DD218440A1 - Rostlose drehrohrverfeuerung fuer feste brennstoffe - Google Patents

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DD218440A1
DD218440A1 DD25298383A DD25298383A DD218440A1 DD 218440 A1 DD218440 A1 DD 218440A1 DD 25298383 A DD25298383 A DD 25298383A DD 25298383 A DD25298383 A DD 25298383A DD 218440 A1 DD218440 A1 DD 218440A1
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DD
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combustion
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rotary tube
drehrohrvorfeuerung
gases
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DD25298383A
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English (en)
Inventor
Ewald Biedermann
Werner Roethling
Hans-Joachim Hossfeld
Botho Koeppe
Original Assignee
Inst Energieversorgung Dresden
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf die rostlose Verbrennung fester Brennstoffe unterschiedlicher Korngroesse in einem Drehrohr. Die aus dem Drehrohr austretenden Heizgase dienen dann zur Beheizung von Kesseln, Trocknungsanlagen sowie anderen Waermeverbrauchern. Die Erfindung hat das Ziel, Brennstoffe mit unterschiedlicher Korngroesse und hohem Feinkornanteil sowie auch niedrigem Heizwert und damit hohem Anteil an Ballaststoffen optimal zu verbrennen und die entstehenden Heizgase Waermeverbrauchern, z. B. Kesseln, zuzufuehren oder mit diesen Gasen technologische Prozesse, z. B. Trocknen, zu betreiben. Die Erfindung besteht aus einem geneigten Drehrohr mit feuerfester Auskleidung, das eine oszillierende Bewegung ausfuehrt. Der Innenraum ist in mehrere Kammern unterteilt. Die vorhandenen Trennwaende dienen der Selektierung der unterschiedlichen Korngroessen und der intensiven Durchmischung von Luft- und Verbrennungsgasen, der Zufuehrung von Sekundaerluft und Zurueckhaltung von Flugasche. Die Trennwaende haben unterschiedliche Abstaende zur Drehrohrwandung zur Selektierung der unterschiedlichen Korngroessen und ggf. Sekundaerluftzufuehrungskanaele. Die Trennwaende koennen auch zusaetzliche freie Querschnitte fuer den Durchtritt von Verbrennungsgasen haben.

Description

Titel der arf indung ... ' „
Rostlose Drehiolirvorfeuerung für feste Brennstoffe
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft eine rostlose Vorfeuerung für feste 'Brennstoffe in den üblichen Korngrößen, die ohne Vorbehandlung zum Einsatz kommen.· Besonders geeignet ist die Feuerung für . ' Brennstoffe mit niedrigem Heizwert. Die Erfindung dient sowohl · der Nachrüstung von bestehenden Energieumwandlungsverfahren sowie der Ausstattung neuer Anlagen. Die Feuerung eignet sich sowohl für Kesselanlagen als auch für trocknungsanlageη und andere Wärmeverbraucher. .
Charakteristik bekannter technischer Lösungen .
Bekanntlich werden EnergieUmwandlungsanlagen, insbesondere .. . Kessel, mit Rostfeuerung im unteren Leistungsbereich und mit Staubfeuerung im höheren Leistungsbereich betrieben. Bei Rostfeuerungen ist zur Erreichung optimaler Leistungs- und 'Kirkungsgradbereiche die Bereitstellung einer bestimmten Korngröße er- » forderlich. Sehr feinkörniger Brennstoff führt zu hohen Verlusten durch Brennbares in der Asche. Bei großen Korngrößen treten \ Schwierigkeiten in der BrennstoffZuteilung und durch die verlängerten Brennzeiten auf. Die Rostfeuerungen gliedern sich in feststehende und bewegliche Roste.. Bei feststehenden Rosten treten vor allem die erstgenannten Nachteile auf. Dazu kommt, daß bei Verwendung von zum Schlakken neigenden Brennstoffen, z. B. Saizköhle,
ο / ni/T ια0 1 λ. 1 ') L '\ K L
erhöhter Bedienungsaufwand erforderlich ist und die Verluste durch Brennbares in der Asche steigen sowie die spezifische Eostwärmebelastung niedrig ist. .
Bei beweglichen Hosten, z. B. Schwing-, Schub-, Mulden-oder Wanderrosten, richtet sich der Verlust durch Unverbranntes in der Asche nach den Eostspaltweiten. Bei engen Eostspalten muß, um Ascheverluste in Grenzen zu halten, zusätzlich Energie durch z. B. TJnterwind bereitgestellt werden. Die maximale Korngröße wird durch Zuteilungseinrichtung und Brennstoffgeschwindigkeit des Eostes begrenzt. ' Bei Verwendung wasserreicher Brennstoffe ist, um hohe VerbrenDJungstemperaturen zu erreichen, eine Vertrocknung notwendig. Diese erfolgt durch besondere Einrichtungen. , ·
Eostlose Feuerungen sind in Form von Drehrohren für die Verbrennung von Müll bekannt. Diese Drehrohre werden entweder in kontinuierliche Drehung versetzt (OS 2342206) oder führen eine oszillierende Drehbewegung aus (ÖS 2428961), (OS 2327623). Der verwendete.Brennstoff wird in der Hegel aufgrund seiner Konsistenz aufbereitet und auf eine bestimmte Korngröße zerkleinert.· Außerdem sind Stützfeuerungen mit Öl oder Gas bekannt.
Diese genannten Feuerungsanlagen sind aufgrund de,r besonderen Auslegung für die Müllverbrennung zu aufwendig und z. B. für. Rohbraunkohle ungeeignet, da z. B. eine Vorbehandlung (Brechung) notwendig wäre. .
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, Brennstoffe mit unterschiedlicher Korngröße und hohem Feinkorn-anteil sowie auch niedrigem Heizwert und damit hohem Anteil an Ballaststoffen optimal zu verbrennen und die entstehenden Heizgase Wärmeverbrauchern, z. E. Kesseln, zuzuführen oder mit diesen Gasen technologische Prozesse, z. B. Trocknen, zu betreiben. . .
Par le suns des Wesens der Erfindung; .
Aufgabe der Erfindung ist es, eine rostlose Feuerung in Form eines geneigten Drehrohres, welches mit Feuerfestmaterial ausgekleidet ist und eiüe oszillierende Bewegung ausführt, vor oder unter den Wärmeverbraucher, z. B. Kessel, so zu bauen und zu gestalten, daß das genannte Ziel erreicht wird. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe so gelöst, daß der Innenraum des Drehrohres in mehrere Kammern durch Trennwände zur Zurückhaltung von grobkörnigen Stücken, Abteilung des Feuerraumes in verschiedene Brennräume verbunden mit einer intensiven Durchmischung von Verbrennungsgasen und -luft, zur Zuführung von Sekundärluft und zur Zurückhaltung von Flugasche unterteilt ist. Die Verwendung vorgewärmter Luft kann ebenfalls erfolgen. Die Anordnung der Trennwände erzwingt eine selektive Trennung und Verbrennung der unterschiedlichen Korngrößen und verhindert den Austrag von unverbranntem Brennstoff. Die Se-.kundärluftzuführungen sind in ein oder mehrere Trennwände eingebaut, wobei die Sekundärluft, wenn diese durch einen Doppe!mantel des Drehrohres geführt wird, durch äußere Sekuperation vorgewärmt werden kann, . ·
Die oszillierende Drehbewegung verhindert die Bildung von Schlakke und gewährleistet den Brennstofftransport. Durch das vorhandene Gegenstromprinzip entfällt eine besondere Einrichtung zum Vortrocknen des Brennstoffes·.
Die Leistungsregelung erfolgt durch die Veränderung der zugeführten Brennstoffmenge, der Geschwindigkeit der Drehbewegung-und der LuftZuführungen.
Die Zuführung der Verbrennungsluft erfolgt normalerweise durch Unterdruck im Drehrohr, eine Zuführung mittels Gebläse ist möglich. Die Beschickung erfolgt in Intervallen mittels bekannter Einrichtungen. Der Austrag der Asche erfolgt kontinuierlich,· der Abtransport ist. mittels üblicher Entaschungsanlagen möglich. Für die Erfindung gibt es in ihrer Anwendung keine Leistungsbegrenzung.
Besonders geeignet ist diese Feuerung für Gliederkesse!,Dampfund Heißwasserkessel, die mit Hostfeuerungen und mit ballastreichen Brennstoffen unterschiedlicher, besonders feinkörniger Körnung betrieben werden müssen.
Die Bewegung des Drehrohres erfolgt-durch, einen geeigneten Antrieb, z. B. Getriebemotor mit entsprechender Steuerung. Die Verbindung von Drehrohr und Wärmeverbraucher, z. B. Kessel, wird mit bekannten Mitteln hergestellt. Ein möglicher Falschlüfte inf all wirkt sich nicht negativ aus und kann über die Begulierung der Verbrennungsluftzufuhr eliminiert werden.
Ausführungsbeisp iel
Die Erfindung soll anschließend an.einem Ausführungsbeispiel
erläutert werden. .
In den dazugehörigen Zeichnungen, zeigen
Fig. 1 · Drehrohrvorfeuerung im Längsschnitt . Fig. 2 It. Fig. 1 Schnitt A/A
Durch die Öffnung 1 nach Fig. 1 wird Brennstoff zugeführt. Der Zutritt der Verbrennungsluft erfolgt durch den freien Querschnitt der Luftklappe 2. Die Heizgase gelangen über ein Anschlußstück 3 zum Wärmeverbraucher. . Der Ascheaustrag erfolgt über den freien Querschnitt 4-, Der Transport des Brennstoffes ist durch die Neigung des Drehrohres und die oszillierende Bewegung nach Fig. 2 gegeben. Der Trocknungs- und Verbrennungsprozeß erfolgt in den Kammern 5, 6, und 7· Die Trennwände 8, 9 und 10 selektieren die Korngröße, d. h. die Ringspaltbreiten begrenzen den Durchtritt des BrennstoffStückes in die nächste Kammer. Dadurch.wird verhindert, daß.größere Brennstoffstücke unverbrannt durch die Feuerung in den Ascheaustrag gelangen. . '. Die großvoluaiigen Äusbrennräume in den Kammern ermöglichen einen guten Ausbrand und eine geringe CO-Konzentration in den Heizgasen. Die Verbrennungsgüte kann durch Durchtritte in der Trennwand 9' und durch Sekundärluftkanäle in der'Trennwand 8 günstig beeinflußt werden. Die Sekundärluft kann, wenn sie durch einen Doppeliaantel des Drehrohres geführt wird, durch äußere Eekuperation vorgewärmt werden. ' In die Trennwand 8 ist eine Sekundärluftzuführung eingebaut.
Pig. 2 zeigt die unterschiedlichen Singspaltbreiten, die die selektive Verbrennung des Brennstoffes nach bestimmten Korngrößen ermöglichen. Durch die Beschränkung der Hingspalten 1, 2, 3 auf den unteren Teil des Drehrohres wird eine optimale Vermi- . schung von Verbrennungsgasen und Verbrennungsluft erreicht und ein günstiger Verbrennungsraum in den Kammern geschaffen. : Der Winkel für die oszillierende Drehbewegung wird dem Brennstoff angepaßt.
Die Lagerung des Drehrohres erfolgt auf den Bollen 4·. Die Qualität der Ausmauerung wird dem Brennstoff und den damit zu erwartenden Peuerraumtemperaturen angepaßt.

Claims (4)

Erf indungsanspruch . .
1. Rostlose Drehrohrvorfeuerung für feste Brennstoffe unterschiedlicher Körnung zur Erzeugung von Heizgasen für Kessel, Trocknungsanlagen und andere Wärmeverbraucher, bestehend aus einem auf einem Gestell montierten, motorisch betriebenen oszillie-. renden Drehrohr, das feuerfeste Auskleidung und an einem Ende Primärluftzuführung und seitlich Sekundärluftzuführung hat, gekennzeichnet dadurch, daß der Brennraum längs durch Trennwände (8, 9, 10) in mehrere Kammern (5> 6, 7) unterteilt ist und unterhalb der Trennwände (8, 9» 10) bis zur Bohrwand differenziert große Hingspalte (1, 2, 3) zur Selektierung des Brennstoffes vorhanden sind, und der Primärluftzuführung gegenüber am oberen Drehrohrende ein Anschlußstück (13) zum' Austritt des Heizgases in den Wärmeverbraucher angebaut ist.
2. Rostlose Drehrohrvorfeuerung nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß in den Trennwänden (8, 9, 10) öffnungen für den Durchtritt von Verbrennungsprodukten eingebracht sind.
3· Rostlose Drehrohrvorfeuerung nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Sekundärluftzuführung in eine oder mehrere Trennwände (8) eingelassen sind.
4. Rostlose Drehrohrvorfeuerung dadurch gekennzeichnet, daß diese doppelwandig als Rekuperator zur Erwärmung der Verbrennungsluft ausgebildet ist.
Hierzu. ^Selten Zeichnungen
/ . ηι/Τ
DD25298383A 1983-07-12 1983-07-12 Rostlose drehrohrverfeuerung fuer feste brennstoffe DD218440A1 (de)

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