)

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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2591796A1 (fr) * 1985-12-17 1987-06-19 Bosch Siemens Hausgeraete Poignee tournante n'entrainant que dans un seul sens, pour actionner un appareil de commande electrique
DE3612649C1 (de) * 1986-04-15 1987-10-29 Bosch Siemens Hausgeraete Anzeigevorrichtung bei elektrisch betriebenen Haushaltgeraeten
DE10161539A1 (de) * 2001-12-10 2003-06-26 Ego Elektro Geraetebau Gmbh Aufnahme mit einer Achse zur Drehbedienung eines Schaltgeräts o. dgl.
WO2006067764A1 (en) * 2004-12-24 2006-06-29 Arcelik Anonim Sirketi A household appliance
DE102007046276B3 (de) * 2007-09-27 2009-01-15 Siemens Ag Drehbetätiger für eine Einstelleinrichtung sowie Einstelleinrichtung
EP3082012A1 (de) * 2015-03-23 2016-10-19 Fontini, S.A. Schalter

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