DD218306A1 - Zangeneinheit mit zusaetzlicher greifkraftsteigerung - Google Patents
Zangeneinheit mit zusaetzlicher greifkraftsteigerung Download PDFInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Zangeneinheit, die zum Beschicken und Entnehmen von Werkstuecken, Werkzeugen oder aehnlichen Elementen benutzt wird, welche im Produktionsprozess benoetigt werden. Es ist Ziel der Erfindung, die Haltekraft des Greifers in jedem Punkt des Greifvorganges beim Halten eines Werkstueckes, Werkzeuges oder aehnlichen Elementen zu verstaerken. Gleichzeitig soll die Haltekraft bei Ausfall des Antriebssystems erhalten bleiben. Figur
Description
-ι- 250620
Die Erfindung betrifft eine Zangeneinheit, die zum Beschicken und Entnehmen von Werkstücken, Werkzeuge^ oder ähnlichen Elementen genutzt wercjen, welche im Produktionsprozeß benötigt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist eine Greifvorrichtung, Industrieroboter Prof.Dr.-lng. J.Volmer VEB Verlag Technik Berlin 1981 S.85 Bild 4.25 und S.81 Bild 4.19a, welche die Greiferrnit Hilfe der Kniehebelwirkung oder beispielsweise bei rotatorispher Antriebsbewegung durch Zahnstange und Zahnsegment zusammengeführt werden. Nur in einem sehr eng begrenzten Bereich kann eine hohe Greifkraft erreicht werden.
Ziel der Erfindung . , :' '
Es ist Ziel der Erfindung, die Haltekraft des Greifers beim Halten eines Werkstückes, Werkzeuges oder ähnlichen Elementen in jedem Punkt des Greifyorganges zu verstärken. Wobei gleichzeitig die Haltekraft beim Ausfall des Antriebssystem erhalten bleibt.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß mittels eines Schneckengetriebes der Greifvorgang realisiert wird. Dieses wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß die Zangeneinheit Klemmbacken mit Schneckenradsegment besitzt und die Schnecke mit der Möglichkeit des Drehens und Schiebens ausgerüstet ist. Die Schnecke besitzt die Möglichkeit mit Hilfe einer Drehung die Klemmbacken bis zur Werkstückberührung zusammenzuführen und weiterhin die Möglichkeit durch das Schieben eine wesentliche Greifkraftsteigerung zu erreichen.
Ausführungsbeispiel
Das Zangenelement soll mit Hilfe der Zeichnung näher erläutert werden. An der Grundeinheit 1 sind die Klemmbacken 2 mit Schneckenradsegmenten 3 mit Hilfe der Achse 4 angebracht. Die Schnecke 5 und die Schneckenradsegmente 3 sind mit der Möglichkeit des Drehens verbunden, weiterhin ist die Schnecke 5 und das Antriebsrad 6 durch das Gewinde 7 verbunden. Das Antriebsrad 6 und die Schnecke 5 stehen durch die Feder 8 und die Kugel 9 in zusammenwirken. Dieses Antriebsrad 6 ist zum Beispiel mit Hilfe eines Wälzlager 10 mit der Möglichkeit der Drehung an der Grundeinheit 1 angebracht. Hieraus ergibt sich folgende Wirkungsweise: -
Beim Benutzen der Zangeneinheit wird das Antriebsrad 6 mit Hilfe eines Antriebssystems (aufzeichnung nicht gezeigt) angetrieben. Durch diese Drehung des Antriebsrades 6 wird die Schnecke 5 mit Hilfe der Feder 7 und der Kugel 8 auch in eine Drehung versetzt. Durch diese Drehung der Schnecke 5 werden die Klemmbacken 2 mit Hilfe der Schneckenradsegmente 3 bis zur Werkstückberührung zusammengeführt. Die Steigerung der Schnecke 5 ist so gestaltet, daß ein Zurückdrehen durch die Schneckenradsegmente 3 verhindert wird. Durch die Beibehaltung der Drehung des Antriebsrades 6 wird nun die Federkraft der Feder 8 überwunden und die Schnecke 5 wird an das Antriebsrad 6 durch das Gewinde 7 herangezogen. Dies bewirkt eine zusätzliche Drehung der Klemmbacken 2 mit Schneckenradsegmenten 3, was eine wesentliche Greifkraftsteigerung zur Folge hat. Das Werkstück ist nun festgegriffen und die Zangeneinheit ist selbsthaltend. Soll nun die Zangeneinheit wieder geöffnet werden, wird das Antriebsrad 6 in eine entgegengesetzte Drehung gebracht. Hierbei wird auch die Schnecke 5 in eine entgegengesetzte Bewegung gebracht, die Klemmbacken 2 bewegen sich durch die Schneckenradsegmente 3 auseinander. Die Zangeneinheit ist nun wieder geöffnet und befindet sich in derAusgangsposition.
Claims (1)
- Erfindungsanspruch:Zangeneinheit mit zusätzlicher Greifkraftsteigeruhg, bestehend aus einer Schnecke und zwei Klemmbacken mit Schneckenradsegmenten, gekennzeichnet dadurch, daß die Antriebskraft durch Schiebung und Drehung auf die Schnecke übertragen wird, durch die Drehung der Schnecke werden die Klemmbacken durch die Schneckenradsegmente bis zur Werkstückberührung zusammengeführt und durch das Verschieben der Schnecke wird eine wesentliche Greifkraftsteigerung erreicht.Hierzu 1 Seite Zeichnung ,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25062083A DD218306A1 (de) | 1983-05-05 | 1983-05-05 | Zangeneinheit mit zusaetzlicher greifkraftsteigerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD25062083A DD218306A1 (de) | 1983-05-05 | 1983-05-05 | Zangeneinheit mit zusaetzlicher greifkraftsteigerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD218306A1 true DD218306A1 (de) | 1985-02-06 |
Family
ID=5547079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD25062083A DD218306A1 (de) | 1983-05-05 | 1983-05-05 | Zangeneinheit mit zusaetzlicher greifkraftsteigerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD218306A1 (de) |
-
1983
- 1983-05-05 DD DD25062083A patent/DD218306A1/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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